Schöne neue Welt
Ins fahle Herz des Sommers
Seit „Ausgebrannt“ bin ich ein großer Fan von Andreas Eschbach und habe (fast) alles von ihm gelesen. Auch seinen neuen Roman „Ins fahle Herz des Sommers“ habe ich gerne gelesen. Worum geht es?
Die Klimaerwärmung ...
Seit „Ausgebrannt“ bin ich ein großer Fan von Andreas Eschbach und habe (fast) alles von ihm gelesen. Auch seinen neuen Roman „Ins fahle Herz des Sommers“ habe ich gerne gelesen. Worum geht es?
Die Klimaerwärmung hat Europa quasi unbewohnbar gemacht. Wer es sich leisten konnte, ist rechtzeitig nach Nordschottland, Grönland, Kanada oder Sibirien gezogen. Auch von einer Seuche ist die Rede. Aber Fausto hat den Absprung verpasst.
Er lebt in einem kleinen französischen Dorf und kämpft, wie seine wenigen Nachbarn, ums Überleben. In Vollmondnächten ist er mit seinem Rad unterwegs, um Lebensmittel und Werkzeuge in aufgegebenen Häusern zu ergattern.
Eines Tages taucht eine schöne, junge Frau auf, der die Hitze wenig auszumachen scheint. An ihre Kindheit hat sie nur verwaschene Erinnerungen. Fausto verliebt sich in sie. Valérie wird schwanger und der Albtraum beginnt…
Der Autor hat mit „Ins fahle Herz des Sommers“ eine dystopische Zukunftsvision erschaffen. Spannend, philosophisch, eingängig und clever ist ihm dieser Roman gelungen. Andreas Eschbach ist einfach ein großartiger Erzähler. Auch, wenn mir bei den Speck-Konserven etwas schlecht geworden ist.
Die Figurenzeichnung ist gelungen. Fausto hat viel Empathie. Kümmert sich um andere. Ich mag ihn.
Fazit: Beklemmende Dystopie über ein wichtiges Thema. Lesen!