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kristinaliest

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2026

Hin- und hergerissen

Die Kälte
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Ich bin ehrlich gesagt hin- und hergerissen… Einerseits hatte die Geschichte für mich so viele Längen, die mich fast verloren haben und mich einfach nicht richtig erreichen konnten.

Und dann plötzlich ...


Ich bin ehrlich gesagt hin- und hergerissen… Einerseits hatte die Geschichte für mich so viele Längen, die mich fast verloren haben und mich einfach nicht richtig erreichen konnten.

Und dann plötzlich gab es diese Szenen, die mich doch gepackt haben. Vor allem, als der Mann gefunden wird… und dieses Gespräch mit seiner Exfrau. Diese eine Frage – ob er sich wirklich an gar nichts mehr erinnern kann – hat bei mir richtig was ausgelöst. Da war auf einmal so viel Gefühl und Spannung da.

Trotzdem bleibt am Ende dieses Gefühl, dass es einfach nicht meins war. Die Geschichte hatte so viel Potenzial, aber ich konnte mir vieles einfach nicht richtig vorstellen, als würde etwas fehlen, um wirklich darin einzutauchen.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Teilweise cringe

Pen Pal
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Das Buch hat mich ehrlich gesagt etwas zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits gab es wirklich starke Momente – besonders die übernatürlichen Elemente haben mir richtig gut gefallen. Einige Szenen waren ...

Das Buch hat mich ehrlich gesagt etwas zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits gab es wirklich starke Momente – besonders die übernatürlichen Elemente haben mir richtig gut gefallen. Einige Szenen waren sogar überraschend gruselig, teilweise schon fast unangenehm intensiv. Vor allem die Szene mit der Wahrsagerin beim Kartenlegen fand ich extrem gelungen und richtig spooky umgesetzt.

Allerdings gab es auch einige Punkte, die mich eher gestört haben. Die „Häschen“-Szenen wirkten auf mich ziemlich cringe und haben mich öfter aus der Stimmung gerissen. Ähnlich ging es mir mit den spicy Szenen, denn diese waren für meinen Geschmack zu viel und ebenfalls eher unangenehm als bereichernd für die Story.

Insgesamt fand ich das Buch ziemlich wild und teilweise auch etwas verwirrend. Obwohl ich glaube, dass ich die Handlung größtenteils verstanden habe, blieb am Ende trotzdem ein Gefühl von „Was habe ich da eigentlich gelesen?“. Außerdem habe ich ungewöhnlich lange gebraucht, um das Buch überhaupt durchzulesen.

Unterm Strich bin ich mir immer noch nicht ganz sicher, wie ich es bewerten soll. Es hatte definitiv seine starken Momente, aber auch einige Schwächen, die mein Leseerlebnis beeinträchtigt haben. Deshalb vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Für Fans

Unbreakable - BESTSELLER BÖRSENBLATT 2025
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Ich kannte Mandy-Kay Bart vorher nicht, aber da ich Biografien sehr gerne lese, war ich neugierig und dachte, das Buch könnte mir gefallen.

Vorab: Ich finde, in dieses Buch gehört definitiv eine Triggerwarnung, ...

Ich kannte Mandy-Kay Bart vorher nicht, aber da ich Biografien sehr gerne lese, war ich neugierig und dachte, das Buch könnte mir gefallen.

Vorab: Ich finde, in dieses Buch gehört definitiv eine Triggerwarnung, da Themen wie Suizidversuch, Depressionen und Schwangerschaftsabbruch behandelt werden.

Es gab durchaus einige gute Ansätze – zum Beispiel fand ich die Impulse dazu, wie man professionell „Nein“ sagt, sehr hilfreich. Insgesamt konnte ich für mich persönlich aber leider nicht so viel mitnehmen oder daraus ziehen.
Trotzdem lässt sich nicht abstreiten, dass Mandy-Kay ein sehr bewegendes Leben hinter sich hat. Ich denke, dass das Buch vor allem für Fans oder Menschen, die sich intensiver mit ihrer Geschichte beschäftigen möchten, geeignet ist.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Mehr erwartet

Spielverderberin
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Schon auf den ersten Seiten wird die angespannte Dynamik innerhalb der Gruppe deutlich. Unterschwelliger Unmut liegt spürbar in der Luft und prägt die gesamte Atmosphäre der Geschichte. Besonders bei Sophie ...

Schon auf den ersten Seiten wird die angespannte Dynamik innerhalb der Gruppe deutlich. Unterschwelliger Unmut liegt spürbar in der Luft und prägt die gesamte Atmosphäre der Geschichte. Besonders bei Sophie merkt man die Stimmung. Ihre innere Zerrissenheit und das Gefühl, als Dorfkind in der Großstadt fehl am Platz zu sein, werden von der Autorin sehr greifbar und authentisch vermittelt. Ich hab mich da sehr drinnen gesehen.

Allerdings fiel es mir schwer, eine wirkliche Sympathie für die Figuren zu entwickeln. Ich hatte zunächst erwartet, dass das zentrale Ereignis früher aufgelöst wird. Als es dann schließlich thematisiert wurde, wurde klar, dass es sich – ohne zu spoilern – um eine wirklich einschneidende und belastende Situation handelt. Nach und nach tun sich weitere Abgründe auf, wodurch die Geschichte immer wieder neue überraschende Wendungen nimmt.

Insgesamt entsteht der Eindruck, dass viel aufgestaute Wut und vor allem mangelnde Kommunikation die Eskalation der Ereignisse begünstigt haben.

Sprachlich bin ich stellenweise über die Satzkonstruktionen gestolpert, was meinen Lesefluss gestört hat. Dadurch ließ ich mich häufiger ablenken, was für mich eher ein negativer Aspekt war.

Auch Sophies Verhalten konnte ich nicht immer nachvollziehen – insbesondere ihr Wunsch, die Freundschaft unbedingt aufrechtzuerhalten, erschien mir nicht ganz schlüssig. Gleichzeitig wurde für mich im Verlauf verständlich, warum Romy sich letztlich abgewendet und den Kontakt abgebrochen hat. Es ist einfach zu viel vorgefallen, und manchmal ist es besser, etwas Zerbrochenes loszulassen, anstatt daran festzuhalten.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Einstieg war schwer

Mathilde und Marie
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Mit diesem Buch hatte ich einen ziemlich holprigen Start. Gerade am Anfang empfand ich den Schreibstil als etwas hölzern und stellenweise sehr gestellt, wodurch es mir unglaublich schwerfiel, in die Geschichte ...

Mit diesem Buch hatte ich einen ziemlich holprigen Start. Gerade am Anfang empfand ich den Schreibstil als etwas hölzern und stellenweise sehr gestellt, wodurch es mir unglaublich schwerfiel, in die Geschichte hineinzufinden. Ich habe mich regelrecht durch die ersten Kapitel gekämpft und war tatsächlich kurz davor, das Buch abzubrechen. Auch die Dialoge wirkten auf mich zunächst wenig natürlich und die Figuren eher aufgesetzt als lebendig, was es mir nicht leichter gemacht hat, eine Verbindung aufzubauen.
Im Verlauf der Handlung wurde es jedoch spürbar besser. Besonders ab dem Moment, als eine bestimmte Person nicht mehr Teil des unmittelbaren Geschehens war, hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte endlich ins Rollen kam und deutlich an Dynamik gewann. Ab da konnte ich mich besser einlassen und habe die Grundidee der Story durchaus zu schätzen gelernt.
Was mich allerdings weiterhin etwas gestört hat, war der starke Wunsch des Buches, große Lebensweisheiten zu vermitteln. Vieles wirkte auf mich ein wenig zu gewollt und zu offensichtlich, fast so, als sollten bestimmte Botschaften unbedingt beim Leser ankommen. 
Insgesamt fand ich die Geschichte, sobald ich richtig drin war, durchaus gut, aber sie hat mich emotional leider nicht so tief berührt, wie ich es mir erhofft hatte. Ich glaube, langfristig wird nicht allzu viel bei mir hängen bleiben.

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