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Veröffentlicht am 28.01.2024

Urlaubsfeeling pur

Was die Dünen verheißen. Die St.-Peter-Ording-Saga
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Schön das Cover lässt keinen Zweifel aufkommen, daß es sich um die Fortsetzung der Sankt-Peter-Ording-Saga handelt.
Nach "Wo der Seewind flüstert", der die Handlung in die fünfziger Jahre verlegt, ...

Schön das Cover lässt keinen Zweifel aufkommen, daß es sich um die Fortsetzung der Sankt-Peter-Ording-Saga handelt.
Nach "Wo der Seewind flüstert", der die Handlung in die fünfziger Jahre verlegt, sind wir bei "Was die Dünen verheißen" in den siebziger Jahren.
Die Titel klingen vielleicht etwas altbacken, jedoch versteht es die Autorin zumindest mir das Lebensgefühl der siebziger Jahre, die ich selbst als Teenager erlebt habe, lebendig zu vermitteln.
Wir erleben die zweite Generation der Familie, die auf der Insel ein Hotel und das Strandcafé betreiben.
Die Handlung spielt sowohl in Sankt -Peter-Ording und im Ruhrgebiet in Gelsenkirchen.

Der herrlich leichte Schreibstil von Tanja Janz hat mich auch diesmal gefesselt und es ist mir schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen.
Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung, die im Sommer erscheinen soll

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Veröffentlicht am 17.05.2022

Eine wunderbare Geschichte

Ein unendlich kurzer Sommer
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Schon das Cover kommt etwas melancholisch daher und tatsächlich ist "Ein unendlich kurzer Sommer" von Kristina Pfister wirklich keine leichte, unbeschwerte Lektüre.
Lale schleicht sich aus ihrer ...

Schon das Cover kommt etwas melancholisch daher und tatsächlich ist "Ein unendlich kurzer Sommer" von Kristina Pfister wirklich keine leichte, unbeschwerte Lektüre.
Lale schleicht sich aus ihrer Beziehung mit Matthias davon. Sie findet einen heruntergekommenen Campingplatz und Unterkunft in einem alten Wohnwagen. Dort freundet sie sich mit dem alten Gustav an und macht sich auf dem Platz nützlich. Hilft beim Aufräumen und diversen Reparaturen. Auch die anderen Menschen auf dem Campingplatz wachsen ihr ans Herz.
Dann kommt Christophe an. Er hat beim Regeln vom. Nachlass seiner Mutter einen Brief von ihr an seinen Vater, den er nie kennengelernt hat, gefunden. Nun ist er gekommen, um ihn kennen zu lernen und mehr über seine Wurzeln zu erfahren.
Ein ganz wunderbares Buch über die Liebe, den Verlust, einen Neuanfang und die Suche nach den eigenen Wurzeln.
Herrlich leicht zu lesen. Tragik, Melancholie und auch Humor. Sehr gut nachvollziehbare Charaktere.
Eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne wert.




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Veröffentlicht am 02.04.2026

Frauen und Emanzipation

In der Liebe wollen wir frei sein
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Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "In der Liebe wollen wir frei sein" von Susanne Lieder, erschienen im Aufbau Audio Verlag, gelesen von Eva Becker.
Juliane ist Anfang der 17l970er Jahre Journalistin ...

Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "In der Liebe wollen wir frei sein" von Susanne Lieder, erschienen im Aufbau Audio Verlag, gelesen von Eva Becker.
Juliane ist Anfang der 17l970er Jahre Journalistin bei der heute noch bekannten Frauenzeitschrift Brigitte. Sie träumt davon eines Tages Chefredakteurin zu werden. Dafür schreibt sie mit viel Engagement über Themen, die die Geschlechterwelt der damaligen Zeit spalten. Vor allem thematisiert die Autorin das Thema des Paragraphen 218, in dem es um Frauen, insbesondere der Prominenten, die sich damals zu einem Schwangerschaftsabbruch bekannten., geht
Aber Juliane treibt auch etwas anderes um. Sie sehnt sich nach ihrer leiblichen Mutter und wüsste gerne, warum diese sie damals bei ihrer Schwester, Julianes Tante zurück ließ.
Eine tolles, trotz der fiktiven Handlung, informatives Hörbuch, verbunden mit einer Zeitreise in meine Jugend.

Veröffentlicht am 01.04.2026

Wenn das Leben plötzlich in Unordnung gerät

Mirabellentage
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Das wunderschöne Cover von "Mirabellentage" weckte sofort Erinnerungen an die Obstbäume im Garten meiner Eltern.
Und ich wurde auch durch das Lesen des Buches von Martina Bogdahn als Kind der sogenannten ...

Das wunderschöne Cover von "Mirabellentage" weckte sofort Erinnerungen an die Obstbäume im Garten meiner Eltern.
Und ich wurde auch durch das Lesen des Buches von Martina Bogdahn als Kind der sogenannten Boomer Generation nicht enttäuscht. Auf dem Land groß geworden, kamen immer wieder Kindheit und Jugend Erinnerungen hoch.
Anna ist Haushälterin beim Pfarrer ihres Heimatdorfes Blumfeld. Blumfeld und die Dorfgemeinschaft könnte überall in Deutschland sein und Anna ist noch nie hier herausgekommen.
Als Pfarrer Josef plötzlich stirbt und Anna seinen letzten Wunsch, seine Asche im Meer zu verstreuen, erfüllen muss, sieht sie sich urplötzlich neuen Herausforderungen gegenüber. Zu diesem Zweck muss sie beispielsweise noch einmal Fahrstunden nehmen, um Josefs Asche ans Meer zu bringen.
Martina Bogdahn hat ein berührende Geschichte um Verlust,Trauer und ihrer Bewältigung und dem sich neuen Herausforderungen stellen geschrieben.
Martina Bogdahn erzählt die Geschichte aus Sicht von Anna, die sich an Begebenheiten aus ihrem Leben erinnert.
Mal melancholisch, mal witzig und oft mit Klischees der "guten, alten Zeit" behaftet.
Wer schon "Mühlensommer" von Martina Bogdahn gelesen und für gut befunden hat, wird von einem"Mirabellentage" auch nicht enttäuscht werden.

Veröffentlicht am 25.03.2026

Vier Frauen und ihre Familiengeschichte

Niemands Töchter
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Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "Niemands Töchter", welches im Hörbuch Verlag Hamburg erschienen ist und von der Autorin Judith Hoersch selbst gelesen wurde.
Sie erzählt darin die Geschichten ...

Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "Niemands Töchter", welches im Hörbuch Verlag Hamburg erschienen ist und von der Autorin Judith Hoersch selbst gelesen wurde.
Sie erzählt darin die Geschichten von vier Frauen.
Alma, Isabell, Marie und Gabriele.
Die Handlungsstränge scheinen zunächst aus der Sicht jeder einzelnen Frau zu stehen. Erst nach und nach erfahren die Lesenden die Zusammenhänge.
Zudem erstrecken sich die Erzählungen auf mehreren Zeitebenen. Von den achtziger Jahren bis in die 2019 - 2020er Jahre
Handlungsorte sind die Eifel und Berlin.
Das Buch ist in einer schönen Sprache geschrieben und erzählt von den komplexen Beziehungen von Müttern und Töchter. Von Liebe und Verlust, von Verletzungen und Wunden.
Judith Hoersch, die mir noch als Schauspielerin bekannt war, hat das Hörbuch eindrucksvoll vorgelesen und mir als Schriftstellerin mindestens genauso gut gefallen.