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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2026

Hatte mehr erwartet

Anna O.
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Psychologisch sehr interessant - der Thriller konnte mich aber leider nicht richtig packen. Hat sich gefühlt sehr gezogen.

Psychologisch sehr interessant - der Thriller konnte mich aber leider nicht richtig packen. Hat sich gefühlt sehr gezogen.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Etwas zu vollgepackt

Tales from Haven
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Mir schwirrt der Kopf - die Menge an Welten & Wesen ist überwältigend. Etwas weniger dafür tiefer ausgearbeitete Ideen wären meiner Meinung nach gut gewesen.

Startet sehr stark mit einer tollen Idee, ...

Mir schwirrt der Kopf - die Menge an Welten & Wesen ist überwältigend. Etwas weniger dafür tiefer ausgearbeitete Ideen wären meiner Meinung nach gut gewesen.

Startet sehr stark mit einer tollen Idee, aber verliert sich dann etwas in der Fülle an Ideen.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Ausbaufähig

Das Gesetz der Elite
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Ich habe die Hörbuchfassung dieses Krimis gehört und muss sagen, dass er mich trotz eigentlich aktuellem und spannenden Thema nicht richtig fesseln konnte.

Das Ermittlerduo ist definitiv reizvoll und ...

Ich habe die Hörbuchfassung dieses Krimis gehört und muss sagen, dass er mich trotz eigentlich aktuellem und spannenden Thema nicht richtig fesseln konnte.

Das Ermittlerduo ist definitiv reizvoll und interessant angelegt. Die tragische Biografie Dantes, seine besonderen Fähigkeiten und auch die spezielle Beziehung zwischen den beiden birgt viel Potential auch für weitere Bände.

Auch thematisch wurde ein spannendes Thema ausgewählt und wichtige, gesellschaftliche Aspekte rund um die Arm-Reich-Schere und die Macht des Geldes platziert.

Dennoch kam bei mir beim Hören keine richtige Spannung auf. So habe ich das Hörbuch zwar gerne gehört, hatte aber auch immer mal Probleme zu erinnern, wer noch einmal wer war. Und es war definitiv keines, bei dem es mir schwer fiel auch einmal eine Pause einzulegen.

Die Stimme des Sprechers fand ich sehr angenehm. Was mir gefehlt hat, war etwas die Lebendigkeit beim Lesen, die man von anderen Sprechern kennt. Teilweise klang es mir zu monoton und die verschiedenen Charaktere waren stimmlich kaum bis gar nicht zu unterscheiden. Sicherlich ist das Spiel mit der Stimmfarbe kein Muss, es erschwert aber schon etwas die Zuordnung, wer gerade spricht, wenn es fehlt.

Ich würde das Buch als einen soliden Krimi beschreiben, der im Bereich Tempo und Spannung noch ausbaufähig ist. Potential ist auf jeden Fall da - insbesondere was die Ermittler angeht.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Wichtige Themen

Amokalarm
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Das Buch „Amokalarm“ richtet sich an jugendliche Leser und das merkt man beim Lesen auch sehr deutlich. So nutzt der Autor fast durchgängig - außer wenn Erwachsene zu Wort kommen - die aktuelle Jugendsprache. ...

Das Buch „Amokalarm“ richtet sich an jugendliche Leser und das merkt man beim Lesen auch sehr deutlich. So nutzt der Autor fast durchgängig - außer wenn Erwachsene zu Wort kommen - die aktuelle Jugendsprache. Die Authentizität dieser Sprache kann ich nicht verifizieren, aber sie macht auf mich einen sehr realistischen Eindruck. Allerdings hat sie mir auch das Lesen sehr erschwert. Man muss sich wirklich darauf einlassen.

Inhaltlich greift das Buch eine Reihe wirklich wichtiger Themen auf: Depressionen, Orientierungslosigkeit während der Pubertät, erste Liebe, Manipulation und Machtausübung gegenüber Schutzbefohlenen… Das sind wirklich sehr aktuelle Themen und ich finde es gut, dass diese hier auf Augenhöhe präsentiert und die Gedankenwelt eines Jungen sehr intensiv und emotional nah geteilt wird.

Verwirrt haben mich die Kapitelüberschriften. Es finden viele Zeitsprünge statt, was in Bezug auf den Spannungsbogen auch ein gutes Stilmittel ist. Die Verwendung von „vorher“ neben „davor“ und „jetzt“ macht für mich aber nur bedingt Sinn. Ich glaube, die Verwendung von klaren Daten oder aussagekräftigeren Formulierungen wären hilfreich gewesen.

Für mich war das Buch ein interessanter Ausflug in die Lebensrealität Heranwachsender. Die Themen sind sicherlich noch so aktuell wie zu meiner Jugend, aber sprachlich konnte es mich nicht abholen. Ich sehe hier aber durchaus das Potential, die eigentliche Zielgruppe auf diese Weise gut zu erreichen.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Hätte mehr Horror erwartet

REM
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Gestalterisch ist das Buch wirklich ein Highlight und erfüllt vollkommen meinen Anspruch an ein Horror-Buch. Das Cover ist sehr eindringlich, nimmt einen gefangen und ist auch haptisch wirklich sehr gut ...

Gestalterisch ist das Buch wirklich ein Highlight und erfüllt vollkommen meinen Anspruch an ein Horror-Buch. Das Cover ist sehr eindringlich, nimmt einen gefangen und ist auch haptisch wirklich sehr gut umgesetzt. Auch im Buch selbst sind einige düstere, skizzierte Illustrationen, welche Elemente aus den Alpträumen der Charaktere aufgreifen und die das Buch definitiv aufwerten.

Inhaltlich wurde ich in Bezug auf das Horror-Versprechen leider etwas enttäuscht. Vielleicht bin ich schon zu abgebrüht, aber ich hätte definitiv Gänsehautmomente und eine richtig dichte, düstere Atmosphäre erwartet. Leider konnte mich die Geschichte dahingehend nicht so richtig packen.

Die Idee an sich ist richtig spannend. Insgesamt finde ich Träume interessant und in diesem Bereich die Phantasie spielen zu lassen ist definitiv eine coole Idee, auch wenn das Buch hier noch etwas tiefer hätte einsteigen können.

Der Roman lässt sich super schnell weg lesen. Er ist nicht sehr lang und wechselnde Perspektiven, der eingängige Schreibstil und die immer kürzer werdenden Kapitel sorgen für ordentlich Tempo. Die Story an sich hat mir gefallen, auch wenn sie am Ende vielleicht etwas überdreht.

Ich würde sagen für Horror-Anfänger, die bisher wenig Kontakt mit „bösen Thrillern oder Horror“ hatten, könnte REM vielleicht ein guter Einstieg sein. Für echte Fans von Grauen, Thrill und Nervenkitzel dürfte es eher enttäuschend sein.

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