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Veröffentlicht am 15.10.2018

Super

Vampire Knight 1
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Ich fand den Manga sehr unterhaltsam. Zwar ist nicht alles ganz so ernst, aber ich mochte die Story mit der Day und Night Class trotzdem sehr gerne. Zero und Yuki waren interessante Charaktere und Kaname ...

Ich fand den Manga sehr unterhaltsam. Zwar ist nicht alles ganz so ernst, aber ich mochte die Story mit der Day und Night Class trotzdem sehr gerne. Zero und Yuki waren interessante Charaktere und Kaname ebenso. man erfährt noch recht wenig über die Vampire und die Night Class im allgemeinen, aber das kann noch werden.

Die Zeichnungen waren ebenfalls toll :)

Veröffentlicht am 21.12.2017

Rockleben

Rockleben (Band 2)
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Inhalt:

»Lass ihn fliegen und bleib auf deiner Route, wenn ihr am Ende am selben Ziel landet, dann ist alles gut.«
Das ist es nicht, was Almond von ihrer ...

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Inhalt:

»Lass ihn fliegen und bleib auf deiner Route, wenn ihr am Ende am selben Ziel landet, dann ist alles gut.«
Das ist es nicht, was Almond von ihrer Großmutter hören will. Schließlich ist sie endlich glücklich mit ihrem Freund Morris, dem heißen Leadsänger der Band Burnside Close. Allerdings gibt es da ein Problem namens Rob. Der Keyboarder der Band Infernality Rises setzt alles dran, um Almond in den Wahnsinn zu treiben. Durch seine verrückten Aktionen gefährdet er nicht nur ihre Karriere, sondern auch ihre Beziehung zu Morris. Fieberhaft versucht Almond, den richtigen Weg für sich zu finden, doch die anstehende Europa-Tournee der beiden Bands macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Denn plötzlich gibt es da die attraktive Ming, die ihr nicht nur den Job streitig machen will.
Inmitten des ganzen Chaos begreift Almond, dass sie lernen muss zu vertrauen – sich selbst, ihrem Traum und ganz besonders Morris.
Aber das ist gar nicht so einfach…
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

"War es möglich, etwas zu hassen, das man eigentlich liebte?"

Das Cover ist wie auch schon beim ersten Band wunderbar auf die Geschichte abgestimmt. Diesmal sind zwei Jungs darauf abgebildet, ich kann nicht genau sagen, ob es der gleiche Junge ist oder zwei verschiedene, aber zwei würden für mich Sinn ergeben, dann wäre eine Rob und der andere Morris. Ich finde auch die Farben des Covers wunderschön, ich könnte es ewig ansehen.

Der Schreibstil der Autorin fesselt mich einfach immer wieder. Dies ist das dritte Buch, welches ich von ihr lese und Alexandra Fischer schreibt einfach und doch fesselnd, man ist ständig mitten im Geschehen und fiebert mit Almond mit. Die Gefühle, welche Al hat, egal ob für Morris oder für die Musik, ich fühlte immer mit ihr mit und bekam schon mal eine Gänsehaut. Durch die anschaulichen Beschreibungen konnte ich mir alle Orte auch gut vorstellen und haben zwischendurch schon mal von einem Konzert begonnen zu träumen.

Das Buch spielt einige Jahre nach Band eins, Al ist schon völlig in ihrem Beruf aufgegangen und die Band ist weiterhin sehr erfolgreich. Eine neue Band, Infernality Rises, ist die neueste Entdeckung von Simon und Almond kümmert sich um sie. Würde Rob, ein Mitglied der Band, nicht so viele Schwierigkeiten machen, wäre ihr Leben leichter. Dann beginnt auch noch die Tournee und schon bald ist Al überfordert.

Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen und ich habe eigentlich nicht mit einer Fortsetzung gerechnet, allerdings steht diese dem ersten Band in keiner Hinsicht nach. Ich kam sehr gut in die Geschichte, die Personen kannte ich noch und das Geschehen von Band eins wurde auch kurz wiederholt, dadurch findet man sich schnell wieder zurecht und kann sogleich weiter lesen.
In diesem Buch hat Al es nicht nur mit Burnside Close, sondern auch mit der zweiten Band Infernality Rises zu tun und diese verlangen ihr alles ab. Die Jungs sind das Gegenteil von Burnside Close, sie sind nur auf den Ruhm aus und würden dafür alles tun.

Durch die Inhaltsbeschreibung habe ich mir viel Drama zwischen Rob und Al vorgestellt, es gibt Drama, viel, aber nicht so, wie ich dachte. Es wird sich allgemein mehr auf das Leben von Al konzentriert und wie sie ihren Beruf meistert, die beiden Bands spielen nur eine Nebenrolle in ihrem aufregenden Leben. Tourneen, Termine, Plattenfirmen und private Probleme machen Al ihr Leben immer wieder schwer, es gibt keinen ruhigen Tag, doch irgendwie passte es einfach alles in das Buch. Normalerweise sind Bücher mit übermäßig viel Drama nicht gut zu lesen, es fühlt sich erzwungen an, doch hier, mitten im Rockgeschäft, passt es einfach. Ich hatte nie das Gefühl, dass das Buch unnötig in die Länge gezogen wurde oder Probleme aus dem Nichts auftauchten, es hat sich immer gut ergeben.

Es war auch sehr interessant zu sehen, wie es einer Managerin von Rockband ergeht, Al hat es nicht leicht. Sie muss viel planen und organisieren, dadurch, dass sie zwei Bands betreut wird alles noch stressiger und ihre Beziehung mit Morris kommt sowieso zu kurz. Dieser war in diesem Buch nicht viel präsent, es gab Szenen mit ihm und er wurde oft erwähnt, allerdings spielt er keine so tragende Rolle wie im ersten Teil, hier geht es also wirklich um Al. Ihr beiden Bands entwickeln sich im Laufe des Buches auch weiter, von Infernality Rises lernt man als Leser allerdings nur Rob besser kennen, die anderen Mitglieder bleiben eher blass und im Hintergrund, was ok ist, da sie keine wichtige Rolle spielen. Von Burnside Close bekommt man auch wieder etwas mit, hier sind wieder Morris und Matt die wichtigsten Mitglieder.

Sehr gut gefallen hat mir die Tournee, es spiegelt das Musikerleben sehr gut wieder und zeigt, dass es auch schlechte Seiten gibt. Die Autorin hat es aber auch geschafft, dass ich Gänsehaut bekam, als die Bands auf der Bühne standen und performten, ich konnte mir alles so gut vorstellen und sang die Liedtexte beim Lesen mit. Auch die Entwicklung von Rob hat mir gut gefallen, er wirkte zuerst wie ein richtiger Arsch und dann hat sich aber herauskristallisiert, dass noch viel mehr in ihm steckt. Es gab Momente, da wollte ich ihn einfach nur schlagen und dann gab es Momente in denen ich ihn sehr gern mochte. Wie vorherzusehen war, gab es natürlich Probleme mit ihm Morris, hier möchte ich allerdings nicht zu viel verraten.

Matt war mir wieder sehr sympathisch, ich mochte ihn schon im ersten Band sehr gerne und hier sieht man wieder, welch gute Freunde er und Al sind, er passt auf sie auf wie ein großer Bruder und man hat nie das Gefühl, dass sich mehr entwickeln könnte, es ist einfach eine perfekte Freundschaft. Mit ihm wirkt alles immer so einfach und er versteht Al, auch wenn sie nichts sagt.

Das Buch behandelt so viele Probleme und zeigt wie stark eine Person sein muss, um das alles zu überwinden. Es hat mich immer wieder fasziniert wie gut Al mit allem umgeht und für alles eine Lösung findet. Ich muss auch sagen, dass ich hier wirklich einen Bösewicht benennen kann, diese trägt den Namen Ming und ist der Teufel persönlich. Ich mochte sie gar nicht und hätte ihr am liebsten die Augen ausgekratzt. Ohne sie wären einige Dinge nicht passiert und sie hat es auch noch darauf angelegt, Al das Leben schwer zu machen. Dadurch kam aber auch etwas Schwung in die ganze Sache. Auch Als Freundin Barbara bringt frischen Wind, denn auch bei ihr läuft nicht immer alles rund. Ich mag Barbara wirklich gerne und habe mich gefreut, dass sie auch hier wieder dabei ist, außerdem ist sie ein witziger Charakter, der einige Situationen aufgelockert hat.

Fazit:

Das dritte Buch der Autorin, welches mich wirklich begeistern konnte. Ich finde nichts, das es schlechter als Band eins macht und durch Al und ihren Problemen wird es auch nie langweilig. Die Charaktere sind wie immer ausgearbeitet und jeder hat eine andere wichtige Eigenschaft, dadurch kommt Vielschichtigkeit in das Buch. Die Geschichte selbst ist durchzogen von Drama, doch es passt zusammen und lässt den Leser dadurch nicht mehr los. Ich vergebe hierfür 4 von 5 Sterne, es hat mir richtig gut gefallen, es fehlte nur der kleine Funke zu den vollen 5 Sternen!

Veröffentlicht am 24.11.2017

Auch wenn du mich vergisst

Auch wenn du mich vergisst
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Inhalt:

Als die alleinerziehende Mutter und Hobbyautorin Evelin zu Recherchezwecken nach Berlin fährt, beschließt sie, ihre Schwester zu besuchen, um die ...

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Inhalt:

Als die alleinerziehende Mutter und Hobbyautorin Evelin zu Recherchezwecken nach Berlin fährt, beschließt sie, ihre Schwester zu besuchen, um die alten Streitigkeiten zwischen ihnen ein für alle Mal zu begraben. Dort begegnet sie Samuel, einem äußerst attraktiven und charismatischen Mann und erlebt eine heiße Nacht mit ihm.
Samuel fühlt sich auf wundersame Weise von Evelin und ihrem Leben angezogen. Ihm wird jedoch schnell klar, dass er seine sexuellen Vorlieben mit ihr nie ausleben könnte. Daher findet er einen Kompromiss, der ihm als die perfekte Lösung erscheint:

Eine Frau für den Körper und eine für die Seele. Doch kann das funktionieren?
Quelle: amazon.de

Meinung:

"Da musst du jetzt durch! Du vertröstest sie seit Jahren. So schlimm wird es schon nicht werden."

Das Cover ist wirklich schön, man sieht ein sich fast küssendes Paar und darunter einen kleinen Teil Venedigs. Dies deutet alles schon auf ein romantisches Buch hin und passt somit sehr gut. Gelungen ist auch, dass Evelin auf dem Cover wirklich rote Haare hat, wie im Buch und man nicht einfach irgendein Bild genommen hat. Ich selbst finde das Cover einfach wunderschön.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen, die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Samuel und Evelin geschrieben, dadurch kann man beide Charaktere besser kennen lernen. Eva Maria Klima schreibt sehr bildlich, wodurch man sich die Szenen gut vorstellen kann, aber auch die Gefühle spürt man richtig, vor allem gegen Ende und als Samuel und Evelin sich das erste Mal treffen. Man kommt also sehr schnell voran und wird zu Beginn sofort in die Geschichte gezogen.

Zu Beginn lernt man Evelin kennen, eine alleinerziehende Mutter und Autorin. Da sie sich in Berlin mit Leuten treffen möchte, die ihr bei ihrem neuen Roman helfen, fährt sie zu ihrer Schwester, mit der sie kein so gutes Verhältnis hat, um dort zu übernachten. Bei ihr trifft sie auf einen alten Jugendfreund, aber auch auf den Mann ihrer Schwester, mit dem sie schon öfters Probleme hatte.

Endlich habe ich es geschafft ein Buch von Eva Maria Klima zu lesen, so lange sehen sie mich schon aus dem Regal an. Dies ist ein relativ kurzes Buch mit nur 300 Seiten, daher hatte ich es auch schnell durch. Ich kann nicht sagen, was ich mir genau erwartet habe, das allerdings nicht. Gleich zu Beginn wird BDSM zu einem Thema gemacht und ich dachte schon, dass ich Shades of Grey nochmal lesen werde, aber das war dem nicht so, denn das Thema nimmt in diesem Roman eher eine Nebenrolle ein. Wirklich erfrischend und abwechslungsreich, Samuel und Evelin stehen hier einfach im Vordergrund. BDSM ist hier das Mittel zum Zweck, denn Evelin möchte einen Roman darüber schreiben und trifft sich mit einigen Doms um sie zu dem Thema zu befragen. Ohne diese Treffen wäre sie Samuel nicht wieder begegnet.

Doch es gibt noch mehr interessante Themen in dem Buch, wie etwa der Streit zwischen Kathi, Evelins Schwester, und Evelin selbst. Vor einigen Jahren gab es einen Zwischenfall mit Kathis Mann Terenz und diese Differenz scheint immer noch nicht beigelegt. Meist liest man in Büchern von perfekten Familien und Geschwisterliebe, das ist hier nicht der Fall, denn Evelin und Kathi sind fast wie Fremde. Man spürt bei jedem Wort, das Kathi sagte, die Verachtung für Evelin und darum mochte ich sie ab Seite eins nicht. Ihr Charakter wirkt unsympathisch, berechnend und hasserfüllt, das gleiche trifft auch auf Terenz zu, dieser ist allerdings auch noch aufdringlich und machte sich somit bei mir sehr unbeliebt.

Wie schon erwähnt ist Evelin eine alleinerziehende Mutter und man sieht im Laufe der Geschichte richtig, wie gut sie das meistert. Es wird auch erwähnt, wie es dazu kam und welche Probleme sie mit den Kindern hatte. Ihre Geschichte ist traurig und trotzdem ist sie eine so starke Frau geworden, ihr Charakter entwickelt sich auch noch weiter und man sieht sie zusammen mit Samuel richtig aufblühen. Diese Wandlung mitanzusehen hat mir sehr gut gefallen, endlich keine Protagonistin, die von Anfang an super toll und verliebt ist. Ja, auch ihre Beziehung entwickelt sich langsam, was ich persönlich lieber mag als die Liebesgeschichten bei denen sich die Protagonisten sofort ineinander verlieben.

So gesehen passiert in dem Buch nicht viel, es hat ja leider auch nur 290 Seiten, aber dennoch wurde es nie langweilig zu lesen. Durch die verschiedenen Charaktere, Doms, Terenz, Kathi, Samuel und Evelins Tochter, hat man hier einen bunten Mix und es wird nie langweilig. Schön waren dann auch die Szenen bei Evelin daheim, wenn sie mit ihren Kindern etwas unternimmt. Wer sich nun fragt, ob Samuel dem typischen Klischee von Mann entspricht: ja. Er ist gut aussehend und stinkreich, da er eine eigene Firma besitzt, diese Tatsache wird hier aber nicht hervorgehoben, sondern rückt in den Hintergrund. Mittelpunkt der Geschichte ist die langsame Liebesgeschichte und auch die Familie, was ich als tolle Mischung empfinde.

Gegen Ende wurde dann nochmal Schwung in die Sache gebracht durch eine überraschende Wendung. Hier fiebert man als Leser nochmal richtig mit und hofft, dass alles gut ausgehen wird. Es passte auch irgendwie zu dem Buch, das Drama wurde nicht zu groß aufgeblasen, wirkte nicht zu unrealistisch und hat sich gut in den Rest der Geschichte eingefügt. Meist sind die Dramen bei Liebesromanen einfach nur übertrieben, hier aber hatte ich dieses Gefühl gar nicht. Zum Schluss hat mich die Autorin dann nochmal überrumpelt, aber mit dem letzten Kapitel hat sie es wieder hingebogen, ich wollte schon das Buch gegen die Wand schleudern, weil es so einfach nicht enden konnte.

Was mir beim Lesen noch aufgefallen ist, ist dass es öfter Erwähnungen von Dingen gibt, die darauf schließen lassen, was als nächstes passiert. Damit meine ich, dass z.B. auf einer Seite steht, dass eine Rechnung von einem unbekannten Spender bezahlt wird und einige Kapitel später stellt sich heraus, dass es ihr Verehrer war. Solche ähnlichen Situationen gab es oft, hier hätte ich vielleicht darauf geachtet, dass es nicht ganz so auffällig geschrieben wird, aber ansonsten habe ich nicht wirklich etwas zu bemängeln. Die Geschichte hat anders begonnen als erwartet und auch anders geendet als erwartet, ein wirklich tolles Buch.

Fazit:

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es gab so viele verschiedene Charaktere, da ist für jeden etwas dabei. Evelin war eine super Protagonistin und auch Samuel war der perfekte Gentlemen, trotzdem hat mir etwas, und ich kann nicht sagen was, für die vollen 5 Sterne gefehlt, daher vergebe ich supertolle 4 Sterne.

Veröffentlicht am 29.03.2026

Drachen mal anders

Of Ice and Fire - Eissonne
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Am Tag, an dem die Sonne nicht untergeht, erheben sich die jungen Männer, um sich dem Urteil des Nordkerns zu stellen – die Sommersonnenwende ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Am Tag, an dem die Sonne nicht untergeht, erheben sich die jungen Männer, um sich dem Urteil des Nordkerns zu stellen – die Sommersonnenwende ist ihr Schicksalstag.

Das Cover finde ich genial, ich bin ja sowieso ein Fan von Drachen und hier ist eindeutig der Drache im Vordergrund und machte mir daher Lust auf das Buch.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und einfach zu lesen, ich kam wirklich gut durch das Buch. Geschrieben ist es aus Sicht von Ember in der Ich-Perspektive, wobei ich die Beschreibungen sehr gelungen fand und mir alles gut vorstellen konnte.

Zu Beginn lernt man Ember kennen. Als ihr Bruder von einem Drachen getötet wird nimmt sie seinen Platz in der Ausbildung zum Nordwächter ein, doch niemand darf wissen, dass sie eine Frau ist. Ihr Ausbilder Issolas nimmt die Auszubildenden hart ran und Ember befürchtet immer mehr, dass sie es vielleicht nicht schaffen könnte.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, denn ich war sofort fasziniert von der Welt. Man lernt zuerst Ember und ihre Familie kennen und erfährt wie schwer sie es in dieser Welt haben, bereits das fand ich interessant und war dann auch auf den Rest der Geschichte gespannt.

Ember mochte ich gerne. Sie kämpft für das, was sie will und versucht eigentlich nur ihre Familie zu beschützen. Sie ist mutig, stur und lernt schnell dazu. Besonders da sie sich nicht auf diese Prüfungen vorbereitet hat ist sie im Nachteil, doch mit ein bisschen Hilfe ist sie schnell gut dabei. Ich fand ihren Ehrgeiz gut.

Issolas ist der Ausbilder von Ember und zuerst lernt man ihn als harten Ausbilder kennen, der niemanden etwas durchgehen lässt. Doch hin und wieder scheint es, als wäre er einfach nur müde von dieser ganzen Sache und als würde ihm das nichtmal Spaß machen. Da gab es immer wieder solche Momente und diese haben ihn mir immer sympathischer gemacht, bis ich ihn am Ende sogar sehr mochte.

Das gesamte Buch ist eindeutig von „The Hunger Games“ inspiriert und das zeichnet sich auch ein bisschen in der Welt ab. Die verschiedenen Fjorden schicken immer ihre Jungs zum Nordkern für die Ausbildung. Jeder Fjord ist für etwas anderes zuständig und nicht alle können sich gleich auf diese Prüfungen und die Aubsildung vorbereiten. Man erkennt eindeutige Parallelen, was mich persönlich nicht so gestört hat, denn die Geschichte war doch anders genug.

Angefangen bei den Drachen. Die Erklärung wieso es die Fjords, den Nordkern und die Drachen gibt fand ich wirklich cool. Wie die Menschen mit den Drachen umgehen und was sie daraus gemacht haben war ebenfalls interessant, wobei ich gerne noch mehr über die Drachen wissen würde. Vielleicht kommt da noch mehr im zweiten Band. Jedenfalls habe ich mich über jede Szene mit einem Drachen gefreut, denn diese waren immer actionreich und man lernt auch die verschiedenen Drachenarten besser kennen.

Die Liebesgeschichte war jetzt nicht unbedingt mein Highlight und das Buch wäre auch gut ohne ausgekommen, aber sie war auf keinen Fall schlecht geschrieben. Sie entwickelt sich langsam, hat Höhen und Tiefen und am Ende einige überraschende Wendungen. Ember versucht nur zu überleben und dafür muss sie ihre einzige Stärke, dass sie eine Frau ist, auch öfter einsetzen als ihr lieb ist. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber ich verstand, wieso sie gewisse Dinge tat und wie ihr das weitergeholfen hat. All das führte dann auch zur der Liebelei mit Issolas, was man sich aber sicher schnell denken konnte, dass es so kommen würde.

Der Großteil des Buches dreht sich um die Ausbildung und das Training, die Prüfungen kommen erst gegen Ende. Es war jedoch zu keinem Zeitpunkt langweilig, weil beim Training immer irgendwas passiert ist und es auch ein interessantes Bewertungssystem gab. Ich hab das jedenfalls gern gelesen, die Prüfungen ware dann etwas kurz gehalten, aber haben so viel offenbart und gleichzeitig so viele Fragen aufgeworfen. Ich habe bis zum Ende mit Ember mitgefiebert und dann war es einfach vorbei. Da hört das Buch an so einem spannenden Punkt auf und als Leser muss man dann noch auf den zweiten Band warten. Richtig fies.

Fazit:

Mich hat das Buch überzeugt, es hatte zwar ein paar Schwächen, besonders in Bezug auf Ember Identität, denn das muss doch jemandem auffallen, aber ansonsten fand ich es sehr gut. Das Ende war gelungen und macht auch Lust auf den zweiten Teil. Der zäheste Abschnitt war sicherlich der Anfang, doch danach ging es spannend weiter. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.03.2026

Holpriger Start, danach wirklich gut

Der Flammenkrieger - Die Chroniken von Atulis 1
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Meinung:

Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mein Herz machte einen schweren Schlag, während ich die Türschwelle betrachtete, die mich aus meiner bekannten Umgebung ...

Meinung:

Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mein Herz machte einen schweren Schlag, während ich die Türschwelle betrachtete, die mich aus meiner bekannten Umgebung leiten würde.

Das Cover ist ein Traum. Ich könnte es den ganzen Tag anschauen, einfach weil es so schön aussieht. Durch die Flammen gibts auch gleich den Bezug zum Inhalt und auch zum Titel.

Der Schreibstil der Autorin ist zuerst etwas ungewohnt gewesen und ich habe ein bisschen gebraucht, bis ich mich daran gewöhnt habe, dann ging es aber. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, es gibt aber immer mal wieder Kapite, die auch aus Ranoks Sicht geschrieben sind, sodass man beide Hauptcharakter besser kennen lernen kann.

Zu Beginn lernt man Yuri, die Wasserpriesterin kennen. Sie soll sich auf den Weg zum Meer machen, um eine Flut auszulösen, denn ihr Land ist heiß und das Wasser knapp. Auf dem Weg zum Meer begegnet sie Ranok, einen Flammenkrieger, der ihr zeigen will, dass sich ihre beiden Ländern vertragen können und zusammenarbeiten sollten.

Der Einstieg in das Buch ist mir wirklich schwer gefallen. Ich musste mich da wirklich durchkämpfen und erst, als die Reise losging, wurde es besser. Davor fand ich es sehr zäh und langweilig, es hat mich nicht packen können. Ich bin dennoch froh, dass ich weitergelesen habe, denn sonst wäre mir der Rest entgangen und der war sehr viel besser.

Yuri mochte ich gerne, sie ist sehr behütet aufgewachsen und glaubt daher nur das, was man ihr erzählt hat. Doch sie beginnt auch Dinge zu hinterfragen und nicht einfach alles hinzunehmen. Außerdem ist sie sehr stark und ein richtig netter Mensch, sie hätte ich gerne als Freundin.

Ranok konnte ich zuerst nicht vertrauen, der er schien einfach zu nett zu sein, doch es stellte sich raus, dass er einfach so ist. Ein netter Kerl, der keinen Krieg zwischen den Ländern will und sein Land einfach vor den Fluten retten will. Ich fand ihn sehr sympathisch und wie er mit Yuri umgeht war toll, er bedrängt sie nicht, hilft ihr in ihrem Vorhaben und versucht sie auf dem Weg zu überzeugen.

Wie schon gesagt fand ich den Einstieg sehr zäh. Man liest von Yuri, ihrem Leben als Wasserpriesterin und sieht ein bisschen, was sie so kann. Es gab viel Gerede und dieser Teil konnte mich gar nicht packen. Als sie dann ihre Reise begann und in das Nachbarland kam, ab da wurde es viel besser. Denn bereits dort wurde klar, dass sie nicht alles weiß und man sie offensichtlich über einige Dinge angelogen hat. Bereits hier habe ich zu spekulieren begonnen, meine Fragen wurden aber in diesem Band noch nicht beantwortet.

Eine Liebesgeschichte gibt es natürlich auch, diese entwickelt sich aber sehr langsam und dadurch fühlt es sich echter an. Ranok hilft Yuri und die beiden reisen zusammen weiter. Zuerst ist da kein Vertrauen, dieses wird langsam aufgebaut und danach entwickelt sich eine Freundschaft. Dass hier nichts überstürzt wird fand ich gut, man kann wirklich dabei zusehen, wie sich die Freundschaft und danach eine zarte Liebe aufbaut.

Die Reise zum Meer ist das Hauptthema in dem Buch und ich persönlich bin ein Fan von Büchern, in denen die Charaktere einfach auf einer großen Reise sind. Auf dem Weg erfährt man mehr über das Land, über Ranok und lernt auch andere Charaktere kennen, sodass es nie langweilig wurde. Dadurch, dass Yuri sowieso verfolgt wird, war auch immer eine gewisse Grundspannung da, denn es hätte jederzeit passieren können, dass ihre Verfolger sie entdecken. Ich fand den Aufbau des Buches gelungen und für mich war es, nach dem Start, auch nicht mehr wirklich langweilig. Besonders gut in Erinnerung geblieben ist mir der Besuch bei Ron, dem Freund von Ranok. Der Kerl war wirklich sehr abgedreht und ich musste da immer grinsen.

Gegen Ende wurde es dann immer spannender, je näher sie dem Meer kamen. Man fragt sich, was nun passieren wird, werden sie noch eingeholt, wird Yuri eine Flut auslösen, wird Ranok sie aufhalten. Allein wegen diesen Fragen will man schon weiterlesen und ich hatte bis zum Ende keine Ahnung, was nun genau passieren wird. Ich hatte nur gehofft, dass vielleicht erklärt wird, wieso Yuris Land glaubt, dass die anderen die Bösen sind und wer diese Geschichten verbreitet, denn auch hier hatte ich einen Verdacht. Diese Frage wurde leider nicht beantwortet. Das Ende war dann spannend und gut geschrieben und macht Lust auf den zweiten Band, denn es blieben sehr viele Fragen offen.

Fazit:

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten konnte mich das Buch dann doch noch überzeugen. Ranok und Yuri sind tolle Charaktere und ihre Geschichte hat mir gut gefallen. Das Ende lässt sehr viele Fragen offen und macht daher Lust auf den zweiten Band. Von mir kriegt das Buch vier Sterne.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere