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Veröffentlicht am 30.03.2026

Eine leichte Sommergeschichte zum Glück

Der kleine Campingplatz in den Dünen: Ein Stellplatz fürs Glück
1

„Der kleine Campingplatz in den Dünen“ ist der Auftakt zur Ostsee-Camping-Reihe von Barbara Erlenkamp. Wir dürfen Annika begleiten, wie sie ihren Weg zur Managerin des Campingplatzes Dünenblick antritt. ...

„Der kleine Campingplatz in den Dünen“ ist der Auftakt zur Ostsee-Camping-Reihe von Barbara Erlenkamp. Wir dürfen Annika begleiten, wie sie ihren Weg zur Managerin des Campingplatzes Dünenblick antritt. Natürlich muss sie Schwierigkeiten meistern. Für die erste Zeit sogar ziemlich große. Aber Annika steht ihre Frau, sie findet Lösungen und auch für die ganz großen Probleme taucht Hilfe auf.
Die Figur der Annika ist die einer jungen, selbstbewussten Frau, wenngleich sie sich in Bezug auf die Männerwelt mehr auf ihr Bauchgefühl verlassen sollte. Von ihr erfahren wir auch ein klein wenig außerhalb des Campingplatzes und ihrer Vergangenheit. Die anderen Figuren bleiben in der Blase der Gegenwart. Das mag etwas flach wirken.
Von der Ostsee und der Dünenlandschaft erzählt uns die Autorin eher nebenbei. Für meinen Geschmack gerade noch genug um nicht ganz vernachlässigt zu erscheinen.
Aber als Sommerwohlfühlroman kann ich die Geschichte durchaus einordnen. Sie liest sich flott und leicht, die Probleme werden beseitigt, die Liebe scheint sich auch noch anzubahnen und so endet der erste Teil mit einer Hoffnung auf Fortsetzung im zweiten.
Ich empfehle das Buch für Leser, die eine kleine, leichte Auszeit vom Alltag brauchen.

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  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 21.03.2026

Gefühlvolle und heiße Lebensbegleitung von Lucia

Die Hure von Siena | Erotischer Roman
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Die Geschichte begleitet Lucia wie sie vom jungen Mädchen zur erfahrenen Kurtisane geworden ist. Sie hatte es nicht leicht, war aber eine starke Frau mit viel Köpfchen und einem guten Aussehen, das sie ...

Die Geschichte begleitet Lucia wie sie vom jungen Mädchen zur erfahrenen Kurtisane geworden ist. Sie hatte es nicht leicht, war aber eine starke Frau mit viel Köpfchen und einem guten Aussehen, das sie zu vermarkten wusste. Sie war nicht sofort „Die Hure von Siena“, sondern über Hindernisse und Umwege kam sie in diese Stadt und zu diesem Namen.
Johanna Söllner erzählt mit Gefühl für die manchmal fast aussichtslose Lage der jungen Frau, sie beschreibt die erotischen Szenen mit Leidenschaft und Liebe zum Detail. Ihr Schreibstil ist flüssig zu lesen, jedoch fand ich manchmal er passt nicht so richtig in die damalige Zeit. Zumindest die Wortwahl war mir hin und wieder zu modern.
Für mich persönlich hätte ich die, doch sehr genau beschriebene, Anklage der Hexerei nicht gebraucht, oder zumindest hätte für mich eine verkürzte Version ausgereicht. Ich lese ja einen erotischen Roman und keinen historischen. Aber auch hier spürt man das Gefühl der Autorin.
Im Großen und Ganze ein schönes Werk, das prickelnde Stunden versprich. Richtig zimperlich sollte der Leser allerdings nicht sein, da sich die Frauen damals wohl manchmal mehr fügen mussten, als ihnen lieb war.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Jugendliche Gefühle und guter Mordfall mit verstecktem Motiv

Liars all around me
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Wir haben hier einen Krimi mit sehr jungen Hauptfiguren. Insoferne sind auch die Gefühle ehrlicher, tiefer, härter und genauso wiedergegeben. Clara Blais ist selbst noch eine relativ junge Autorin, vielleicht ...

Wir haben hier einen Krimi mit sehr jungen Hauptfiguren. Insoferne sind auch die Gefühle ehrlicher, tiefer, härter und genauso wiedergegeben. Clara Blais ist selbst noch eine relativ junge Autorin, vielleicht ist das mit ein Grund, dass sich der Krimi so authentisch anfühlt.
Beim Lesen von „Liars all around me“ habe ich den Täter immer wieder mal ins Auge gefasst, um ihn dann wieder zu verwerfen. Das finde ich schön, wenn ich nicht direkt auf den Täter hingewiesen werde.
Avery und Ryle scheinen aus zwei völlig gegensätzlichen Leben zu kommen und doch finden sie einen Draht zueinander. Beide müssen mit Härten in ihrem jungen Leben zurechtkommen, wenn auch eben auf sehr unterschiedlichen Ebenen.
Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht der beiden erzählt, sodass der Leser Gedanken, Gefühle und Hintergrund im Leben eines jeden Protagonisten erfährt. Auch der leichte Schreibstil macht ein fließendes Lesen angenehm.
Ich habe das Buch gerne gelesen und empfehle es gerne jeden Krimifreund, der auch gerne über zwischenmenschliche Gefühle im jungen Alter liest, weiter.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Sympathisches Duo, süße Spürnase, interessanter Fall

Mira Belgusto und die tote Winzerin
4

Ich habe im Zusammenhang mit „Mira Belgusto und die tote Winzerin“ jetzt immer öfter das Wort Genusskrimi gelesen, es steht auch am stimmig gestalteten Cover. Und ja, es ist eine treffende Bezeichnung. ...

Ich habe im Zusammenhang mit „Mira Belgusto und die tote Winzerin“ jetzt immer öfter das Wort Genusskrimi gelesen, es steht auch am stimmig gestalteten Cover. Und ja, es ist eine treffende Bezeichnung. Neben dem Krimi geht es viel ums gute Essen, aber auch um Landschaft und Lebensweise, auch eine Art Genuss. Für mich kommt noch Humor dazu. Gerade Dulcinetta bringt immer wieder Auflockerung durch die kurzen Einschübe aus ihrer Sicht.
Mira und Claudio sind zwei sympathische Figuren, die sich perfekt ergänzen und verstehen. Ich mochte ihre Art miteinander umzugehen, aber auch wie sie sich um Dulcinetta und die arme Nachbarin kümmerten. Gerade Mira beweist immer wieder Empathie.
Die Aufklärung des Mordfalls ergibt sich nach und nach, irgendwie findet Mira meist schlüssig die richtigen Antworten. Nicht ganz glücklich bin ich mit dem Titel, da der Beruf der Toten eigentlich eine zu kleine Rolle spielt. Er hätte gegen jeden anderen ausgetauscht werden können.
Aber als Fazit kann ich sagen, dass ich diesen Cosy-Krimi von Angelika Lauriel sehr gerne gelesen habe. Er entführt nach Italien, macht Lust auf die Gegend, das Essen und das Mitraten wer jetzt wirklich der Mörder war.

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  • Spannung
Veröffentlicht am 21.02.2026

Unerbittlich und aufrichtig sich selbst gestellt

Einsamsein
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In seiner Biografie stellt sich Daniel Haas unerbittlich, aber aufrichtig sich selbst und seiner Vergangenheit. Es ist nicht unbedingt ein Abrechnen, eher ein erklärendes Verstehenwollen seines Lebens. ...

In seiner Biografie stellt sich Daniel Haas unerbittlich, aber aufrichtig sich selbst und seiner Vergangenheit. Es ist nicht unbedingt ein Abrechnen, eher ein erklärendes Verstehenwollen seines Lebens.
Die Einsamkeit begleitet ihn schon seit Kindertagen. Er führt das „Einsamsein“ fort, wird immer besser darin und leidet, driftet ab, steht unter Schmerzen wieder auf.
Bei aller Härte, die er lebt, die er erlebt, bleibt ein Funken an die Hoffnung einer besseren Zeit. Er bringt dem Leser diese dunkle Zeit nahe, ohne ihn zu erdrücken. Er zeigt, ohne zu Verschönern, seine Jahre der Selbstillusion auf. Legt seinen Charakter offen und macht sich verwundbar. Doch genau das kann Mut für andere sein. Und es zeigt den Mut vom Autor, sich ungeschützt zu präsentieren.
Der Schreibstil war für mich nicht ganz so flott zu lesen, ich brauchte meine Zeit für das Buch. Natürlich auch dem Thema geschuldet.
Der Inhalt ist jedoch leicht zu erfassen und bemüht die eigenen Gedanken zu hinterfragen und sich selbst vielleicht die eine oder andere Einstellung anzusehen.
Ein Buch, dass sicher nichts für zwischendurch ist, aber sich auf jeden Fall seine Existenzberechtigung verdient hat, indem es Hoffnung machen kann.

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