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Veröffentlicht am 04.04.2026

Freundschaft

Der Sommer unseres Lebens
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Im Jahr 2020 kommen Britta, Pia und Martin aus unterschiedlichen Gründen wieder in ihren Heimatort zurück. Als Kinder und Jugendliche waren sie eine eingeschworene Gemeinschaft, doch dann geschah etwas, ...

Im Jahr 2020 kommen Britta, Pia und Martin aus unterschiedlichen Gründen wieder in ihren Heimatort zurück. Als Kinder und Jugendliche waren sie eine eingeschworene Gemeinschaft, doch dann geschah etwas, das diese Freundschaft auseinanderbrachte. Werden sie an die frühere Zeit anknüpfen können und ihre Freundschaft wieder aufleben lassen?

Die Autorin Greta Herrlicher erzählt wundervoll und lebendig von einer Freundschaft, die den Stürmen des Lebens ausgesetzt wurde und Britta, Pia und Martin auseinandertrieb. Zwei Jahrzehnte später hat jeder von ihnen sein eigenes Leben.

Die Aufmachung des Buches ist wirklich toll und die Sprüche über den Kapiteln haben mir gut gefallen.

Auch wenn diese Geschichte schwierige Themen behandelt, so ist der Schreibstil doch leicht und angenehm zu lesen. Erzählt wird sie aus unterschiedlichen Perspektiven. Immer wieder gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, in der die drei ihre Abenteuer erlebten und ihre Träume hatten. Doch das Leben hatte anderes mit ihnen vor und jeder hat nun seine eigenen Herausforderungen zu meistern. Die Charaktere sind authentisch und individuell beschrieben, ich sie alle drei und haben mit ihnen gefühlt.

Erst so nach und nach schält sich heraus, was damals geschehen ist.

Es ist eine emotionale und berührende Geschichte um Freundschaft, Schuld und Vergebung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2026

Freundschaft

Der Sommer, der uns blieb
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Im Jahr 2020 kommen Britta, Pia und Martin aus unterschiedlichen Gründen wieder in ihren Heimatort zurück. Als Kinder und Jugendliche waren sie eine eingeschworene Gemeinschaft, doch dann geschah etwas, ...

Im Jahr 2020 kommen Britta, Pia und Martin aus unterschiedlichen Gründen wieder in ihren Heimatort zurück. Als Kinder und Jugendliche waren sie eine eingeschworene Gemeinschaft, doch dann geschah etwas, das diese Freundschaft auseinanderbrachte. Werden sie an die frühere Zeit anknüpfen können und ihre Freundschaft wieder aufleben lassen?

Die Autorin Greta Herrlicher erzählt wundervoll und lebendig von einer Freundschaft, die den Stürmen des Lebens ausgesetzt wurde und Britta, Pia und Martin auseinandertrieb. Zwei Jahrzehnte später hat jeder von ihnen sein eigenes Leben.

Die Aufmachung des Buches ist wirklich toll und die Sprüche über den Kapiteln haben mir gut gefallen.

Auch wenn diese Geschichte schwierige Themen behandelt, so ist der Schreibstil doch leicht und angenehm zu lesen. Erzählt wird sie aus unterschiedlichen Perspektiven. Immer wieder gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, in der die drei ihre Abenteuer erlebten und ihre Träume hatten. Doch das Leben hatte anderes mit ihnen vor und jeder hat nun seine eigenen Herausforderungen zu meistern. Die Charaktere sind authentisch und individuell beschrieben, ich sie alle drei und haben mit ihnen gefühlt.

Erst so nach und nach schält sich heraus, was damals geschehen ist.

Es ist eine emotionale und berührende Geschichte um Freundschaft, Schuld und Vergebung.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Die Einsamkeit von Muckle Flugga

Der letzte Leuchtturm
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Muckle Flugga, eine Shetland-Insel, ist ein abgelegener, einsamer Ort. Hier verläuft ein Tag wie der andere. Auf der Insel leben nur Ouse und sein Vater, der Leuchtturmwärter, die kaum miteinander reden. ...

Muckle Flugga, eine Shetland-Insel, ist ein abgelegener, einsamer Ort. Hier verläuft ein Tag wie der andere. Auf der Insel leben nur Ouse und sein Vater, der Leuchtturmwärter, die kaum miteinander reden. Daher zieht sich Ouse oft in sein Atelier zurück, wo er mit dem Geist von Robert Louis Stevenson redet. Doch dann kommt Firth, ein Autor aus Edinburgh, auf die Insel und freundet sich mit Ouse an. Dadurch gibt es eine besondere Dynamik unter den Personen und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Der Autor Michael Pedersen hat eine wunderbare Art sich auszudrücken. Die Sprache ist poetisch und bildhaft. Handlungsmässig geschieht nicht allzu viel. Man muss sich also auf diesen ruhigen Roman einlassen können. Die Insel und die raue Natur sind sehr gut beschrieben.

Ouse ist ein sensibler, künstlerisch begabter Mensch, der mangels anderer Kontakte den Geist von Stevenson als Freund auserkoren hat und ihm sein Innerstes anvertraut. Eigentlich träumt er davon, diese Insel zu verlassen, doch er kann seinen Vater nicht alleine zurücklassen. Sein Vater ist ein hartherziger, grantiger Mensch, der mit sich selbst nicht im Reinen ist. Er erwartet, das Ouse später in seine Fußstapfen tritt und Leuchtturmwärter wird und zieht überhaupt nicht in Betracht, dass sein Sohn vielleicht ein eigenes Leben irgendwo anders führen möchte. Beide trauern um die Frau beziehungsweise die Mutter, die viel zu früh von ihnen gegangen ist, aber jeder trauert für sich. Doch als der erfolglose und schwermütige Autor Firth auf die Insel kommt und sich mit Ouse anfreundet, gerät etwas in Bewegung und es kommt zu Spannungen zwischen dem Leuchtturmwärter und Firth. Doch es liegt an Ouse, wie es weitergehen soll. Er muss eine Entscheidung treffen.

Ein ruhiger und atmosphärischer Roman, der wort- und bildgewaltig erzählt ist, aber vom Leser auch Aufmerksamkeit verlangt. Mir hat das Buch gefallen.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Was ist „normal“?

Sie wollen uns erzählen
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Ozzy ist neun Jahre alt und anders als andere Kinder. Er hat ADHS und daher läuft es in der Schule nicht so glatt. Nun hat er einen Brief der Lehrerin für seine Mutter in der Tasche, denn es ist etwas ...

Ozzy ist neun Jahre alt und anders als andere Kinder. Er hat ADHS und daher läuft es in der Schule nicht so glatt. Nun hat er einen Brief der Lehrerin für seine Mutter in der Tasche, denn es ist etwas passiert. Oz hofft, das irgendetwas geschieht, das seine Mutter Ann ablenkt. Als er nach Hause kommt, ist wirklich etwas eingetroffen. Seine Oma Zilly ist weg.

Die Autorin Birgit Birnbach erzählt diese Geschichte sehr einfühlsam, aber auch so sprunghaft, wie sich Oz und seine Mutter verhalten. Das macht es authentisch, aber auch nicht ganz leicht beim Lesen. Man muss schon konzentriert bleiben.

Ann liebt ihren Sohn und kann sich in ihn einfühlen, da auch sie betroffen ist. Aber das macht es trotzdem nicht leicht für sie, zumal sie alleinerziehend ist. Sie bekommt das Leben der beiden nur schwer geregelt. Als Ann Kind war, wurden sie und ihre Schwester Nell in dem kleinen Dorf als sonderbar betrachtet. Immer wieder eckte Ann an, doch irgendwann hat sie ihren Weg gefunden, auch wenn sie immer noch mit ihren Problemen kämpft. Oft explodiert sie und Oz weiß damit nicht so recht umzugehen und nun muss er seiner Mutter von dem Schlimmen berichten, was in der Schule passiert.

Es ist schwer, wenn die Menschen auf das Anderssein mit Unverständnis reagieren und wenn das Leben immer wieder chaotisch verläuft. Ann versucht ihren Sohn zu schützen, doch sie ist auch total überfordert. Ich konnte gut mit den beiden mitfühlen.

Mit hat dieser einfühlsam erzählte Roman gut gefallen.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Ein packender Krimi

Dein ist die Sühne
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Theresas Vater wurde vor zwanzig Jahren in einer Halloweennacht erschossen aufgefunden. Alles deutete damals auf einen Raubmord hin. Das lässt Theresa keine Ruhe. Als sie einen kryptischen Hinweis erhält, ...

Theresas Vater wurde vor zwanzig Jahren in einer Halloweennacht erschossen aufgefunden. Alles deutete damals auf einen Raubmord hin. Das lässt Theresa keine Ruhe. Als sie einen kryptischen Hinweis erhält, will sie nun endlich wissen, was wirklich geschah. Sie bittet das LKA den Fall noch einmal aufzunehmen. Aber für die ist der Fall abgeschlossen. Inspektorin Dorothea Keusch ermittelt trotzdem. Doch dann passiert ein Mord im beschaulichen Kufstein.

Dieser Krimi ist der vierte Band aus der Reihe „„Dorothea Keusch ermittelt“. Die Autorin Maria Höfle hat einen flüssigen und packenden Schreibstil. Auch der Handlungsort Kufstein ist sehr gut beschrieben. Der Krimi ist spannend und die Atmosphäre ein wenig düster.

Dorothea Keusch ist eine sympathische Ermittlerin, bei der es privat nicht gut läuft. Sie möchte ihre Fälle lösen und Gerechtigkeit walten lassen, daher nimmt sie sich dieses ungelösten Cold Case an, auch wenn ihre Vorgesetzte und ihr Kollege Konstantin Schmitt das abgelehnt haben. Das bereut sie aber schon bald, als ein Mord geschieht und sie erkennt, dass es besser gewesen wäre, nicht in der Vergangenheit herumzustochern.

Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wer der Täter ist.

Mir hat dieser spannende Krimi gut gefallen.

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