Einfach spannend
Rostiges Grab„Rostiges Grab“ von Anders de la Motte ist
für mich ein Krimi, der vom ersten Satz zeigt, warum ich diese Reihe seit dem allerersten Fall liebe, und ich muss sagen: Auch der dritte Einsatz von Leo Asker ...
„Rostiges Grab“ von Anders de la Motte ist
für mich ein Krimi, der vom ersten Satz zeigt, warum ich diese Reihe seit dem allerersten Fall liebe, und ich muss sagen: Auch der dritte Einsatz von Leo Asker und dem Team der Ebene Minus 1 ist einfach nur Hammer.
Kriminalkommissarin Leo Asker steht kurz vor einer Beförderung und hofft, ihre bisherige Abteilung hinter sich zu lassen. Doch neue Hinweise zu einem alten ungelöster Mordfall holen sie ein.
Gemeinsam mit ihrem Team und dem Lost-Place-Experten Martin Hill ermittelt Leo in einem unheimlichen Wald, der für düstere Ereignisse bekannt ist. Während sie versuchen, das Verbrechen aufzuklären, stoßen sie auf verstörende Geheimnisse und geraten selbst zunehmend in Gefahr.
Ohne zu spoilern: Der Roman steuert konsequent auf ein Finale zu, das mit einem Cliffhanger endet, der einfach der Hammer ist!
Leonore Asker ist für mich weiterhin eine der spannendsten Ermittlerinnen die ich kenne. Direkt, stur, und nicht immer kompatibel mit Hierarchien, genau das macht sie so glaubwürdig. In diesem Fall wirkt sie noch kantiger, verletzlicher und zugleich entschlossener als zuvor. Ihre innere Zerrissenheit ist einfach spürbar.
Anders de la Motte hat einen klaren Schreibstil. Keine überflüssigen Schnörkel und keine Effekthascherei, stattdessen präzise Szenen, starke Dialoge und ein Gespür für düstere Stimmungen.
Fazit:
Ich bin Fan seit dem ersten Fall von Leo Asker und ihrem Team von der Ebene Minus 1, und dieser Fall hat mich wieder gepackt. Spannung, Figuren, Atmosphäre: alles auf den Punkt. Und dieser Cliffhanger am Ende? Der macht unfassbar Lust auf den nächsten Fall. Für Serienfans ein absolutes Muss, natürlich auch als Einstieg geeignet, obwohl man Leo Asker am besten von Anfang an begleitet.