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Veröffentlicht am 29.03.2020

Ein Hoch auf die Potenz der Männer von Prairie Creek!

Diabolic – Fatales Vergehen
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Inhalt & Handlung:
Bei einem nächtlichen Ausflug in Prairie Creek/Wyoming werden die Teenager Shiloh, Kat und Ruthi von einem maskierten Mann überfallen, während Shiloh und Kat vorerst die Flucht gelingt, ...

Inhalt & Handlung:
Bei einem nächtlichen Ausflug in Prairie Creek/Wyoming werden die Teenager Shiloh, Kat und Ruthi von einem maskierten Mann überfallen, während Shiloh und Kat vorerst die Flucht gelingt, wird Ruthi von dem Unbekannten vergewaltigt. Aus Angst vor ihrem Vater ringt sie ihren Freundinnen jedoch das Versprechen ab, Stillschweigen über den Vorfall zu bewahren. Zudem kommt es in der Gegend zu einer Reihe von Vermisstenfällen, allesamt Teenager im ähnlichen Alter wie die drei.
Die Mädchen verlieren sich jedoch nach diesem Ereignis aus den Augen, erst 15 Jahre kreuzen sich wieder ihre Wege, und sie werden auf unliebsame Weise an das Ereignis erinnert. Zudem verschwindet erneut ein junges Mädchen. Hat der Täter von damals wieder zugeschlagen, und sind die drei vielleicht wieder in Gefahr?

Schreibstil:
Der Schreibstil ist recht einfach, phasenweise sehr spannend, aber zum Teil auch – geschuldet durch zahlreiche inhaltliche Wiederholungen- ein wenig langatmig. Der Täter wird erst ganz zum Schluss enthüllt, was die Spannung natürlich sehr erhöht.

Cover:
Der verschnörkelte grellgelbe Schriftzug „Diabolic erscheint auf den ersten Blick wie ein Blitz am dunklen Nachthimmel. Erst bei genauerem Hinsehen, erkennt man, dass aus den Buchstaben Bäume und Zweige herauswachsen. Ein gelungener Hinweis darauf, dass im Wald das Böse lauert, das Jagd auf junge Mädchen macht.

Autorinnen:
Das Schwesternpaar Lisa Jackson und Nancy Bush sind beide „New York Times“- und „USA Today“-Bestsellerautorinnen. Ursprünglich schrieben sie Liebesromane, ihr Durchbruch gelang ihnen jedoch erst, als sie in das Genre Thriller wechselten. Sie leben beide in Oregon.

Meinung:
Die Leseprobe dieses Buches, die den Nächtlichen Überfall auf die Mädchen zum Inhalt hatte, fand ich ungemein spannend, hier überschlugen sich die Ereignisse förmlich, die Latte für das restliche Buch war dementsprechend hoch gesetzt, weil ich hinter die Identität des Täters kommen wollte. Ich muss aber leider sagen, dass die anfängliche Begeisterung relativ rasch abebbte. Zu farblos, zu stereotyp waren die einzelnen Figuren gezeichnet. Was jedoch alle Figuren aus dem Raum Prairie Creek zu vereinen scheint, ist die unglaubliche Potenz und Triebhaftigkeit der männlichen Bevölkerung, der sich sämtliche Frauen in naiv-williger Art und Weise hingaben. Hier wimmelte es geradezu so von „…harten Schwänzen…“, „…pulsierender, puren Lust….“, „…pumpenden Lenden…“, „…vollen, prächtigen Brüsten…“. Man könnte sogar meinen, es hätte für die örtlichen Behörden ein Leichtes sein müssen, den Täter dingfest zu machen, da dieser offenbar mit einer permanenten Dauererektion in der Hose durch die Gegend gelaufen sein musste, mit einem „…Schwanz, der vor Vorfreude nur so zuckte….“. Solche und ähnliche Beschreibungen entbehrten nicht einer gewissen (unfreiwilligen) Komik. Beim Lesen dachte ich mir mehr als nur einmal, dass ein derartiger Täter den örtlichen Behörden schon allein durch sein wohl sehr markantes Erscheinungsbild auffallen hätte müssen. Aber offenbar ist dies bei einer derart triebgesteuerten Bevölkerung wie jener in Prairie Creek kein allzu seltener Anblick, sodass dies nicht weiter auffällt! Nach zahlreichen ähnlich beschriebenen erotischen Szenen, welche sich durch das gesamte Buch ziehen, bleibt der Leser leider etwas genervt und gelangweilt zurück.
Die Auflösung des Falles kam dann in rasendem Tempo in wenigen Seiten am Schluss, leider erfuhr man letztlich sehr wenig über die Motivation des Täters.

Persönliche Kritikpunkte:
Es hat einen Grund, warum ich zu dem Buch aus dem Genre „Thriller“ greife, ich möchte dann auch gerne einen Thriller lesen und nicht massenhaft stümperhaft beschriebenen Liebesszenen, die das Buch dann künstlich in die Länge ziehen!

Fazit:
Ein bisschen mehr Thriller und weniger erotische „Höhenflüge“ wären wünschenswert gewesen!

Veröffentlicht am 26.03.2019

Ein entbehrlicher Ratgeber!

No time to eat
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Sarah Tschernigow, ihres Zeichens Medienberaterin, Journalistin, Fitess- und Ernährungsberaterin, die auch den erfolgreichen Podcast „No time to eat“ führt, hat hier einen 256 Seiten umfassenden Ratgeber ...

Sarah Tschernigow, ihres Zeichens Medienberaterin, Journalistin, Fitess- und Ernährungsberaterin, die auch den erfolgreichen Podcast „No time to eat“ führt, hat hier einen 256 Seiten umfassenden Ratgeber zum Thema „Gesunde Ernährung trotz stressigem Alltag“ verfasst.

Die unkonventionelle Aufmachung des Buches und die angenehm lockere Schreibweise in der Leseprobe haben mich aufmerksam gemacht, sodass meine Erwartungshaltung zum restlichen Buch zugegebenermaßen doch sehr groß war. Ich erwartete mir raffinierte Rezepte, mit denen man im Handumdrehen auch im größten Stress und ohne großes Brimborium köstliche, vor allem aber gesunde und abwechslungsreiche Mahlzeiten herstellen konnte, dazu etliche hilfreiche Tipps, um gesunde Ernährung gut umsetzen zu können. Leider hat das Buch diese Erwartungen nicht mal ansatzweise erfüllt.

Sarah Tschernigow propagiert zwar das „Clean Eating“, d.h. das Vermeiden von industriell stark verarbeiteten Lebensmitteln, um die Kontrolle darüber behalten zu können, was man dem Körper zuführt ohne ihn mit versteckten Ingredienzien wie Geschmacksverstärkern, Emulgatoren und sonstiger Chemie zu belasten und stellet einen 10 Punkte-Plan auf, die den Leser in puncto gesunde Ernährung auf den richtigen Pfad führen soll. Wie wenig sie dabei allerdings dem Normalbürger gesunden Hausverstand zutraut, ist jedoch niederschmetternd. Da wird etwa lang und breit darauf hingewiesen, wie wichtig die regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme ist, und dass man raffinierten Zucker und fetthaltige Wurst tunlichst vermeiden sollte – keine wirklich großartigen Erkenntnisse! Es kommen dann Tipps, routinemäßige Besuche beim Bäcker des Vertrauens zu unterlassen, sein Essen möglichst immer selbst zubereitet, in Essensboxen überallhin mitzunehmen, um nicht auf externes „böses Essen“ angewiesen zu sein, bzw. sein Essen daheim immer in Großportionen vorzukochen, um sich das lästige tägliche Kochen zu ersparen. Dass jedoch auch Essen, das über längere Zeit (gekühlt oder ungekühlt) irgendwo „zwischengelagert“ wird, seine anfänglich vielleicht vorhandenen Nährstoffe verlieren könnte, scheint sich bislang offenbar noch nicht bis zur Autorin herumgesprochen zu haben. Des Weiteren auch nicht, dass es recht wenig mit abwechslungsreicher Kost zu tun hat, drei bis vier Tage hintereinander immer die gleiche Mahlzeit zu sich zu nehmen (irgendwer muss diese vorgekochten Riesenportionen ja essen…). Außerdem wird hier ständig auf die Verwendung von Proteinpulver hingewiesen, was bei einer einigermaßen ausgewogenen Ernährungsweise völlig überflüssig ist.
An dem Punkt, an dem Frau Tschernigow dem geneigten Leser allen Ernstes für unterwegs die Verwendung von Babynahrung in Gläschen nahelegte, fragte ich mich doch, welche Zielgruppe sie mit diesem Buch zu erreichen versuchte: vermutlich Kochmuffel, deren Geschmacksnerven so verkümmert sind, dass sie auch nicht vor ungewürztem, unansehnlichen Kinderbrei zurückschrecken, der auch olfaktorisch alles andere als ein kulinarisches Highlight ist!

Fazit:
Dieses Buch ist vielleicht etwas für Menschen, denen jegliches Wissen über gesunde Ernährung fehlt, alle anderen werden davon wahrscheinlich eher enttäuscht sein, ihnen sei mein persönlicher Tipp gewidmet, statt dieses Ratgebers lieber hie und da ihre Gabel lieber beiseite zu legen, was weitaus effizienter wäre!

Veröffentlicht am 02.03.2019

Nicht immer liegt in der Kürze auch Würze…

Eine Studie in Tintenblau
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Inhalt und Handlung:
Elijah Fuchs kommt als neuer Pfarrer in das kleine Städtchen Bonpoint der Nachkriegszeit, wo seine Schwester Harriet als Polizistin tätig ist. Kaum angekommen, wird er von ihr gleich ...

Inhalt und Handlung:
Elijah Fuchs kommt als neuer Pfarrer in das kleine Städtchen Bonpoint der Nachkriegszeit, wo seine Schwester Harriet als Polizistin tätig ist. Kaum angekommen, wird er von ihr gleich für die Ermittlungen in einem Mordfall eingespannt: Ein allseits verhasster Universitätsprofessor liegt, offenbar mit einem Federkiel ermordet, in seinem Büro. Schnell steht fest, dass eine große Anzahl an Menschen im unmittelbaren Umfeld des Opfers ein mögliches Motiv für die Tat hat. Der Pfarrer bekommt Unterstützung durch die junge, alleinerziehende Ingenieurin Thea Elster, eine begeisterte Hobby-Ermittlerin.

Schreibstil:
Der Roman ist recht flüssig in einfacher Sprache verfasst, er enthält recht viele Dialoge, zeigt trotz seiner geringen Seitenanzahl gewisse Längen.

Charaktere:
Ich muss leider sagen, dass ich mich mit keinem der Charaktere identifizieren konnte, jeder der Personen agierte mit einem gewissen Hintergedanken und spielte nicht mit offenen Karten, was ihnen bei mir nicht unbedingt Sympathiepunkte einbrachte.

Cover:
Das Cover mit seiner tiefblauen Farbe wirkt aufgrund seiner Schlichtheit sehr edel und schön.

Meinung/persönliche Kritik:
War ich vom Klappentext und einer Leseprobe noch recht angetan, ließ die anfängliche Begeisterung für das Buch doch recht schnell nach. Die Geschichte wirkt sehr gekünstelt und unrealistisch, auch waren für meinen Geschmack zu viele Personen involviert, sodass ich bei so manchem Namen zurückblättern musste, um mir die betreffende Person wieder in Erinnerung zu rufen. Die ermittelnde Polizei wirkt hilflos und agiert dilettantisch. Eine Hobbyermittlerin versucht den Fall unter Mithilfe ihrer Freudinnen, die ganz zufällig die richtige Ausbildung für komplizierte chemische Analysen haben, quasi im Alleingang zu lösen. Zum Teil fragte ich mich, ob dieser Roman einfach nur eine Persiflage auf so manchen Krimi sein sollte, so kindlich aufgebaut erschien er mir. Das eher offene Ende empfinde ich als sehr unbefriedigend, auch wenn es schon im Klappentext heißt, dass es sich bei diesem Roman um den Auftakt einer ganzen Serie handeln soll. Für mich jedoch wird dieser erste Band jedoch vermutlich auch leider der letzte dieser Serie sein!

Fazit:
Ein Krimi, den man durchaus lesen kann, wenn man will, bei dem man aber auch nichts versäumt, wenn man dies nicht tut!

Veröffentlicht am 25.02.2018

Zwar phasenweise spannend, jedoch extrem derb

King - Er wird dich besitzen
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Doe ist 17 Jahre alt und hübsch, aber sie hat ein Problem: aus Gründen, die nicht näher erläutert werden, hat sie ihr Gedächtnis verloren. Zwar war sie deswegen schon bei der Polizei, aber da keine der ...

Doe ist 17 Jahre alt und hübsch, aber sie hat ein Problem: aus Gründen, die nicht näher erläutert werden, hat sie ihr Gedächtnis verloren. Zwar war sie deswegen schon bei der Polizei, aber da keine der Vermissten-Meldungen auf sie zutrifft, kann man ihr dort auch nicht helfen. So weiß sie nicht, wer sie ist und woher sie kommt, keiner scheint sie zu vermissen, und sie hat kein Geld. In ihrer Not, und um dem gefährlichen Leben auf der Straße zu entgehen, schließt sie sich dem jungen Jukie Nikki an, die vorschlägt, auf eine Biker-Party zu gehen, um sich dort zu prostituieren, um jemanden zu finden, der sie beschützt und der sich um sie kümmert.

So trifft sie auf Brantley King, von allen nur „King“ genannt, einem für seine Brutalität berüchtigten Kriminellen. Als Nikki sich an dessen Geld vergreift und damit flieht, erklärt King kurzerhand Doe zu seinem Besitz, um sie für den Diebstahl ihrer Freundin büßen zu lassen. Von Kings Gefährlichkeit verängstigt und doch magisch angezogen, wird sie zu seiner Geliebten, und findet in ihm einen Beschützer und Zuflucht. Aber den Preis, den Doe dafür bezahlt, ist hoch…

Bei diesem Buch bin ich mehr als zwiegespalten: Prinzipiell finde ich dem Grundgedanke für diese Geschichte sehr gelungen, der Gedächtnisverlust der jungen Protagonistin bringt sie in eine schier ausweglose Lage, was dem Ganzen zusätzliche Dramatik verleiht. Es mangelt auch nicht an Spannung, man wird von einer Wucht an Sex, Gewalt und Drogen getroffen.

Was mich an diesem Buch aber massiv stört, ist die oft sehr vulgäre und derbe Ausdrucksweise, die offensichtlich dazu dienen soll, das gesellschaftlich niedrige Niveau in der Biker-Szene zu verdeutlichen. Dabei wird mir einfach zu dick aufgetragen, denn in so manchen Sätzen häuft sich das vielzitierte F*-Wort ins Unerträgliche, was ich persönlich einfach nur als mühsam zu lesen empfinde, dadurch wirken die Dialoge zum Teil extrem gekünstelt. Schade, weniger wäre hier mehr gewesen!

Die unterschiedlichen Charaktere werden sehr stereotyp gezeichnet, auf der einen Seite machohaft agierende, meist volltätowierte Bikertypen, auf der anderen Seite stets willige Frauen, die offenbar bereit sind, es mit jedem zu treiben scheinen, der sich ihnen in den Weg stellt. Selbst schwerste Verletzungen scheinen hier niemanden davon abzuhalten, schon nach kurzer Zeit wieder frisch-fröhlich seiner/ihrer Libido zu frönen.

Auch die Protagonistin Doe, anfangs noch recht taff und selbstbewusst gezeichnet, verblasst zunehmend und wird zu einer naiven, treu ergebenen Puppe, die alles mit sich machen lässt. Aus welchem Grund es ausgerechnet bei ihr zu dem plötzlichen Gesinnungswandel kommt und die große Liebe zu King entbrennt, erschließt sich mir leider nicht und entbehrt jeglicher Logik.

Das Buch endet in einem Cliffhanger, der auf den zweiten Teil des Buches sehr neugierig macht. Alles in allem kann man sagen, dass dieses Buch nichts für Zartbesaitete ist, wer hier eine bittersüße, romantische Liebesgeschichte zwischen einem jungen Mädchen und einem hartgesottenen Biker erwartet, befindet sich auf dem Holzweg und wird sicherlich enttäuscht werden. Stellt man sich aber von vornherein auf eine recht billig aufbereitete, mit Obszönitäten gespickte Handlung ein, wird man trotz allem mit einer spannenden Lektüre belohnt.

Veröffentlicht am 24.02.2018

Ein Kragen im Zeichen der Zeit

Aimées geheimer Wunsch
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Ausgangspunkt der Geschichte ist London, wo die Auktionatorin Maggie mit ihrer kleinen Familie lebt. Eines Tages stößt sie beim Sichten alter Gegenstände auf einen aufwendig bestickten Kragen, der sie ...

Ausgangspunkt der Geschichte ist London, wo die Auktionatorin Maggie mit ihrer kleinen Familie lebt. Eines Tages stößt sie beim Sichten alter Gegenstände auf einen aufwendig bestickten Kragen, der sie fast magnetisch anzieht. Sie möchte unbedingt mehr über seine Geschichte herausfinden. Im Rückblick lernt man dessen Erzeugerin kennen, die Halbwaise Aimée aus der Normandie, welche den Kragen in mühevoller Kleinarbeit in vielen Stunden anlässlich ihrer eigenen Hochzeit gefertigt hat. Von hier aus gelangt der Kragen über Paris, Shanghai, Rom und Istanbul schließlich nach London. An jedem seiner Aufenthaltsorte erfährt man etwas über seine Trägerin und das Lebensgefühl zu der jeweiligen Zeit bis hin zur Gegenwart, in der Maggie ihren Alltag als berufstätige Mutter bestreitet.

Die Grundidee des Buches, anhand eines Kleidungsstücks mehr oder weniger die Geschichte der Frauen aufzuarbeiten, finde ich sehr spannend. In gewisser Weise sind sich Aimée und Maggie für die Zeit, in der sie leben, sehr emanzipiert: Auf der einen Seite Maggie, die neben ihrer Haushalt und Kind, so ganz nebenbei einem Job als ambitionierte Auktionatorin nachgeht, auf der anderen Seite Aimée, die sich nicht damit abfinden will, dass einem als Mädchen im ausgehenden 19. Jahrhundert jeglichen Zugang zu Bildung verwehrt wird. Heimlich schleicht sie sich des Nächtens in die hauseigene Bibliothek ihres Vaters, um sich Wissen aus seinen Büchern anzueignen, die sie geradezu verschlingt.

Die Geschichte der Aimée finde ich sehr faszinierend, ich hätte noch gerne mehr über sie erfahren, das Buch verliert sich jedoch in zahlreichen wirklich langatmigen Episoden rund um Maggie, die für den Rest der Geschichte irrelevant sind. Dadurch wird das Ganze zunehmend langweiliger und mühsamer zu lesen, sodass es mir wirklich schwerfiel, das Buch zu Ende zu lesen. Zudem macht die Fülle der einzelnen Figuren das Lesen nicht unbedingt einfacher, irgendwie hat man das Gefühl, als würde dem Ganzen „der rote Faden“ fehlen, da die Verbindung zwischen den einzelnen Handlungssträngen manchmal nur sehr mühsam hergestellt werden.

Mein Fazit daher: Die Idee zu dem Buch hätte durchaus Potential, leider happert es letztlich an der Umsetzung…