interessanter Aufbau
Fünf FremdeWorum geht es?
Mehrere Personen besuchen die ruhige Insel Neuwerk, vor Hamburg liegend. Jede*r ist aus einem anderen Grund hier und doch hängen ihre Geschichten näher miteinander zusammen als sie ahnen.
Worum ...
Worum geht es?
Mehrere Personen besuchen die ruhige Insel Neuwerk, vor Hamburg liegend. Jede*r ist aus einem anderen Grund hier und doch hängen ihre Geschichten näher miteinander zusammen als sie ahnen.
Worum geht es wirklich?
Geheimnisse, Freundschaften und Schicksal.
Lesenswert?
Ja. Trotzdem konnte es mich nicht so überzeugen, wie ich gehofft habe. Die Idee ist spannend und gut umgesetzt, denn man begegnet recht unterschiedlichen Personen, die der Insel einen Besuch abstatten. Alles passiert wahnsinnig schnell, die erzählte Zeit ist recht kurz und Handlungen greifen ineinander. Manche Szenen werden aus mehreren Blickwinkeln erzählt und eingeordnet.
Die Personen sind interessant und voller Persönlichkeit. Psychologische Aspekte und Gründe spielen eine große Rolle. Dies wird verstärkt durch die kleine Insel auf der es nicht viele Personen gibt und der beklemmenden Atmosphäre eines nahenden Sturms.
Sprachlich (wie auch sonst bei der Autorin) hat mir das Buch gefallen. Die Insel wirkt richtig lebendig und man kann sich das ganze wunderbar vorstellen.
Auch die wechselnden Kapitel aus Sicht der verschiedenen Personen sind gelungen und trotz der unterschiedlichen Perspektiven findet man gut in die Geschichte hinein und kann die Figuren auch schnell auseinander halten. Das hat mich in Anbetracht der Menge positiv überrascht.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, aber die ganze Handlung war weniger spannend als erwartet. Generell hätte ich mir mehr Nervenkitzel gewünscht. Die Auflösung und das Ende sind dann eher unterdurchschnittlich und wirken nicht überzeugend.
Daher kann ich das Buch zwar empfehlen, würde es jedoch nicht als atmosphärischen Thriller bezeichnen und hier eher Abstriche machen.