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Veröffentlicht am 16.11.2020

Eine interessante Welt mit etwas schleppender Handlung

One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt (Epische Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Benkau)
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„Wenn du nur die beiden Optionen hast, aufzugeben oder etwas Verrücktes zu wagen, dann wäre es doch verrückt, das Verrückte nicht zu wagen.“ – S. 496

Cover:
Das Cover konnte mich persönlich nicht ganz ...

„Wenn du nur die beiden Optionen hast, aufzugeben oder etwas Verrücktes zu wagen, dann wäre es doch verrückt, das Verrückte nicht zu wagen.“ – S. 496

Cover:
Das Cover konnte mich persönlich nicht ganz überzeugen. Ich mag jedoch die dunklen Farben die im Kontrast zu den kupfer/gold/orange Tönen stehen. Allerdings bin ich kein Fan von Personen auf dem Cover.

Meinung:
Die Handlung fängt ganz ruhig an. Eine alleinerziehende Mutter und ein Mädchen das schon früh viel Verantwortung übernehmen musste. Hier ist es Mailin die für ihre Schwester Vicky, welche im Wachkoma liegt, verantwortlich ist. Nach einem fürchterlichen Streit und anschließendem Kampfsporttraining, wacht Mailin plötzlich in einer fremden Welt auf. In dieser Welt ist nichts wie es scheint – das was harmlos erscheint ist (oft) gefährlich und das was gefährlich erscheint (meist) harmlos. Es ist eine interessante zugleich erschreckende und grausame Welt mit Knochenbäumen, Kaninchen mit Affengesichtern und vielen weiteren Kreaturen.

Ich musste erstmal in die Welt und Macht rundum Lyaskye reinkommen. Auch mit der Protagonistin musste ich am Anfang erstmal warm werden. Mailin ist eine mutige junge Frau mit viel Ehrgeiz, die immer wieder ihre Stärke zeigt und sich nicht unterkriegen lässt. Sie hat ihren eigenen Kopf und ist so gar nicht begeistert von den Regeln in Lyaskye. Jedoch tut sie alles dafür ihrer Schwester zu helfen.

Aber was währe so eine Story ohne zarte Liebesgeschichte? Der Mann, der es Mailin angetan hat, ist mysteriös, teilweise abweisend aber dann doch wieder überraschend offen. Er war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn er Mailin und einen selbst oft an der Naser herumführt. Die Liebesgeschichte finde ich sehr überzeugend und sehr schön gestaltet.

Der Schreibstil von Jennifer ist in Ordnung. Das was den Schreibstil für mich persönlich besser gemacht hat, waren die vielen Details und das es sehr bildlich geschrieben ist. Man konnte sich alles sehr gut vorstellen. Dafür das am Anfang jedoch recht wenig passiert ist, passiert am Ende umso mehr. Es gab einige Offenbarungen und Wendungen die unvorhersehbar waren und die Geschichte spannender gemacht haben.

Fazit:
Für mich persönlich verlief die Geschichte eher schleppend und sehr langatmig. Ich hatte teilweise das Gefühl, das egal wie viel man liest, es einfach nicht voran geht. Am Anfang und in der Mitte passiert kaum etwas und am Ende überhäufen sich die Dinge und es geht alles ziemlich schnell. Das hätte meiner Meinung nach anders verteilt werden können, dann wäre die Story etwas packender und spannender gewesen, und zwar schon von Anfang an. So kam das ganze erst zum Schluss auf, deswegen bekommt „One True Queen – Von den Sternen gekrönt“ von mir 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Konnte mich nicht so überzeugen

Falling Shadows: Spicy Reverse Harem Dark Romantasy
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In Falling Shadows begleiten wir Raven, die in Shadowmore aufwächst, einem der dunkelsten und härtesten Orte überhaupt. Von jetzt auf gleich wird sie von ihrem Vater auf die elitäre Silvercrest Akademie ...

In Falling Shadows begleiten wir Raven, die in Shadowmore aufwächst, einem der dunkelsten und härtesten Orte überhaupt. Von jetzt auf gleich wird sie von ihrem Vater auf die elitäre Silvercrest Akademie gesteckt, eine Schule, die es darauf anlegt, ihre Schüler zu brechen.

Raven ist eine starke und schlagfertige Protagonistin, die sich erstmal in ihrer neuen Umgebung zurechtfinden muss. In ihrer Heimat hat sie vom Rest der Welt nichts mitbekommen und musste um ihr Überleben kämpfen. An der Silvercrest Akademie ist alles neu. Dabei ist sie ständig in Gefahr, denn sie ist überzeugt ein Nichts, magielos, zu sein. Zusätzlich muss sie sich noch mit ihrem Bruder rumschlagen, der sie aus irgendeinem Grund seit ihrer Kindheit hasst, obwohl sie sich jahrelang nicht gesehen haben.

An der Akademie wird sie einem Haus mit vier Mitbewohnern zugeteilt: Zane, Eldon, Creed und Brax. Von Anfang an ist dort eine starke Anziehung und die Jungs sind direkt beschützerisch. Raven hingegen lässt sich von niemanden etwas gefallen und muss erst lernen, mit dieser ungewohnten Unterstützung umzugehen, etwas, das sie bisher nie hatte.

Wir bekommen zwar einen kleinen Einblick in den Akademiealltag, für meinen Geschmack bleibt dieser jedoch etwas oberflächlich. Wirklich viele Informationen erhalten wir nicht. Das kann ich teilweise verstehen, da die Charaktere selbst vieles nicht wissen. Trotzdem hätte ich mir mehr Einblicke in das Magiesystem gewünscht. Auch über die Charaktere, besonders über die Jungs, die Bishops, erfahren wir relativ wenig. Daher konnte ich die Anziehung, die Anspannung und den Spice nicht wirklich fühlen. Am sympathischsten waren mir noch Zane und Creed, aber selbst hier fehlen für mich die Details, die ihre Figuren wirklich greifbar machen würden.

Der Fokus liegt generell sehr stark auf dieser instant Anziehung und sexuellen Anspannung. Gerade als die Handlung wieder spannender wird und ein Außenposten besucht wird, endet das Buch allerdings auch schon.

Der Schreibstil ist generell flüssig und es lässt sich gut lesen. Ich bin jedoch einfach kein Fan davon, wenn das Buch gefühlt nur 20 Seiten plotrelevanten Inhalt hat. Ich hätte mir einfach mehr Tiefe und Infos gewünscht. Vor allem da ich den Akademie Alltag sehr spannend finde. Auch Aspekte wie der Krieg, die Monarchie, die Soldaten und Territorien machen irgendwie keinen Sinn, es gibt einfach zu wenige Erklärungen.

Fazit: Der Schreibstil war gut und hat mich immerhin weiterlesen lassen. Allerdings fehlte mir ein klarer Plot und die sofortige Anziehung zwischen Raven und den Bishops konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, dafür kennen sie sich einfach noch zu wenig.

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Veröffentlicht am 10.06.2023

Hohe Erwartung, tiefer Fall

Stealing Infinity
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Ein Club mit ihrer Freundin wird Natasha zum Verhängnis. Des Diebstahls bezichtigt wird sie von der Schule geworfen und landet auf der Gray Wolf Academy. Doch nicht alles ist Gold was schimmert.

Der Beginn ...

Ein Club mit ihrer Freundin wird Natasha zum Verhängnis. Des Diebstahls bezichtigt wird sie von der Schule geworfen und landet auf der Gray Wolf Academy. Doch nicht alles ist Gold was schimmert.

Der Beginn des Buches ist sehr spannend und liest sich gut. Allerdings flacht dies direkt nach dem Prolog stark ab. Man lernt Nats Alltag kennen, auch wenn sie eigentlich nur erzählt, wieso sich ihr Leben so stark verändert hat und nicht wirklich viel vom Alltag selbst. Danach kommen wir auch schon direkt in die Gray Wolf Academy. Dort passiert Handlungstechnisch eigentlich nicht viel. Es werden eher enorm viele Fragen aufgeworfen, die nicht beantwortet werden. Ich hatte das Gefühl wir bleiben Plotmäßig auf der Stelle stehen. Nat kann für meinen Geschmack alles viel zu schnell. Und durch den Zeitsprung von 4 wochen wurde sie auch viel unnahbarer als sie ohne hin schon war. Von der Academy selbst und dem Academy-Leben bekommt man auch nichts mit, es passiert alles im Hintergrund. Nat hatte zwar Unterricht, den bekommen wir als Leser allerdings nicht mit. Generell finde ich Nat einfach viel zu oberflächlich und sie ist sofort von dem ganzen Luxus geblendet und nimmt einfach alles so hin. Nat muss einige Dinge herausfinden und jeder scheint etwas vor ihr zu verbergen. Es ist also nicht einfach, dieses komplexe Thema anzugehen, dennoch gefällt mir ihre Herangehensweise nicht und macht teilweise wenig sinn. Das Zeitreisen an sich finde ich gut und interessant, wurde aber erst so richtig auf den letzten paar Seiten spannend und länger umgesetzt als 2 Seiten. Es wurde einfach vieles unnötig in die Länge gezogen. Zu dem wird einfach nichts hinterfragt, dabei soll Nat doch so schlau sein und DIE Fähigkeiten haben. Außerdem bekommen wir immer nur die gleichen wenigen Charaktere zusehen, die meisten in nur 2-3 Sätzen vorkommen. Richtige Konversationen gibt es nicht wirklich, jeder hat seine Geheimnisse und verfolgt sein eigenes Ziel und wenn was gesagt wird, ist es nichtssagend. Es gibt einfach keine emotionale Bindung zu den Figuren oder zur Handlung selbst. Es bleibt alles viel zu oberflächlich.

An sich ist der Grundgedanke echt top, aber einfach nicht richtig ausgeschöpft. Das Potenzial war da, nur leider nicht umgesetzt. Auch die Lovestory ging für mich zu schnell und hatte keine richtige Basis, da Nat Braxton ja eigentlich kaum kennt. Zudem lässt sie sich von ihm sehr leicht einlullen. Allerdings wäre ohne diese noch weniger Inhalt, als eh schon ist. Die letzten paar Kapitel ab 109 waren für mich die spannesten und die Zeitreise war gut gemacht. Allerdings kam es für mich zu spät und man kann vieles einfach nicht nachvollziehen. Es war teilweise als würde man random Szenen mit irgendwelchen Fakten, die teilweise vorher nie Erwähnung gefunden haben, präsentiert bekommen. Auch wenn ein Charakter es zum Schluss noch mal auflockert.

Fazit:

Leider bekommt man als Leser teilweise Sachen schneller raus als die Charaktere selbst, was etwas frustrierend ist und das Buch etwas zu vorhersehbar macht. Trotzdem werden viele Fragen aufgeworfen, die einfach nicht beantwortet werden, zumindest bisschen mehr Antworten hätten dem Buch gutgetan. Man wird ratlos zurückgelassen, was mich persönlich nicht auf einen Band 2 stimmt. Zudem mag ich die Charaktergestaltung nicht ganz und ich wurde mit keinem der Charaktere warm, was mit den Figuren (außer evtl. Nat) auch einfach nicht möglich war, aufgrund fehlender Tiefe und aussagekräftigen Konversationen. Das Ende hat das Buch noch etwas gerettet. Würde ich Band 2 lesen? Eher nicht, weil ich nicht glaube, dass die Schwächen verringert werden, auch wenn der eine Charakter doch sehr spannend ist (spannender als das ganze Buch). Allerdings hätte ich das Buch auch einfach liegen lassen und nicht weiterlesen könne und es hätte mich nicht gestört oder interessiert.

Ich gebe dem Buch 2,5 Sterne. Denn ich hatte durch Klappentext und anderer Werbung was komplett anderes Erwartet, was zum teil einfach nicht vorkam im Buch.

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Veröffentlicht am 27.04.2022

schwächerer Teil der Reihe

Midnight Chronicles - Seelenband
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Der Tag des Blutbades hat Ella und Wayne entzweit und sie haben vieles verloren. Sie müssen nicht nur mit Schmerz und Trauer kämpfen, sondern auch mit Schuldgefühlen. Doch was passiert, wenn die beiden ...

Der Tag des Blutbades hat Ella und Wayne entzweit und sie haben vieles verloren. Sie müssen nicht nur mit Schmerz und Trauer kämpfen, sondern auch mit Schuldgefühlen. Doch was passiert, wenn die beiden wieder aufeinandertreffen?

Laura's Schreibstil ist wie gewohnt flüssig zu lesen. So konnte ich auch diese Band in einem Rutsch lesen. Darüber hinaus war es gut, dass das Buch aus der Sichtweise beider Protagonisten erzählt wurde.

Die Geschichte an sich ist ok. Das spannendste ist das die Protagonisten ins Geisterreich gehen, was auch die Gesamtgeschichte der Reihe vorantreibt. Allerdings hat es etwas gedauert, bis dies passierte, sodass ich den Großteil der Handlung doch eher als langweilig empfand.

Ella und Wayne sind beides sehr liebevolle Charaktere, die in diesem Band einiges verarbeiten müssen, sowohl einzeln als auch zusammen. Ella ist eine mutige, einfühlsame und entschlossene Person. Und Wayne muss mit einer schweren Verletzung zurechtkommen, die bedeutet das er sein vorheriges Hunterleben nicht mehr so ausüben kann, wie er es möchte. Allerdings ist auch er ein sehr loyaler und freundlicher Mensch, der alles für die Leute tut, die er liebt.

Zudem fand ich gut, dass mit Rückblicken gearbeitet wird, sodass wir die Beziehung zwischen Ella und Wayne besser verstehen können. Dies bot einen guten Kontrast zu der eher düsteren und traurigen Stimmung in der Realität. Leider wurde ich aber einfach nicht warm mit Ella und Wayne. Was vielleicht auch daran liegt, dass ich die beiden in den vorherigen Bänden schon nicht so spannend fand, um ein komplettes Buch über sie zu lesen. Zudem hatte ich zu Beginn kurz Schwierigkeiten das Buch zeitlich einzuordnen. Außerdem waren an einigen Stellen ein paar Details drinnen, die ich persönlich als unnötig empfand, da sie weder dem Leser was bringen noch in irgendeiner Weise die Story beeinflussen oder vorantreiben. Insgesamt war es jedoch eine runde Sache, die aber definitiv Luft nach oben lässt.

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Veröffentlicht am 02.03.2022

wichtiges Thema aber nicht gut umgesetzt, es fehlt an positiver Stimmung

The Sky in your Eyes
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Grundsätzlich finde ich es gut, dass sich der Roman mit der Thematik Bodyshaming auseinandersetzt, jedoch war mir an vielen Stellen nicht ganz klar, was Kira Mohn uns mit dieser Geschichte eigentlich sagen ...

Grundsätzlich finde ich es gut, dass sich der Roman mit der Thematik Bodyshaming auseinandersetzt, jedoch war mir an vielen Stellen nicht ganz klar, was Kira Mohn uns mit dieser Geschichte eigentlich sagen bzw. vermitteln möchte. Denn aufmunternd oder gar Mut machend ist das Buch meiner Meinung nach nicht. Denn dafür ist die Darstellung deutlich zu negativ und Bodypositivity kommt so gut wie gar nicht vor. Zudem ist die Entwicklung von Elín nicht ganz unproblematisch. Ich finde sie hat eine falsche Wahrnehmung und interpretiert viel in was rein, was oftmals gar nicht da ist. Und ich weiß, wie das ist, denn ich bin ein Mensch, der sich auch sehr viele Gedanken macht, was andere von einem Denken, aber ich habe gelernt das es die meisten nicht mal halbwegs interessiert was man macht oder wie man aussieht. Sie sind alle mit sich selbst beschäftigt.

Am Ende kommt sie zwar an einem Punkt an, wo sie sich langsam selbst wertschätz, allerdings kommt das deutlich zu kurz und meiner Meinung nach der Geschichte folgend etwas zu unrealistisch (gefühlt auf den letzten 5 Seiten für mehr Positivity) und ich hatte das Gefühl, das es sehr von Jón abhängig war und nicht ganz durch sie selbst.

Ebenfalls hatte ich meine Probleme Zugang zu Elín zu finden (auch weil man kaum visuelle Beschreibungen über sie bekommen hat), was dazu geführt hat, das ich öfter die Augen über sie verdreht habe, was angesichts der Thematik nicht hätte sein sollen. Durch die vielen Wiederholungen ihrer Gedanken und Gefühle, die selten irgendwas Positives über Elíns Körper, ihr Gewicht oder ihre Wirkung auf andere beinhaltet haben, wurde die Story irgendwann einfach nur noch anstrengend und ja teilweise auch nervig. Sie hat sich nur im Kreis gedreht und nicht wirklich was dagegen getan, außer sich selbst zu bemitleiden.

Allerdings hat es Kira Mohn geschafft, dass ich einen gewissen Hass auf Elíns Umfeld und die Gesellschaft entwickelt habe, die es zu gelassen bzw. beeinflusst haben das Elín so über sich denkt und ihren Körper nicht lieben kann so wie er ist.

Darüber hinaus sind mir alle anderen Charaktere deutlich zu blass und zu oberflächlich, gar sehr klischeehaft, geblieben. Ich hatte das Gefühl das Jón nichts anderes zu bieten hat als seine Attraktivität und Nettigkeit. Zwar hat er die Handlung aufgelockert, jedoch hatte er keine wirkliche Persönlichkeit oder Geschichte, da diese fast komplett ignoriert wurde nach den Anspielungen. Das fand ich etwas schade, das die Geschichte vielleicht etwas emotionaler, ergreifender und positiver hätte sein können.


Die Handlung im Kochkurs, die einen großen Teil des Buches einnimmt, fand ich toll. Man hat selbst viel über vegane Ernährung gelernt und ich wollte es selbst nach kochen und essen. Auch die Landschaft Islands hat in mir Fernweh ausgelöst.

Fazit:

Es ist mein erster Roman von Kira Mohn und ich bin eher semi-begeistert. Den Schreibstil fand ich sehr locker und angenehm, allerdings hat es einem die Geschichte an sich nicht leicht gemacht. Auch find ich die Themen wichtig, sie hätten aber tiefgehender verarbeitet werden können. Ich konnte mich zwar mit den Gedanken nicht ganz identifizieren, auch wenn ich Body-Shaming schon selbst erfahren haben (nur in die andere Richtung), aber ich denke sie kommen der Realität schon nahe. Auch wenn die negative und düstere Stimmung durch positive Elemente verbessert hätte werden können. Eine doppelte Sichtweise hätte der Geschichte vielleicht gutgetan, so hätten wir mehr über Jón erfahren und eine positive Außenperspektive anstatt die negative Selbstsicht von Elín. Jedoch würde ich die Geschichte weiterempfehlen, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann und vielleicht mehr Verständnis aufbringt. Jedoch werde ich Band 2 nicht lesen.



*Und was ich noch sagen wollte, das Wort clumsy ist am Anfang oft gefallen und Elín hat es im Bezug zu ihrem Gewicht gestellt. Allerdings hat mich dies etwas gestört, das ich selbst oft clumsy genannt werde oder auch Freunde von mir. Es hat jedoch rein gar nichts mit dem Gewicht zu tun, sondern eher mit der Tollpatschigkeit und Verpeiltheit etc.

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