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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2026

Das perfekte Rätsel-Abenteuer in einem Traumhaus

The Inheritance Games
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Ich bin super schnell in The Inheritance Games reingekommen: Avery ist sympathisch, clever und hat diesen klassischen YA-Charme, der einem sofort gefällt. Man merkt richtig, dass sie versucht, die Highschool ...

Ich bin super schnell in The Inheritance Games reingekommen: Avery ist sympathisch, clever und hat diesen klassischen YA-Charme, der einem sofort gefällt. Man merkt richtig, dass sie versucht, die Highschool und ihr Leben im Griff zu behalten, bis das Multimilliarden-Erbe alles auf den Kopf stellt.

Das Hawthorne House ist einfach ein Traum: riesig, luxuriös, voller Geheimnisse und cleverer Rätsel, die man als Leser:in selbst mitdenken kann. Ich habe es richtig genossen, durch die Räume zu „wandern“ und zu knobeln, welche Hinweise wohin führen. Das Haus hat so etwas von einem goldenen Käfig – opulent, faszinierend und ein bisschen gefährlich.

Die vier Brüder haben mir insgesamt gefallen, auch wenn es am Anfang etwas verwirrend war, wer wer ist. Mein Favorit ist Jameson, bei der angedeuteten Anziehung zu Avery kam bei mir aber nicht so viel Herzklopfen rüber ... trotzdem waren die Familiendynamik und die kleinen Spannungen untereinander spannend zu beobachten.

Die Story ist clever aufgebaut, das Tempo zieht einen durch die Seiten. Zwei Situationen, in denen Avery um ihr Leben fürchten muss, wirken im Schreibstil allerdings etwas locker. Zu locker? Da hätte ich mir mehr Nervenkitzel gewünscht. Dafür machen die Rätsel, die Geheimnisse und die Intrigen vieles wieder wett.

Das Ende kam recht schnell, aber es lässt einen definitiv auf Band 2 hoffen. Ich hätte ruhig noch ein paar hundert Seiten mehr vertragen können, um noch tiefer in die Charaktere und das Hawthorne-Universum einzutauchen.

Fazit: Wer Rätsel liebt, luxuriöse Settings genießen will und gern in eine clevere, leicht dramatische YA-Geschichte abtaucht, ist hier genau richtig. The Inheritance Games macht Lust auf mehr und ich bin definitiv neugierig, wie es mit Avery und der Hawthorne-Familie weitergeht.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Achterbahn der Gefühle mit kleinen Bremsmanövern

Faircoast: Hateful Ride | Aufwendig gestaltete Ausgabe mit Farbschnitt
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Mit „Faircoast – Hateful Ride“ entführt uns die Autorin in eine bunte Welt voller Zuckerwatte und Adrenalin. Da ich Settings in Freizeitparks liebe, war ich unglaublich gespannt auf Jades und Kits Geschichte.

Jade ...

Mit „Faircoast – Hateful Ride“ entführt uns die Autorin in eine bunte Welt voller Zuckerwatte und Adrenalin. Da ich Settings in Freizeitparks liebe, war ich unglaublich gespannt auf Jades und Kits Geschichte.

Jade hat mich sofort für sich gewonnen. Sie ist kein typisches Mauerblümchen, sondern ein starker, individueller Charakter – und mal ehrlich: Eine Schlange als Haustier ist einfach ein genialer Schachzug! Das gibt ihr sofort eine besondere Note. Kit hingegen ist der klassische „Good Guy“ mit Geheimnissen. Besonders der Twist, dass Kit eigentlich Sam ist, hat mir richtig gut gefallen. Er war emotional greifbar, logisch hergeleitet und hat der Geschichte die nötige Tiefe verliehen.

Der Freizeitpark als Kulisse ist liebevoll gewählt, allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die Atmosphäre mich noch ein bisschen mehr „einsaugt“. Manchmal ging das magische Park-Feeling zwischen den Dialogen etwas verloren.

Was das „Enemies-to-Lovers“-Thema angeht: Wer hier auf heftige Wortgefechte und langes Anschmachten hofft, wird vielleicht etwas enttäuscht sein. Die Annäherung der beiden verlief für meinen Geschmack etwas zu harmonisch und schnell. Es war süß, ja, aber die Funken hätten ruhig noch ein bisschen gefährlicher sprühen dürfen.

Ein paar Stolpersteine gab es für mich bei der Logik. Dass Kit aus dem Nichts über beachtliche Hacker-Skills verfügt (und wie er sich überall reinhackt) und sein vorbelasteter Name im direkten Umfeld scheinbar niemanden triggert, war für mich etwas schwer zu schlucken. Hier hätte die Geschichte durch eine straffere Erzählweise und etwas mehr Realismus gewonnen.

Fazit: Ein charmanter New-Adult-Roman für zwischendurch! Wer Lust auf ein besonderes Setting und eine herzerwärmende Lovestory hat, kommt hier voll auf seine Kosten. Für Fans von tiefgründigeren Enemies-to-Lovers-Geschichten ist es eher eine „Light-Variante“, aber dennoch absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Abschiedsschmerz in den Rocky Mountains – Ein würdiger, aber ruhiger Abschluss

New Wishes
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Nach Green Valley zurückzukehren fühlt sich jedes Mal an, als würde man sich in eine weiche Kuscheldecke hüllen – und „New Wishes“ bildet da keine Ausnahme. Rebecca und Leo sind ein tolles Paar, bei dem ...

Nach Green Valley zurückzukehren fühlt sich jedes Mal an, als würde man sich in eine weiche Kuscheldecke hüllen – und „New Wishes“ bildet da keine Ausnahme. Rebecca und Leo sind ein tolles Paar, bei dem das Tempo der Annäherung absolut stimmig war. Es war kein klassisches „Enemies-to-Lovers“-Feuerwerk, sondern eher eine sanfte, authentische Entwicklung von „du bist anstrengend“ zu „ich will dich nicht mehr missen“.

Warum keine 5 Sterne? Wenn man die Reihe liebt, vergleicht man zwangsläufig mit Highlights wie Band 1, 3 oder 5. Im Vergleich dazu fehlte mir hier bei Rebecca und Leo ein wenig die charakterliche Tiefe; ihre Konflikte wurden oft durch äußere Faktoren gelöst, statt durch einen eigenen Reifeprozess. Zudem muss ich gestehen: Mein Namensgedächtnis hat mich im Stich gelassen! Bei all den Cameos der früheren Pärchen saß ich manchmal da und grübelte, wer das jetzt nochmal genau war (außer bei den Klassikern wie Lena & Ryan oder Leonie und Sam).

Alles in allem ist es aber ein sehr gelungener Abschluss, der mich mit einem wohligen Gefühl zurücklässt. Wer die Reihe bisher mochte, wird auch diesen Band lieben, selbst wenn er vielleicht nicht der absolute Spitzenreiter der Serie ist. Ein leiser, schöner Abschied von einem meiner liebsten Buch-Orte.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Vorspeise zäh, Hauptgang mörderisch gut!

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Eigentlich hatte ich nach den ersten Kapiteln von „Das Dinner“ schon die Befürchtung, direkt in den nächsten Reading Slump zu rutschen. Der Einstieg war leider ziemlich zäh und es dauerte eine gefühlte ...

Eigentlich hatte ich nach den ersten Kapiteln von „Das Dinner“ schon die Befürchtung, direkt in den nächsten Reading Slump zu rutschen. Der Einstieg war leider ziemlich zäh und es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis die Geschichte endlich serviert wurde. Wer hier aber dranbleibt, wird mit einem Thriller belohnt, der atmosphärisch absolut abliefert!

Das Setting ist ein Traum: Emily Rudolph beschreibt das luxuriöse Restaurant so bildgewaltig, dass ich am liebsten sofort selbst ein Krimi-Dinner veranstaltet hätte (vielleicht mit etwas weniger echten Leichen im Keller). Die Atmosphäre ist greifbar und das Spiel mit den verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen gibt der Story eine tolle Dynamik. Ja, am Anfang ist das Ganze mit den vielen Charakteren und Sprüngen etwas verwirrend – aber das kennt man ja von der Autorin. Diesmal fand ich es aber deutlich gelungener und flüssiger umgesetzt als noch in „Die Auszeit“.

Zu den Charakteren: Sympathieträger sucht man hier vergeblich. Man hat das Gefühl, die gesamte Truppe besteht aus drogensüchtigen Narzissten, die primär damit beschäftigt sind, wer gerade mit wem im Bett landet. Privat würde ich mit keinem von ihnen auch nur eine Vorspeise teilen wollen, aber als Verdächtige in diesem perfiden Spiel sind sie einfach großartig! Jeder hätte ein Alibi oder ein Motiv gehabt, die damals verschwundene Freundin loswerden zu wollen.

Besonders cool: Zur Mitte des Buches hatte ich einen handfesten Verdacht, wie alles zusammenhängt – und ich lag sogar richtig! Aber Emily Rudolph wäre nicht Emily Rudolph, wenn sie nicht noch ein Ass im Ärmel hätte. Der finale Plot-Twist hat mich völlig unvorbereitet getroffen und war das absolute Sahnehäubchen.

Fazit: Hätte man das Buch um ca. 50-70 Seiten gekürzt und den Anfang gestrafft, wären es glatte 5 Sterne geworden. So ist es eine sehr starke 4-Sterne-Leseempfehlung für alle, die Lust auf ein edles Setting und unvorhersehbare Abgründe haben!

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Gefangen im eigenen Thriller: Nervenkitzel mit kleinen Pausen

Das Buch - Schreib um dein Leben!
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Schreib um dein Leben von Patricia Walter war für mich ein wirklich solider Thriller, den ich über Audible gehört habe. Die Sprecherin Margit Sander hat einen fantastischen Job gemacht! Ihre angenehme ...

Schreib um dein Leben von Patricia Walter war für mich ein wirklich solider Thriller, den ich über Audible gehört habe. Die Sprecherin Margit Sander hat einen fantastischen Job gemacht! Ihre angenehme Stimme hat definitiv dazu beigetragen, dass die beklemmende Keller-Atmosphäre bei mir ankam.

Besonders hervorheben möchte ich die Protagonistin Kara. Es war erfrischend, mal keine Damsel in Distress zu haben, die nur passiv in ihrer Zelle hockt. Kara ist super stark, sie schmiedet Pläne und versucht mehrfach zu fliehen. Das hat sie für mich sehr greifbar und sympathisch gemacht, man fiebert richtig mit ihr mit.

Einen kleinen Abzug gibt es für den Aufbau: Das Buch, das Kara im Keller über den „Puppenmörder“ schreiben muss, wird kapitelweise eingebunden. Das liefert zwar interessante Einblicke in die Psyche des Täters, hat für meinen Geschmack aber immer wieder den Drive aus der eigentlichen Handlung genommen. Wenn man gerade wissen will, wie Karas nächster Fluchtversuch endet, bremst so ein Rückblick die Spannung leider etwas aus.

Fazit: Kein ultimatives Jahreshighlight, aber ein sehr guter, handfester Thriller für zwischendurch, der vor allem durch eine kämpferische Hauptfigur glänzt. Als Hörbuch absolut empfehlenswert!

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