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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2019

Fad

So schöne Lügen
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Louise hält sich durch mehrere mehr oder weniger nervige Jobs in New York übers Wasser und würde eigentlich eher Schriftstellerin sein wollen. Sie begegnet Lavinia und es entwickelt sich eine verhängnisvolle ...

Louise hält sich durch mehrere mehr oder weniger nervige Jobs in New York übers Wasser und würde eigentlich eher Schriftstellerin sein wollen. Sie begegnet Lavinia und es entwickelt sich eine verhängnisvolle Freundschaft und es war schon im Klappentext klar Lavinia wird wohl stehen. Eígentlich zugegeben ein gutes Rezept für einen High-Society Thriller. Doch der Schein täuscht. Als Leser begleitet man die zwei ungleichen Freudinnen auf rauschende Partys und doch merkt man das Louise in diese Welt nicht reinpasst. Sie beginnt teilweise sogar zu stehlen. Als Lavinia dann bei einem Sturz stirbt, wie sie das vertuschen und gaukelt vor, das Lavinia noch am Leben sei und fakt Social-Media Einträge und hier passt der englische Roman Titel „Social Creature“ wirklich besser. Abgesehen von diesem Handlungsstrang, der zeigt, das Likes alles sind und es egal ist ob die Person dahinter existiert, fand ich das Buch einfach nur fad und langweilig. Der Schreibstil ist sehr speziell und man braucht eine Zeit um sich an diesen zu gewöhnen. Die Autorin liebt offenbar Parataxen. Die Geschichte hatte keinen Richtigen Spannungsfaden und war schlichtweg langweilig. Hier haben wir eher einen leichten Roman für Frauen, der leider als Thriller vermarktet wird. Schade. Zudem muss ich mal ehrlich sagen, die Message , die dieser Roman vermittelt ist einfach nur bullshit.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Spannung
  • Figuren
Veröffentlicht am 23.05.2025

What was that

Nowhere Heart Land
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Um es mit den Worten von Lorde zu sagen “What was that”, jedes Telefonbuch ist spannender als dieser Roman. Als neurodiverse Person bin ich eigentlich sprunghafte Gedanken gewöhnt. Ich springe ...

Um es mit den Worten von Lorde zu sagen “What was that”, jedes Telefonbuch ist spannender als dieser Roman. Als neurodiverse Person bin ich eigentlich sprunghafte Gedanken gewöhnt. Ich springe selbst auch in einem Satz fünf Themen weiter, aber hier war es einfach nervig und wirr. Selten so ein unstrukturiertes Buch erlebt. Ich weiß nicht ob das viele als Kunst sehen. Wir haben eine interessante Ausgangssituation Rosa wacht verletzt auf und kann sich an nichts erinnern. Was ist geschehen. Wir machen eine Reise in die Vergangenheit und verstehen, sie hat einige Sachen durchgemacht aber Rosa hält lieber am Status Quo fest, anstelle irgendwas zu ändern. Stattdessen trinkt sie viel Alkohol. Immer wieder bindet sie sich an das Internat ihrer verstorbenen Mutter. Die Geschichte plätschert immer vor sich her und all das in gefühlt einem einzigen inneren Monolog. Ich wünschte ich hätte dieses Buch abgebrochen. Stattdessen habe ich es durchgezogen und mich einfach nur geärgert. Zwischendrinne bei teils unübersetzen Einschübe aus anderen Sprachen kam ich mir einfach nicht intelligent genug für diesen wirren Roman vor. Selten war mal ersichtlich wo wir uns gerade befinden. Uff...... Das kann und will ich niemandem weiterempfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.06.2019

Grauenhaft

Kiss the Bodyguard, Band 1 - Kiss Me Once
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Ähm ja, ich gehe mal kurz auf den Inhalt ein: Ivy stammt aus einer wohlhabenden Familie und will der Kontrolle ihres Vaters entkommen und will deswegen an einer ganz normalen Uni studieren. Das klappt ...

Ähm ja, ich gehe mal kurz auf den Inhalt ein: Ivy stammt aus einer wohlhabenden Familie und will der Kontrolle ihres Vaters entkommen und will deswegen an einer ganz normalen Uni studieren. Das klappt leider nicht so ganz, denn ihr Vater besteht darauf, das ein Bodyguard Schritt auf Tritt begleitet.

Genervt reist sie früher an der Uni und überfährt beinahe einen Typen, der sich dann als ihr Bodyguard herrausstellt. Ryan hat sich direkt in Ivy verliebt, aber diese Liebe darf nicht sein. So im Buch kommt es so rüber, als habe er sich vor allem in ihren Hintern und ihre Brüste verliebt.

In diesem Buch existiert so gut wie gar kein Niveau, dazu kommen viele geschmacklose Äußerungen bei denen ich gedacht habe:

“Wie kann ein Verlag soetwas durchgehen lassen“?? Hat da überhaupt ein Mensch drübergeschaut? Hat jemand im Verlag dieses Buch gelesen?

Dazu zählen unteranderem Äußerungen wie das Gemeinschaftduschen schwul sind, oder das männliche Feministen eierlos sind? Oh und natürlich das ein Mädchen gerne ein Spielzeug von zwei halbnackten Typen sein will. Spannung gibt es hier keine. Die Handlung zieht sich, ist langweilig und vorhersehbar. Die Protagonisten waren beide einfach nur dumm, was man an zahlreichen Textbeispielen gemerkt hat.

Mit beiden konnte man sich natürlich nicht identifizieren. Ryan hätte ich für seine Äußerungen zum Großteil gerne eine Bratpfanne übergehauen. Ryan ist im Übrigen der mieseste Bodyguard. Sollte ein Wachschutz keine kugelsichere Kleidung tragen?

Von den Nebencharakteren mochte ich Jeff
Sprachlich ist das Buch einfach grauenhaft. Zahlreiche Wiederholungen, zum Teil eine seltsame Satzstruktur. Zu Beginn hat Ivy nie Kaffee trinken dürfen und wenige Seiten später weiß sie, wie Kaffee schmeckt? Und das ist nur eins von den Bespielen für das schlampige Lektorat.

Ich muss sagen, das hier so viele sexistische Kommentare vorkamen, das selbst Save Me in meinen Augen lesenswerter ist.

Wow. Kiss me Once, ist die niedrigste Form von Unterhaltung und ich kann es wirklich niemandem empfehlen. Hier sterben Hirnzellen ab.

HOLY MOLY HOLY MOLY HOLY MOLY – Ich frage mich, warum dieses Buch veröffentlicht wurde ? Empfohlen wird Kiss me Once im Übrigen ab 14 – Das gehört definitiv in die New Adult Abteilung und in keine Jugendabteilung. Falls ihr Probleme beim Einschlafen habt, Kiss me Once erspart euch den Baldrian.

Wie heißt es so schön von außen hui, von innen pfui. Warum haben eigentlich die schlechtesten Bücher, die schönsten Cover?

Der Ravensburgerverlag setzt ja in diesem Programm auf deutsche Autorinnen. Ich wünschte, sie hätten lieber auf Qualität anstatt auf Nationalität geachtet.

ACH JA UND HOLY MOLY HOLY MOLY
Thank U, NEXT!
Ich kann hier nur 1,5 von 5 Sternen vergeben.

Veröffentlicht am 02.06.2019

Ohne Worte

Ramona Blue
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Ramona Blue ist für mich eine Enttäuschung gewesen und ich bin auch nochmal eben die Seiten durch, dieses Buch ist absolut nicht repräsentativ für die LGBTQ Community. Ramona, hat eine Freundin und definiert ...

Ramona Blue ist für mich eine Enttäuschung gewesen und ich bin auch nochmal eben die Seiten durch, dieses Buch ist absolut nicht repräsentativ für die LGBTQ Community. Ramona, hat eine Freundin und definiert sich als Lesbisch. Schön,so weit so gut, dann endet diese Beziehung und sie datet ihren Besten Freund. Man denkt oh tolle Bisexuelle Liebesgeschichte - Irrtum- Die Dame definiert sich nämlich als lesbisch. Mal wieder ein klarer Fall von einer Autorin, die ein Buch schreiben wollte, da das Thema LGBTQ gut ankommt, aber nicht ordentlich recherchiert hat. So kommt das Buch bei mir so rüber, das man wenn man genug von lesbisch sein hat, einfach den besten Freund datet. Ab hier haben wir eine absolut 0815 Hetero – ON-Off Liebesgeschichte. Immerhin hat July Murphy noch andere Themen angesprochen, wie Teenagerschwangerschaften und Armut. Aber als LGBTQ Story ist dieses Buch, um es ehrlich zu sagen für die Tonne. Mal eine Ansage an viele Autoren: Es heißt L G B T + . Es gibt nicht nur lesbisch und schwul, sondern viel mehr und ist korrekte Präsentation zu viel verlangt? Ich meine geht’s noch? „I’m still trying to figure what i want to call myself. Gay? Bi? Queer? Pansexual? I’m not sure, but I am going to figure it out as I go along.” Das kommt gegen Ende des Buches und dann wurden Nebensächlichkeiten nochmal thematisiert und natürlich ihr Lover/Best Fried. Nein, das kann ich nicht guten Gewissens empfehlen. Finger weg! Diese Geschichte ist so blass wie das Cover. Wenn man sich um Repräsentation nicht kümmert, dann vielleicht allerhöchstens ein nettes Buch für zwischendurch.

Veröffentlicht am 22.02.2018

Eine pure Enttäuschung

Save Me
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KLAPPENTEXT

Geld, Glamour, Luxus, Macht ― all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium für das renommierte Maxton Hall College erhalten hat, versucht sie in erster Linie ...


KLAPPENTEXT

Geld, Glamour, Luxus, Macht ― all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium für das renommierte Maxton Hall College erhalten hat, versucht sie in erster Linie eins: ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen. Vor allem von James Beaufort, dem heimlichen Anführer des Colleges, hält sie sich fern. Er ist zu arrogant, zu reich, zu attraktiv. Während Rubys größter Traum ein Studium in Oxford ist, scheint er nur für die nächste Party zu leben. Doch dann findet Ruby etwas heraus, was sonst niemand weiß ― etwas, was den Ruf von James‘ Familie zerstören würde, sollte es an die Öffentlichkeit geraten. Plötzlich weiß James genau, wer sie ist. Und obwohl sie niemals Teil seiner Welt sein wollte, lassen ihr James ― und ihr Herz ― schon bald keine andere Wahl -

MEINE MEINUNG

Eigentlich wollte ich das Buch nicht lesen, wurde aber von einer Bloggerkollegin überredet die es offenbar absolut großartig fand. Also habe ich mich schon drauf gefreut und habe es mir direkt gekauft als es in den Handel kam.
Nun ja nach dem Lesen hätte ich gerne die Zeit zurück. Die Geschichte an sich orientiert sich an amerikanischen College Romanen und so ist Save Me absolut 0815, allein die Leseprobe ist grauenhaft vom Inhalt her. Man lernt die Protagonistin Ruby kennen, sie will alles in ihrem Leben geordnet haben, doch als sie nach einem Empfehlungsschreiben eines Professors fragen will bekommt sie mit wie der Professor sich mit einer Schülerin vergnügt. Ähm ja und wozu hatten wir in der Welt die große MeToo Debatte? Die Schülerin bekommt dies mit und rennt zu ihrem Bruder, den männlichen Protagonisten der klischeehafter wirklich nicht sein kann. James beruhigt seine Schwester und nimmt sich Ruby vor, sodass sie niemandem was erzählt. Die weiteren Seiten sind definitiv keine emotionale Achterbahn, wie ich es von anderen Romanen gewohnt bin nein es ist ein ewiges hin und her bis es zum unausweichlichen Cliffhanger kommen muss der dafür sorgt, dass ja jeder das zweite Buch kauft. Der Schreibstil von Mona Kasten ist okay, aber auch nichts Besonderes. Mit beiden Protagonisten hatte ich meine Schwierigkeiten, Bei Ruby hatte ich das Gefühl, sie würde über Leichen gehen um an ihr Ziel gekommen. Bei James kompletter Familie war das auch direkt klar wie sie tickt. Und da muss ich mich sagen fühlte ich mich an die Familie Royal erinnert. Auch von den Dramatikpunkten wirklich absolut nichts Neues, ein normaler Aufbau für New Adult Romane wie man ihn vor allem aus Amerika denkt. Am liebsten hätte ich das Buch abgebrochen. Für Fans von leichter Literatur von der man nichts erwarten sollte lesenswert für alle anderen... lasst die Finger davon. Ich hatte hier oft das Gefühl als würde ich eine Geschichte von Elle Kennedy oder Sarina Bowen lesen. Nach dieser Enttäuschung lasse ich von den restlichen Teilen die Finger weg. Vielleicht schafft es Mona Kasten mich mit einem Buch, welches nicht 0815 ist wieder zu überzeugen. Das Cover ist schimmernd und wirklich eine Augenfreude, aber wie man so schön sagt außen hui, innen pfui. Aber man merkt schon, dass LYX sich wirklich nur um das Buch kümmert den man würde mit Werbung zu Save Me einfach überall zubombardiert komischerweise aber nicht zu den Titeln von amerikanischen Autoren.