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Veröffentlicht am 25.04.2026

Spannende Welt

Als fünf Wege sich kreuzten – Osten, Band 2
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Meinung:

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

„Ich werde sicher nicht seine Frau!“

Das Cover ist schlicht, aber dennoch schön. Ich finds cool, dass alle vier Bücher der Reihe dann ...

Meinung:

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

„Ich werde sicher nicht seine Frau!“

Das Cover ist schlicht, aber dennoch schön. Ich finds cool, dass alle vier Bücher der Reihe dann zusammen ein großes Bild ergeben, sowas mag ich.

Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Kjira, wodurch man sie am besten kennen lernt. Mir haben die Beschreibungen gereicht, damit ich mir alles gut vorstellen konnte und mich schnell in der Welt zurecht gefunden habe.

Zu Beginn lernt man Kjira kennen, die mit dem Thronfolger des Südens verheiratet werden soll. Auf ihrer Reise um diesen kennenzulernen werden sie und ihre Begleiter jedoch angegriffen und es verschlägt sie in den Osten, wo sie Eric kennen lernt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, das lag auch an dem angenehmen Schreibstil. Die Idee und die Welt mochte ich sofort und ich war neugierig, mehr über Kjira, den Osten und den Süden zu erfahren. Ihre Reise geht auch schon sehr schnell los.

Kjira mochte ich ganz gerne, obwohl sie noch ein wenig naiv und unbeholfen ist. Sie ist sehr behütet aufgewachsen und hat mit Männern sowieso keinerlei Erfahrung. Wie sie dann auf Eric reagiert fand ich ein wenig übertrieben und so wie ich Kjira kennen gelernt habe hätte ich mir auch etwas anderes von ihr erwartet. Mit ihren Freunden allerdings hat sie mir gut gefallen, sie ist immer für ihren besten Freund da und die Beziehung von den beiden war echt schön.

Eric mochte ich nicht und das hat sich auch bis zum Ende nicht wirklich geändert. Er verhält sich oftmals sehr komisch, drängt sich Kjira auf und hält sich selbst für den Größten. Mir war er einfach unsympathisch und ich bin froh, dass er erst recht spät im Buch aufgetaucht ist und nicht schon vorher.

Die Geschichte selbst ist schnell erklärt. Kjira will in den Süden, um ihren vielleicht-Ehemann kenennzulernen und wird dabei überfallen. Sie und Ludvig, ihr bester Freund, müssen sich durschlagen und wollen immer noch in den Süden, doch zuerst gibt es einen Abstecher nach Osten um Hilfe zu suchen. Generell mag ich Geschichten, die lange Reisen beinhalten, ich weiß auch nicht wieso, daher war das die perfekte Ausgangslage für mich. Ich fand die Zeit auf der Straße gut und auch die Hindernisse waren nicht zu viel. So gibt es Überfälle, wilde Tiere oder eben auch ein bisschen Magie, wobei die Magie sich in dem Buch in Grenzen hält und nur nebenbei ein bisschen erwähnt wird.

Sobald Kjira auf Eric trifft war klar, dass er noch öfter vorkommen würde und ich war nicht erfreut darüber. Sein ganzes Verhalten hat mich gestört und ich mochte ihn einfach nicht, ebenso wenig konnte ich die Gefühle von den beiden nachvollziehen. Wie sich daraus eine Liebesgeschichte entwickeln konnte ist mir schleierhaft. Eric bedrängt Kjira und sie lässt es sich gefallen, denn er sieht ja gut aus und sie hat sonst noch keine Erfahrung. Dabei ist sie eine so starke Frau, dass sie es locker mit jedem Kerl aufnehmen könnte. Insgesamt fand ich die Liebesgeschichte einfach nicht gut und mit jedem anderen Mann, der in dem Buch erwähnt wurde, hätte ich Kjira lieber gesehen, als mit Eric.

Was ich hingegen mochte war der Süden. Von dort hätte ich gerne noch mehr gelesen, denn es scheint ein sehr magischer Ort zu sein und ich mochte auch den Thronfolger recht gerne, er war ein interessanter Charakter. Ich fands echt schade, dass die Zeit im Süden begrenzt war und man nur so wenig vom Thronfolger zu lesen bekam, mit ihm und Kjira hätte ich gerne noch mehr Szenen gehabt.

Gegen Ende gab es dann noch ein bisschen Spannung und Drama, welches sich aber gut in den Rest der Geschichte eingefügt hat. Zwar hat Kjira ein bisschen überreagiert und aus ihrer Panik heraus eine nicht so gute Entscheidung getroffen, aber das konnte alles wieder gerichtet werden. Das Ende selbst fand ich in Ordnung, es gibt schon einen kleinen Spoiler für den dritten Band und um wen sich da handeln wird.

Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch gefallen, aber besonders die Beziehung zwischen Kjira und Eric hat mich gestört. Eric war einfach kein guter Charakter, er war unsympathisch und ich konnte von keiner Seite die Gefühle nachvollziehen. Ansonsten mochte ich das Buch und vergebe auch 4 Sterne.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2026

Akzeptanz und Liebe

Feuerfeder - Briefe an den König
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Zunächst: Es tut mir leid.

Das Cover hat mir gleich gefallen, es strahlt eine gewisse Eleganz aus, mit der Tasse darauf und im Hintergrund ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Zunächst: Es tut mir leid.

Das Cover hat mir gleich gefallen, es strahlt eine gewisse Eleganz aus, mit der Tasse darauf und im Hintergrund sieht man Briefe, Tintenflecke und eine Feder, denn das Schreiben spielt eine sehr wichtige Rolle in dem Buch.

Der Schreibstil der Autorin war wie immer sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Ran, wodurch man ihre Gedanken besser kennen lernt. Es liest sich so, als würde sie die Geschichte erzählen, was mir gut gefallen hat.

Zu Beginn lernt man Ran kennen, die ein einfaches Leben führt. Als ihr Vater auf ihrem Acker einen goldenen Mörser findet und den zum König bringt, will dieser den dazu passenden Stößel. Ran will sich das nicht gefallen lassen und schreibt einen wütenden Brief an den König um ihm zu sagen, dass er falsch liegt. Daraufhin wird sie als seine Beraterin eingestellt, allerdings glauben alle, dass sie ein Mann ist.

Ran mochte ich gerne. Ein sehr spannender Charakter, denn Ran ist sich selbst nicht sicher, ob sie sich als Frau oder Mann identifiziert, daher wurden immer wieder die Pronomen weggelassen, was ich nun auch versuchen werde. Ran liebt die Familie und widerspricht Laurent immer wieder, was sich sonst niemand im Land traut. Dennoch hält Ran auch an den eigenen Prinzipien fest und versteht erst spät, wieso Laurent so handelt, wie er es eben tut. Die Entwicklung, die Ran dadurch macht, fand ich wirklich gelungen.

Laurent war da ein andere Fall. Ich fand ihn meist eher komisch, sein Verhalten hat mir gar nicht gefallen und wie er mit Ran umgeht schon gar nicht. Seine Freundlichkeit wirkte oft aufgesetzt oder verspottend und ich wurde bis zum Ende gar nicht warm mit ihm. Er mag ein guter König sein, aber seinen Charakter mochte ich einfach gar nicht.

Die Handlung ist recht simple. Es geht um Ran, die Rolle als Berater und wie andere Leute Ran sehen. Außerdem gibts noch die Beziehung zu Laurent, der ebenfalls auf Männer als auch auf Frauen steht. Sehr divers und es wird auch nicht verheimlicht. Das Thema Akzeptant ist hier ein ganz großes Thema, daneben gibt es ein bisschen Liebe aber keine wirkliche Spannung. Ich habe vergeblich auf einen Höhepunkt gewartet, doch wenn man das Buch bis zum Ende liest wird klar, dass dies keine Abenteuergeschichte oder sonstiges sein will, sondern einfach ein Buch, in dem sich zwei Charaktere selbst finden.

Das mag nun vielleicht langweilig klingen, doch ich kam wirklich schnell durch die Geschichte. Ran tut sich schwer mit dem Sprechen und schreibt daher viel auf. Beim Schreiben kann Ran die eigenen Gedanken gut ordnen und ist wirklich wortgewandt, das hat mir gefallen. Auch, dass alle anderen Personen das einfach hingenommen haben, besonders Laurent, und Ran nie gedrängt haben, doch zu sprechen und nicht immer nur zu schreiben fand ich sehr schön. Die Briefe von den beiden haben mir immer gut gefallen, denn oftmals konnte sich Laurent verbal auch nicht korrekt ausdrücken, das ist ihm beim Schreiben ebenfalls leichter gefallen. Wenn man die Briefe las, spürte man regelrecht die Emotionen der Charaktere, was toll war.

Wie schon gesagt gibt es auch eine Liebesgeschichte, diese steht aber sehr lange nicht im Vordergrund und entwickelt sich langsam. Den Konflikt, dass Laurent ein König ist und nicht jede beliebige Person heiraten kann, sondern auch ein wenig an seine Reputation denken muss, fand ich gut dargestellt. Zwar tut Laurent immer wieder so, als wäre das alles kein großes Thema für ihn, doch besonders gegen Ende scheint seine verletzliche Seite immer mehr durch und er öffent sich Ran gegenüber. Was ich sehr gelungen fand war die Aussage, die das Buch vermittelt. Dass man lieben soll, wen man will und dass man sich so identifizieren soll, wie man sich gut fühlt. Das zeigen Ran und Laurent sehr gut und es gibt auch keinen Widerstand. Jeder nimmt die beiden so an, wie sie eben sind. Das ist in der Realität zwar nur eine Wunschvorstellung, aber im Buch war es super umgesetzt.

Gegen Ende gibt es dann auch noch ein bisschen Drama, nichts allzu Schlimmes, der Konflikt hat sich schon länger angebahnt und hat auch zum Rest des Buches gepasst. Wie damit umgegangen wurde und dieser aufgelöst wurde hat sich nahtlos eingefügt und ich mochte das Ende gerne.

Fazit:

Das Buch war anders als erwartet, aber dennoch sehr schön zu lesen. Obwohl ich Laurent bis zum Ende nicht mochte, hat es mit gut gefallen. Ein bisschen mehr Spannung oder Konflikt wäre noch gut gewesen, denn so plätschert die Handlung vor sich hin. Die Grundaussage des Buches wurde aber gut rüber gebracht und ich vergebe 4 Sterne.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.04.2026

Richtig schöne Hockey-Romance

Rules of the Game, Band 1 - Offside
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich war offiziell fehl am Platz.

Das Cover finde ich süß, das gefällt mir sehr gut vom Stil her. Darauf sieht man Bailey und Chase, die ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich war offiziell fehl am Platz.

Das Cover finde ich süß, das gefällt mir sehr gut vom Stil her. Darauf sieht man Bailey und Chase, die beiden Protagonisten des Buches.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es aber Kapitel aus Sicht von Chase und auch aus Sicht von Bailey gibt. Durch den flüssigen Schreibstil kam ich sehr schnell in dem Buch voran.

Zu Beginn lernt man Bailey kennen, die an ihrem Geburtstag von ihrem Freund verlassen wird. Durch einen Zufall lernt sie Chase, eine Hockeyspieler aus dem gegnerischen Team, kennen und sie freunden sich schnell an. Schon bald entwickeln beide auch Gefühle füreinander, doch so einfach ist es nicht.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Es startet sofort fesselnd, denn man steigt direkt bei der Szene ein, in der der Ex von Bailey mit ihr Schluss macht. Durch den guten Schreibstil bin ich auch schnell weiter gekommen, die Figuren waren sympathisch und das hat mich zusätzlich zum Lesen motiviert.

Bailey mochte ich echt gerne. Sie muss sich mit so vielen nervigen Leuten rumschlagen und ich bewundere sie dafür, wie sie diese ganzen Situationen meistert. Sie ist ein sehr netter und hilfsbereiter Mensch, hat natürlich auch ihre eigenen Probleme, aber insgesamt meistert sie ihr Leben sehr gut. Ich fand auch ihre Prinzipien in der Beziehung gut und wichtig, das hat perfekt zu ihr gepasst.

Chase war ebenfalls ein sehr liebenswerter Charakter. Zuerst hatte ich Sorge, dass er ein typischer Player ist, wie eben Eishockeyspieler oft dargestellt werden, aber Chase ist reines Boyfriend Material. Er beschützt und kümmert sich liebevoll um Bailey, unterstützt sie bei allem, was sie angeht und ist nebenbei noch ein sehr netter Kerl und guter Spieler. Ungerechtigkeiten lässt er allerdings nicht durchgehen.

Ich hatte zuerst die Befürchtung, dass sich das Buch ziehen würde, weil es doch 700 Seiten sind, aber das war gar nicht der Fall. Es liest sich so schnell und plötzlich ist es vorbei. Ich empfand es auch nie als langweilig, denn obwohl vielleicht einmal nicht passiert ist, waren die Figuren einfach so liebevoll, dass es richtig Spaß gemacht hat das Buch zu lesen.

Die Nebenfiguren waren sehr durchwachsen. Manche davon mochte ich richtig gerne, wie die beiden Freundinnen aus der Redaktion von Bailey, oder die Mitglieder von Chase‘ Team. Dann gabs aber auch Personen wie Jake, den Ex von Bailey oder ihre Mitbewohnerinnen, die waren nämlich wirklich schreckliche Personen. Solange Bailey mit einem Spieler zusammen war, war alles gut und sie waren Freundinnen, doch nachdem sie Single war, haben sie sie links liegen lassen und auch noch für ihre Freundschaft mit Chase verurteilt. Die beiden waren also nie wirkliche Freundinnen und ich habe sie gehasst. Aber wie man weiß erwischt Karma jeden und so erging es auch den beiden in dem Buch. Alle anderen tollen Charaktere muss man auch loben, denn sie haben das Buch immer besser gemacht und man merkt auch, wie Bailey wächst als sie sich endlich mit Leuten umgibt, für die sie wichtig ist.

Auch die Liebesgeschichte war top. Chase und Bailey starten als Freunde, eher ungewollt, aber das Schicksal hat es wohl so gewollt. Zuerst merkt man da von Liebe wirklich nicht viel, sie passen aber auch als Freunde wirklich gut zusammen und die Gefühle entwickeln sich eher langsam. Als sie dann zusammen sind ist es wunderschön von den beiden zu lesen, wie sie eine gesunde Beziehung führen und über die Dinge reden, anstatt zu schweigen. Ich fand die beiden so süß zusammen.

Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung von Bailey. Nicht nur findet sie neue Freunde, sondern auch jemanden, der sie so liebt wie sie ist. Man merkt richtig, wie sie wächst und sich verändert, wie sie merkt, dass ihr altes Leben gar nicht so toll war, wie sie gedacht hat. Es war richtig schon zu lesen, wie sie endlich ihren eigenen Weg geht.

Doch es gibt auch Drama, welches sich über das ganze Buch verteilt. Mal sind es kleinere Dinge, mal größere. So gibt es hin und wieder Missverständisse, dann gehen Gerüchte am Campus herum und dann ist da natürlich noch der Ex von Bailey, der immer wieder Probleme macht. Er ist eine Konstante in dem Buch und ich hatte manchmal echt die Befürchtung, dass er etwas Dummes tut. Ich habe den Kerl gehasst, wie er sich Bailey gegenüber verhalten hat, wie schnell er sie ersetzt hat und wie er ihr dann auch noch Vorwürfe gemacht hat. Immer wenn er auftauchte, bin ich sofort böse geworden und ich war jedes Mal froh, wenn ihm jemand die Meinung gesagt und ihn in seine Grenzen verwiesen hat.

Gegen Ende hat sich dann das größte Drama abgespielt und für mich hat es perfekt zum Rest des Buches gepasst. Es war nicht übertrieben und wirkte auf mich auch nicht unrealistisch. Chase hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und das hat auch Auswirkungen auf sein aktuelles Leben. Für mich war das gut gelöst und auch spannend geschrieben. Zum Schluss wars mir dann fast ein bisschen zu kitschig, aber bis dahin fand ich es richtig gut.

Fazit:

Obwohl das Buch so dick ist war es nie langweilig oder hat sich wiederholt. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und Bailey und Chase sind mir schnell ans Herz gewachsen. Ihre Beziehung ist richtig und gesund, und beide entwickeln sich weiter. Von mir kriegt das Buch vier Sterne.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Drachen mal anders

Of Ice and Fire - Eissonne
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Am Tag, an dem die Sonne nicht untergeht, erheben sich die jungen Männer, um sich dem Urteil des Nordkerns zu stellen – die Sommersonnenwende ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Am Tag, an dem die Sonne nicht untergeht, erheben sich die jungen Männer, um sich dem Urteil des Nordkerns zu stellen – die Sommersonnenwende ist ihr Schicksalstag.

Das Cover finde ich genial, ich bin ja sowieso ein Fan von Drachen und hier ist eindeutig der Drache im Vordergrund und machte mir daher Lust auf das Buch.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und einfach zu lesen, ich kam wirklich gut durch das Buch. Geschrieben ist es aus Sicht von Ember in der Ich-Perspektive, wobei ich die Beschreibungen sehr gelungen fand und mir alles gut vorstellen konnte.

Zu Beginn lernt man Ember kennen. Als ihr Bruder von einem Drachen getötet wird nimmt sie seinen Platz in der Ausbildung zum Nordwächter ein, doch niemand darf wissen, dass sie eine Frau ist. Ihr Ausbilder Issolas nimmt die Auszubildenden hart ran und Ember befürchtet immer mehr, dass sie es vielleicht nicht schaffen könnte.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, denn ich war sofort fasziniert von der Welt. Man lernt zuerst Ember und ihre Familie kennen und erfährt wie schwer sie es in dieser Welt haben, bereits das fand ich interessant und war dann auch auf den Rest der Geschichte gespannt.

Ember mochte ich gerne. Sie kämpft für das, was sie will und versucht eigentlich nur ihre Familie zu beschützen. Sie ist mutig, stur und lernt schnell dazu. Besonders da sie sich nicht auf diese Prüfungen vorbereitet hat ist sie im Nachteil, doch mit ein bisschen Hilfe ist sie schnell gut dabei. Ich fand ihren Ehrgeiz gut.

Issolas ist der Ausbilder von Ember und zuerst lernt man ihn als harten Ausbilder kennen, der niemanden etwas durchgehen lässt. Doch hin und wieder scheint es, als wäre er einfach nur müde von dieser ganzen Sache und als würde ihm das nichtmal Spaß machen. Da gab es immer wieder solche Momente und diese haben ihn mir immer sympathischer gemacht, bis ich ihn am Ende sogar sehr mochte.

Das gesamte Buch ist eindeutig von „The Hunger Games“ inspiriert und das zeichnet sich auch ein bisschen in der Welt ab. Die verschiedenen Fjorden schicken immer ihre Jungs zum Nordkern für die Ausbildung. Jeder Fjord ist für etwas anderes zuständig und nicht alle können sich gleich auf diese Prüfungen und die Aubsildung vorbereiten. Man erkennt eindeutige Parallelen, was mich persönlich nicht so gestört hat, denn die Geschichte war doch anders genug.

Angefangen bei den Drachen. Die Erklärung wieso es die Fjords, den Nordkern und die Drachen gibt fand ich wirklich cool. Wie die Menschen mit den Drachen umgehen und was sie daraus gemacht haben war ebenfalls interessant, wobei ich gerne noch mehr über die Drachen wissen würde. Vielleicht kommt da noch mehr im zweiten Band. Jedenfalls habe ich mich über jede Szene mit einem Drachen gefreut, denn diese waren immer actionreich und man lernt auch die verschiedenen Drachenarten besser kennen.

Die Liebesgeschichte war jetzt nicht unbedingt mein Highlight und das Buch wäre auch gut ohne ausgekommen, aber sie war auf keinen Fall schlecht geschrieben. Sie entwickelt sich langsam, hat Höhen und Tiefen und am Ende einige überraschende Wendungen. Ember versucht nur zu überleben und dafür muss sie ihre einzige Stärke, dass sie eine Frau ist, auch öfter einsetzen als ihr lieb ist. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber ich verstand, wieso sie gewisse Dinge tat und wie ihr das weitergeholfen hat. All das führte dann auch zur der Liebelei mit Issolas, was man sich aber sicher schnell denken konnte, dass es so kommen würde.

Der Großteil des Buches dreht sich um die Ausbildung und das Training, die Prüfungen kommen erst gegen Ende. Es war jedoch zu keinem Zeitpunkt langweilig, weil beim Training immer irgendwas passiert ist und es auch ein interessantes Bewertungssystem gab. Ich hab das jedenfalls gern gelesen, die Prüfungen ware dann etwas kurz gehalten, aber haben so viel offenbart und gleichzeitig so viele Fragen aufgeworfen. Ich habe bis zum Ende mit Ember mitgefiebert und dann war es einfach vorbei. Da hört das Buch an so einem spannenden Punkt auf und als Leser muss man dann noch auf den zweiten Band warten. Richtig fies.

Fazit:

Mich hat das Buch überzeugt, es hatte zwar ein paar Schwächen, besonders in Bezug auf Ember Identität, denn das muss doch jemandem auffallen, aber ansonsten fand ich es sehr gut. Das Ende war gelungen und macht auch Lust auf den zweiten Teil. Der zäheste Abschnitt war sicherlich der Anfang, doch danach ging es spannend weiter. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Holpriger Start, danach wirklich gut

Der Flammenkrieger - Die Chroniken von Atulis 1
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Meinung:

Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mein Herz machte einen schweren Schlag, während ich die Türschwelle betrachtete, die mich aus meiner bekannten Umgebung ...

Meinung:

Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mein Herz machte einen schweren Schlag, während ich die Türschwelle betrachtete, die mich aus meiner bekannten Umgebung leiten würde.

Das Cover ist ein Traum. Ich könnte es den ganzen Tag anschauen, einfach weil es so schön aussieht. Durch die Flammen gibts auch gleich den Bezug zum Inhalt und auch zum Titel.

Der Schreibstil der Autorin ist zuerst etwas ungewohnt gewesen und ich habe ein bisschen gebraucht, bis ich mich daran gewöhnt habe, dann ging es aber. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, es gibt aber immer mal wieder Kapite, die auch aus Ranoks Sicht geschrieben sind, sodass man beide Hauptcharakter besser kennen lernen kann.

Zu Beginn lernt man Yuri, die Wasserpriesterin kennen. Sie soll sich auf den Weg zum Meer machen, um eine Flut auszulösen, denn ihr Land ist heiß und das Wasser knapp. Auf dem Weg zum Meer begegnet sie Ranok, einen Flammenkrieger, der ihr zeigen will, dass sich ihre beiden Ländern vertragen können und zusammenarbeiten sollten.

Der Einstieg in das Buch ist mir wirklich schwer gefallen. Ich musste mich da wirklich durchkämpfen und erst, als die Reise losging, wurde es besser. Davor fand ich es sehr zäh und langweilig, es hat mich nicht packen können. Ich bin dennoch froh, dass ich weitergelesen habe, denn sonst wäre mir der Rest entgangen und der war sehr viel besser.

Yuri mochte ich gerne, sie ist sehr behütet aufgewachsen und glaubt daher nur das, was man ihr erzählt hat. Doch sie beginnt auch Dinge zu hinterfragen und nicht einfach alles hinzunehmen. Außerdem ist sie sehr stark und ein richtig netter Mensch, sie hätte ich gerne als Freundin.

Ranok konnte ich zuerst nicht vertrauen, der er schien einfach zu nett zu sein, doch es stellte sich raus, dass er einfach so ist. Ein netter Kerl, der keinen Krieg zwischen den Ländern will und sein Land einfach vor den Fluten retten will. Ich fand ihn sehr sympathisch und wie er mit Yuri umgeht war toll, er bedrängt sie nicht, hilft ihr in ihrem Vorhaben und versucht sie auf dem Weg zu überzeugen.

Wie schon gesagt fand ich den Einstieg sehr zäh. Man liest von Yuri, ihrem Leben als Wasserpriesterin und sieht ein bisschen, was sie so kann. Es gab viel Gerede und dieser Teil konnte mich gar nicht packen. Als sie dann ihre Reise begann und in das Nachbarland kam, ab da wurde es viel besser. Denn bereits dort wurde klar, dass sie nicht alles weiß und man sie offensichtlich über einige Dinge angelogen hat. Bereits hier habe ich zu spekulieren begonnen, meine Fragen wurden aber in diesem Band noch nicht beantwortet.

Eine Liebesgeschichte gibt es natürlich auch, diese entwickelt sich aber sehr langsam und dadurch fühlt es sich echter an. Ranok hilft Yuri und die beiden reisen zusammen weiter. Zuerst ist da kein Vertrauen, dieses wird langsam aufgebaut und danach entwickelt sich eine Freundschaft. Dass hier nichts überstürzt wird fand ich gut, man kann wirklich dabei zusehen, wie sich die Freundschaft und danach eine zarte Liebe aufbaut.

Die Reise zum Meer ist das Hauptthema in dem Buch und ich persönlich bin ein Fan von Büchern, in denen die Charaktere einfach auf einer großen Reise sind. Auf dem Weg erfährt man mehr über das Land, über Ranok und lernt auch andere Charaktere kennen, sodass es nie langweilig wurde. Dadurch, dass Yuri sowieso verfolgt wird, war auch immer eine gewisse Grundspannung da, denn es hätte jederzeit passieren können, dass ihre Verfolger sie entdecken. Ich fand den Aufbau des Buches gelungen und für mich war es, nach dem Start, auch nicht mehr wirklich langweilig. Besonders gut in Erinnerung geblieben ist mir der Besuch bei Ron, dem Freund von Ranok. Der Kerl war wirklich sehr abgedreht und ich musste da immer grinsen.

Gegen Ende wurde es dann immer spannender, je näher sie dem Meer kamen. Man fragt sich, was nun passieren wird, werden sie noch eingeholt, wird Yuri eine Flut auslösen, wird Ranok sie aufhalten. Allein wegen diesen Fragen will man schon weiterlesen und ich hatte bis zum Ende keine Ahnung, was nun genau passieren wird. Ich hatte nur gehofft, dass vielleicht erklärt wird, wieso Yuris Land glaubt, dass die anderen die Bösen sind und wer diese Geschichten verbreitet, denn auch hier hatte ich einen Verdacht. Diese Frage wurde leider nicht beantwortet. Das Ende war dann spannend und gut geschrieben und macht Lust auf den zweiten Band, denn es blieben sehr viele Fragen offen.

Fazit:

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten konnte mich das Buch dann doch noch überzeugen. Ranok und Yuri sind tolle Charaktere und ihre Geschichte hat mir gut gefallen. Das Ende lässt sehr viele Fragen offen und macht daher Lust auf den zweiten Band. Von mir kriegt das Buch vier Sterne.

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