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Veröffentlicht am 13.04.2026

Wenn zwei Welten aufeinanderprallen

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Ich gehöre wahrscheinlich zu den vielen Leserinnen, die sich dieses Buch gekauft haben, weil sie von der Serie „Maxton Hall“ begeistert waren und ich kann nur sagen: Dieses Buch hat mich emotional zerstört.
Von ...

Ich gehöre wahrscheinlich zu den vielen Leserinnen, die sich dieses Buch gekauft haben, weil sie von der Serie „Maxton Hall“ begeistert waren und ich kann nur sagen: Dieses Buch hat mich emotional zerstört.
Von Anfang an kommt man unglaublich schnell in den Schreibstil hinein und wird direkt von der Intensität der Geschichte mitgerissen. Die Emotionen sind so greifbar, dass sie einem immer wieder eine Gänsehaut verpassen. Ich habe so oft mitgefühlt, mitgelitten oder geschmunzelt – Ruby und James haben mich völlig in ihre Welt(en) gezogen.
Besonders gelungen finde ich den starken Kontrast zwischen den beiden: Ruby wächst in einer liebevollen, warmen Familie auf, während James im Grunde nur Kälte kennt. Diese Gegensätze spiegeln sich deutlich in ihrem Verhalten wider und machen ihre Entwicklung umso spannender. Dabei ist es schön zu beobachten, wie sie sich Schritt für Schritt annähern und einander verändern.
Ein großer Pluspunkt ist außerdem die Erzählweise aus beiden Perspektiven. Dadurch werden die Gedanken und Gefühle der Figuren nachvollziehbarer und die Geschichte gewinnt zusätzlich an Tiefe.
Auch wenn die Serie an einigen Stellen dramatischer ist und kleine Unterschiede zum Buch aufweist, fängt sie die Stimmung der Vorlage wirklich gut ein. Für ein noch intensiveres Leseerlebnis kann ich nur empfehlen, die Soundtracks parallel zu hören, denn bei mir erschuf dies eine ganz besondere Atmosphäre.
Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der „Maxton Hall“ gesehen hat und den Ursprung kennenlernen will oder einfach Lust auf eine emotionale, mitreißende Young-Adult-Enemies-to-Lovers-Romance hat.
Band 2 – ich komme!

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Gefangen im Schloss, frei unter Wölfen

The Wolf King (Wolf King 1)
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Obwohl ich bisher noch nicht viele Werwolf-Fantasybücher gelesen habe, konnte mich „The Wolf King“ definitiv überzeugen!
Normalerweise brauche ich immer etwas Zeit, um in eine neue Fantasywelt einzutauchen. ...

Obwohl ich bisher noch nicht viele Werwolf-Fantasybücher gelesen habe, konnte mich „The Wolf King“ definitiv überzeugen!
Normalerweise brauche ich immer etwas Zeit, um in eine neue Fantasywelt einzutauchen. Dieses Mal war das ganz anders: Ich war sofort mitten in der Story und bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Handlung hat mich von Anfang an gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen.
Im Mittelpunkt steht Aurora, die zu Beginn wie eine Marionette im Schloss ihres Vaters lebt – fremdbestimmt und ohne echte Freiheit. Doch als sie von einem Werwolf entführt wird, nimmt ihre Geschichte eine spannende Wendung. Von da an beginnt nicht nur ein Abenteuer, sondern auch eine beeindruckende persönliche Entwicklung. Aurora hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht und ich habe es sehr genossen, ihre Veränderung im Laufe der Geschichte mitzuerleben.
Auch Callum, ihr Entführer, entpuppt sich schnell als jemand, den man zunächst nicht erwartet hat. Hinter seiner rauen Fassade steckt ein unglaublich liebenswerter Charakter, den man einfach mögen muss. Allerdings bleibt die Beziehung zwischen ihm und Aurora über weite Strecken hinweg eher oberflächlich. Der knisternden Spannung hat das jedoch keinen Abbruch getan – im Gegenteil, sie war deutlich spürbar.
Überraschenderweise hat mich jedoch eine andere Figur ebenso, wenn nicht sogar mehr, in ihren Bann gezogen: Blake, der mürrische Heiler der Wölfe. Anfangs geheimnisvoll und verschlossen, übt er eine ganz besondere Faszination aus. Obwohl ich eigentlich kein Fan davon bin, wenn mehr als zwei Personen ins Spiel kommen, muss ich gestehen, dass ich hier durchaus offen für eine interessante Entwicklung wäre.
Insgesamt hat mich diese Romantasy-Geschichte komplett abgeholt. Ein wenig mehr Worldbuilding hätte ich mir an manchen Stellen gewünscht, doch das hat meinem Lesevergnügen nicht geschadet.
Eine klare Leseempfehlung für alle Werwolf-Fans – und für diejenigen, die es vielleicht noch werden wollen. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen!

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Mehr als nur Dark Romance: Fesselnd, düster und voller Spannung

Pen Pal
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*Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.

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Wie viele andere war ich vom Cover zunächst eher ...

*Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.

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Wie viele andere war ich vom Cover zunächst eher abgeschreckt. Es wirkt auf den ersten Blick nicht besonders einladend, doch genau hier zeigt sich wieder, dass man ein Buch nicht nur daran bewerten sollte. Aufgrund zahlreicher Empfehlungen habe ich der Geschichte schließlich doch eine Chance gegeben und das war die absolut richtige Entscheidung!
Der Schreibstil der Autorin hat mich sofort überzeugt. Ich bin unglaublich schnell in die Geschichte hineingekommen und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Atmosphäre war direkt greifbar und die Spannung hat sich kontinuierlich aufgebaut. Stilistisch hat mich das Ganze stellenweise an die Werke von Freida McFadden erinnert, was für mich ein großer Pluspunkt war.
Zwar wird das Buch als Dark Romance eingeordnet, doch für mich steckt hier deutlich mehr dahinter. Der Mystery- und Suspense-Anteil hat mich besonders begeistert. Während der gesamten Handlung habe ich mitgerätselt, Theorien aufgestellt und versucht, den großen Twist vorherzusehen – ohne Erfolg, denn die Wendung hat mich am Ende überrascht und aus der Bahn geworfen.
Auch wenn ein nicht unerheblicher Anteil an Spice vorhanden ist, hatte ich nie das Gefühl, dass dieser die Handlung überlagert oder vom eigentlichen Plot ablenkt.
Auffällig sind auch die Charaktere, die sich vom klassischen Figurenkonzept unterscheiden. Sympathien entwickeln sich nur schwer und besonders bei Kayla bleibt einiges im Unklaren, denn sogar ihr äußeres Erscheinungsbild wird kaum beschrieben. Normalerweise stört mich so etwas, doch hier hat es erstaunlicherweise perfekt funktioniert. Die Geschichte lebt nicht von klassischen Identifikationsfiguren, sondern von ihrer düsteren, geheimnisvollen Dynamik und genau das macht sie so packend.
Ich habe bis zum Schluss mitgefiebert, hatte echte Gänsehautmomente und war emotional komplett involviert. Dieses Buch ist intensiv, überraschend und definitiv nichts für zwischendurch.
Insgesamt kann ich „Pen Pal“ absolut empfehlen – vor allem für alle, die Spannung, düstere Atmosphäre und unerwartete Wendungen lieben und nicht das konventionelle Dark Romance-Buch erwarten.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Zurück im Game: Ein letzter Besuch in Novel Haven

Novel Haven - Sound of Dreams
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Nachdem mir die beiden vorherigen Bände bereits so gut gefallen haben, hat auch dieser Teil mich nicht enttäuscht. Er bildet einen gelungenen Abschluss der Reihe und hat mich durchweg bestens unterhalten.
Die ...

Nachdem mir die beiden vorherigen Bände bereits so gut gefallen haben, hat auch dieser Teil mich nicht enttäuscht. Er bildet einen gelungenen Abschluss der Reihe und hat mich durchweg bestens unterhalten.
Die Geschichte rund um das Game „Novel Haven“ wird fortgeführt: Diesmal ist die Firma PixelPulse auf der Suche nach einem Sprecher. Die Entwicklung des Spiels im Laufe der Bücher zu verfolgen, fand ich besonders spannend – zumal das Game inzwischen ja auch tatsächlich existiert (LYX sei Dank!).
Anabelle Stehl hat mich mit ihrem wunderbaren Schreibstil erneut ab der ersten Seite in den Bann gezogen. Die Charaktere sind wie immer absolut bezaubernd und man fiebert vom ersten Moment an mit ihnen mit. In diesem Band lernen wir Aria näher kennen, den eher ruhigen Part der Gruppe. Doch auch sie hat einiges zu bieten und wir entdecken ganz neue Seiten an ihr.
Felix, der neue Sprecher des Spiels, wirkt von Beginn an geheimnisvoll – und das zurecht, denn er trägt einige Geheimnisse mit sich. Diese im Laufe der Geschichte Stück für Stück aufzudecken, hat mir besonders gut gefallen.
Auch die Dynamik zwischen ihm und Aria überzeugt, genauso wie in den vorherigen Bänden bei den anderen Paaren.
Für mich bildet dieses Buch einen rundum gelungenen Abschluss der „Novel Haven“-Reihe. Ich beende sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge: lachend, weil mich die Geschichte und ihre Charaktere so sehr abgeholt haben, weil sie authentisch wirken und ihr Witz und Charme mich immer wieder zum Schmunzeln brachten. Weinend, weil diese Reise nun zu Ende geht.
Mein persönliches Highlight bleibt zwar weiterhin die Geschichte von Nataly und Dylan, aber wer die vorherigen Bände mochte, wird auch diesen Teil definitiv lieben.

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Veröffentlicht am 29.01.2026

Wenn ein Sieger zerbricht – Haymitchs tragische Geschichte

Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht an
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Nachdem ich vor Kurzem „Die Tribute von Panem: Das Lied von Vogel und Schlange“ gelesen hatte, war ich sofort wieder im Panem-Fieber. Daher konnte ich es kaum erwarten, „Der Tag bricht an“ von Suzanne ...

Nachdem ich vor Kurzem „Die Tribute von Panem: Das Lied von Vogel und Schlange“ gelesen hatte, war ich sofort wieder im Panem-Fieber. Daher konnte ich es kaum erwarten, „Der Tag bricht an“ von Suzanne Collins zu lesen.
Dieses Mal steht Haymitch Abernathy im Mittelpunkt der Geschichte. Schon seit der ursprünglichen Trilogie habe ich mich gefragt, wie er zu dem grummeligen, alkoholabhängigen Mentor wurde, den wir kennen. Auch dieser Band ist – wie bereits das Prequel um Präsident Snow – in drei Teile gegliedert.
Haymitchs Geschichte ist durchweg herzzerreißend, gleichzeitig ist er unglaublich sympathisch, sodass mir der Einstieg in die Handlung sehr leichtfiel. Der Schreibstil ist spannend und hat mich deutlich mehr gepackt als im Prequel X. Besonders die neuen Tribute fand ich faszinierend. Es war beeindruckend, wie reflektiert und mutig sie trotz ihres jungen Alters handeln. Auch die Arena war wieder hervorragend gestaltet. Beim Lesen konnte man sich diesen Ort wirklich sehr lebhaft vorstellen.
Neben den neuen Figuren tauchen zudem auch viele bekannte Charaktere auf und ermöglichen spannende Einblicke in ihre Vergangenheit. Dabei wurden einige offene Fragen geklärt, was mir sehr gefallen hat. Besonders gelungen fand ich außerdem die erneute Verknüpfung zu den Covey, die bereits im Prequel X eine große Rolle spielten. Auch die Verbindung zu Katniss bzw. ihrer Familie wird deutlicher. Ich liebe es, wenn sich solche Puzzleteile nach und nach zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen.
Ich empfehle dieses Buch definitiv allen „Tribute von Panem“-Fans. Meiner Meinung nach ist Haymitchs Geschichte essenziell für das Verständnis der Trilogie. Im Gegensatz zum Prequel X könnte ich mir sogar gut vorstellen, diesen Band vor den drei Hauptteilen zu lesen, da man von Anfang an einen ganz anderen Blick auf einige Figuren hätte.

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