Sehr atmosphärisch
Born of Salt and StormBorn of Salt and Storm hat mich mit einem tollen Worldbuilding und seiner sehr intensiven Atmosphäre überzeugt. Die Art und Weise, wie das Leben der Menschen und der „Schuppenköpfe“ beschrieben wird, die ...
Born of Salt and Storm hat mich mit einem tollen Worldbuilding und seiner sehr intensiven Atmosphäre überzeugt. Die Art und Weise, wie das Leben der Menschen und der „Schuppenköpfe“ beschrieben wird, die stürmische, rauhe See, Armut und Plackerei in den Minen, die Folgen des Traumsalz-Konsums - das alles wurde sehr intensiv geschildert und man konnte das Salz in der Luft fast schmecken.
Die ganze Geschichte lebt von den Legenden, auf denen die Welt aufgebaut ist. Anhand derer lassen sich auch gut Geheimnisse transportieren und Stimmung und Spannung aufbauen.
Um Speerfischerin Tavi sowie Eero ranken sich auch einige Geheimnisse. Ich empfand ihr Aufeinandertreffen und ihren gemeinsamen Weg als sehr authentisch beschrieben. Tavi ist keine Superheldin, sie agiert oft selbstbezogen und auch mal naiv. Aber das passt zu ihr und ihrer Biografie und bietet Raum für Entwicklung.
In Bezug auf den Spannungsbogen gab es sicherlich Passagen, in denen die Handlung nicht wirklich vorangetrieben wurde. Diese Phasen wurden aber genutzt, um den Charakteren und der Welt zu mehr Lebendigkeit zu verhelfen und diese zu formen.
Für mich war dies eine sehr schöne, stimmungsvolle Lektüre, die viel Potential für die Fortsetzung der Reihe mitbringt.