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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2018

Interessante Story mit schönem Artwork

Graffiti of the Moment 01
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Auf Graffiti of the Moment habe ich mich besonders gefreut, weil dieser Manga a) ein wunderschönes Cover hat und b) das Thema, um das sich die gesamte Handlung dreht, das Feuerwerk ist. In der japanischen ...

Auf Graffiti of the Moment habe ich mich besonders gefreut, weil dieser Manga a) ein wunderschönes Cover hat und b) das Thema, um das sich die gesamte Handlung dreht, das Feuerwerk ist. In der japanischen Kultur spielen Feuerwerke eine große Rolle (Sie heißen dort Hanabi, jap. 花火, „Blumen aus Feuer“. Schön, nicht?). Das bedeutet, dass keine Liebesgeschichte im Fokus steht, kein unnötiges Drama.

Letztendlich beinhaltete Graffiti of the Moment weniger Fantasy als erwartet, aber eine trotzdem sehr interessante Story, die mit gut eingesetzten Flashbacks und einem wirklich schönen Artwork überzeugen kann.

Veröffentlicht am 07.08.2017

Kurzrezension

Love & Lies
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Bevor ich diesen zweiten Band gelesen habe, habe ich ein Reread des ersten Bandes Alles ist erlaubt veranstaltet. Diese Bücher würde ich schon fast eher ins Genre Krimi stecken, als in New Adult oder so, ...

Bevor ich diesen zweiten Band gelesen habe, habe ich ein Reread des ersten Bandes Alles ist erlaubt veranstaltet. Diese Bücher würde ich schon fast eher ins Genre Krimi stecken, als in New Adult oder so, zumindest den zweiten Band. Die Entführungssituation ist sowohl im ersten als auch im zweiten Band eben mehr im Vordergrund, als die Beziehungsgeschichte. Klar, es dreht sich hintergründig, also in der Rahmenhandlung, um die Liebe zwischen Kash und Rachel, aber die tatsächliche Handlung geschieht eben eher auf Krimiterritorium – was nichts Schlechtes ist. Ganz im Gegenteil, ich finde das sehr erfrischend. Es ist mal etwas anderes. Besonders gut hat mir in Alles ist verziehen gefallen, wie sich die Charaktere weiterentwickelt haben. Sie sind am Ende des zweiten Bandes vollkommen andere Menschen, als sie es am Anfang des ersten Bandes waren. Ich finde es sehr gut, wenn sich solche Charakterentwicklungen erkennen lassen. Schließlich verändert man sich im echten Leben auch ständig, entwickelt sich weiter und wächst an seinen Aufgaben und an der Umgebung.

Veröffentlicht am 12.04.2026

Schwieriger Anfang, dann spannende Fantasy

Das Mädchen, das in den Wellen verschwand
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Nach einem minimal zähen Einstieg war Das Mädchen, das in den Wellen verschwand eine wirklich schöne Geschichte, die ich an einem Wochenende verschlungen habe.

Ganz ähnlich wie bei A Magic Steeped in ...

Nach einem minimal zähen Einstieg war Das Mädchen, das in den Wellen verschwand eine wirklich schöne Geschichte, die ich an einem Wochenende verschlungen habe.

Ganz ähnlich wie bei A Magic Steeped in Poison, was ich nur wenige Wochen vorher gelesen habe, brauchte ich eine kurze Weile, mich in der Welt von Das Mädchen, das in den Wellen verschwand zurechtzufinden. Das Buch ist inspiriert von koreanischen Legenden und Mythen, sodass mir als Europäerin Einiges etwas fremd vorkam. Es dauerte aber nicht lange, bis ich die Struktur aus Gottheiten und dem (Aber-) Glauben der Menschen und vor allem die Zeremonie um die Braut des Meeresgottes verstehen konnte.

Den Originaltitel The Girl Who Fell Beneath the Sea finde ich etwas passender als die deutsche Übersetzung mit Das Mädchen, das in den Wellen verschwand, denn die Protagonistin Mina verschwindet nicht einfach in den Wellen, sondern fällt quasi durch das Meer hindurch in das Reich des schlafenden Meeresgottes, wo Fische am Himmel schwimmen und der Fluss der Toten über die Ufer schwillt, weil im Reich der Menschen zu viel Krieg und Unwetter herrschen.

Die Personen, denen Mina dort begegnet, sind alle irgendwie mit ihr und ihrem Lebensweg verwoben. Die einen, weil sie Teil ihrer Vergangenheit waren, die anderen, weil sie fest zu ihrer Zukunft gehören. Das Rote Band des Schicksals, das in vielen asiatischen Ländern in Legenden und Glaubenssystemen vorkommt und Seelenverwandte aneinander bindet, spielt auch in dieser Geschichte eine wichtige Rolle und stellt eine Verbindung zwischen Mina und dem Meeresgott selbst her. Die Frage, ob sie deshalb wirklich seine wahre Braut ist und einen Fluch von ihm nehmen kann – und ob diese Verbindung wirklich etwas mit Liebe zu tun hat – begleitet schon sehr früh in der Geschichte alle Entwicklungen der Handlung.

Ich mochte besonders, wie subtil die Figuren in Das Mädchen, das in den Wellen verschwand Zuneigung zueinander entwickeln. Die Liebe kommt nicht wie ein Hammerschlag, plötzlich und unerwartet wie von einer höheren Macht bestimmt, und auch Freundschaften entstehen nur langsam über die Zeit, die Mina in der Unterwasserwelt verbringt.

Mir gefällt auch, welchen Stellenwert Frauen und Kinder in der Mythologie, die hier dargestellt wird, einnehmen. Dass eine Gottheit, die für diese allzu oft diskriminierten Gruppen zuständig ist, automatisch einen höheren Rang einnimmt und mehr Macht hat als andere, weil sie von so vielen Menschen angebetet und geliebt wird. Das ist ein relativ kleines (aber nicht unbedeutendes) Detail im Verhältnis zum Rest des Abenteuers, aber eine Botschaft, die ich sehr gern vermittelt sehe.

Insgesamt hat mich Das Mädchen, das in den Wellen verschwand nicht komplett vom Hocker gehauen und es wurde auch das Rad nicht neu erfunden. Trotzdem ist es eine wirklich schöne Geschichte mit mehreren willkommen

Veröffentlicht am 12.04.2026

Okay, aber leider für die falsche Altersgruppe vermarktet

Bonds and Curses- Flammengezeichnet
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Aufmerksam wurde ich auf Bonds and Curses durch das Cover, das wirklich toll gestaltet ist und die Magie, die das Buch verspricht, geradezu verströmt. Danach wurde ich sehr neugierig auf diese Geschichte, ...

Aufmerksam wurde ich auf Bonds and Curses durch das Cover, das wirklich toll gestaltet ist und die Magie, die das Buch verspricht, geradezu verströmt. Danach wurde ich sehr neugierig auf diese Geschichte, weil der Klappentext ein düsteres Abenteuer voller Gefahren in der Anderwelt der keltischen Mythologie verspricht. Ziemlich schnell wurde dann aber schon nach wenigen Kapiteln deutlich, dass ich den Punkt „Erin beginnt gerade ihr Studium“ etwas unterschätzt hatte:

Sie ist gerade erst fertig mit der Schule und damit eben noch nicht so richtig im Erwachsenenleben angekommen, obwohl sie schon während der Schulzeit gearbeitet hat und somit eigentlich einen guten Einblick hätte haben können. Ihre Gedanken- und Gefühlswelt ist die eines Teenagers, nicht die einer jungen Erwachsenen. Das ist einer der beiden Gründe, weshalb ich lange Zeit mit Bonds and Curses nicht recht warm wurde.

Der andere Grund ist, dass die Handlung erst nicht in Gang kommen wollte und dann viel zu schnell vorpreschte. Es fühlte sich so an, als sei die große Mission, die nicht nur die Anderwelt sondern sogar die Menschenwelt vor dem drohenden Untergang retten sollte, innerhalb von zwei Tagen abgehakt und als seien die großen Hürden, an denen andere vor Erin und Connor tödlich gescheitert sind, eigentlich kein großes Problem, so einfach konnten die beiden die jeweiligen Lösungen finden.

Das, zusammen mit dem absolut gar nicht so düsteren Weltendesign, das mir nicht tief genug ging und etwas oberflächlich blieb, sorgte für mich für das Gefühl, ein Buch für Zehn- oder vielleicht Zwölfjährige zu lesen und nicht ein Buch für junge Erwachsene. Dazu später mehr.

Das blieb so, bis die unvermeidliche Liebesgeschichte beginnt und zwei Figuren plötzlich nicht mehr die Finger voneinander lassen können. Das fühlte sich genau deshalb so schräg und unpassend an, weil Erin vorher einfach keinerlei Interesse daran gezeigt hat. Von jetzt auf gleich wurde ein Schalter umgelegt, und auf einmal sind sie Seelenverwandte? Zugegeben, die Art und Weise wie die Seelenverbindung hier dargestellt wird, hat mir richtig gut gefallen!

Aber dass aus einem gelegentlichen „oh, seine Augen sind eigentlich ganz hübsch“ und „du erinnerst mich an etwas Schreckliches aus meiner Vergangenheit, also blaffe ich dich an, sooft ich kann“ ohne richtigen Übergang ein „ich will nicht zurück in meine Welt gehen, weil ich dich verlassen müsste“ und „lass uns hinter einer Säule versteckt herummachen“ wird – das war mir einfach zu unrealistisch (und das will einiges heißen, in einem Fantasy-Roman). Gegen Ende gab es einige Szenen, in denen ich mich stark an Bella und Edward aus Twilight erinnert gefühlt habe – diese Ausweglosigkeit von obsessiver Liebe, das „mein Leben wird vorbei sein, wenn wir uns nicht mehr sehen können“.

Ich möchte nicht nur Schlechtes über Bonds and Curses schreiben, denn letztendlich hat mich dieses Buch doch auch unterhalten. Ich mag die Botschaften, die hier vermittelt und die Themen, die angesprochen werden sollen (auch, wenn es manchmal ziemlich on-the-nose war und man es subtiler hätte verpacken können): Klimaschutz, Politikversagen, Gruppenzwang, eigene Entscheidungen treffen, die auch mal gegen den Wunsch der Eltern gehen, Vergebung auch sich selbst gegenüber, der Mut, man selbst zu sein, Coming Out. Wie beispielsweise auch in Smaragour – Die Dracheninsel sind die einzelnen Bauteile von Bonds and Curses nicht grundsätzlich schlecht – aber das Ergebnis nach der Kombination dieser Bauteile funktioniert für mich einfach nicht.

Eine Ursache für meine beiden großen Probleme mit diesem Buch sehe ich darin, dass weder auf NetGalley, wo ich auf Bonds and Curses aufmerksam geworden bin, noch auf der Website der Autorin, wo ich vorab ein bisschen gestöbert habe, eine Altersempfehlung angegeben wurde. Nach dem Lesen, erst direkt vor dem Schreiben dieser Rezension, habe ich in einigen gängigen Onlineshops nachgesehen und musste feststellen, dass Bonds and Curses ab 14 Jahren empfohlen wird. Hätte ich diese Information vorab gehabt, wäre ich mit völlig anderen Erwartungen an Bonds and Curses herangegangen!

Dass es keine Altersempfehlung gibt (dort, wo ich naheliegenderweise zuerst nach Informationen gesucht habe), ist normalerweise ein Hinweis darauf, dass ein Buch an ein erwachsenes Publikum gerichtet ist. Auch Formulierungen wie „Frauenschwarm“ oder „mordlüsterne magische Wesen“ im Beschreibungstext deuten auf ein älteres Zielpublikum hin (bei einem vierzehnjährigen Zielpublikum und einer Hauptfigur, die gedanklich noch in der Schule ist, erwarte ich eher „Mädchenschwarm“). Sogar das Coverdesign kann sich in eine Reihe mit Fantasyromanen für Erwachsene oder zumindest für die Sparte New Adult stellen. Dagegen gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass Bonds and Curses sich eben an Jugendliche richtet.

Nach dieser Erkenntnis ergibt es dann natürlich Sinn, dass die beschriebene Welt nicht zu komplex, die Geschehnisse nicht zu grauenhaft und die Gedanken und Gefühle der Hauptfiguren noch etwas kindlich erscheinen. (Es passt weiterhin nicht, dass Erin plötzlich ein regelrecht sexuelles Interesse ausdrückt, wo vorher ausschließlich und allerhöchstens vorsichtige Neugier war!) Trotzdem hatte ich eher das Gefühl, wie oben schon angedeutet, Abenteuer-Fantasy für Zwölfjährige zu lesen und nicht Romantasy, wie es von der Autorin beworben wird, für Vierzehnjährige.

Ich hatte öfter den kleinen Zeichentrick-Wikinger Wiki vor Augen, wie er sich an der Nase reibt und einen Gedankenblitz hat – genau so haben Erin und Conor die Rätsel gelöst, vor die sie gestellt wurden. Es gibt keine unlösbaren Aufgaben, keine wirklich tödlichen Feinde. Stattdessen sammeln sie Freunde und Verbündete auf allen Seiten und steuern geradewegs auf das Happy End zu.

Das letzte Drittel von Bonds and Curses hat mir besser gefallen als die vorherigen Abschnitte, weil die Hauptpersonen sich langsam in ihre Rollen eingefunden haben und die Handlung in einem ordentlichen Tempo voranging. Hier sind auch tatsächlich unvorhersehbare Wendungen vorgekommen, von denen einige wenige dann jedoch schon wieder zu abwegig für meinen Geschmack waren.

Ich finde es gut, wie Conors Geschichte ihr Ende findet und wie Erins Familienprobleme ausgehen. Fintan mochte ich von Anfang an und Cormack kam mir viel zu selten vor. Die Autorin weiß also durchaus, wie man gute Figuren schreibt, wenn es mir auch eher bei Nebencharakteren auffiel. Leider ließ, wie schon gesagt, das Wordbuilding etwas zu Wünschen übrig und das häufige „das hier ist die Moral von der Geschichte, ich sage es dir noch einmal, hast du es jetzt verstanden, lieber Leserin?“ war stellenweise wirklich so betont, dass es den Lesefluss gestört hat.

Fazit
Ich werde zukünftig genauer schauen und dabei Spoiler in Onlineshops in Kauf nehmen müssen, wenn ich Enttäuschungen wie diese vermeiden möchte. Bonds and Curses hätte mir wahrscheinlich viel besser gefallen, wenn ich vor dem Lesen die nötigen Informationen zur Altersempfehlung gehabt hätte und dadurch meine Erwartungen andere gewesen wären. Trotzdem war das Buch nicht furchtbar schlecht, sondern „nur“ mit einer sehr simplen Struktur, einer ziemlich oberflächlich beschriebenen Welt und einer nach nachvollziehbaren Romanze. Ich habe Bonds and Curses immer noch lieber gelesen als andere Bücher in diesem Jahr (zum Beispiel Die Prinzessinnen), aber dieses Buch wird mir wohl nicht lange im Gedächtnis bleiben.

PS: Der Gedanke kam mir später, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich verstehe, was „Flammengezeichnet“ im Titel zu bedeuten hat, worauf in der Geschichte das Bezug nimmt.

Veröffentlicht am 12.04.2026

Nett, aber nicht so außergewöhnlich wie ihre anderen SciFi-Märchen

Gilded – Die Versuchung des Goldes (Gilded 1)
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Nachdem ich damals an Wie Monde so silbern von Marissa Meyer solche Freude hatte (es war vor fast 5 Jahren eine der ersten Rezensionen, die ich je geschrieben habe), musste ich bei dieser neuen Märchen-Adaption ...

Nachdem ich damals an Wie Monde so silbern von Marissa Meyer solche Freude hatte (es war vor fast 5 Jahren eine der ersten Rezensionen, die ich je geschrieben habe), musste ich bei dieser neuen Märchen-Adaption derselben Autorin natürlich auch zugreifen. In Gilded. Die Versuchung des Goldes bekommt das Märchen Rumpelstilzchen ein neues Gewand.

Während ich mich in Die Versuchung des Goldes wieder über viele Elemente freuen konnte – allem voran über die weibliche Hauptfigur Serilda, die zwar von allen hin und her geschubst wird und kaum etwas Positives zu hören bekommt, aber trotzdem ihren eigenen Weg geht -, fehlte mir diesmal ein Aspekt ganz besonders: ein komplett neues Setting.

Für mich macht den Charme von Marissa Meyers Adaptionen aus, dass sie das ursprüngliche Material in einen komplett neuen Kontext versetzen. Bei Wie Monde so silbern und den dazugehörigen Fortsetzungen war das eine futuristische Science-Fiction-Welt. In Die Versuchung des Goldes jedoch bleibt die Welt sehr nah an der Vorlage: mittelalterliche Dörfer und Handelsstädte, verschwundene Königshäuser und magische Wesen im gefährlichen Wald.

Die Verknüpfung von Rumpelstilzchen mit dem Erlkönig von Goethe und der Wilden Jagd, die viele wahrscheinlich aus dem Game The Witcher 3 oder der dazugehörigen Romanvorlage von Andrzej Sapkowski kennen, hat mir in Die Versuchung des Goldes gut gefallen, aber das ist im Verhältnis zum Rest der Geschichte eigentlich nur ein kleines Detail. Es hätte auch jede andere grausame Figur sein können; dass die Autorin sich den Erlkönig ausgesucht hat, spielt keine allzu große Rolle.

Beim Lesen habe ich zwischendurch vergessen, dass Die Versuchung des Goldes eine Fortsetzung haben wird, und war dann gegen Ende etwas überrascht, dass einige Handlungsstränge offen gelassen wurden. Das meiste wurde abgeschlossen, die Geschichte hätte genauso gut mit diesem Buch enden können. Ich bin nicht sicher, was der zweite Band bieten wird. Das liegt vor allem daran, dass ich den Eindruck bekommen habe, dass es einfach nicht genug Stoff für einen zweiten Band gibt. Es passiert schon in Die Versuchung des Goldes nicht allzu viel, die Handlung kommt jetzt schon stellenweise sehr langsam voran – ist da wirklich noch genug für Band 2 übrig?

Besonders gut hat mir dagegen der Prolog gefallen: indem die erzählende Hauptfigur von Anfang an andeutet, dass sie zum Lügen neigt, war ich den kompletten Rest von Die Versuchung des Goldes auf der Hut: kann ich der Erzählerin glauben, dass das Erzählte wirklich so passiert ist? Was, wenn wir es hier mit einer sogenannten unzuverlässigen Erzählerin zu tun haben, die ab und zu einfach mal die Unwahrheit sagt? Diesen Punkt möchte ich nicht spoilern, deshalb belasse ich es an dieser Stelle dabei. Ich finde es aber stark gemacht, durch diesen kurzen Prolog dem gesamten Buch eine zusätzliche Ebene zu geben. Geringer Einsatz, enorme Wirkung!

Fazit
Für mich ist Gilded. Die Versuchung des Goldes eine gelungene Adaption, die allerdings nicht das Gewisse Etwas bietet, das ich aufgrund anderer Bücher von dieser Autorin erwartet hatte. Kurz gefasst: Nett, aber nichts Außergewöhnliches.