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Veröffentlicht am 31.05.2026

Spannend und Wendungsreich.

Rauhnächte
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Inhalt:
Die 22-jährige Pia bekommt nach einem Streit ihrer Eltern an Weihnachten mit, dass sie von ihnen 18 Jahre zuvor adoptiert wurde. Ihre Tante Sonja, die bei einem schrecklichen Unfall starb, ist ...

Inhalt:
Die 22-jährige Pia bekommt nach einem Streit ihrer Eltern an Weihnachten mit, dass sie von ihnen 18 Jahre zuvor adoptiert wurde. Ihre Tante Sonja, die bei einem schrecklichen Unfall starb, ist in Wirklichkeit ihre Mutter. Wer der Vater ist, hatte ihre leibliche Mutter nie verraten. Niemand möchte Pia näheres verraten und warnt sie sogar davor, die Geister der Vergangenheit zu wecken. Doch Pia fährt entgegen aller Warnungen nach Galsterried, um mehr über sich und den damaligen Geschehnissen zu erfahren. Auch in dem kleinen Ort nahe Wasserburg stößt sie auf Schweigen. Bald schon schwebt sie in Gefahr. Wem kann sie noch trauen?

Leseeindruck:
Die Geschichte aus "Rauhnächte" ist nicht neu. Sie erschien bereits in 2014 als Jugendthriller unter dem Namen "Die Flammen flüstern dein Lied" im Arena Verlag. In der vorliegenden Neuerzählung ist Pia nun älter und auch die Geschichte selbst hat eine andere Sprache und mehr Nuancen bekommen, wie man im Nachwort der Autorin lesen kann. Ich kannte sie bisher noch nicht. Von Anfang an war ich mittendrin. Die Spannung hat sich kontinuierlich aufgebaut. Pia empfand ich anfangs als graue Maus, die nach und nach mehr Selbstbewusstsein bekommen hat. Je näher sie dem Geheimnis von damals auf die Spur kam, umso mehr ist sie über sich hinaus gewachsen. Man merkt auf jeder Seite, dass alle etwas wissen, aber Pia nicht die Wahrheit sagen. So blieb es nicht aus, dass ich gespannt war, was wirklich geschehen ist. Schnell hatte ich eine Vermutung. Trotzdem hat es die Autorin immer wieder geschafft, mich zweifeln zu lassen. War wirklich alles so? Manche, die es gut mit Pia meinen, haben sie nicht in Wirklichkeit Dreck am Stecken? Bis zum Ende blieb es für mich spannend und die eine oder andere Wendung konnte mich überraschen. Das Setting mit den Rauhnächten unterstreicht meiner Meinung nach gut das mystische in der Geschichte. Denn eine Ahnin von Pia soll eine Hexe gewesen sein, deren Kurzgeschichte, am Ende abgedruckt ist.

Fazit:
Mir hat "Rauhnächte" richtig gut gefallen. Der Roman bietet ein düsteres und mystisches Setting. Der fiktive kleine Ort Galsterried ist gut beschrieben und passt perfekt. Die Geschichte bleibt durch einige Wendungen spannend. Pia entwickelt sich langsam zu einer selbstbewussten Frau. Dieses Gesamtpaket bekommt von mir gerne eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Erster Band der dritten Trilogie der Reihe.

Die Tiefe: Versunken
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Inhalt:
Als Hobbyschatztaucher auf dem Grund der Ostseeküste am Darß eine gesunkene Segeljacht entdecken, ist der Schreck groß. Auf dem Schiff befinden sich 4 Leichen. Die herbeigerufene Polizei um Kriminalhauptkommissar ...

Inhalt:
Als Hobbyschatztaucher auf dem Grund der Ostseeküste am Darß eine gesunkene Segeljacht entdecken, ist der Schreck groß. Auf dem Schiff befinden sich 4 Leichen. Die herbeigerufene Polizei um Kriminalhauptkommissar Tom Engelhardt stellt schnell ein Gewaltverbrechen fest. Seine Freundin, die Kryptologin Mascha Krieger, wird unterdessen von ihrem Stiefbruder Holger nach Anklam angefordert, um einen rätselhaften Brief, der im Zuge der Ermittlungen um eine getötete Ärztin aufgetaucht ist, zu entschlüsseln. Beide Soko's haben es nicht leicht ein Motiv zu finden und damit den Tätern näher zu kommen. Dann tauchen weitere Leichen auf. Ist hier ein Serienmörder am Werk?

Leseeindruck:
"Die Tiefe - Versunken" ist der erste Band der dritten Trilogie mit Tom Engelhardt und Mascha Krieger. Obwohl ich die vorherigen Trilogien nicht gelesen habe, ist mir der Einstieg leicht gefallen. Es beginnt spannend und ich war sofort mittendrin. Die Kapitel sind kurz, aus wechselnder Sicht geschrieben und hören meistens mit kleineren Cliffhangern auf. Das hat mich animiert immer weiter zu lesen. Bisher habe ich noch keinen Thriller gelesen, der in mehrere Trilogien mit den selben Ermittlern aufgeteilt ist. Die Idee dahinter gefällt mir gut. In jedem Band wird ein Fall aufgeklärt. In jeder Trilogie ein Geheimnis gelüftet. So kommt es, dass nach diesem ersten Band der aktuellen Trilogie zwar ein Verbrechen aufgeklärt wird, aber bei einem anderen noch nicht wirklich ein Ermittlungserfolg zu sehen ist. Auch im Privatleben ist Mascha auf der Suche nach ihrer wirklichen Mutter, dieser noch kein bisschen näher gekommen. Es bleibt also spannend.

Fazit:
Ich war mir nicht sicher, ob es eine gute Idee ist, ausgerechnet mit der neuesten Trilogie der Reihe anzufangen. Aber das wurde schnell in den Wind geschlagen. Ich konnte mich gut in die Figuren versetzen und auch die Fälle waren richtig spannend. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und irgendwann später auf die Vorgänger. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für "Die Tiefe - Versunken"

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Geschichte, die ich bisher noch nicht kannte.

Poyais. Ein Land, das es nie gab
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Inhalt:
Frankfurt 1822. Kaufmannstochter Julie soll mit dem wesentlich älteren Prokuristen ihres Vaters verheiratet werden. Julie liebt jedoch den Pferdeknecht ihrer Familie. Als ihr Vater das mitbekommt, ...

Inhalt:
Frankfurt 1822. Kaufmannstochter Julie soll mit dem wesentlich älteren Prokuristen ihres Vaters verheiratet werden. Julie liebt jedoch den Pferdeknecht ihrer Familie. Als ihr Vater das mitbekommt, entlässt er Carl und schickt Julie in ein Kloster. Eines Tages erhält Julie einen heimlichen Brief von Carl, in dem er sie bittet, ihn nach Poyais zu begleiten, um dort ein neues Leben zu beginnen. Ein gewisser Gregor MacGregor, der Kazike dieses Landes in Mittelamerika, verkauft dort unter großen Versprechungen Land. Julie flieht und schlägt sich, verkleidet als junger Mann, bis London durch. Von dort werden die Siedler nach Poyais verschifft. Was mit freudiger Erwartung beginnt, entpuppt sich bald als Alptraum. Poyais existiert nicht. Die Siedler sind auf einen Hochstapler hereingefallen.......

Leseeindruck:
"Poyais, ein Land das es nie gab" basiert auf wahren Begebenheiten. Den Hochstapler Gregor MacGregor gab es wirklich und er hat auch Land in Poyais verkauft, das nicht existent war. In einem Erzählstrang geht es um Julie und Carl. Anhand ihrer fiktiven Geschichte habe ich einen guten Eindruck bekommen, wie es den Siedlern damals erging. Unvorstellbar, dass sie tatsächlich von den Kapitänen der Schiffe, in der Wildnis ausgesetzt und dann sich selbst überlassen wurden. Aber damals galt, ohne Geld keine Rückfahrt und das hatten die Siedler in Land und einer Währung investiert, die es nicht gab. Ich fand es spannend zu verfolgen, wie die Siedler ums Überleben gekämpft haben, manch einer aber verlor. Ein weiterer Erzählstrang führt ein paar Jahre zurück und beschreibt durch die Soldaten Liam und Jeffrey was sie unter General Gregor MacGregor in den Befreiungskriegen in Mittelamerika erlebt haben. Dieser kreuzt sich am Ende mit Julie und Carls Geschichte und ich fand ihn mindestens so spannend wie die Hauptstory. Besonders beeindruckt bin ich davon, dass die Autorin es geschafft hat, Gregor MacGregor dem Lesenden nahe zu bringen, obwohl er immer nur sporadisch aufgetaucht ist. Ich konnte mir jedenfalls ein gutes Bild von ihm machen. Den Erzählstil habe ich als sehr lebendig und bildlich empfunden. Was genau meinen Geschmack getroffen hat.

Fazit:
Mit "Poyais, ein Land das es nie gab" erzählt Uli Aechtner ein Stück Geschichte, die ich bisher noch nicht gekannt habe. Geschickt wird fiktives mit wahren Begebenheiten vermischt. Von Anfang bis Ende wirkt die Erzählung authentisch. Ich habe den Roman gerne gelesen und gebe deshalb eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

So geht Krimi.

Alsterfluch
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Inhalt:
Der Immobilienhai Uwe Snyder wird tot am Ufer der Alster aufgefunden. Was zunächst nach Rache eines ehemaligen Mieters aussieht, entpuppt sich bald als Bandenkrieg der italienischen Mafia. Snyder ...

Inhalt:
Der Immobilienhai Uwe Snyder wird tot am Ufer der Alster aufgefunden. Was zunächst nach Rache eines ehemaligen Mieters aussieht, entpuppt sich bald als Bandenkrieg der italienischen Mafia. Snyder war für diese tätig und es gibt weitere Tote innerhalb der Organisation......

Leseeindruck:
"Alsterfluch" ist der 3. Band um den Ermittler Erik van der Kolk. Endlich mal wieder ein klassischer Krimi, der den Fokus auf die Ermittungsarbeit setzt, die Kommissare normal sind und nicht solch kaputte Typen wie in unzähligen anderen Krimis. Man ist sofort mitten im Geschehen. Von Anfang an konnte ich mich, ohne viel Schnickschnack, auf den Fall konzentrieren. Innerhalb der Kapitel wechselt die Perspektive, getrennt durch Absätze. Kleinere Cliffhanger inklusive. Die Spannung bleibt auf einem gleichbleibenden Level. Mich hat es dazu animiert immer weiter zu lesen. Zugegeben. Nach etwas über der Hälfte konnte ich mir denken, wer der ominöse Täter ist, aus dessen Sicht immer wieder Kapitel eingestreut werden. Trotzdem hat das meinen Lesegenuss nicht getrübt und die ein oder andere Überraschung gab es auch noch.

Fazit:
"Alsterfluch" konnte mich, genau wie seine Vorgänger, begeistern. Die Spannungskurve ist gleichbleibend. Kleinere Cliffhanger innerhalb der Kapitel tragen zusätzlich dazu bei. Ein Einstieg in Band 3 ist problemlos möglich, ohne dass man die Vorgänger kennt. So geht Krimi. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Eingeschlossene Berghütte auf Mitzi-Art.

Die MörderMitzi und der eiskalte Tod
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Inhalt:
Mitzis Vorfreude ist groß. Sie hat einen einwöchigen Winter-Retreat gebucht, den sie mit sieben weiteren Personen auf einer einsamen Berghütte im Dachsteingebirge verbringen wird und dessen Leiter ...

Inhalt:
Mitzis Vorfreude ist groß. Sie hat einen einwöchigen Winter-Retreat gebucht, den sie mit sieben weiteren Personen auf einer einsamen Berghütte im Dachsteingebirge verbringen wird und dessen Leiter ihr ehemaliger Therapeut Dr. Werner Rannacher ist. Schon in der ersten Nacht gibt es einen Schneesturm und die Truppe ist vorerst von der Außenwelt abgeschnitten. Dr. Rannacher bittet zwar die Teilnehmenden sich nicht weit von der Hütte zu entfernen, aber Mitzi hält sich nicht dran und findet einen Toten, der als Schneemann getarnt ist. Vorerst soll sie es, auf Anweisung von Dr. Rannacher, verschweigen, damit keine Panik aufkommt. Doch dann geschehen in der Hütte merkwürdige Dinge und Mitzi wird klar, der Mörder muss unter den Teilnehmenden sein.....

Leseeindruck:
"Die Mördermitzi und der eiskalte Tod" ist der 7. Band der Reihe um Maria Konstanze Schlager, genannt Mitzi. Ich verfolge die Reihe seit dem ersten Fall. Mitzi hat seitdem eine enorme Entwicklung mitgemacht. Sie ist nicht mehr ganz so naiv. Trotzdem überlegt sie oft nicht lange und handelt einfach. Das macht sie in meinen Augen liebenswert. Dieses Mal nun geht es um ein gern verwendetes Setting, eine einsame Berghütte, die durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten ist. Allerdings auf Mitzi Art. Mir wurde jedenfalls nie langweilig. Mitzi hat für Unterhaltung gesorgt. Der Krimi ist neben den Kapiteln, auch in Abschnitte eingeteilt. Hier hat mir besonders gut gefallen, dass Mitzi zur Einführung mit dem Lesenden gesprochen hat. Während die Handlung ihren weiteren Verlauf nimmt, haben immer mehr der Teilnehmenden Motive, die mir durch Mitzis Gedanken näher gebracht wurden. Der Showdown hat es in sich. Mitzi hat eine haarsträubende Idee. Gut, dass sie darüber nicht viel nachgedacht und einfach gemacht hat. Dadurch wurde es noch einmal richtig spannend.

Fazit:
Mir hat "Die Mördermitzi und der eiskalte Tod" sehr gut gefallen. Auch wenn man auf die Auflösung kommen kann, bietet der Krimi kurzweilige Unterhaltung. Dafür sorgt Mitzi. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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