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Evie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2026

Das Blut des gerechten Zorns

Die Hexe vom Distelschloss 1
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Mary ist eine einzelgängerische Hexe, die mit nichts und niemandem wirklich zu tun haben möchte. Doch dann wird ihr ein junger Lehrling aufgezwungen, der das Potenzial hat, die Welt zu zerstören, wenn ...

Mary ist eine einzelgängerische Hexe, die mit nichts und niemandem wirklich zu tun haben möchte. Doch dann wird ihr ein junger Lehrling aufgezwungen, der das Potenzial hat, die Welt zu zerstören, wenn er nicht lernt, seine Kräfte zu beherrschen.

Mary ist eine gelassene Person, die nichts wirklich aus der Ruhe bringt. Theo ist wissbegierig und begeisterungsfähig. Dieser Kontrast macht die Dynamik zwischen den beiden interessant.
Der erste Teil legt eine gute Basis für die Reihe.
Es passieren einige spannende Dinge und man erhält genug Informationen, um das Interesse am nächsten Band aufrechtzuerhalten. Besonders gelungen finde ich Schottland als Setting und die Magie. Denn die kann man nicht einfach wirken, sie ist die Verhandlung mit einem Naturgeist.
Der Zeichenstil ist gut, auch wenn ich mir insgesamt etwas detailliertere Zeichnungen gewünscht hätte. Die Illustrationen von den Charakteren und den Naturgeistern finde ich aber gut gemacht.
Ich kann den Manga empfehlen, wenn man einen Auftakt mit originellem und spannendem Magiesystem lesen möchte und gerne atmosphärische Geschichten mag. Das meiste bleibt noch offen und wird wahrscheinlich in den nächsten Teilen geklärt.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Vom Chat ins echte Leben

A Photo Finish
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Violet und Cole lernen sich in einem Online-Forum kennen und die beiden werden Freunde, doch nach einem Ereignis kommt der Bruch. Die beiden treffen erst bei einem Pferderennen wieder aufeinander, wo er ...

Violet und Cole lernen sich in einem Online-Forum kennen und die beiden werden Freunde, doch nach einem Ereignis kommt der Bruch. Die beiden treffen erst bei einem Pferderennen wieder aufeinander, wo er erfährt, dass Violet ein Jockey auf der Ranch seiner Familie ist. Als sie sich verletzt, muss Violet in sein Haus ziehen, wo sich die beiden unweigerlich wieder annähern.

Violet ist eine selbstbewusste und hart arbeitende Person. Sie weiß, was sie möchte und was sie nicht möchte. Cole wirkt auf den ersten Moment abweisend, doch hinter dieser Fassade verbirgt sich ein weiches Inneres. Er hat in seinem Leben bereits einiges traumatisches erlebt, weshalb es ihm schwerfällt sich auf andere einzulassen oder auch offen über sich zu sprechen. Violet schafft es mit ihrer Art aber, seine Mauern Schritt für Schritt abzubauen.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Den Punkt, dass sie sich aus einem Forum kennen und dann im echten Leben aufeinandertreffen, finde ich interessant und gut umgesetzt. Violet in ihrem Jockey-Alltag zu begleiten hat Spaß gemacht und es ist faszinierend gewesen zu lesen, wie sie und Cole sich wieder annähern und die Vergangenheit hinter sich lassen.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich aber und zwar geht es um Violet und darum, was für ein Foto sie auf dem Forum hochgeladen hat. Sie postet dort ein Nacktfoto, was ich an sich nicht schlimm finde, jedoch hätte ich mir einen etwas differenzierteren und stärken Umgang dazu gewünscht. Wenn man so ein Foto postet, weil man selbstbestimmt sein und sich vollständig ausleben möchte, ist es in Ordnung, man sollte sich aber sehr sicher und auch auf eventuelle Konsequenzen vorbereitet sein. Bei Violet ist es etwas anders. Sie postet es, weil sie sich von ihren "Fesseln" lösen möchte und rechtferigt es mit jugendlichem Leichtsinn (mit 25 Jahren). Hier hat es nicht den Eindruck auf mich gemacht, dass sie sich dabei empowern wollte, sondern einfach nur etwas machen wollte, was ihrer Familie nicht gefallen würde.
Den Schreibstil mag ich sehr. Durch die Bücher von Elsie Silver fliegt man nur so hindurch und man kann sich leicht in die Protagonisten hineinversetzen, weshalb man mit ihnen mitfühlt. Auch das Setting wird ausführlich beschrieben, weshalb man das Gefühl hat, als wäre man auf der Ranch dabei.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine unterhaltsame und emotionale Romance sucht, die tolle Charaktere hat, die sich weiterentwickeln, und ein gutes Setting.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Kristallmagie und eine interessante Welt

Kingdom of crystal Hearts
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Elodie möchte für ihre Familie Rache an der Königsfamilie nehmen. Zusammen mit den Rebellen plant sie, sowohl die Königin, als auch den Prinzen auf einem Turnier zu töten. Als sich bei diesem ihre Kräfte ...

Elodie möchte für ihre Familie Rache an der Königsfamilie nehmen. Zusammen mit den Rebellen plant sie, sowohl die Königin, als auch den Prinzen auf einem Turnier zu töten. Als sich bei diesem ihre Kräfte zeigen, möchte die Königin sie für ihre Zwecke nutzen. Elodie soll ihre Magie als die von Rafe ausgeben.

Elodie als Hauptperson hat mir gefallen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ich mochte es, dass sie sich nicht runtermachen lässt. Sie weiß sich zu wehren und scheint immer einen Ausweg zu finden. Rave ist am Anfang etwas unsympathisch. Er verhält sich Elodie feindlich gegenüber, im Verlauf der Geschichte ändert sich das aber und man erfährt auch, warum er sich so verhalten hat. Am Ende sorgt er sich um sie und steht auch für sie ein.
Die Handlung ist kurzweilig. Dass Elodie eine Rebellin ist und die Königsfamilie beseitigen möchte, dann aber gezwungen ist, mit dem Prinzen zu arbeiten, habe ich interessant gefunden. Das Ende der Geschichte finde ich gut gemacht. Es ist spannend, man fiebert mit und es wird auch etwas emotional.
Das Königreich ist faszinierend und erinnert ans Mittelalter, was mir gefallen hat. Die Art und Weise, wie die Edelsteine in die Geschichte eingebaut wurden, mochte ich gerne und auch, was man mit ihnen machen kann.
Der Schreibstil ist toll. Ich war ab der ersten Seite in der Geschichte drin und bin aufgrund des Erzähltempos leicht durch die Geschichte gekommen.
Ich kann das Buch empfehlen, wenn man einen guten Fantasy-Einzelband sucht, der sich für Zwischendurch eignet. Die Geschichte lässt sich schnell lesen, die Magie ist interessant und die Charaktere sind liebenswert und machen eine gute Entwicklung durch.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Tödliche Prüfungen und interessante Magie

The Ordeals
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Sophia ist durch einen Blutbund an den Sammler gefesselt und die einzige Möglichkeit, ihm zu entfliehen ist, wenn sie an der Akademie Killmarth aufgenommen wird. Dort muss sie sich gefährlichen und tödlichen ...

Sophia ist durch einen Blutbund an den Sammler gefesselt und die einzige Möglichkeit, ihm zu entfliehen ist, wenn sie an der Akademie Killmarth aufgenommen wird. Dort muss sie sich gefährlichen und tödlichen Prüfungen stellen und herausfinden, wer Freund und wer Feind ist.

Sophia mochte ich gerne. Sie ist eine mutige und starke Protagonistin, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Ihr bisheriges Leben ist hart gewesen, weshalb sie sich an der Akademie nun umso mehr ins Zeug legt, weil sie frei sein möchte. Alden ist mir sympathisch gewesen, mit ihm musste ich aber erst etwas warm werden. Anfangs ist es noch etwas unklar, ob man ihm wirklich trauen kann, aber dieser Zweifel wird recht früh aus der Welt geschafft.
Die Handlung ist fesselnd und spannend. Das, was an der Akademie passiert ist ziemlich krass, denn nicht nur während den Prüfungen muss man auf sein Leben acht geben, sondern auch außerhalb von diesen. Das Buch hält einiges an Intrigen und überraschenden Wendungen für die Leserschaft bereit, weshalb man das Buch nicht so leicht aus der Hand legen kann. Auch das Worldbuilding hat mir gefallen. Die Atmosphäre ist eher düster und die Akademie ist ein interessanter Ort. Mir hat es außerdem gut gefallen, dass man sich nicht an den "klassischen" Fähigkeiten bedient hat, sondern etwas originellere Magie eingebaut hat, zum Beispiel Botaniker und Maskierer.
Den Schreibstil mochte ich. Die Geschichte hat das genau richtige Erzähltempo und es passiert einiges, weshalb es nicht langweilig wird.
Ich kann den Auftakt empfehlen, wenn man eine mitreißende Geschichte mit Akademie-Setting und interessanter Magie sucht. Wer Geschichten mag, wo man nicht weiß, wem man trauen kann und wem nicht, ist man hier richtig, genauso wie wenn man Geschichten mit tödlichen Prüfungen mag. Die Charaktere sind vielschichtig und die Handlung ist spannend, weshalb es von mir eine Leseempfehlung gibt.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Die Angst vor einer neuen Schule

How It All Ends
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Tara überspringt eine Klasse und soll nun auf die Highschool. Im ersten Moment stört sie das nicht, doch als sie genauer darüber nachdenkt, kommt der Schreck. Was, wenn sie dort keiner mag und man gemein ...

Tara überspringt eine Klasse und soll nun auf die Highschool. Im ersten Moment stört sie das nicht, doch als sie genauer darüber nachdenkt, kommt der Schreck. Was, wenn sie dort keiner mag und man gemein zu ihr ist? Oder sie sich im Gebäude verläuft? Aber vielleicht ist ein Wechsel letztendlich doch nicht so schlimm.

In Tara kann man sich gut hineinversetzen. Jeder hat sich wahrscheinlich schon einmal Sorgen gemacht, wenn er zum ersten Mal an eine neuen Ort gegangen ist, sei es eine neue Schule oder zum Beispiel ein Verein. Letztendlich hat man sich das wahrscheinlich schlimmer vorgestellt, als es im Endeffekt war und genau auf diesem Weg begleitet man Tara. Und es läuft an der neuen Schule nicht alles perfekt, trotzdem überwiegt das Positive.
Die Handlung ist unterhaltsam. Man begleitet Tara bei ihrem Alltag und erlebt, wie sie versucht sich einzufinden und einzuleben. Die Novel behandelt die Themen Neuanfang und Erwachsenwerden, was ich gut umgesetzt finde. Durch den Humor musste ich das ein oder andere Mal schmunzeln und hatte beim Lesen eine gute Zeit.
Der Zeichenstil trifft nicht hundertprozentig meinen Geschmack, Teenagern wird er wahrscheinlich aber sehr gefallen. Die Emotionen kommen gut herüber und ich finde es gelungen, dass die Realität und ihre Gedanken verschiedene Farben haben. Die Realität ist grünlich, während ihre Gedanken rot sind.
Ich kann das Buch vor allem Teenagern empfehlen, gerade wenn sie vor einem Neuanfang stehen und sich einige Sorgen machen. Die Graphic Novel wird einem die meisten Sorgen nehmen, wodurch man etwas mutiger an die Situation herangehen wird. Die Gestaltung der Novel finde ich gelungen und der Humor hat mich abgeholt.

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