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kristinaliest

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2026

Toll

Unter Wasser
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Das Buch hat mich emotional wirklich berührt. Besonders die detaillierten Beschreibungen von Thailand haben in mir starke Erinnerungen geweckt und mich gedanklich sofort in meine eigenen Aufenthalte der ...

Das Buch hat mich emotional wirklich berührt. Besonders die detaillierten Beschreibungen von Thailand haben in mir starke Erinnerungen geweckt und mich gedanklich sofort in meine eigenen Aufenthalte der letzten Jahre zurückversetzt. Es war fast schon schmerzhaft schön, diese Bilder beim Lesen wieder aufleben zu lassen.

Gleichzeitig schafft es die Geschichte, eine spürbare Traurigkeit zu vermitteln, ohne einen dabei selbst herunterzuziehen. Diese Balance ist wirklich gelungen – die bedrückenden Elemente sind präsent, aber nie erdrückend.

Besonders hervorgestochen sind für mich die eindrucksvollen Naturbeschreibungen sowie die Darstellung der Freundschaft, die der Geschichte eine zusätzliche Tiefe geben. Ich finde es außerdem sehr gelungen, dass die Handlung mit einer tatsächlich stattgefundenen Naturkatastrophe verbunden wurde, was dem Ganzen noch mehr Intensität und Realität verleiht.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Atmosphäre, die lebendigen Schauplätze und die emotionale Tiefe machen es zu einer besonderen Lektüre, die noch lange nachwirkt.

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Tolles Buch

Einatmen. Ausatmen.
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Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um in „Einatmen Ausatmen“ reinzukommen, weil ich den Schreibstil zunächst als ein bisschen gestelzt empfunden habe. Es hat eine Weile gedauert, bis ich wirklich in ...


Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um in „Einatmen Ausatmen“ reinzukommen, weil ich den Schreibstil zunächst als ein bisschen gestelzt empfunden habe. Es hat eine Weile gedauert, bis ich wirklich in der Geschichte angekommen bin. Ab der Stelle im Wald hat sich das für mich aber komplett verändert, denn ab da hat mich die Handlung richtig gepackt.

Besonders beeindruckt hat mich, wie das Buch wichtige Themen wie Kindheitstrauma und Generationentrauma aufgreift.

Ich hatte zwischendurch die Vermutung, dass sich eine Liebesgeschichte zwischen zwei der Protagonisten entwickeln könnte, war dann aber ehrlich gesagt froh, dass sich das nicht bewahrheitet hat. Stattdessen fand ich den weiteren Verlauf der Geschichte richtig gelungen, vor allem auch, weil andere Figuren noch mehr an Bedeutung gewonnen haben.

Mit der Mutterfigur hätte meiner Meinung nach noch mehr aufgearbeitet werden können, da hätte ich mir noch mehr Tiefe gewünscht.

Was für mich besonders hängen geblieben ist: Das Buch regt dazu an, über die eigenen beruflichen Entscheidungen nachzudenken. Diese Reflexion kam für mich ganz natürlich beim Lesen und hat das Buch über die eigentliche Geschichte hinaus noch einmal bereichert.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Toll

Frankie – Unter Menschen
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Ich habe mich beim Lesen von „Frankie - Unter Menschen“ wunderbar unterhalten gefühlt. Allerdings muss ich zugeben, dass ich anfangs ein wenig Angst vor dem zweiten Teil hatte – einfach, weil mir der erste ...

Ich habe mich beim Lesen von „Frankie - Unter Menschen“ wunderbar unterhalten gefühlt. Allerdings muss ich zugeben, dass ich anfangs ein wenig Angst vor dem zweiten Teil hatte – einfach, weil mir der erste Band so unglaublich gut gefallen hat und ich im Vorfeld schon ein paar negative Stimmen zu Band zwei mitbekommen hatte.
Umso mehr hat es mich gefreut, dass mich die Geschichte wieder richtig abholen konnte. Frankie ist erneut sehr witzig, und ich musste an vielen Stellen schmunzeln. Der Humor wirkt dabei angenehm leicht, ohne flach zu sein.
Besonders gelungen finde ich auch, wie aktuelle Themen in die Handlung eingewoben werden. Das macht die Geschichte greifbar und zeitgemäß, ohne dass der Unterhaltungsfaktor verloren geht. Insgesamt habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und bin froh, mich trotz meiner anfänglichen Bedenken auf den zweiten Teil eingelassen zu haben.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Toller Roman

Mühlensommer
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„Denn man weiß nie so genau, wo es hingeht im Leben, aber doch immer, wo man herkommt.“

Ich fand den Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit richtig gelungen, weil er das Lesen für mich sehr abwechslungsreich ...

„Denn man weiß nie so genau, wo es hingeht im Leben, aber doch immer, wo man herkommt.“

Ich fand den Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit richtig gelungen, weil er das Lesen für mich sehr abwechslungsreich gemacht hat. Nach und nach habe ich die Dynamik innerhalb der Familie immer besser verstanden und die Figuren wirkten dadurch auf mich unglaublich greifbar und authentisch. Besonders die Rückblicke in die Kindheit sind mir im Gedächtnis geblieben, denn sie sind so lebendig erzählt, dass sie bei mir sofort ein nostalgisches Gefühl ausgelöst haben, auch wenn ich natürlich in einem ganz anderen Jahrzehnt geboren und aufgewachsen bin.
Auch die Einblicke in die Arbeit auf dem Hof fand ich spannend, weil sie der Geschichte eine besondere Bodenständigkeit geben. Für mich wurde das Ganze noch intensiver dadurch, dass die Handlung in einer Gegend spielt, die ich kenne bzw. die ganz in meiner Nähe liegt und das hat das Lesen zu einem sehr persönlichen Erlebnis gemacht.
Onkel Herbst ist für mich definitiv eine der herausragendsten Figuren. Ich habe ihn als total humorvoll, eigenwillig und gleichzeitig unglaublich sympathisch erlebt. Er bringt eine schöne Leichtigkeit in die Geschichte und hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht, ohne dass dabei die Tiefe verloren geht. Aber auch viele andere Charaktere haben mir richtig gut gefallen und haben immer wieder für kleine, unterhaltsame Momente gesorgt.
Insgesamt habe ich das Buch als sehr warmherzig und unterhaltsam empfunden - eine gelungene Mischung aus Humor, Familiengeschichte und einem starken Gefühl von Heimat.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

So böse

Tödliches Angebot
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Wenn ich ein Buch innerhalb von zwei Tagen verschlinge, ist das für mich immer ein ziemlich sicheres Zeichen: Die Geschichte hat mich gepackt.

Die Geschichte rund um Margo lebt vor allem von ihrer außergewöhnlichen, ...

Wenn ich ein Buch innerhalb von zwei Tagen verschlinge, ist das für mich immer ein ziemlich sicheres Zeichen: Die Geschichte hat mich gepackt.

Die Geschichte rund um Margo lebt vor allem von ihrer außergewöhnlichen, fast schon obsessiven Persönlichkeit. Sie ist definitiv keine klassische Sympathieträgerin. Sie ist eher besessen, stellenweise „weird“, aber genau das macht sie so faszinierend. Ihre akribische Recherche und ihr unermüdlicher Einsatz für ihr Traumhaus haben mich beeindruckt, auch wenn man gleichzeitig merkt, wie sehr sie sich darin verliert. Besonders spannend fand ich, wie ihr Privatleben immer stärker in den Vordergrund rückt und sie dadurch ihren Job zunehmend vernachlässigt. Dieser schleichende Downfall entwickelt eine starke Sogwirkung. Auch wenn das Buch kein typischer Pageturner ist, wollte ich ständig weiterlesen – nicht zuletzt, weil viele Kapitel genau an den richtigen Stellen enden und einen direkt ins nächste ziehen.
Margo selbst hat mich immer wieder überrascht. Sie ist spritzig, ideenreich und vor allem absolut unberechenbar. Sie ist definitiv eine „Hausnummer“ für sich. Man fiebert mit ihr mit, auch wenn man nicht immer mit ihren Entscheidungen einverstanden ist. Insgesamt ein fesselndes Buch, das vor allem durch seine ungewöhnliche Protagonistin im Gedächtnis bleibt.

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