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Veröffentlicht am 19.04.2026

Eine süße und erwachsene Geschichte

Budding Attraction
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Im dritten Teil der „Club der Geschiedenen Männer“-Reihe stehen Florist Orson und Mechaniker Orson im Mittelpunkt. Orson ist Mitglied des CGM, jedoch nicht geschieden sondern Verwitwet. Nach dem Schlaganfall ...

Im dritten Teil der „Club der Geschiedenen Männer“-Reihe stehen Florist Orson und Mechaniker Orson im Mittelpunkt. Orson ist Mitglied des CGM, jedoch nicht geschieden sondern Verwitwet. Nach dem Schlaganfall seiner Frau Tara hat er Killborough zunächst den Rücken gekehrt. Jetzt ist er wieder zurück und hat seinen eigenen Blumenladen eröffnet und versucht, in jedem Moment das Positive zu sehen. Ford hat seine eigene Werkstatt und ein glückliches Leben. An einem festen Partner war er nie wirklich interessiert, aber Orson weckt sein Interesse.

Die Geschichte von Orson und Ford hat mir sehr gut gefallen. Beide sind Mitte 40, was man ihnen und ihrer Dynamik auf eine positive Art anmerkt. Sie haben bereits Höhen und Tiefen hinter sich und treffen zu einem Zeitpunkt aufeinander, an dem keiner nach der großen Liebe sucht. Das Knistern ist zwar da, dennoch ist ihnen die Freundschaft zunächst wichtiger. Davon ausgehend entwickelt sich eine sehr süße und erwachsene Geschichte.

Beide müssen sich an die Dynamik zwischen einander gewöhnen. Beide gewöhnen sich daran, dass es in einem erwachsenen Leben, das sie sich eingerichtet haben, plötzlich eine andere Person gibt. Beide haben eine Vergangenheit, die natürlich auch in dieser neuen Lebensphase eine Rolle spielt. Und sowohl Orson als auch Ford müssen zunächst lernen, mit der Verwirrung und Unsicherheit von Orson umzugehen, der sein Leben lang dachte, er wäre Heterosexuell. Diese Entwicklung wird jedoch mit viel Vertrauen in den Anderen begleitet, mit Gesprächen und dem Wissen um die eigenen Grenzen. Besonders gut hat mir bei Orson auch sein Zwiespalt als Witwer gefallen. Die Frage, ob es sich neu verlieben darf, wo doch Tara seine große Liebe war. Gleichzeitig das sehr schnelle Bewusstsein, dass sie nur das Beste für ihn gewollt hätte sowie Fords Bewusstsein und Verständnis, dass es sich nicht um einen Konkurrenzkampf sondern um unterschiedliche Lebensabschnitte handelt, fand ich sehr schön.

Die beiden haben mir wirklich gut gefallen, weil sie aufeinander achtgeben und sich umeinander bemühen, ohne die eigenen Ansprüche aus dem Auge zu verlieren. Eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Zwischen Zuckerschock und Lachtränen

Upside Down - Die Welt steht Kopf
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„Upside Down“ ist das erste Buch, das ich von N.R. Walker gelesen habe und auch das erste zum Thema Asexualität. Nachdem ich vor dem Lesen etwas skeptisch war und das Buch nur aufgrund einer Empfehlung ...

„Upside Down“ ist das erste Buch, das ich von N.R. Walker gelesen habe und auch das erste zum Thema Asexualität. Nachdem ich vor dem Lesen etwas skeptisch war und das Buch nur aufgrund einer Empfehlung angefangen habe, wurde ich sehr positiv überrascht.

Das Buch handelt von Jordan und Hennessy, zwei jungen, asexuellen Männern. Beide sind an unterschiedlichen Punkten ihrer Reise, das Label asexuell für sich selbst zu akzeptieren und definieren. Dabei geht es jedoch auch viel um gesellschaftliche Erwartungen, den Druck, welchen sie erzeugen und den Drang sich anzupassen, sei er bewusst oder unbewusst.
Jordan ist ein unglaublich liebenswürdiger Charakter. Gefühlt immer etwas drüber, scheint er das Chaos magisch anzuziehen. Bei Nervosität tendiert er dazu, ohne Punkt und Komma und vor allem ohne Filter loszuplappern und sich dadurch in die skurrilsten Situationen zu manövrieren. Zudem ist er begeisterungsfähig, freundlich und seinen Freunden gegenüber absolut loyal.
Dagegen wirkt Hennessy zu Beginn eher unnahbar, was sich jedoch bereits nach wenigen Seiten als falsch erweist. Auch er ist ein durchweg sympathischer Charakter, wirkt jedoch im Vergleich zu Jordan etwas flacher.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Jordan und Hennessy geschildert. Dabei finde ich es super interessant, wie unterschiedlich die Selbst- und Fremdwahrnehmung der beiden ist.
Die Geschichte lebt außerdem von den großartigen Nebencharakteren. Die beste Freundin und der Mitbewohner von Jordan, der beste Freund von Hennessy, die gemeinsame Fanbase im Bus – alle haben sie etwas liebenswürdiges, besonderes und einzigartiges, dass man bereits auf das nächste Aufeinandertreffen hinfiebert.

Bei „Upside Down“ handelt es sich um ein wunderbares Buch, das alles vereint, was es für ein tolles Lesevergnügen braucht: Liebenswürdige Charaktere, lustige Dialoge, eine Liebesgeschichte zum Dahinschmelzen, Denkanstöße zu wichtigen Themen und eine Story, bei der man von der ersten bis zur letzten Seite mitfiebert. Es handelt sich also um eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Aktuell und lustig wie nie

Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5)
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Die „Känguru“-Reihe ist für mich ein Garant guter Unterhaltung. Egal welches Buch man sich anhört, man entdeckt immer etwas neues und erhält weitere Denkanstöße.

Marc-Uwe Kling ist außerdem ein Meister, ...

Die „Känguru“-Reihe ist für mich ein Garant guter Unterhaltung. Egal welches Buch man sich anhört, man entdeckt immer etwas neues und erhält weitere Denkanstöße.

Marc-Uwe Kling ist außerdem ein Meister, wenn es darum geht Charaktere mit seiner Stimme zum Leben zu erwecken. Das hat er auch wieder bei der „Känguru-Rebellion“ bewiesen. Sei es das Känguru selbst, Herta, Krapotke oder einer der anderen, liebgewonnenen Charaktere. Man weiß wer spricht, noch bevor Namen genannt werden.

Auch wenn mir die vorherigen Bücher bereits gut gefallen haben, ist dieses aktuell mein unangefochtener Favorit. Ich musste regelmäßig zurückspulen, weil ich vor Lachen Teile der Geschichte verpasst habe. Das Buch ist sein wohl politischstes und lässt an vielen Personen kein einziges gutes Haar (zu recht, wie ich finde). Dabei aber, wie gewohnt, gut argumentiert und mit einer gewaltigen Portion Sarkasmus.

Allen Fans des Kängurus, sowie denen, die bei der aktuellen Weltlage irgendwo zwischen Unglauben, Verzweiflung und Resignation stehen, kann ich die Känguru-Rebellion wärmstens empfehlen!

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Wohlfühlbuch mit wichtiger Botschaft

Shameless Puckboy
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Die „Puckboys“ Reihe von Eden Finley und Saxon James gehört mittlerweile zu meinen absoluten Favoriten was Wohlfühlbücher angeht. Ich weiß schon vor Beginn des Lesens, dass gute Unterhaltung garantiert ...

Die „Puckboys“ Reihe von Eden Finley und Saxon James gehört mittlerweile zu meinen absoluten Favoriten was Wohlfühlbücher angeht. Ich weiß schon vor Beginn des Lesens, dass gute Unterhaltung garantiert ist. Zusätzlich ist bei dieser Reihe jedes Buch gefühlt nochmal einen Tick besser als sein Vorgänger.
Wird in den „Puckboy“-Büchern ein Klischee nach dem anderen raus gehauen? Natürlich – Liebe ich die Bücher trotzdem? Absolut! Die beiden Autorinnen schaffen es nämlich immer wieder ihren Charakteren mehr tiefe zu geben, als man zu Beginn erwartet.

So auch bei Lane und Oskar – beide haben auf den ersten Blick ein tolles und erfolgreiches Leben. Im Laufe der Geschichte merkt man jedoch, dass beide ihre privaten Päckchen zu tragen haben, was sie jedoch im beruflichen Alltag verstecken.
Besonders gut gefallen hat mir der Umgang mit besagten Problemen im Verlauf des Buches. Der eine Charakter war reflektiert genug, um zu erkennen, dass er ein „Luxusproblem“ hat. Gleichzeitig wurde ihm vom anderen dieses Problem nicht abgesprochen. Ihm wurde Verständnis für die Belastung entgegengebracht und Verständnis dafür, dass jeder Mensch etwas anderes als Problem bezeichnet. Gleichzeitig sollte niemandem eine Empfindung abgesprochen werden, die im Vergleich zu Erfahrungen anderer als trivial angesehen werden könnte. – Ja, dieser Part ist leider etwas schwammig. Ich wollte aber unbedingt meine Begeisterung für diesen Aspekt ausdrücken, ohne z.B. durch Namensnennung zu viel zu verraten.
Oskar und Lane sind mir wahnsinnig schnell ans Herz gewachsen. Ihre anfänglichen Reibereien waren sehr unterhaltsam, gleichzeitig war es schön zu lesen, wie sich ihr Umgang miteinander im Laufe des Buches geändert hat und wie sie aufeinander eingegangen sind.

Es freut mich außerdem immer, alte Bekannte aus anderen Büchern und Reihen wiederzutreffen, kurz in Erinnerungen zu schwelgen und gleichzeitig bereits die Charaktere kennenzulernen, um die sich kommende Bücher drehen werden. Auch „Shameless Puckboy“ ist ein wirklich unterhaltsames und kurzweiliges Buch, das ich nur weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Wohlfühlbuch mit herrlich verplanten Charakteren

Irresponsible Puckboy
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Nachdem Tripp und Dex bereits im ersten Teil der „Puckboys“-Reihe meine Neugier geweckt haben konnte ich es gar nicht abwarten, endlich ihre Geschichte zu lesen.
Eden Finley und Saxon James haben es auch ...

Nachdem Tripp und Dex bereits im ersten Teil der „Puckboys“-Reihe meine Neugier geweckt haben konnte ich es gar nicht abwarten, endlich ihre Geschichte zu lesen.
Eden Finley und Saxon James haben es auch hier wieder geschafft, Charaktere zu zaubern, die einen begeistern, sowie eine Geschichte zu kreieren, bei der man nur mitfiebern kann. Ist das Gelesene realistisch? Eher nicht – dafür aber umso unterhaltsamer!
Tripp möchte man beim Lesen regelmäßig in den Arm nehmen und ihm versichern, dass alles gut wird. Dex hingegen ist so liebenswürdig verpeilt, dass ich zwischen Verzweiflung, Ungläubigkeit und Schmunzeln hin- und hergerissen war.
Für mich war „Irresponsible Puckboy“ ein absolutes Wohlfühlbuch, das ich nur wärmstens weiterempfehlen kann. Aber Achtung – Suchtgefahr, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und war innerhalb von einem Tag durch.

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