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Veröffentlicht am 06.04.2026

Bachelorette Party

Bachelorette Party
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Ich lese wahnsinnig das Genre Thriller. Aber bei diesem Buch habe ich das Fürchten gelernt, ein Grauen, das fast nicht zu überbieten ist. Auf einer einsamen Insel in Schweden soll in einem noch nicht zur ...

Ich lese wahnsinnig das Genre Thriller. Aber bei diesem Buch habe ich das Fürchten gelernt, ein Grauen, das fast nicht zu überbieten ist. Auf einer einsamen Insel in Schweden soll in einem noch nicht zur Eröffnung freigegebene Hotel eine viertägige Bachelorette-Party, also ein Junggesellinnenabschied für Anneliese stattfinden. Die sechs Frauen sind auf der Insel ganz allein, sie sollen von einem Gourmet-Koch verwöhnt werden, Yogatime, viel viel Spaß und Alkohol. Aber dann treibt das für die Insel zuständige Boot im Meer und die Hotelbesitzerin Irene gibt da nicht viel drauf, denn eine der Frauen ist plötzlich abgereireist, sie mußte beruflich zurück. Tessa, ein Jorunalistin, die mit ihrem Podcast im True Crime eine Schlappe bekommen hat, kommt dies alles ein wenig komisch vor. Und auch der Koch scheint etwas zu verheimlichen. Denn genau vor 10 Jahren, 2012, sind vier Frauen nach einem Mädelsabend genau hier verschwunden, niemand weiß genau, was damals geschehen ist und auch Tessa hat sich für diesen Fall sehr interessiert. Doch dann wird die Leiche der Frau gefunden, die angeblich zurück aufs Festland mußte und das Grauen beginnt. Die Frauen werden in dem neuen Hotel festgehalten, bedroht, die Handys mußten schon am Anfang abgegeben werden. Und weitere Frauen sterben und plötzlich gibt es einen nicht zu übersehenden Zusammenhang zwischen den 2012 verschwundenen Frauen und dieser Clique. Die Autorin schreibt in zwei Zeitzonen und nach und nach kommt Licht ins Dunkel. Sie beschreibt unheimlich akribisch die Todesangst dieser Frauen. Brutal wird hier gemordet, ich würde fast sagen abgemetzelt. Zuerst erscheint es ein Phantom zu sein, der hier sein Unwesen treibt. Aber nach und nach werden hier die Gründe und die Personen bekannt, die für das Massaker maßgeblich waren bzw. sind. Ich konnte das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen, denn so intensiv waren hier die Gräueltaten, dass mir die Gänsehaut über den Rücken lief und ich ängstlich zur Tür schauen mußte. Lügen, Mißtrauen, düstere Gedanken voller Hass werden hier Seite um Seite mehr. Ein Buch, das wirklich nichts für schwache Nerven ist und uns zeigt, dass man den Menschen nicht vertrauen kann, denn in jedem kann das Böse stecken. Aber auch das Cover ist nicht gerade einladend.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Die Hoffnung die uns trägt

Die Hoffnung, die uns trägt
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Ein Buch, das uns nach Lissabon führt, wir erleben die politischen Ereignisse und das Leben einzelner Menschen. Wi begleiten Amalia in dden Jahren 1961 bis 1980. Amalia lebt mit ihrer Familie in Alfama, ...

Ein Buch, das uns nach Lissabon führt, wir erleben die politischen Ereignisse und das Leben einzelner Menschen. Wi begleiten Amalia in dden Jahren 1961 bis 1980. Amalia lebt mit ihrer Familie in Alfama, wo die Menschen nur das nötigste haben. Als ihr kleiner Bruder stirbt, zerbricht die Familie und die 17jährige Amalia ist auf sich selbst gestellt. Doch sie findet eine Stelle in einem Cafe, sie ist glücklich und lernt dort den Studenten Marcelo kennen. Doch als dann der Sohn der Besitzer des Cafes verwundet aus dem Krieg kommt, muß sie auch dieses zuhause verlassen. Noch ein paar Mal muß sie ihren Wohnsitz unfreiwillig wechseln. Marcelo ist politisch sehr aktiv und wird bei den Studentenunruhen inhaftiert. Amalia hält fest zu Marcelo und später mischt auch sie bei den politischen Aktivitäten mit. Als dann der gemeinsame Freund Joao Amalias Freundin Benedita heiratet, hofft sie vergebens auf einen Antrag von Marcelo. Das Buch zeigt uns die Schwierigkeiten und die Kämpfe, die Amalia zeitlebens durchstehen muß. Sie verliert geliebte Menschen durch den Tod, gerät oftmals unverschuldet in Schwierigkeiten und Not, abr sie verliert nie den Mut und kämpft immer weiter. Die Autorin versteht es ungeheuerlich gut, die Emotionen und Gefühlsregungen der Protagonisten darzustellen, man ist mit Rosalia, Antonio, Soraia, Henrique und den anderen bald sehr vertraut. Aber wie ein roter Faden zieht sich auch der Fado. ein trauriger Gesang, durch das Buch. Ich war derart fasziniert und hingerissen von der Lektüre, dass ich das Buch nur sher ungern aus der Hand gelegt habe. Auch das Umfeld wir sehr charkteristisch beschrieben. Die Kälte, der Regen, die Hitze, das Leben auf der Straße. Man kann sich direkt ein Bild davon machen. Das Cover zeigt eine junge Frau, die zwischen Fliederblüten ihren Weg geht und auf einer Blüte sitzt ein Schmetterling, der für Amalia immer ein wenig Hoffnung zeigte.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Unnützes Reisewissen England

DUMONTs Unnützes Reisewissen England
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Ein weiteres unnützes Reisewissens-Buch über England von Dumont Verlag hat mich wieder begeistert. Alleine schon das Cover mit dem Roten Doppeldecker und der Corgi mit der Krone auf dem Kopf zeigen uns, ...

Ein weiteres unnützes Reisewissens-Buch über England von Dumont Verlag hat mich wieder begeistert. Alleine schon das Cover mit dem Roten Doppeldecker und der Corgi mit der Krone auf dem Kopf zeigen uns, um welches Land es sich hier handelt. Die Innenseite und die letzte Seite des Buches sind mit den königlichen Kronen versehen. 100 kuriose und amüsante Geschichten laden uns zum Lesen und zum Schmunzeln ein. Die Geschichten sind alphabetisch angeordnet. Gleich zu Beginn des Buches sehen wir die Beatles über den Zebrastreifen der Aby Road marschieren und finden die dazu passende Geschichte, Dass es einst einen Eisbär in der Themse gab? Wird uns da ein Bär aufgebunden? Und dann kommen wir zu den roten Telefonhäuschen und wie diese zu der Farbe Rot kamen. Wenn einem im England eine schwarze Katze über den Weg läuft, bedeutet dies Glück. Kein Thema wird hier ausgelassen. Welche Scones sind die Richtigen, die zuerst mit der Marmelade oder die zuerst mit Clotted Cream? Shakespeare, König Charles, Churchchill, Admiral Nelson, Rosamunde Pilcher, über jeden ist hier etwas zu erzählen. Man kann sich dieses Buch immer wieder herholen und sich einzelne Geschichten zu Gemüte führen. Wirklich eine unterhaltsame Lektüre, Schräg mit mit viel englischem Humor. Für alle de England lieben und solche, die mehr übe England erfahren wollen.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Meine tote Schwester

Meine tote Schwester: Psychothriller
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Ein Psychothriller der etwas anderen Art. Hier stehen Jugendliche im Mittelpunkt und keine altbewährten Kommissare. Mia ist 16 Jahre alt. Vor 11 Jahren wurde ihre Schwester Jasmin ermordet in der Nachbarvilla, ...

Ein Psychothriller der etwas anderen Art. Hier stehen Jugendliche im Mittelpunkt und keine altbewährten Kommissare. Mia ist 16 Jahre alt. Vor 11 Jahren wurde ihre Schwester Jasmin ermordet in der Nachbarvilla, die seit Jahrzehnten leer steht. Mia ist es von ihrer Mutter strengstens untersagt worden, dieses Haus nochmals zu betreten. Doch dann ziehen neue Nachbarn ein. Eine Mutter mit ihrem Sohn. Sie kommen aus Hamburg. Und von Lukas wird gemunkelt, dass er dort seine Freundin ermordet haben soll. Lukas geht mit Mia und deren Freundin Charlotte in die gleiche Klasse und sie freunden sich alle miteinander an. Doch dann wird auch hier ein Mädchen ermordet und Lukas gerät in Verdacht. Haben die beiden Mädchenmorde etwas miteinander zu tun? Im Keller des alten Hauses findet Lukas eine Kassette, die Jasmins letzte Stunden zeigt und man sieht darauf einen Mann von hinten. Nur fehlt der zweite Teil, den sie unbedingt finden müssen. Lukas und Mia ermitteln jetzt auf eigene Faust. Es werden Lehrer und Handwerker verdächtigt, die den neuen Mord begangen habe sollen. Der Schluß ist wie immer bei der Shepherd sehr spektakulär. Immer am Ende wird der wahre Täter aufgedeckt und das ganze Buch hindurch haben wir andere Leute verdächtigt. Das Thriller ist derart spannend, besonders die düstere Villa voller Spinnweben und altem Gerümpel hat das Zeug dazu, die Geschichte sehr mysteriös klingen zu lassen. Lange wissen wir nicht, warum Mia die Villa nicht betreten darf, obgleich sie weiß, wo der Hintereingang und der Lastenaufzug ist. Woher hat sie dieses Wissen? Auch die Person des Lukas ist sehr ominös und geheimnisvoll umschrieben. Die Sprache ist leicht verständlich, die Kapitel sind kurz und die Schrift hat eine entsprechende Größe, so dass die Seiten sehr leicht zu lesen sind. Es passt alles und die Lösung am Ende ist mehr als zufriedenstellend. Hier weicht as Cover ein wenig von den anderen Büchern ab. Es zeigt ein erhelltes Fenster und man sieht den Schatten eines Mädchens.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Der Augenblick

Der Augenblick
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Eine ganz andere Art von Kriminalroman, Ein Therapiekrimi. Anders als gewohnt aber sehr interessant und facettenreich. Als die Hauptkommissarin Alexandra Keller von ihrem Urlaub zurückkehrt, wird sie gleich ...

Eine ganz andere Art von Kriminalroman, Ein Therapiekrimi. Anders als gewohnt aber sehr interessant und facettenreich. Als die Hauptkommissarin Alexandra Keller von ihrem Urlaub zurückkehrt, wird sie gleich mit einem neuen Fall betraut. Ein schlafendes Baby wird aus dem Kinderwagen genommen, erdrosselt und auf einer Wiese abgelegt. Gleichzeitig lesen wir von der Täterin. Sie hatte überhaupt kein Motiv, eine junge Frau, sehr erfolgreich im Beruf. Leider konnte man den Fall nicht auflösen und die Sache wurde abgelegt. Die Mörderin konnte mit ihrer Schuld nicht leben und vertraute sich einem Priester an, der sie dazu brachte, sich zu stellen. Sie wurde inhaftiert. Aber Hermann Rau, der Fallanalytiker der Dienststelle, sieht in der jungen Frau irgendwelchen versteckten psychischen Probleme und mit ihrer Einwilligung kommt sie in eine psychiatrische Einrichtung. Dort wird ein Gesprächskreis mit anderen nervlich stark belasteten Personen gebildet, auch Renate, die Kindstöterin, ist dabei. Jetzt werden Träume, Gefühle Gedankengänge analysiert und man findet den Grund, warum Renate das Kind umgebracht hat. Ein nicht verarbeitetes Geschehen in der Vergangenheit. Ein Roman, der emotional viel abverlangt, die verschiedenen Lebenswege der Patienten in der Klinik, wie daraus nach und nach ein Trauma, eine Störung der rationalen Gedanken, Gefühlschaos und depressive Verstimmungen aufzeigt. Die medizinische Aufarbeitung ist sehr gut und leicht verständlich geschrieben, die Autorin versteht es gekonnt, Einblicke ins Dunkel zu geben. Das Buch endet mit einem Pageturner und der Leser kann selbst entscheiden, wie das Ende ausgeht. Das Titelbild zeigte eine Landschaft bei Nacht, der Mond leuchtet und und im Vordergrund blenden zwei grelle Schweinwerfer.

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