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Laurin_tanzt

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Veröffentlicht am 24.06.2021

Eine Familie sucht und (er)findet sich neu

Wir-Zeit
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Cover:
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Auf dem Cover ist die mittlerweile fünfköpfige Familie zu sehen, offenbar auf einem Fels mit Blick aufs Meer. Man spürt die Natur und das Gefühl von Freiheit und es weckt Sehnsucht ...

Cover:
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Auf dem Cover ist die mittlerweile fünfköpfige Familie zu sehen, offenbar auf einem Fels mit Blick aufs Meer. Man spürt die Natur und das Gefühl von Freiheit und es weckt Sehnsucht beim Betrachter. Sehr schön!

Inhalt:
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Die Autorin Susanne Dyrchs und ihr Mann Chris reiben sich zwischen Karriere und Familie auf. Die beiden Kinder Joe und Frieder sind häufig unterwegs in der Kita, bei Freunden, Hobbys oder den Großeltern. Alle sehen sich kaum, Joe leidet zudem an Neurodermitis, die kaum in den Griff zu bekommen ist. Susanne und ihr Mann beschließen, dass sich etwas ändern muss. Ein Jahr vor Joes Einschulung vermieten sie ihre Wohnung, geben den Hund zu Freunden und starten mit ihren Kindern eine Weltreise. Sie wollen runterkommen, sich neu als Familie kennenlernen und neu definieren und dabei die Welt und neue Kulturen erkunden.

"Ist es das wert? Oder kritisch gefragt: die Weltreise als Problemlöser? Laufen wir einfach nur weg oder laufen wir uns frei? Ist das eine Blase, in der wir nun seit Monaten leben, und die wir, sobald sie platzt, wieder verlassen, bis wir langsam wieder auf dem Boden der Tatsachen landen? Oder verändert uns diese Reise nachhaltig?" (S. 198)

Mein Eindruck:
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Ich muss gestehen, dass es mir zu Beginn schwer fiel, mit der Autorin warm zu werden, da der Lebensstil dieser Familie sich sehr stark unterschied von dem, was meine Familie praktiziert. Doch nach und nach gefiel mir die Ehrlichkeit der Autorin sowie die Entschlossenheit, mit der sie und ihr Mann sich über die skeptischen Meinungen ihres Umfeldes hinwegsetzten. Die Planlosigkeit, mit der sich die Familie ins Abenteuer stürzt, hat mich dann des Öfteren einfach nur Schmunzeln lassen. Zudem hatte ich vor der Courage großen Respekt und war erstaunt, auf welche Art und Weise sie ihre Aufenthalte gestaltet und finanziert haben. Ich wusste bis dato nicht, dass man durch Hilfe auf Biofarmen sowie Pet- und Housessitting auch als Familie im Ausland über die Runden kommen kann. Auch hat mich die Offenheit des Ehepaars und die ihrer Kinder gegenüber anderen Kulturen sehr beeindruckt. Als Leser wird man immer mehr Teil der Reise und erlebt hautnah mit, wie sich in der Familie und ihrem Lebensstil eine Wendung vollzieht. Am Ende habe ich realisiert, dass ich einige Erkenntnisse, die Frau Dyrchs hatte, bereits jetzt schon lebe, aber gleichsam hatte ich auch die Erkenntnis, dass ich selber toleranter gegenüber anderen Lebenseinstellungen werden sollte und jeder Mensch seine Weise und sein Tempo hat, sich zu verändern.

"Viele Familien hätten sicher keine Reise um die Welt gebraucht. Das Reisen ist nicht der richtige Weg, denn jede Familie ist einzigartig, hat ihre eigene Geschichte, ihre spezifischen Wirkungskreise, ihre individuellen Herausforderungen und Charaktere. Für unsere Familie aber ist diese Wir-Zeit der Schlüssel zu einem neuen Kapitel unseres Lebens." (S. 218)

Dennoch beschönigt die Autorin nichts, sondern schildert realistisch auch die nicht so angenehmen Seiten des Reisens:

"Wir-Zeit ist auch Arbeitszeit. Organisation, Logistik und Kinderbetreuung sind unterwegs aufwendiger als wir vorher dachten. Auch die Auseinandersetzung mit dem »Wir« erfordert Kraft! Es ist wie eine kleine Familien-Operation am offenen Herzen. Unsere Wir-Zeit soll kein Adrenalinrausch sein, sondern ein gemeinsames Durchatmen. Und gerade die Zeiten zwischen den sogenannten Highlights unterwegs stellen sich als wahre Familienschätze heraus." (S. 194)

Als die Familie auf die Reise geht, sind sie noch zu viert, bei ihrer Rückkehr zu fünft. Die Art und Weise, wie die Autorin mit ihrer Schwangerschaft umging, hat mir sehr imponiert. Ich bin mir sicher, dass ich diesen Mut nicht gehabt hätte. Vielleicht zeigt es aber auch, dass wir uns hierzulande viele zu viele Gedanken über Schwangerschaft und Geburt machen und mehr auf uns und unseren Körper hören sollten.
Im Laufe der Lektüre konnte ich mich auf das mentale Mitreisen immer mehr einlassen, habe viel über andere Länder und Kulturen gelernt, aber auch über das Zusammensein und Neu-Erfinden als Familie. Frau Dyrchs hat mir mit ihren offenen Gedanken viel Stoff zum Nachdenken gegeben.
Am Ende der Reise versucht sich die Familie vergeblich wieder in ihr altes Leben zu integrieren. Das letzte Kapitel fühlt sich für mich nicht so ganz rund an. Hier hat mir noch ein kurzer Einblick in das aktuelle Leben der Familie gefehlt. Den letzten Teil des Buches füllt ein langer Foto-Abschnitt mit Momentaufnahmen von Familienmitgliedern auf Reisen. Die Fotos wirken sehr natürlich und wecken bei mir die Reisesehnsucht.
Wünschenswert wären noch ein paar Webseitentipps gewesen, die der Familie auf ihrer Reise hilfreich waren.

Fazit:
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Ein ehrlich geschriebenes Buch über das Reiseabenteuer einer Familie, die sich dabei selbst neu kennenlernt und ihr gemeinsames Leben neu findet.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Ein Bücherdorf zur Selbstfindung

Mathilde und Marie
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Gestaltung:
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Das Titelbild zeigt das Dorf, in dem die Handlung spielt, und verbreitet bereits eine idyllische Atmosphäre. Das Buch ist als Hardcover sehr wertig, vor allem das rote Lesebändchen ...

Gestaltung:
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Das Titelbild zeigt das Dorf, in dem die Handlung spielt, und verbreitet bereits eine idyllische Atmosphäre. Das Buch ist als Hardcover sehr wertig, vor allem das rote Lesebändchen gefiel mir gut.

Inhalt:
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»Dann sage ich eben noch etwas - und zwar etwas ganz Wesentliches: Hier im Dorf wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden. Bei uns geht es nicht darum, möglichst viele Dinge in immer kürzerer Zeit zu erledigen, sondern sich den Dingen mit vollständiger Hingabe und Aufmerksamkeit zuzuwenden. Weniger ist mehr, mehr ist weniger.« (S. 39, Mathilde)

Die junge Frau Marie befindet sich gerade auf einer Reise: Weg von Paris, wohin weiß sie noch nicht. Sie hat einige Schicksalsschläge hinter sich und sucht einen neuen Sinn in ihrem Leben. Da begegnet sie im Zug der alten Jónína, die sie mit in ihr Dorf in den Bergen nimmt. Der Name dieses Ortes lautet "Redu" und leitet sich vom Begriff "réduire" (Anmerkung: reduzieren) ab. Hier beschränken sich die Bewohner auf das Wesentliche: nur eine Stunde Internet am Tag, viel Zeit, viele Buchläden und Bücher.
Marie findet hier neue Freunde und kommt dem Geheimnis der alten Mathilde auf die Spur.

Mein Eindruck:
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Als Büchernärrin hat mich der Klappentext direkt angesprochen. Die Erzählung ist sehr beschaulich und in einem ruhigen Stil geschrieben. Man wird bereits durch das Lesen entschleunigt. Entsprechend dauert es auch länger, bis etwas passiert. Ich muss zugeben, dass ich etwas ungeduldig wurde, denn im ersten Drittel geht es vorwiegend um Marie und Jónína und ich wartete nur darauf, dass endlich Mathilde ihren großen Auftritt hat. Doch der folgte unerwartet recht spät und nimmt auch erst zum Ende einen bedeutenden Part ein.
Das Ziel dieses Romans ist offenkundig eine Sensibilisierung für Bücher, die Schönheit der Literatur und für mehr Achtsamkeit und Entschleunigung in unserer aktuellen, schnelllebigen und unruhigen Zeit. Das ist dem Autor gelungen, allerdings setzt er einen so starken Fokus auf die genannten Ziele, dass die Handlung sehr konstruiert wirkt. Man hat beim Lesen zudem häufig das Gefühl eines erhobenen, belehrenden Zeigefingers. Die Figuren werfen nahezu mit Sprüchen und Phrasen um sich, wie sie in einem Kalender mit Lebensweisheiten stehen könnten. Das lässt die Dialoge wenig authentisch und hölzern wirken.
Die Idee der Geschichte gefiel mir daher sehr gut, die Umsetzung leider weniger. Es ist eine nette Hommage an die Literatur und regt an manchen Stellen zum Nachdenken an.
Insgesamt hat das Buch leider bei mir nur einen mäßigen Eindruck hinterlassen, weswegen ich 2,5 Sterne vergebe, die ich auf 3 aufrunde.

Fazit:
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Ein Plädoyer für Entschleunigung und eine Hommage an die Literatur – die Umsetzung wirkt zu konstruiert und konnte nicht ganz überzeugen

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Veröffentlicht am 26.12.2025

Umfassender als erwartet

Ausgesorgt - Finanztipps und Vermögensaufbau, mit praktischen Planungshilfen
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Gestaltung:
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Das Titelbild ist sehr schlicht, aber mit dynamischen Farben in roten, gelben und rosa Tönen. Dazu ein kleines Foto der Autorin sowie der Titel und das Logo der Stiftung Warentest. ...

Gestaltung:
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Das Titelbild ist sehr schlicht, aber mit dynamischen Farben in roten, gelben und rosa Tönen. Dazu ein kleines Foto der Autorin sowie der Titel und das Logo der Stiftung Warentest. Dadurch sieht man gleich, worum es sich handelt. Gute Grafiken in den gleichen Farben wie das Titelbild veranschaulichen das Erklärte optimal.

Mein Eindruck:
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Frauen und Geld ist scheinbar immer ein schwieriges Thema gewesen. Sei es, dass die Frau wegen Care-Arbeit nicht arbeitet oder für ihre Arbeit weniger Lohn erhält als ein Mann. Oder weil Frauen weniger Risiken eingehen beim Thema Geldanlage oder sich mit steuerlichen Tricks nicht so gut auskennen oder, oder, oder ....
All diese Facetten werden hier behandelt.
Dabei bot das Buch mehr, als ich erwartet hatte. Ich hatte vor allem mit Geldanlagetipps gerechnet. Dass hier aber auch Ratschläge zum Sparen, Haushaltsbuchführen oder die Wahl der richtigen Steuerklasse enthalten sind, hat mich überrascht. Die meisten Tipps waren für mich nicht neu und werden schon immer so umgesetzt. Ich hätte auch gedacht, dass man mit gesundem Menschenverstand selbst darauf kommen könnte. Aber die Informationen zu Fonds und Aktien konnte ich gut gebrauchen.
Wie bei allen Werken von Stiftung Warentest wird man immer wieder auf das entsprechende Internetangebot hingewiesen, das in den meisten Fällen leider kostenpflichtig ist. Natürlich kann man bei Vergleichen zu aktuellen Konditionen diese nicht in ein Buch direkt einarbeiten, da diese Informationen schnell veralten. Aber man hätte auf andere, kostenlose Vergleichsportale hinweisen können.
Um in die Tiefe zu gehen, gibt es leider zu wenige Seiten. Aber für Neueinsteiger in Sachen Finanzen oder Menschen, die es nicht gewohnt sind, sich mit dem Thema Geld zu beschäftigen, ist dieses Buch ein guter Einstieg.

Fazit:
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Guter Rundum-Ersteinstieg rund um das Thema Geldumgang und Finanzen, aber leider nicht so sehr in die Tiefe gehend wie erhofft.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Hilfestellung für Eltern auf typische "Warum?"-Fragen

QUID+ Aber warum?
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Mein Eindruck:
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Die "Quid+"-Reihe ist folgendermaßen aufgebaut: Erst folgt eine kurze Vorlesegeschichte zu einem bestimmten Thema, dann eine konkrete Antwort für das Kind und anschließend ...

Mein Eindruck:
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Die "Quid+"-Reihe ist folgendermaßen aufgebaut: Erst folgt eine kurze Vorlesegeschichte zu einem bestimmten Thema, dann eine konkrete Antwort für das Kind und anschließend ein passender Tipp für die Eltern, um diese Aufgabenstellung kindgerecht einzuordnen und entsprechend zu handeln.
Dabei sind alle Geschichten von bunten Illustrationen begleitet. Diese gefielen mir nicht so gut, vor allem die Augen der Menschen waren mir zu übertrieben dargestellt.
Im Anhang folgt eine Erläuterung zum Inhalt dieser Reihe sowie pädagogische Hinweise zum Thema des Bandes.

Ich habe beide "Quid+"-Bände gelesen, obwohl meine Tochter lange aus dem Zielgruppenalter raus ist. Wenn ich den Geschichten Glauben schenken darf, habe ich ohne diesen Ratgeber schon einiges intuitiv richtig gemacht. Ich vermute, das wird vielen Eltern so gehen, aber durch die wissenschaftlich fundierten und systematischen Erläuterungen wird man im eigenen Handeln noch bestärkt.

In diesem Buch werden viele typische Fragen von Kindern im Kindergartenalter gestellt. Beispiele: "Warum ist meine Hautfarbe anders als Deine?", "Warum bekomme ich Fieber, wenn ich kran bin?", "Warum trennen sich Mama und Papa?" uvm.

Da ich das Buch ohne Kind gelesen habe, kann ich nicht final beurteilen, wie es auf Kinder wirkt, aber ich empfand viele Handlungen als konstruiert und nicht immer aus dem Alltag gegriffen. Außerdem wirkten sie wie Lehrgeschichten mit einem moralischen Fingerzeig.

Außerdem waren die Lösungen nicht immer zufriedenstellend und überzeugend. Besonders bei der Geschichte, bei der es um das Thema Streit ging, habe ich mich ebenso schwergetan wie einige andere. Die Behauptung, dass Kinder, indem sie Frühstück machen, den Streit der Eltern beilegen können, ist etwas zu einfach und verlagert die Verantwortung für den Streit der Eltern fälschlicherweise auf die Kinder. Bei einigen anderen Beispielen wären die Antworten für meine Tochter damals sicher nicht ausreichend gewesen.
Auch die Auswahl der Fragen folgte in meinen Augen keinem roten Faden. So folgt auf die Frage "Warum küssen sich zwei Menschen" gleich die Frage nach dem Fieber.
Es ist ein guter, erster Ansatz, um Erwachsene, die sich noch nie mit den Bedürfnissen von Kleinkindern auseinandergesetzt haben, auf solche Fragen vorzubereiten. Aber letztendlich kann dieser Ratgeber nur Impulse geben, um die Themen, die bei den eigenen Kindern relevant sind, mithilfe von eigener Kreativität und Empathie zu lösen. Finale Lösungen bietet das Buch jedoch nicht.

Fazit:
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Typische Warum-Fragen in Form von Geschichten mit hilfreichen pädagogischen Erläuterungen. Die Lösungen konnten nicht immer überzeugen.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Der Regenbogenfisch und das Schleppnetz

Der Regenbogenfisch in Gefahr
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Kurzmeinung:
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"Der Regenbogenfisch und sein Schwarm lebten hier wie im Paradies - bis jetzt.
Hin und wieder hatten sie von vorbeiziehenden Fischen auch anderes gehört. Ganze Fischschwärme, ...

Kurzmeinung:
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"Der Regenbogenfisch und sein Schwarm lebten hier wie im Paradies - bis jetzt.
Hin und wieder hatten sie von vorbeiziehenden Fischen auch anderes gehört. Ganze Fischschwärme, die plötzlich verschwanden und nie mehr auftauchten, Arten, welche vom Aussterben bedroht waren, und ähnliche Gruselgeschichte. Für den Regenbogenfisch und seine Freunde gehörten diese Erzählungen ins Reich der Sagen und Märchen."

Wie jedes wunderbare Buch der Regenbogenfisch-Reihe ist auch dieses wieder als sehr wertiges Hardcover gestaltet. Die bunten, liebevollen Illustrationen erstrecken sich über die gesamten Doppelseiten und diese bestehen aus dickerem Papier. So sind sie perfekt geeignet für die Zielgruppe von Kindern ab 4 Jahren, um sie öfter durchzublättern.
Das Highlight ist wie immer die Glitzerflosse beim Regenbogenfisch und dessen Schwarm.

Auf kindgerechte Art wird in jedem Band ein konkretes Thema nahegebracht. Während es bisher schon soziale Aspekte wie Freundschaft oder Mut gab, geht es diesmal um ein spezielles Umweltthema: Überfischung durch Schleppnetze.

Diese Geschichte wird spannend erzählt und natürlich kann sich der Regenbogenfisch mithilfe von seinen Freunden befreien.
Die Länge der Erzählung ist für die Aufmerksamkeitsspanne von jüngeren Kindern gut geeignet. Allerdings steht dadurch auch nur das Thema der akuten Gefahr durch die Netze im Mittelpunkt. Die Gründe, warum diese Methode genutzt wird, was dies für unsere Ernährung bedeuten kann und vieles mehr, gerät dadurch in den Hintergrund.
Es ist sehr gut zum Vorlesen geeignet, um mit Kindern darüber ins Gespräch zu kommen.
Als Erwachsener hätte ich mir aber noch ein paar Seiten mehr mit weiterführenden Infos hierzu vorstellen können. Außerdem finde ich die Rettung hier zu einfach und schnell gelungen. Dadurch wird der Anschein erweckt, dass die Netze einfach zu durchtrennen sind und sich theoretisch die Fische selber befreien können. Aber dem ist leider nicht so.

Ich mag diese Reihe sehr gerne, schon wegen der Intension und den wunderschönen Bildern, aber ich finde, dass das Thema hier etwas zu oberflächlich transportiert wird. Man hätte die Thematik besser umsetzen können.

Fazit:
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Wie immer tolle Bilder und eine spannende Thematik, die für meinen Geschmack jedoch etwas zu einfach und oberflächlich umgesetzt wurde.

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