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Veröffentlicht am 18.04.2026

Unterhaltsamer Kriminalroman mit schönem Setting

Küstenstille
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Klappentext:
Ein Kunstsammler stürzt kurz vor einer spektakulären Enthüllung in den Tod. War es ein Unfall oder Mord? Seine Schwestern wittern böse Absichten und beauftragen den Hobbydetektiv Johann Lupin ...

Klappentext:
Ein Kunstsammler stürzt kurz vor einer spektakulären Enthüllung in den Tod. War es ein Unfall oder Mord? Seine Schwestern wittern böse Absichten und beauftragen den Hobbydetektiv Johann Lupin mit Nachforschungen. Bei seinen Ermittlungen in der exzentrischen Kunstszene an der Ostsee stößt Lupin auf eine Spur, die bis zu dem berühmten Maler Ernst Ludwig Kirchner zurückführt. Hat vor über hundert Jahren etwas begonnen, das nun tödliche Kreise zieht?

„Küstenstille“ ist ein ruhiger und unterhaltsamer Kriminalroman von Petra Tessendorf.

Im Mittelpunkt steht der Tod eines Kunstsammlers. Der Hobbydetektiv Johann Lupin wird von der Schwester des Opfers beauftragt, Ermittlungen anzustellen. Diese führen Lupin in die Kunstszene, bis zu einem bekannten Maler.
Der Hobbydetektiv Johann Lupin steht einer Welt aus Intrigen gegenüber. Und ein Geheimnis aus früheren Zeiten will aufgedeckt werden.

Petra Tessendorf hat für ihre Geschichte skurrile Charaktere erschaffen. Besonders Lupin hat mir gut gefallen. Ich denke, er hat Potenzial für mehr Geschichten.

Besonders die Kunstszene wird gut und mit einem Augenzwinkern dargestellt.
Das Setting spielt an der Ostsee, was dem Krimi eine schöne Atmosphäre verleiht.

Petra Tessendorf erzählt die Geschichte in einem ruhigen Tempo und lässt den Leser*innen Zeit, sich mit den Charakteren und der schönen Umgebung vertraut zu machen.
Aber keine Angst, auf Spannung müssen die Krimifreunde nicht verzichten.

Petra Tessendorf hat einen flüssigen, gut verständlichen Schreibstil, den sie mit einer Prise Humor würzt.

„Küstenstille“ ist ein unterhaltsamer Kriminalroman mit schönem Setting. Ich habe das Buch gerne gelesen.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Spannender Capri-Krimi

Giftige Blüten
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Klappentext:
Die junge Lina Verde sucht an den rauen, steilen Hängen von Capri nach einer seltenen Orchidee. Kurz darauf findet Fischer Zeno ihren leblosen Körper. Er behauptet, Lina und er seien ein Paar ...

Klappentext:
Die junge Lina Verde sucht an den rauen, steilen Hängen von Capri nach einer seltenen Orchidee. Kurz darauf findet Fischer Zeno ihren leblosen Körper. Er behauptet, Lina und er seien ein Paar gewesen, kennt aber nicht einmal ihre Adresse. Hat er sie getötet? Zeno ist ein notorischer Lügner, bei Touristinnen gibt er den Capri-Fischer zum Anfassen. Rizzi und Cirillo trauen ihm alles zu, doch ein Parfumeur bringt sie auf eine neue Spur. Hat Lina wirklich nur eine Blume gesucht?

„Giftige Blüten“ ist der 7. Capri-Krimi“ von Luca Ventura. Ich habe schon einige Bände der Reihe gelesen und war immer begeistert.

Lina ist als Praktikantin bei einer bekannten Parfümerie tätig. Im Parcours Astarita ist sie auf der Suche nach einer seltenen Orchidee. Hier wird sie auch von dem Fischer Zeno tot aufgefunden. Die Polizisten Rizzi und Cirillo übernehmen, die Ermittlungen. Die Behauptung von Zeno, dass er und Lina ein Paar waren glauben die Polizisten nicht. Denn Zeno ist als Lügner bekannt.

„Giftige Blüten“ ist ein spannender und anspruchsvoller Kriminalroman.
Luca Ventura führt seine Leserinnen in die Welt der Parfümeure. Man erfährt so einiges über die Herstellung eines Parfüms.
Wie immer beschreibt der Autor seine Handlungsorte sehr anschaulich. Egal ob die Hügel von Capri oder Neapel, wo die Geschichte auch hinführt.

Die Charaktere sind gut gezeichnet und wirken lebendig. Die beiden Ermittler sind schon aus einigen Bänden bekannt und mir sehr sympathisch. Immer wieder erfahren die Leser
nnen ein bisschen aus dem Privatleben der Polizisten, was mir gut gefällt und sie menschlicher erscheinen lässt.

Luca Ventura baut schnell Spannung auf und hält sie auch über die gesamte Geschichte aufrecht. Der Autor baut etliche Wendungen ein und es gibt immer wieder Spuren, die im Sande verlaufen. Das Mitraten hat Spaß gemacht, der wahre Täter war eine Überraschung, ich habe ihn nicht enttarnen können.

„Giftige Blüten“ ist ein spannender Krimi mit schönem Setting. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Der ideale Urlaubskrimi

La Commissarina und die Toten von Verona
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Klappentext:
Eine Woche im wunderschönen Verona und am Gardasee! Die Münchner Kunsthistorikerin Franka Köhler freut sich darauf, die Studentengruppe auf der Reise zu betreuen.
Doch dann entgeht der Professor, ...

Klappentext:
Eine Woche im wunderschönen Verona und am Gardasee! Die Münchner Kunsthistorikerin Franka Köhler freut sich darauf, die Studentengruppe auf der Reise zu betreuen.
Doch dann entgeht der Professor, der die Gruppe leitet, nur knapp einem Giftanschlag.
Gibt es einen Zusammenhang mit dem mysteriösen Todesfall im berühmten »Haus der Julia« in Verona, in dem Kriminalkommissar Antonio Acero gleichzeitig ermittelt? Die Spur führt zum »Club di Giulietta«, der Liebesbriefe aus aller Welt beantwortet. Als eine weitere Person aus Frankas Gruppe erdolcht aufgefunden wird, spitzt sich die Lage zu und Franka selbst gerät ins Visier des Mörders.

„La Commissarina und die Toten von Verona“ ist der 2. Band der Reihe „La Commissarina von Anna Vigneto.

Die Autorin entführt ihre Leserinnen an den schönen Gardasee und nach Verona. Franka ist als Tourguide unterwegs und begleitet eine Schulklasse. Der Professor, der illustren Gruppe, entgeht nur knapp einem Giftanschlag.
Zur gleichen Zeit ermittelt Kriminalkommissar Antonio Acero in einem Todesfall, der sich im Haus der Julia zugetragen hat. Als auch noch eine Person aus Frankas Gruppe tot aufgefunden wird, kommt der Gedanke auf, dass die Todesfälle zusammenhängen könnten. Dann gerät Franka selbst in Gefahr.

Anna Vigneto baut in ihrem Krimi recht schnell Spannung auf und steigert sie bis zum Ende immer weiter. Die Charaktere sind gut beschrieben und Franka und der Commissario waren mir schon im 1. Band schnell sympathisch. Franka kommt eigentlich aus Deutschland und plant in Italien einen Neuanfang. Jetzt gerät sie wie schon im 1. Band in Mordermittlungen.
Auch der Handlungsort, die Stadt von Romeo und Julia, Verona wird schön beschrieben.
Trotz der Mordopfer und der Spannung schafft die Autorin es gut, dass das italienische Flair bei den Leser
innen ankommt. Da ich Italien liebe, hat sich bei mir schnell ein Urlaubsgefühl eingestellt.

Die Autorin hat einen flüssigen, gut verständlichen und fesselnden Schreibstil.

„La Commissarina und die Toten von Verona“ ist ein spannender Krimi, den ich mit Freude gelesen habe. Ich würde mir mehr davon wünschen.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Auftakt einer großen Familiensaga

Schwesternland
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„Schwesterland“ ist der 1. Band der Schwesternreihe von Katharina Fuchs.
Die Autorin hat mich schon mit einigen Romanen begeistert, auf diese Reihe, in der 4 Schwestern im Mittelpunkt stehen bin ich besonders ...

„Schwesterland“ ist der 1. Band der Schwesternreihe von Katharina Fuchs.
Die Autorin hat mich schon mit einigen Romanen begeistert, auf diese Reihe, in der 4 Schwestern im Mittelpunkt stehen bin ich besonders gespannt.

Es geht um die vier Schwestern Antonia, Chiara, Elisa und Lucia. In jedem Band wird einen der Schwestern in den Vordergrund rücken.
Nach dem frühen Tod des Vaters, ist die Verbindung der Schwestern nicht mehr so wie sie war.

Zum 100. Geburtstag der Großmutter, treffen sich alle im Ferienhaus im Havelland. Das Schwesternland, wie die vier es gerne nennen. Hier haben die Geschwister viele schöne Sommer verbracht und so kommen auch wieder Erinnerungen auf.

Die Großmutter hat zum Geburtstag ein Ahnengutachten bekommen. Eine Person erregt besonders die Aufmerksamkeit von Antonia. Die junge Hugenottin Jeanne Beauvais, Tochter eines Seidenhändlers aus dem 17. Jahrhundert. Nach dem Jeanne alles verloren hatte, muss sie in Berlin-Brandenburg ganz von vorne anfangen. Antonia ist von Jeanne fasziniert und folgt ihren Spuren zurück ins 17. Jahrhundert.

Die Geschichte hat zwei Zeitebenen. Einmal die Gegenwart, der Geburtstag der Großmutter und das Havelland. Nach einiger Zeit, folgen die Leserinnen Antonia bei der Suche nach der Vergangenheit von Jeanne Beauvais.

Die zweite Zeitebenen führt zurück ins 17. Jahrhundert und die Leser
innen lernen Jeanne leibhaftig kennen. Die Geschichte erzählt, das Leben von Jeanne, wie sie alles verlor.

Katharina Fuchs erzählt in ihrem neuen Roman eine Familiengeschichte über mehrere Generationen.
Mich hat sowohl die Gegenwart als auch die Vergangenheit fasziniert.
Antonia ist eine tolle Protagonistin, die ich schnell ins Herz geschlossen habe. Mit großem Elan geht sie an die Nachforschung über ihre Ahnin.

Der Handlungsstrang in dem Jeanne Beauvais eine große Rolle spielt hat mich besonders gefesselt. Als König Ludwig XIV. auf brutale Weise gegen die Hugenotten vorgeht und diese gezwungen werden zum katholischen Glauben überzutreten, sieht die Familie Beauvais, Mutter, Vater und vier Kinder keinen anderen Ausweg als Frankreich zu verlassen. Ihr Weg führt sie nach Preußen, wo König Friedrich Wilhelm I. die Hugenotten mit vielen Versprechen anlockt.

Das 17. Jahrhundert wird gut und glaubwürdig widergespiegelt. Die Brutalität, mit der die Hugenotten gezwungen werden, den Glauben zu wechseln hat mich erschüttert. Aber sind die Kämpfe im Namen des Glaubens nicht immer die brutalsten?

Katharina Fuchs erzählt die Geschichte von Antonia und vor allem die Geschichte von Jeanne sehr eindringlich und fesselnd. Im Laufe der Geschichte verflechten sich die beiden Handlungsstränge immer mehr.

Die Autorin hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Ich bin nach wenigen Seiten wieder einmal tief eine Geschichte eingetaucht und habe das Buch an zwei Abenden gelesen.

„Schwesternland“ ist der Auftakt zu einer ganz großen Familiensaga. Ich bin jetzt schon sehr auf den 2. Band gespannt.

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Absolutes Highlight

Die Riesinnen
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Klappentext:
»Mager ist sie, wie ein Kleiderhaken, zurechtgebogen zu Menschenform. Dünn und stark und langgestreckt: Keine ist größer als sie, im Dorf nicht, und auch nicht im nächsten. Dazu die Kupferwollehaare, ...

Klappentext:
»Mager ist sie, wie ein Kleiderhaken, zurechtgebogen zu Menschenform. Dünn und stark und langgestreckt: Keine ist größer als sie, im Dorf nicht, und auch nicht im nächsten. Dazu die Kupferwollehaare, die wütend nach dem Himmel greifen. Wer sie sieht, weiß, wer sie ist, man weiß es sofort, und sie hasst es, hasst es, hasst es. Vielleicht hätte sie es, an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit, auch lieben können, aber das geht nicht, nicht hier.«
Wittenmoos, ein kleines Dorf im Schwarzwald, ist die Heimat dreier Frauen. Groß und dünn überragen sie alle anderen und wollen so gar nicht in die Dorfgemeinschaft passen. Und doch sind sie hier verwurzelt und müssen ihren eigenen Weg in den engen Grenzen des Dorfes finden. Liese, die still und unerbittlich die Metzgerei führt. Cora, ihre Tochter, die Wütende, die ausbrechen wird und lernen muss, dass Heimkehr keine Niederlage ist. Und Eva, Coras Tochter, die den Wald so sehr liebt und sich dessen erst bewusst werden muss.

„Die Riesinnen“ von Hannah Häffner ist eins der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen drei Frauen aus drei Generationen, die unterschiedlich nicht sein könnten. Doch eins haben sie gemeinsam, sie sind sehr groß und dürr, sie sind die drei Riesinnen.

Es beginnt mit Lieselotte. Sie lebt im Schwarzwald, in dem kleinen Dorf Wittenmoos. Von weitem erkennt sie schon jeder, denn sie ist groß, größer als jeder andere und hat eine rote Mähne. In die Dorfgemeinschaft mag sie sich nicht einfügen.

Nach einiger Zeit wechselt die Perspektive zu Cora. Von Lieselotte wird nur noch als Mutter gesprochen. Cora führt die Dorfmetzgerei. Sie ist alles andere als still, möchte am liebsten aus der enge des Dorfs ausbrechen. Auch sie ist groß, größer als alle anderen.

Dann wechselt die Perspektive zur dritten Frau im Bund, zu Eva, der Tochter von Cora. Wie kann es anders sein, auch Eva ist sehr groß. Eva ist in ihrem Wesen wieder ganz anders. Sie sucht den Weg hinaus aus dem Dorf. Aber es zieht sie auch wieder zurück, zurück zu ihren Wurzeln.

Hannah Häffner beschreibt drei unterschiedliche Frauen, die doch viele Gemeinsamkeiten haben. Mir war jede von ihnen sympathisch.
Die Handlungsorte, das Dorf im Schwarzwald werden sehr anschaulich beschrieben. Ich hatte schnell Bilder im Kopf.
Auch die Zeit der Handlung, die mit den drei Generationen fortschreitet, wird gut eingefangen.

Hannah Häffner hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil. Die Sprache ändert sich mit jeder der drei Frauen. Zu Beginn, als Lieselotte im Mittelpunkt stand möchte ich die Sprache fast poetisch nennen. Die Autorin hat mit dem Wechsel der Frauen und somit der Generation auch den Ton in der Geschichte geändert. Das hat mir sehr gut gefallen.

Nach nur wenigen Seiten wurde ich wie durch einen Sog in die Geschichte katapultiert. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich habe mir in diesem Buch so viele schöne Sätze markiert, die ich einfach nicht vergessen möchte.

„Die Riesinnen“ ist eine absolute Leseempfehlung, bei mir wird das Buch sicher zu meinen Jahreshighlights zählen.

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