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Veröffentlicht am 04.09.2025

Einfach mitreißend

Perlen
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✨ REZENSION zu „Perlen“ von Siân Hughes, erschienen im @dumontbuchverlag und übersetzt von Tanja Handels

„Vergessen ist nicht das Schlimmste. Auch Erinnern nicht. Das Schlimmste ist, vergessen zu haben ...

✨ REZENSION zu „Perlen“ von Siân Hughes, erschienen im @dumontbuchverlag und übersetzt von Tanja Handels

„Vergessen ist nicht das Schlimmste. Auch Erinnern nicht. Das Schlimmste ist, vergessen zu haben und sich dann wieder zu erinnern.“

⚠️ Triggerwarnung: es werden unter anderem die Themen Essstörungen, Selbstverletzung, Depressionen und andere psychische Erkrankungen behandelt.

📖 Inhalt (spoilerfrei): der Roman erzählt die Geschichte von Marianne, die mit ihrem kleinen Bruder und dem Vater auf dem englischen Land aufwächst. Als ihre Mutter eines Tages spurlos verschwindet, bleiben nur bruchstückhafte Erinnerungen zurück, die Marianne durch Kindheit, Jugend und frühes Erwachsenenalter begleiten, die sie versucht, zu ordnen und zu verstehen, ohne dabei sich selbst zu verlieren.

🖋️ Erzählstruktur & -stil: der Roman ist fragmentarisch aufgebaut, es gibt keinen konsekutiven Handlungsstrang. Die Erzählung wird von vielen Pro- und einigen Analepsen beherrscht. Außerdem wirkt das Erzählte tagebuchartig/introspektiv und dadurch sehr intim, die Sprache ist dabei mal nüchtern mal poetisch.

🗝️ Symbole: die Perlen ziehen sich durch die gesamte Erzählung. Einerseits sind Kapitel mit Zitaten aus dem mittelalterlichen Gedicht „Pearl“ versehen, andererseits reihen sich Mariannes bruchstückhafte Erinnerung wie einzelne Perlen aneinander, auf einen unsichtbaren Faden, der sich quer durch die Geschichte zieht. Weiterhin gibt es Situationen, in denen Mariannes Erleben wie das Auseinanderreißen einer Perlenkette symbolisch für den schmerzhaften Verlust und des Suchens stehen könnte.

💡 Kurz und Knapp: Hughes Debütroman ist unglaublich feinfühlig und hat mich zu Tränen gerührt. Besonders eindrücklich fand ich, wie Marianne die Perlen verschluckt, die ihre Mutter einst in ihren Pullover eingenäht hat. Perle für Perle wandern sie durch ihren Körper, wie ein stiller Akt der Trauer, Schuld und Sehnsucht. Indem sie den Verlust in sich aufnimmt, verarbeitet und ausscheidet, versucht sie, mit dem Schmerz umzugehen und verliert sich dabei selbst, bevor sie langsam wieder zu sich findet.

4|5 ⭐️

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2026

Gut und absolut berechtigt!

Die beste aller Beziehungen
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Rezension zu "Die beste aller Beziehungen"

Inhalt (spoilerfrei): Der Roman begleitet Martina und Gustav, deren Beziehung sich nicht entlang einer klassischen Liebesgeschichte entfaltet, sondern ...

Rezension zu "Die beste aller Beziehungen"

Inhalt (spoilerfrei): Der Roman begleitet Martina und Gustav, deren Beziehung sich nicht entlang einer klassischen Liebesgeschichte entfaltet, sondern vor allem durch Gespräche, Reflexionen und gedankliche Auseinandersetzungen mit Liebe, Moral, Gesellschaft und Beziehungsidealen geprägt ist.
Statt einer klaren Handlung steht die Entwicklung ihrer Beziehung im Zentrum, die stark von unterschiedlichen Vorstellungen darüber geprägt ist, wie Liebe gelebt werden „sollte“. Martina hinterfragt gesellschaftliche Normen, während Gustav stärker in konservativen und religiösen Strukturen verankert ist.

Erzählstil: Der Roman ist stark reflektierend und essayistisch aufgebaut. Die Figuren bewegen sich permanent auf einer Metaebene und analysieren nicht nur ihre Beziehung, sondern auch die Idee von Beziehung an sich.
Das führt dazu, dass sich vieles wie ein fortlaufendes Gedankenexperiment anfühlt: Gespräche werden nicht nur geführt, sondern gedanklich weiter zerlegt, verglichen und hinterfragt.
Die Handlung tritt dadurch in den Hintergrund und wird von philosophischen und gesellschaftlichen Überlegungen überlagert.

Sprache: Die Sprache ist durchgehend anspruchsvoll, präzise und intellektuell geprägt. Sie arbeitet mit einem gehobenen Wortschatz, philosophischen Begriffen und gelegentlich auch politischen oder religiösen Konzepten.
Auffällig ist zudem der bewusste Umgang mit Sprache selbst: Begriffe werden hinterfragt, andere Sprachen werden herangezogen, wenn sie als präziser empfunden werden. Das verleiht dem Text eine enorme sprachliche Dichte, kann aber gleichzeitig fordernd wirken und stellenweise Distanz erzeugen.

Figuren: Martina wirkt als Protagonistin reflektiert, unabhängig und intellektuell, aber auch zynisch und innerlich gespalten. Sie lehnt gesellschaftliche Normen ab und hinterfragt klassische Lebensentwürfe wie Ehe, Häuslichkeit oder weibliche Rollenbilder. Gleichzeitig kämpft sie mit Schuldgefühlen und Unsicherheiten, insbesondere in Bezug darauf, dass sie Gustav nicht in derselben Intensität liebt, wie er sie liebt. Gustav steht im Kontrast dazu als eher konservativ geprägte Figur, die Sicherheit, Moral und gesellschaftliche Anerkennung stärker betont und sich nach einer eindeutigeren, bestätigenden Form von Liebe sehnt. Die Beziehung der beiden ist geprägt von emotionaler Asymmetrie, unterschiedlichen Bedürfnissen und wiederkehrenden Missverständnissen.

Thematik: Im Zentrum stehen grundlegende Fragen über Liebe und Beziehung:
Was bedeutet Liebe überhaupt? Muss Liebe gleich stark und gleich „richtig“ sein? Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen unsere Beziehungen? Welche Rolle spielen Religion, Moral und Tradition? Kann eine Beziehung bestehen, wenn beide unterschiedlich lieben? Der Roman stellt dabei insbesondere die gesellschaftliche Idealisierung von Ehe, Familie und Rollenbildern infrage und zeigt alternative Lebens- und Liebesformen.

Symbolik: Der Roman arbeitet mit einer Vielzahl symbolisch aufgeladener Momente: Der Bahnhof als Ort des Übergangs und der Konfrontation mit Betrug und „zweigleisigem Fahren“. Das Pendeln zwischen Stadt und Feriendomizil als Sinnbild für innere Unruhe und Entfremdung. Die wiederkehrende Erfahrung, „von mir zu mir“ zu gehen, als Ausdruck von Identitätsverlust und Selbstsuche. Diese Szenen verleihen dem Roman eine zusätzliche emotionale und interpretative Tiefe, die über die reine Handlung hinausgeht.

Fazit: Insgesamt finde ich den Roman wirklich gut und absolut berechtigt, gerade in den 70ern war er vermutlich sogar notwendig und hat Denkweisen rund um Liebe, Ehe und Rollenbilder spürbar aufgebrochen. Dass Gun-Britt Sundström aus einem stark intellektuellen, literarischen Kontext kommt, merkt man dem Text deutlich an und erklärt auch diese analytische, fast schon sezierende Herangehensweise.
Gleichzeitig zeigt die aktuelle Neuübersetzung von Die beste aller Beziehungen, wie relevant diese Fragen bis heute geblieben sind, auch wenn der Text sprachlich näher am Original und dadurch stellenweise sperriger wirkt.
Aus heutiger Sicht, in der wir vielleicht stärker an zugängliche Unterhaltungsliteratur gewöhnt sind, hat sich das Buch für mich allerdings etwas gezogen, fast wie ein Kaugummi, das man zu lange kaut, stark, aber irgendwann ermüdend, weil es gedanklich immer wieder um ähnliche Fragen kreist.
Trotzdem gab es immer wieder Sätze und Momente, die mich wirklich getroffen haben und bei denen ich dachte: So habe ich das noch nie gesehen!

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Rezension: Die Riesinnen von Hannah Heffner

Die Riesinnen
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Rezension: Die Riesinnen von Hannah Heffner

Spoilerfreier Inhalt: Die Riesinnen erzählt von drei Frauen aus drei Generationen einer Familie, die in einem dörflich geprägten Umfeld aufwachsen und dort ...

Rezension: Die Riesinnen von Hannah Heffner

Spoilerfreier Inhalt: Die Riesinnen erzählt von drei Frauen aus drei Generationen einer Familie, die in einem dörflich geprägten Umfeld aufwachsen und dort mit Ausgrenzung, Erwartungen und stillen Zuschreibungen konfrontiert sind. Liese, ihre Tochter Cora und deren Tochter Eva leben jeweils sehr unterschiedliche Lebensentwürfe, die dennoch eng miteinander verwoben bleiben. Der Roman begleitet sie durch verschiedene Lebensphasen, durch Beziehungen, Mutterschaft und die Suche nach einem eigenen Platz in der Welt. Weniger eine klassische Handlung als vielmehr ein atmosphärisches Generationenporträt steht dabei im Vordergrund.

Erzählstil: Der Stil des Romans ist stark geprägt von einer bewusst altmodischen, bäuerlich anmutenden Sprache. Die Wortwahl wirkt stellenweise dialektal und sehr umgangssprachlich, was das dörfliche Milieu authentisch einfängt, zugleich aber eine gewisse Distanz schafft. Auffällig ist der Gebrauch von Artikeln vor Eigennamen, der dem Text eine eigene Tonlage verleiht. Der Roman ist in viele kurze Abschnitte gegliedert und stark zeitraffend erzählt. Perspektiven wechseln zwischen den Generationen, Entwicklungen werden eher angedeutet als ausgespielt. Zwar gibt es immer wieder sehr präzise, eindringliche Sätze, insgesamt bleibt der Ton jedoch nüchtern und beobachtend.

Figuren: Im Zentrum stehen drei weibliche Perspektiven, die bewusst kontrastierend angelegt sind. Liese ist stark geprägt von Pflichtgefühl, Anpassung und dem Wunsch nach Anerkennung innerhalb einer engen Dorfgemeinschaft. Cora steht für Aufbruch, Freiheitsdrang und ein Leben jenseits gesellschaftlicher Erwartungen, auch wenn diese Freiheit nicht ohne Brüche bleibt. Eva wirkt selbstbewusst und neugierig, stellt jedoch zunehmend existentielle Fragen an sich und ihre Umwelt.

Ergänzt wird dieses Dreieck durch eine Vielzahl von Nebenfiguren, die weniger als ausgearbeitete Charaktere fungieren, sondern vielmehr symbolisch für bestimmte Themen, Haltungen oder Lebensentwürfe stehen. Sie treten punktuell auf, hinterlassen Spuren und verschwinden wieder aus der Erzählung. Eine dieser Figuren ist David aus Evas Uni- und Wohnheimkontext, dessen Sinnkrise, Rückzug und innere Leere exemplarisch für die im Roman verhandelte Frage nach Orientierung, Berufung und Lebenssinn stehen. Gerade das Unabgeschlossene dieser Figuren verstärkt den Eindruck von Suchbewegungen und offenen Lebensentwürfen.

Thematiken & Symboliken: Der Roman verhandelt zentrale Themen wie Ausgrenzung, Anderssein und das Leben abseits gesellschaftlicher Normen. Die körperliche Auffälligkeit der Frauen, ihre Armut und ihre Introvertiertheit führen immer wieder zu sozialem Ausschluss, was sich auch metaphorisch lesen lässt.

Ein besonders starkes Thema ist Mutterschaft in all ihren Ambivalenzen. Unterschiedliche Mutterbilder stehen nebeneinander, ebenso wie das Spannungsfeld zwischen Fürsorge, Pflicht und dem Wunsch nach Selbstverwirklichung. Freiheit, Sinnsuche und die Frage nach Zugehörigkeit ziehen sich durch alle Generationen. Immer wieder prallen Aufbruch und Heimat aufeinander, Fernweh und Verwurzelung, Möglichkeiten und Begrenzungen. Die vielen Nebenfiguren fungieren dabei als Spiegel dieser Themen, ohne eindeutige Antworten zu liefern.

Fazit: Die Riesinnen ist ein atmosphärisch dichter, literarisch ambitionierter Roman, der viele relevante Themen berührt und weibliche Lebensrealitäten über Generationen hinweg sichtbar macht. Die Konstellation der drei Frauen, ihr Zusammenhalt und ihre Unterschiede sind überzeugend angelegt. Gleichzeitig bleibt der Text emotional auf Abstand. Die nüchterne Tonalität, die starke Zeitraffung und der sehr spezielle Sprachstil erschweren Identifikation und Mitfiebern. Trotz einzelner starker Passagen und interessanter Motive entfaltet der Roman für mich keine nachhaltige emotionale Wirkung.

Unterm Strich bleibt Die Riesinnen ein solides, inhaltlich reiches Buch, das zum Nachdenken anregt, mich persönlich aber eher kühl zurückgelassen hat.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Wie Wunden zu Wundern werden ✨

Und wenn ich mich selbst liebe
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✨ REZENSION zu „Und wenn ich mich selbst liebe“ von Andrea Wilk (@adwilk_autorin)

(Band 2 der Reihe „Auf dem Weg zu mir“, erschienen am 18.09.2025 im Kampenwand Verlag, 300 Seiten)

💬 Inhalt (spoilerfrei): ...

✨ REZENSION zu „Und wenn ich mich selbst liebe“ von Andrea Wilk (@adwilk_autorin)

(Band 2 der Reihe „Auf dem Weg zu mir“, erschienen am 18.09.2025 im Kampenwand Verlag, 300 Seiten)

💬 Inhalt (spoilerfrei): In „Und wenn ich mich selbst liebe“ begleiten wir Teresa, eine junge Frau, die in einer unglücklichen Beziehung mit Sascha feststeckt. Er behandelt sie schlecht, beleidigt sie, macht sie klein und Teresa glaubt ihm all das, weil sie sich selbst längst nicht mehr liebt. Sie arbeitet an der Supermarktkasse, hat viele ihrer Träume aufgegeben und versucht, die Leere in sich mit Essen zu füllen. Doch als sich immer mehr Situationen zuspitzen, steht sie an einem Wendepunkt: Will sie weiterhin in diesem Unglück verharren oder endlich lernen, sich selbst wieder zu lieben? Andrea Wilk erzählt hier eine Geschichte der Heilung, des Erwachens und der Selbstannahme. Sie zeigt, wie aus inneren Wunden langsam Wunder werden können.

✍️ Erzählstil und Aufbau: Der Roman ist emotional, nahbar und eindringlich geschrieben. Besonders die Innensicht von Theresa ist tiefgehend und authentisch, sodass man sich leicht in sie hineinversetzen kann. Einige Passagen wiederholen sich in Form von Merksätzen oder Affirmationen, was einerseits den Heilungsprozess spürbar macht, andererseits manchmal etwas langatmig wirkt. Dennoch bleibt die Geschichte stets bewegend, mit aktuellen Bezügen (etwa durch Affirmationen auf TikTok und die liebevolle Einbindung der Booktok-Community). Das Buch hat rund 300 Seiten, fühlt sich aber durch die intensive emotionale Tiefe nach mehr an, weil man so stark mit Theresa mitlebt, mitfühlt und mitwächst.

👩‍🦰 Figuren: Teresa (ihre Freund:innen nennen sie Resa) ist eine Protagonistin, die man nicht so schnell vergisst. Ihre Verletzlichkeit, ihre Wut, ihre Scham, aber auch ihr Mut machen sie unglaublich greifbar. Es ist schmerzhaft, mitzuerleben, wie schlecht sie behandelt wird, doch umso berührender ist ihr Weg in Richtung Selbstliebe. Auch Nebenfiguren wie ihre Schwester Lisa oder (Booktok-)Freund:innen geben der Geschichte Tiefe und Hoffnung. Besonders schön: Figuren wie Marly und Nicky tauchen am Rande auf und bilden die Verbindung zu den anderen Bänden der Reihe, insofern kann man jeden Band der Reihe bedenkenlos unabhängig von den anderen lesen!

💡 Persönlicher Eindruck: Ich habe mich in Teresa an vielen Stellen wiedergefunden. Auch ich hatte in jungen Jahren Phasen, in denen ich mich selbst abgelehnt habe und Beziehungen, in denen ich mich verloren habe. Erst als ich begann, mich selbst zu lieben, hat sich mein Leben verändert. Ähnlich, wie es im Buch erzählt wird. Es zeigt außerdem sehr kraftvoll, dass Selbstliebe nicht einfach da ist, sondern ein Prozess voller Zweifel, Tränen und Mut. Ich war überrascht, wie emotional mich die Geschichte berührt hat. Der Anfang hat mich wütend gemacht, das Ende zu Tränen gerührt. Ich hatte ehrlich gesagt nicht so viel erwartet und wurde wirklich positiv überrascht.

💭 Fazit: Ein tiefsinniger, emotionaler Inspirationsroman über Selbstablehnung, Heilung und die Rückkehr zur eigenen Stärke. Wer gerade mit sich selbst kämpft oder diesen Kampf kennt, wird sich in Teresas Geschichte wiederfinden. Wer sich bereits selbst liebt, liest hier eine bewegende Erinnerung daran, wie schwer dieser Weg manchmal sein kann. Ich freue mich schon sehr darauf, auch Marlys und Nickys Geschichten kennenzulernen. Ich muss aber auch sagen, dass das Buch ein stärkeres Marketing verdient hätte. Cover und Titel wirken auf den ersten Blick eher unscheinbar und spiegeln nicht die Tiefe der Geschichte wider.

📚 Für Fans von: gefühlvollen Heilungsromanen, emotionaler Entwicklung, authentischen Frauenfiguren, Affirmationen und innerem Wachstum
🌸 Empfehlung: Besonders schön für den Herbst, zum Innehalten, Reflektieren und Mitfühlen

3,5|5 ⭐️

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Der zweite Teil der Crazy Rich Trilogie

Crazy Rich Girlfriend
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Der zweite Teil der Crazy Rich Trilogie von Kewin Kwan startet mit der traumhaften Hochzeit von Rachel und Nick, woraufhin Rachel endlich mehr über ihren leiblichen Vater erfährt und sogleich in die Welt ...

Der zweite Teil der Crazy Rich Trilogie von Kewin Kwan startet mit der traumhaften Hochzeit von Rachel und Nick, woraufhin Rachel endlich mehr über ihren leiblichen Vater erfährt und sogleich in die Welt der ultrareichen Elite eingeführt wird. Während wir Neues über die wunderschöne Astrid Young Teo erfahren und sich der Erzählstrang bezüglich der ominösen Kitti Pong erweitern, treffen wir außerdem auf neue absurde Figuren, bei denen Kwan es mal wieder schafft, diese trotz seiner bissigen Umschreibungen meist sympathisch wirken zu lassen. Besonders seine Fußnoten habe ich geliebt, denn sie waren entweder voller triefenden Sarkasmus oder man erfuhr spannende Fakten über die asiatische Kultur - meist ging beides Hand in Hand. Die Gesellschaftssatire zeigt uns absurde, fast surreal wirkende Luxus-Szenen gepaart mit ein paar emotionalen Momenten, wodurch mir die überzeichneten Charaktere wirklich ans Herz gewachsen sind 🙈🩷

Das Buch war super spannend geschrieben, ich konnte es kaum aus der Hand legen! Freue mich schon auf den nächsten Teil, die Rezension erhaltet ihr dazu auch bald! 🥰

3,5/5 ⭐️

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