Abschiedsschmerz in den Rocky Mountains – Ein würdiger, aber ruhiger Abschluss
New WishesNach Green Valley zurückzukehren fühlt sich jedes Mal an, als würde man sich in eine weiche Kuscheldecke hüllen – und „New Wishes“ bildet da keine Ausnahme. Rebecca und Leo sind ein tolles Paar, bei dem ...
Nach Green Valley zurückzukehren fühlt sich jedes Mal an, als würde man sich in eine weiche Kuscheldecke hüllen – und „New Wishes“ bildet da keine Ausnahme. Rebecca und Leo sind ein tolles Paar, bei dem das Tempo der Annäherung absolut stimmig war. Es war kein klassisches „Enemies-to-Lovers“-Feuerwerk, sondern eher eine sanfte, authentische Entwicklung von „du bist anstrengend“ zu „ich will dich nicht mehr missen“.
Warum keine 5 Sterne? Wenn man die Reihe liebt, vergleicht man zwangsläufig mit Highlights wie Band 1, 3 oder 5. Im Vergleich dazu fehlte mir hier bei Rebecca und Leo ein wenig die charakterliche Tiefe; ihre Konflikte wurden oft durch äußere Faktoren gelöst, statt durch einen eigenen Reifeprozess. Zudem muss ich gestehen: Mein Namensgedächtnis hat mich im Stich gelassen! Bei all den Cameos der früheren Pärchen saß ich manchmal da und grübelte, wer das jetzt nochmal genau war (außer bei den Klassikern wie Lena & Ryan oder Leonie und Sam).
Alles in allem ist es aber ein sehr gelungener Abschluss, der mich mit einem wohligen Gefühl zurücklässt. Wer die Reihe bisher mochte, wird auch diesen Band lieben, selbst wenn er vielleicht nicht der absolute Spitzenreiter der Serie ist. Ein leiser, schöner Abschied von einem meiner liebsten Buch-Orte.