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Veröffentlicht am 23.02.2018

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Narben
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Narben ist Band 2 der Spinn-Off Reihe von Greyscala, in der es um Valentin geht. Nachdem Ende von Band 1, welches nun nicht gerade ein Happy End war, musste ich gleich Band 2 lesen.

Ein Jahr sind die ...

Narben ist Band 2 der Spinn-Off Reihe von Greyscala, in der es um Valentin geht. Nachdem Ende von Band 1, welches nun nicht gerade ein Happy End war, musste ich gleich Band 2 lesen.

Ein Jahr sind die Geschehnisse aus Band 1 her und Valetin hat sich mittlerweile seiner Vergangenheit gestellt. Aber trotzdem hat es noch nicht richtig mit den großen Gefühlen geklappt. Er hatte zwar schon Bekanntschaften mit Männern, aber von Gefühlen keine Spur. Bis Jake in sein sein Krankenhaus Zimmer spaziert. Da läuft Valentin nicht nur wegen dem leckeren Sandwich in seiner Hand das Wasser um Mund zusammen.

Doch als er Jake dann später bei einer Übung wieder sieht, regiert dieser kühl und abweisend. Jake hat vor Jahren in einem Einsatz seinen Arm verloren und trägt auch noch einige Narben davon zurück. Doch die Schlimmsten davon sind wohl auf seiner Seele, da er sich selbst kaum noch etwas Wert ist und nicht verstehen kann, wie jemand wie Valetin ihn wirklich mögen kann......

Auch hier gibt es wieder jede Menge Drama. Beide Männer sind sehr stur und kämpfen mit ihren alten Wunden. Nach außen hin wirken sie sehr selbstbewusst doch nach innen hin üben sie sich in Selbstgeißelung, Valetin ist dabei schon mehr auf dem Weg der Besserung als Jake. Dadurch gibt es immer wieder ein Hin und Her, welches dem Leser so manchen Nerv kostet. Aber dadurch entsteht auch eine schöne Spannung.

Gelesen habe ich diese kurze Geschichte innerhalb von einem Tag. Mit 160 Seiten ist sie wirklich nicht lange, aber trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, als würde etwas fehlen. Die Story sowie die Charaktere wirkten rund.

Fazit:
Auch Band 2 war voll von Drama und emotionalen Szenen.
Beide Männer sind Sturköpfe, was zu einigem Hin und Her führt.
Eine schöne Unterhaltung für zwischendurch.

Veröffentlicht am 13.02.2018

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City of Fallen Angels
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Kurzmeinung

Nachdem eigentlich doch recht schön abschließenden Ende von Band 3 war ich sehr gespannt auf Falling Angels. Besonders da mir nicht ganz klar war, inwieweit die Reihe weiter geht und ob es ...

Kurzmeinung

Nachdem eigentlich doch recht schön abschließenden Ende von Band 3 war ich sehr gespannt auf Falling Angels. Besonders da mir nicht ganz klar war, inwieweit die Reihe weiter geht und ob es wieder um die gleichen Charaktere geht.

So habe ich mich sehr gefreut, dass der Fokus in der Erzählung nun auch mehr auf den anfänglichen Nebencharakteren liegt. Man begleitet zum Beispiel Simon sehr oft. Ihn mag ich ja unheimlich gerne. Gleich neben Magnus und Alec. Auch die beiden bekommen mehrere Szenen, worüber ich mich auch sehr gefreut habe.

Den Stil der Autorin finde ich manchmal immer noch zu ausschweifend und ich habe aufgehört mich zu ärgern, wenn mal wieder zufällig jemand ein Gespräch unterbricht oder etwas passiert und alle dann total vergessen, um was es eigentlich vorher ging. Daran habe ich mich wohl nun gewöhnt. Aber man merkt, dass nach den ersten Bänden etwas zeit vergangen ist, so finde ich, ihr Schreibstil hat sich verbessert.

Ich bin sehr froh, dass die Autorin die Reihe vorgesetzt hat und auch, dass Dinge aus ihrer anderen Reihe / Chroniken der Schattenjäger in dieser Auftauchen. Die Entwicklung der Charaktere hat mir auch sehr gut gefallen,

Fazit:
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und mich gefreut, dass der Fokus nun auch mehr auf den Nebencharakteren liegt, die nun sehr viel Aufmerksamkeit bekommen.
Und ich bin sehr gespannt auf den nächsten Band.

Veröffentlicht am 13.02.2018

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City of Glass
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Kurzmeinung

Gleich nach Band 2 habe ich Band 3 verschlungen. Ich war sehr gespannt darauf, wie sich alles entwickelt. Besonders natürlich auf die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren. Zum Glück ...

Kurzmeinung

Gleich nach Band 2 habe ich Band 3 verschlungen. Ich war sehr gespannt darauf, wie sich alles entwickelt. Besonders natürlich auf die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren. Zum Glück sind da nicht noch mehr Konstellationen entstanden. Sondern es haben sich sogar manche gelichtet, worüber ich sehr froh war.

Gegen Ende gab es einige spannende Momente, leider hatte ich mich schon gespoilert, deswegen gab es nicht den großen WoW Moment für mich, aber ich fand es trotzdem spannend zu lesen. Und die eine oder andere Szene hat mich dann trotzdem noch überrascht.

Sehr schön fand ich, dass ein Paar welches ich gerne zusammen gesehen habe, dann auch zusammen kam. Darüber habe ich mich total gefreut. Dafür hat mich Clary gegen Anfang einiges an Nerven gekostet, da sie eine sehr unbedachte Entscheidung trifft. Aber im Verlauf der Geschichte hat sie es dann für mich wieder gerade gebogen, in dem sie Mut beweist und auch an ihre Freunde denkt.

Fazit:
Es war nicht so schlimm wie ich dachte, nach den Chroniken der Schattenjäger habe ich wieder damit gerechnet emotional zerstört von der Autorin zugelassen zu werden. Vermutlich liegt es auch daran, dass die Reihe noch mit 3 weiteren Bänden weiter gehen wird, auf die ich sehr gespannt bin. Da der Schluss so eigentlich hätte stehen bleiben können.

Veröffentlicht am 06.02.2018

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Beneath the Scars - Nie wieder ohne dich
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Hier hat mich sofort das Cover angesprochen. Wirklich schade, dass es das Buch bis jetzt nur als eBook gibt, diesen netten Herren hätte ich gerne auch in meinem Regal stehen. Der Titel Beneath the Scars ...

Hier hat mich sofort das Cover angesprochen. Wirklich schade, dass es das Buch bis jetzt nur als eBook gibt, diesen netten Herren hätte ich gerne auch in meinem Regal stehen. Der Titel Beneath the Scars hat mich auch gleich neugierig gemacht und nach dem Klappentext wusste ich, ich will es lesen.

Megan flieht aus der Stadt in das Sommerhaus einer Freundin. Sie hat das Gefühl, mit all ihren Problemen keine Luft mehr zu bekommen und braucht die Ruhe, um wieder zu sich zu kommen. Dort trifft sie auf Zachary, der ihr zunächst aus dem Weg geht. Er lebt in einem abgelegenen Haus am gleichen Küstenabschnitt. Er meidet die Menschen, weil er Narben auf seiner Haut trägt und möchte einfach nur seine Ruhe und malen. Denn Zachary ist ein Künstler. Doch Megan findet gefallen an seinen Bildern und auch an dem Mann, der vielleicht nicht mehr das schönste Gesicht von allen hat, aber immer noch zu strahlen vermag, wenn er in ihrer nähe ist.........

Zachary mochte ich alleine schon vom Namen her, ich liebe den Namen^^ Aber auch davon abgesehen hat mir sein Charakter sehr gut gefallen. Man lernt ihn und seine Vergangenheit als Leser gut kennen und kann somit dann auch sein Verhalten verstehen. Er tat mir nicht nur einmal sehr leid. Er ist gezeichnet durch Narben und zieht sich zurück, lebt isoliert und das nicht erst seit gestern. Die Perspektive wechselt zwischen ihm und Megan und bei ihm tat mir manchmal echt das Herz weh.

Megan ist eigentlich ein richtig toller Charakter, sie sieht Zachary als ganzen Menschen und nicht nur seine Narben, sie bemerkt diese eigentlich gar nicht. Und irgendwie war sie mir hier zu gut, zu toll und perfekt. Sie schreckt nicht einmal zurück, nicht mal in Gedanken, sondern empfindet nur Liebe. Was ich natürlich richtig toll finde, weil es Zachary so sehr verdient hat. Und ich habe mich auch sehr für ihn gefreut, aber sie ist auch so extrem verständnisvoll und die Mischung war mir dann zu viel des guten.

Der Schreibstil ist schön locker und es gibt einige schöne und auch leicht poetische Stellen. Außerdem ist die Botschaft der Geschichte toll. Der Perspektivwechsel zwischen den beiden hat mir auch sehr gut gefallen, genauso wie der schöne Epilog. Sehr positiv fand ich, dass die beiden Hunde haben, die auch immer wieder erwähnt werden und einen festen Platz bei den beiden haben. Und die Geschichte hat mich etwas an die schöne und das Biest erinnert.

Fazit:
Die Schöne und das Beast.
Eine berührende und ergreifende Geschichte.
Die mich aber nicht völlig packen und auf eine emotionale Achterbahnfahrt mit nehmen konnte.
Zachary mochte ich sehr gerne und er tat mir wirklich leid, ich habe ihm Megan von Herzen gegönnt, auch wenn ich sie manchmal, zu gut um wahr zu sein schien.

Veröffentlicht am 06.02.2018

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Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente
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Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch das Cover, eigentlich sieht man dort nur den sehr langen Titel. Doch ich mag die Buchstaben sehr, dieser Sternenhimmel zu dem einfachen schwarzen Hintergrund. Der ...

Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch das Cover, eigentlich sieht man dort nur den sehr langen Titel. Doch ich mag die Buchstaben sehr, dieser Sternenhimmel zu dem einfachen schwarzen Hintergrund. Der Klappentext hat mich dann sehr angesprochen. Um genau zu sein, habe ich gleich eine Gänsehaut bekommen. Leider konnte mich die Geschichte dann nicht wirklich emotional packen.

Tess hat Jonah nur ein Mal auf einer Party getroffen. Sie leben an unterschiedlichen Ecken von Amerika und so fangen sie an sich zu schreiben. Über Monate führen sie eine Fernbeziehung, bis sie von seinem Selbstmord erfährt. Für sie bricht verständlicherweise ihre gewohnte Welt zusammen, so schmeißt sie die Schule hin und zieht zu ihrem Vater. Dieser versucht gerade mit einem Bestattungsunternehmen so richtig durchzustarten. Tess schreibt Jonah weiterhin Nachrichten, aus Gewohnheit und weil sie immer noch an ihn denkt, doch dann bekommt sie plötzlich eine Antwort......

Ich muss gestehen, ich dachte die Geschichte würde anders verlaufen. So dachte ich, die Beziehung zu Jonah und Tess würde mehr im Vordergrund stehen, dass man als Leser erfährt, wie sie sich als geschrieben haben und sich ineinander verliebt haben, bis zu dem Punkt, in dem er sich umbringt. Doch ist die Geschichte anders aufgebaut, es geht viel um die Trauerbewältigung und auch um Beerdigungen.

Dies war nun nicht unbedingt schlecht, aber so hat mich die Geschichte nicht wirklich berührt. Jonah lernt man nicht so wirklich kennen, was aber auch passt, da Tess ihn rückblickend auch nicht wirklich kannte. Teilweise nimmt das Buch recht skurrile Züge an, was für mich dann wieder ein Pluspunkt war. Durch Tess Vater erlebt der Leser ein paar sehr ungewöhnliche Trauerfeiern und auch so ergibt sich oft ein gewisser Situationshumor. Aber eigentlich habe ich eine bewegende Geschichte erwartet.

Es gibt eine überraschende Wendung in der Geschichte, die dann zu einer ganz anderen Story führt, ohne zu spoilern kann ich dazu aber nicht mehr sagen. Diese Entwicklung hat mir nun auch nicht so gut gefallen. Auch hier kamen die Gefühle nicht so bei mir an. Es war eher ernüchternd.

Fazit:
Die Geschichte war anders als erwartet, leider.
Ich habe ein emotionales Buch erwartet, aber es ging für mich eher in Richtung skurril.
Was dann aber die für mich unerwartete Story wieder aufgewertet hat.
Das Thema Trauerbewältigung finde ich schön verpackt in die Geschichte.