Zeit für Freundinnen
Zeit der FreundinnenIch habe den ersten Teil von Tanja Huntmaches neuer Trilogie "Zeit für Freundinnen" - Wundertütentage gelesen und hatte viel Freude dabei.
Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich wusste daher nicht ...
Ich habe den ersten Teil von Tanja Huntmaches neuer Trilogie "Zeit für Freundinnen" - Wundertütentage gelesen und hatte viel Freude dabei.
Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich wusste daher nicht genau, was mich erwartet. Das Buch ist ein Taschenbuch und hat eine wunderschöne Klappe und das Cover ist ein Blickfang. Den Großteil des Buches habe ich allerdings als E-Book konsumiert, da es für mich unterwegs praktischer war.
Ich konnte sofort in die Szenerie der Münchner Bürgertums einsteigen und mit persönlich hat dieses Setting und auch das Viertel Haidhausen als Handlungsort mit seinen speziellen Lokalkolorit, die Feste und Vereine sehr gut gefallen. Julia scheint sich hier sehr wohl zu fühlen und durch das Stadtteilfest und Julias Engagement im Nachbarschaftskomitte fühlt sie sich und auch wir als Leser sofort mit der Gegend verbunden.
Die Protagonistin Julia hat eine deutlich spürbare Leidenschaft fürs Goldschmieden und Reparieren von Schmuckstücken und sie überlegt, eine eigenen Schmuckkollektion mithilfe von 3D-Druck zu entwerfen und wird dabei immer wieder auch kreativ tätig.
Ihr 16jähriger Sohn Fravio spielt Geige in einer Band und plant den Auszug von zu Hause, was für Julia eine große Veränderung darstellt. Julia ist von seinem Vater und ihrem Ex-Mann Riccardo getrennt, doch sie haben immer noch einen gute Gesprächsbasis und Beziehung zueinander.
Ein besonderes Highlight ist wie der Titel schon sagt Julias Freundesgruppe und ihre Beziehung zu ihrer ehemlaigen besten Freundin Helen, von der man nicht weiß, wie sie auseinanderging und zu ihrer Schwägerin Sophie. In dieser Gruppe kann man sich wirklich wohlfühlen und man spürt deutlich die Verbundenheit der 2 Frauen. Auch wenn sich Julia kurzzeitig von Helen und Sophie ausgeschlossen fühlt, finden sie wieder zueinander.
Ich mochte den enspannten Schreibstil von Tanja Hutmacher sehr gerne, das Buch besteht großteils aus unaufgeregten Erzählung des Alltags. Die Beschreibung der kleinen Probleme des Lebens und auch von Julias selbständiger Arbeit und ihrem Betrieb waren sehr authentisch und nachvollziehbar.
Auch die Romantik darf in der Geschichte nicht zu kurz kommen, den Julia hat einen neuen Mann an ihrer Seite, den Piloten Max, der ihr deutlich zeigt, das ihm sehr viel an ihr liegt.
Was sich allerdings schwierig erweißt ist die Situation in Julias Familie bezüglich ihrer Eltern, denn ihr Vater hat irgendwann mitsamt Julias Lieblingsstofftier der Giraffe Gina die Famlie verlassen und ihre Mutta Annamirl redet nicht über die Beziehung
Ich habe das Buch und Julias Geschichte gerne gelesen, empfehlen würde ich es vor allem Frauen die sich mit den angesprochenen Themen wir Familie, "empty-nest" neue Liebe udn Selbständigkeit oder Schmuckbranche identifizierne können.