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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2026

leider war es nichts für mich

Das Event
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Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht und auch der Klappentext klang genau nach meinem Geschmack: ein verlassenes Inselhotel, ein zwielichtiger Eventveranstalter und ein tödliches Spektakel ...

Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht und auch der Klappentext klang genau nach meinem Geschmack: ein verlassenes Inselhotel, ein zwielichtiger Eventveranstalter und ein tödliches Spektakel das versprach für mich eine düstere, atmosphärische und vor allem spannende Geschichte.
Der Einstieg ist mir auch tatsächlich leicht gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker und flüssig, sodass ich schnell in die Geschichte hineingefunden habe. Die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven haben mir ebenfalls gut gefallen, weil sie grundsätzlich Tempo in die Handlung bringen und immer wieder kleine Einblicke aus unterschiedlichen Blickwinkeln liefern.
Leider konnte mich die Geschichte selbst dann aber immer weniger überzeugen. Mein größtes Problem waren tatsächlich die Charaktere. Weder zu Kommissarin Leandra Kern noch zu Kommissaranwärterin Maxi Adler konnte ich eine wirkliche Verbindung aufbauen. Beide bringen zwar ihre eigenen Hintergründe und Geheimnisse mit, was an sich spannend sein könnte, aber für mich blieb das alles zu oberflächlich. Ich hatte oft das Gefühl, dass ihre Emotionen und Beweggründe nicht ausreichend greifbar gemacht wurden. Dadurch wirkten sie auf mich distanziert und teilweise auch widersprüchlich in ihrem Handeln.
Gerade bei wichtigen Entscheidungen konnte ich oft nicht nachvollziehen, warum sie so handeln, wie sie es tun. Das hat mich beim Lesen immer wieder rausgebracht, weil mir die innere Logik gefehlt hat. Statt mitzufiebern, habe ich eher hinterfragt.
Auch die Spannung, die das Setting eigentlich hergibt, wurde für mich nicht ausgeschöpft. Ein verlassenes Inselhotel auf Helgoland bietet so viel Potenzial für eine beklemmende, fast klaustrophobische Atmosphäre aber genau dieses Gefühl ist bei mir nicht wirklich angekommen.
Es gab zwar einzelne Momente, die in diese Richtung gingen, insgesamt blieb die Geschichte für mich aber zu ruhig und zu wenig intensiv. Mir haben klare Spannungsspitzen gefehlt, diese Momente, in denen man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Das Ende hat diesen Eindruck leider noch verstärkt. Die Auflösung war für mich nicht nur wenig überzeugend, sondern auch schwer nachzuvollziehen. Es wirkte, als wollte man unbedingt einen dramatischen Twist einbauen, ohne dass dieser wirklich organisch aus der Geschichte heraus entsteht. Dadurch hat mich das Finale eher unzufrieden zurückgelassen.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

leider konnt emich das Buch nicht überzeugen

Bachelorette Party
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Meinung: Ich hatte mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut, vor allem weil es mein erstes von Camilla Sten war. Der Prolog hat mich auch direkt gepackt düster, spannend und vielversprechend. Ich dachte ...

Meinung: Ich hatte mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut, vor allem weil es mein erstes von Camilla Sten war. Der Prolog hat mich auch direkt gepackt düster, spannend und vielversprechend. Ich dachte sofort: Das könnte richtig gut werden. Leider konnte der Rest da für mich überhaupt nicht mithalten.
Die Grundidee mit dem Junggesellinnenabschied auf einer abgelegenen Insel hat so viel Potenzial, aber genau das wurde für mich nicht genutzt. Die Handlung zieht sich sehr und plätschert lange vor sich hin, ohne echte Spannung aufzubauen. Ich habe ständig darauf gewartet, dass endlich etwas passiert aber selbst die wenigen spannenden Momente konnten mich nicht wirklich packen.
Besonders enttäuschend fand ich die Charaktere. Sie blieben für mich blass und distanziert, sodass ich weder mitfühlen noch mitfiebern konnte. Auch die Gruppendynamik wirkte oft nicht überzeugend oder einfach zu oberflächlich.
Die Rückblenden, die 10 Jahre zuvor spielen, haben für mich kaum Mehrwert gebracht und eher den Lesefluss gestört, statt die Spannung zu steigern.
Was mir ebenfalls gefehlt hat, war die Atmosphäre. Eine einsame Insel sollte eigentlich für eine beklemmende, unheimliche Stimmung sorgen aber genau dieses Gefühl kam bei mir überhaupt nicht an. Es wirkte alles viel zu harmlos.
Das Ende war für mich leider vorhersehbar und wirkte zusätzlich etwas konstruiert.
Insgesamt hat mich das Buch enttäuscht, weil so viel Potenzial verschenkt wurde. Für mich hat die Geschichte noch sehr viel Luft nach oben

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Leider nicht empfehlenswert

Sie war es. Sie war es nicht.
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Meinung: Das Cover von hat mich sofort angesprochen. Auch der Einstieg klang vielversprechend: Katie wird verdächtigt, vier Männer vergiftet zu haben und ihre Reaktion darauf lautet nur: „Sie haben es ...

Meinung: Das Cover von hat mich sofort angesprochen. Auch der Einstieg klang vielversprechend: Katie wird verdächtigt, vier Männer vergiftet zu haben und ihre Reaktion darauf lautet nur: „Sie haben es verdient!“ Das macht sie natürlich sofort extrem verdächtig und weckt eigentlich große Neugier darauf, was wirklich passiert ist. Leider konnte mich das Buch dann aber nicht wirklich packen. Ich bin nur schwer in die Geschichte hineingekommen und für meinen Geschmack zieht sich vieles unnötig in die Länge. Die Spannung, die ich mir von der Handlung erhofft hatte, blieb für mich größtenteils aus.
Die Geschichte wird aus fünf unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was grundsätzlich eine interessante Idee ist. Dadurch lernt man die Figuren zwar besser kennen, allerdings konnten mich die meisten Charaktere emotional nicht erreichen. Im Gegenteil: Einige haben mich eher genervt, als dass ich mit ihnen mitgefühlt.
Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen, und dank der kurzen Kapitel kommt man auch recht schnell voran.
Die Auflösung am Ende konnte mich leider ebenfalls nicht überzeugen.
Deshalb gibt es von mir dieses Mal keine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Leidwr war es nichts

Verdacht - Drei Frauen. Zwei Opfer. Ein mörderischer Plan.
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Meinung: Das Cover und der Titel haben meine Neugier sofort geweckt. Natalie, die unter traumatischen Erinnerungen und Blackouts leidet, ein anonymer Drohbrief, ein Mord und der Verdacht gegen ihren Ehemann, ...

Meinung: Das Cover und der Titel haben meine Neugier sofort geweckt. Natalie, die unter traumatischen Erinnerungen und Blackouts leidet, ein anonymer Drohbrief, ein Mord und der Verdacht gegen ihren Ehemann, das hätte richtig spannend werden können. Leider beginnt die Geschichte sehr ruhig und entfaltet sich nur langsam. Für mich zog sich der Anfang deutlich in die Länge, ohne dass wirklich Spannung aufgebaut wurde. Zwar ist der Schreibstil leicht und flüssig zu lesen, und auch die wechselnden Erzählperspektiven haben mir grundsätzlich gefallen, doch das allein konnte die fehlende Intensität nicht ausgleichen.
Besonders enttäuscht haben mich die Charaktere. Sie blieben für mich durchweg zu distanziert und blass. Ich konnte zu keiner Figur eine echte Bindung aufbauen. Gerade Natalies Angst und ihre Verzweiflung hätten emotional spürbar sein müssen, doch bei mir kam davon leider nichts an. Ihre innere Zerrissenheit wirkte eher oberflächlich als greifbar.
Auch die Spannung blieb hinter meinen Erwartungen zurück. Es gab vereinzelte Momente, in denen sie kurz aufflackerte, doch für einen Thriller war mir das insgesamt deutlich zu wenig. Ich habe auf mitreißende Wendungen und nervenaufreibende Szenen gehofft, aber diese blieben weitgehend aus.
Das Ende war ganz in Ordnung, konnte für mich jedoch nichts mehr retten. Insgesamt hatte die Geschichte eine interessante Idee, doch die Umsetzung hat mich leider nicht überzeugt

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Veröffentlicht am 21.01.2026

konnte mich nicht komplett überzeugen

This Story Might Save Your Life
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Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen, genau deshalb ist dieses Buch bei mir eingezogen. Die Autorin kannte ich zuvor nicht, und ich war wirklich gespannt auf diese Geschichte.
Der Einstieg fiel ...

Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen, genau deshalb ist dieses Buch bei mir eingezogen. Die Autorin kannte ich zuvor nicht, und ich war wirklich gespannt auf diese Geschichte.
Der Einstieg fiel mir leicht. Joy und Benny betreiben gemeinsam den Podcast „Was dich nicht umbringt, lässt dich überleben“ ein starkes Motto, das neugierig macht. Die beiden wirken wie beste Freunde, ein eingespieltes Team, fast unzertrennlich. Als Joy plötzlich verschwindet und auch ihr Ehemann nicht mehr auffindbar ist, war ich sofort gefesselt. Die Scherben im Badezimmer lassen keinen Zweifel daran, dass hier etwas Schlimmes passiert sein muss. Dass Benny schnell ins Visier der Polizei gerät, sorgt zusätzlich für Spannung.
Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und leicht zu lesen. Anfangs war ich wirklich begeistert und dachte, dieses Buch könnte etwas für mich werden. .
Was mich zunehmend enttäuscht hat, waren die sehr oberflächlich gehaltenen Charaktere. Ich wollte Joy fühlen, ihre Angst, ihre Gedanken, ihre Verzweiflung doch ich kam ihr einfach nicht nahe. Auch zu Benny konnte ich keine wirkliche Verbindung aufbauen. Zwar wollte ich unbedingt wissen, was mit Joy und ihrem Mann passiert ist, doch auf dem Weg dorthin zog sich die Handlung immer mehr in die Länge. Die wechselnden Perspektiven zwischen Vergangenheit und Gegenwart klangen spannend, konnten mich aber nicht dauerhaft fesseln. Statt Spannung empfand ich oft Leerlauf.

Besonders schade fand ich, dass die Ermittlungen fast komplett in den Hintergrund gerückt sind. Ich hatte mir einen spannenden Thriller erhofft, doch stattdessen lag der Fokus stark auf der Liebesgeschichte zwischen Joy und Benny. Diese nahm für meinen Geschmack zu viel Raum ein und konnte die fehlende Spannung nicht ausgleichen. Genau hier hat mich das Buch verloren.
Am Ende blieb bei mir ein Gefühl von verpasstem Potenzial. Die Idee war gut, der Anfang vielversprechend, doch die Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen. Man kann dieses Buch lesen, aber es ist definitiv kein Muss.


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