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Veröffentlicht am 11.04.2026

Wenn ein Funke zum Flächenbrand wird

Silver Lights - The more I love you
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Was für ein Finale! Nachdem mich der erste Band mit einem Herzschlag-Finale und zitternden Knien zurückgelassen hat, beweist Bianca Iosivoni in

𝑺𝒊𝒍𝒗𝒆𝒓 𝑳𝒊𝒈𝒉𝒕𝒔 – 𝑻𝒉𝒆 𝑴𝒐𝒓𝒆 𝑰 𝑳𝒐𝒗𝒆 𝒀𝒐𝒖

einmal mehr, warum ...

Was für ein Finale! Nachdem mich der erste Band mit einem Herzschlag-Finale und zitternden Knien zurückgelassen hat, beweist Bianca Iosivoni in

𝑺𝒊𝒍𝒗𝒆𝒓 𝑳𝒊𝒈𝒉𝒕𝒔 – 𝑻𝒉𝒆 𝑴𝒐𝒓𝒆 𝑰 𝑳𝒐𝒗𝒆 𝒀𝒐𝒖

einmal mehr, warum sie die Queen der emotionalen Achterbahnfahrten ist.

​Das Herzstück dieses Bandes ist zweifellos die Entwicklung der Charaktere. Shae und Beck sind kein einfaches Paar – sie sind zwei Menschen mit Narben, die lernen müssen, dass Vertrauen mutiger ist als Flucht.

​Shae übertrifft sich selbst. Ihre Wandlung von der Frau, die sich versteckt, hin zu jemandem, der für sein Glück einsteht, ist absolut inspirierend.

​Beck zeigt uns in diesem Teil seine verletzliche Seite, ohne dabei seinen rauen Charme zu verlieren.

​Die Dynamik zwischen den beiden hat sich von einem knisternden „Fake“ zu einer tiefen, echten Verbindung gewandelt, die man in jedem Dialog und jedem Schweigen spüren kann. Es ist keine einfache Liebesgeschichte; es ist ein Kampf um Selbstbestimmung und das Recht, zu lieben, wen man will.



Die Autorin ​Bianca Iosivoni hat dieses ganz besondere Talent, einen bereits mit dem ersten Satz mitten ins Geschehen zu ziehen. Ihr Schreibstil ist gewohnt mitreißend, flüssig und so atmosphärisch, dass man das Salz der kanadischen Küstenluft förmlich auf der Haut spüren kann. Sie schafft es, die perfekte Balance zwischen tiefgreifenden Emotionen und einer spannungsgeladenen Atmosphäre zu halten, die einen das Buch nicht aus der Hand legen lässt.

Das Finale liefert alles, was man sich erhofft – Gänsehautmomente, Tränen der Erleichterung und eine Spannung, die einen bis zur letzten Seite den Atem anhalten lässt. Wer Bianca Iosivoni liebt, wird dieses Buch vergöttern.

​Ich klappe dieses Buch mit einem wehmütigen Lächeln zu und blicke sehnsüchtig auf meinen SuB. Denn auch wenn die Geschichte von Shae und Beck nun auserzählt ist, wartet die Golden Bay Trilogie bereits auf mich!

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Manche Bücher liest man, und manche Bücher fühlt man bis in die Magengrube

Itʼs right, just not right now
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It’s right, just not right now
Von Jessica Juni

gehört definitiv zur zweiten Kategorie.

Jessica Juni hat mit ihrem Erstlingswerk eine Geschichte geschaffen, die so zerbrechlich und gleichzeitig so kraftvoll ...

It’s right, just not right now
Von Jessica Juni

gehört definitiv zur zweiten Kategorie.

Jessica Juni hat mit ihrem Erstlingswerk eine Geschichte geschaffen, die so zerbrechlich und gleichzeitig so kraftvoll ist, dass man sie nach dem Zuklappen erst einmal für einen Moment an die Brust drücken muss.

​Man vergisst beim Lesen oft, dass dies ein Erstlingswerk ist. Dieses Debüt ist mehr als gelungen – es fühlt sich an wie die Arbeit einer Autorin, die schon jahrelang nichts anderes tut, als die menschliche Seele in Worte zu fassen. Jessica Juni beweist ein unglaubliches Gespür für Zwischentöne. Sie beschreibt nicht nur eine Liebesgeschichte; sie beschreibt das schmerzhafte, aber notwendige Erwachen einer jungen Frau.

​Der Schreibstil ist wie eine warme Umarmung an einem kalten Tag: feinfühlig, poetisch und entwaffnend ehrlich. Die Geschichte von Akela geht tief unter die Haut, weil sie eine universelle Angst thematisiert: Die Angst, Sicherheiten aufzugeben für ein Glück, das man noch nicht greifen kann.
​Besonders beeindruckend ist die Darstellung der toxischen Dynamiken. Es wird nichts beschönigt, aber auch nichts plakativ ausgeschlachtet. Stattdessen spürt man die schleichende Schwere, die auf der Protagonistin lastet, und möchte sie am liebsten an den Schultern fassen und sagen: „Lauf!“. Und dann ist da die Begegnung mit der Vergangenheit, die sich nicht wie ein kitschiger Zufall anfühlt, sondern wie ein Schicksalsschlag, der alles infrage stellt.

"​It's right, just not right now" ist ein Plädoyer für den Mut, auf das eigene Herz zu hören – auch wenn die Welt um einen herum etwas anderes verlangt. Es ist ein Aufschrei gegen das „Funktionieren“ und eine Liebeserklärung an die Selbstliebe

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Ein Tanz zwischen Leben und Tod

Heute sind wir unsterblich
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Ein Tanz zwischen Leben und Tod

​Mit dem Abschluss seines „Death Duets“ ist Dominik Gaida ein kleines emotionales Meisterwerk gelungen.

🏳️‍🌈 Heute sind wir unsterblich 🏳️‍🌈

Wer nach dem ersten Band ...

Ein Tanz zwischen Leben und Tod

​Mit dem Abschluss seines „Death Duets“ ist Dominik Gaida ein kleines emotionales Meisterwerk gelungen.

🏳️‍🌈 Heute sind wir unsterblich 🏳️‍🌈

Wer nach dem ersten Band dachte, die Geschichte könnte nicht mehr tiefer gehen, wird hier eines Besseren belehrt.

​Das absolut Schönste an diesem Buch war es, das Zusammenspiel von Dylan und Timothy und ihre gemeinsame Reise zu begleiten. Die Dynamik zwischen den beiden ist von einer so tiefen Ehrlichkeit geprägt, dass man sich fast wie ein vertrauter Beobachter fühlt. Es ist kein klassisches „Boy meets Boy“, sondern eine schicksalhafte Begegnung zweier Seelen, die sich gegenseitig genau das geben, was sie brauchen: Mut, Verständnis und die Erlaubnis, schwach zu sein.

​Dylans Kampf mit seinem neuen Leben und Timothys geheimnisvolle, fast ätherische Art ergänzen sich perfekt. Es war berührend zu sehen, wie sie Schritt für Schritt lernen, das „Hier und Jetzt“ wertzuschätzen, während die Schatten der Vergangenheit und der Zukunft über ihnen schweben.

​Was mich – wie schon im ersten Band – absolut begeistert hat, ist Dominik Gaidas Schreibstil. Obwohl das Buch sehr ernste und teilweise schwere Themen wie Krankheit, Verlustängste und die Endlichkeit des Lebens behandelt, ist die Sprache von einer unglaublichen Leichtigkeit getragen.

​Der Autor schafft es, dass man trotz der Tränen in den Augen immer wieder lächeln muss. Er schreibt nicht beschwerend, sondern fast schon schwebend. Diese Balance ist eine Kunst: Die Ernsthaftigkeit der Themen wird nie verharmlost, aber durch die sanfte Erzählweise fühlt man sich beim Lesen sicher und geborgen.

​„Heute sind wir unsterblich“ ist ein Buch über die Kostbarkeit des Augenblicks. Wer Geschichten sucht, die das Herz erst brechen und dann ganz vorsichtig wieder zusammensetzen, wird dieses Buch lieben. Ein queeres Highlight, das noch lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Mehr als nur eine Süße Liebesgeschichte

Under The Same Stars
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Ich muss sagen, dieses Buch hat mich wirklich von der ersten Seite an gefesselt!

Under the Same Stars
von Leandra Seyfried
aus dem Reverie Verlag

ist eine wunderschöne New Adult Romance, die nicht nur ...

Ich muss sagen, dieses Buch hat mich wirklich von der ersten Seite an gefesselt!

Under the Same Stars
von Leandra Seyfried
aus dem Reverie Verlag

ist eine wunderschöne New Adult Romance, die nicht nur unter die Haut geht, sondern auch ein ungewöhnliches und faszinierendes Setting mitbringt: die Welt der Astrobiologie und des Fliegens.

​Ich habe es wirklich geliebt, Robin und Jamie auf ihrer Reise zu begleiten. Robin ist die Sorte Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt: ehrgeizig, intelligent und voller Träume vom Weltall. Sie für ihre Wissenschaft brennen zu sehen, war unglaublich inspirierend. Auf der anderen Seite steht Jamie, der mürrische Fluglehrer mit der schweren Vergangenheit. Die Anziehung und die Spannung zwischen den beiden sind von Anfang an spürbar, und ihre Interaktionen sind voller prickelnder, witziger und tiefgründiger Momente.

​Besonders viel Spaß hat mir die "Brother's Best Friend"-Dynamik gemacht, gepaart mit der "Forced Proximity" in den engen Cockpits. Man spürt förmlich, wie langsam die dicken Mauern um Jamie herum bröckeln, während Robin versucht, seine Geheimnisse zu entschlüsseln.

Die Autorin Leandra Seyfried schafft es meisterhaft, die Gefühle so zu beschreiben, dass ich jeden Moment des Auf und Ab miterlebt habe.

​"Under the same stars" ist definitiv mehr als nur eine süße Liebesgeschichte. Es geht um große Träume, zweite Chancen und die schwierige Last von Geheimnissen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte der beiden unter den Sternen weitergeht.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

So viel mehr, als nur ein paar Worte

Silver Lights - The more I hate you
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Silver Lights
Von Bianca Iosivoni

ist keine einfache Liebesgeschichte; es ist ein emotionaler Ritt, der das gesamte Spektrum menschlicher Gefühle abdeckt. Die Autorin beherrscht das Genre des Haters-to-Lovers ...

Silver Lights
Von Bianca Iosivoni

ist keine einfache Liebesgeschichte; es ist ein emotionaler Ritt, der das gesamte Spektrum menschlicher Gefühle abdeckt. Die Autorin beherrscht das Genre des Haters-to-Lovers und Fake-Dating mit Bravour. Die Dynamik zwischen den Hauptfiguren Shae und Beck ist von Beginn an explosiv – ihre Schlagabtäusche sind witzig, schmerzhaft und voller knisternder Spannung.

​Was diese Geschichte so besonders macht, ist der tiefgründige Blick hinter die Fassaden. Die Charaktere sind alles andere als perfekt. Sie kämpfen mit starken inneren Konflikten, familiären Belastungen und Geheimnissen, die sie zu tief verwurzelten Einzelgängern gemacht haben. Man leidet, lacht und hofft mit ihnen, während sie versuchen, ihr Leben zu ordnen und sich gleichzeitig gegen die unbestreitbare Anziehungskraft zu wehren.

Der Schreibstil der Autorin Bianca Iosivoni ​ist stark und direkt, ohne dabei seine Poesie zu verlieren. Die Sprache ist modern und zog mich sofort in die Gedankenwelt der Charaktere hinein.
​Er ist zutiefst mitfühlend. Bianca behandelt ernste Themen mit der nötigen Sensibilität und Tiefe, was die Figuren ungemein menschlich und nachvollziehbar macht. Man spürt, wie viel Herzblut in der Entwicklung ihrer Schicksale steckt.
​Er ist intensiv emotional. Die Autorin schafft es meisterhaft, die feinen Nuancen zwischen Wut, Verletzlichkeit und aufkeimender Liebe herauszuarbeiten. Die Intimität der Gefühle springt von jeder Seite über.

​Wer packende New Adult Romance mit hoher emotionaler Tiefe sucht, in der Liebe ausgerechnet dort entsteht, wo man sie am wenigsten erwartet, der muss "Silver Lights" lesen. Es ist eine Geschichte über das Überwinden von Vorurteilen, das Kämpfen für die eigenen Träume und die Erkenntnis, dass hinter dem größten Hass manchmal die intensivste Liebe steckt.

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