Profilbild von Iffi

Iffi

Lesejury Star
offline

Iffi ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Iffi über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2026

Mamma Mia! Suche nach dem Vater.. und nach dem Thrill

Die Touristin
0

Als Hörbuch gehört, gelesen von Britta Steffenshagen

Sommer 1984:
Estelle und ihre Freundin machen Urlaub auf einer griechischen Insel wo sie sich in einen Griechen verliebt.
Heute:
Juno reist trotz ...

Als Hörbuch gehört, gelesen von Britta Steffenshagen

Sommer 1984:
Estelle und ihre Freundin machen Urlaub auf einer griechischen Insel wo sie sich in einen Griechen verliebt.
Heute:
Juno reist trotz aller Warnungen nach Griechenland, um ihren Vater zu suchen.

Das Cover ist bunt und trotzdem auch düster und macht gespannt auf den Inhalt.
Der Schreibstil ist leicht erzählerisch und verständlich.
Die Sprecherin hat eine leicht angerauhte Stimmer, der man gerne zuhört.
Inhaltlich hab ich mich bis zum letzten Drittel ziemlich gelangweilt.
Bis zu dem Punkt, an dem Juno abreist, ist es ein Roman.
Eine Frau, die in Griechenland ihren Vater sucht, gibt mir totale Mamma Mia Vibes, aber keine Krimi oder sogar Thriller Vibes.
Meiner Meinung nach fehlt auch mehr oder weniger Tiefe.

Insgesamt war es sehr langweilig, wenn man sich auf einen echten Thriller gefreut hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2026

Hat mich weder heiter, noch glücklich, noch anders emotional bewegt.

Heiter bis glücklich - Geschichten für Herz und Seele
0

Heiter bis glücklich ist eine Sammlung von insgesamt 28! Kurzgeschichten unterschiedlichster Autoren.

So geht es zb. Um Urlauber, die Streuner auflesen, um eine demente Oma in Italien oder um eine Vogelbeobachterin. ...

Heiter bis glücklich ist eine Sammlung von insgesamt 28! Kurzgeschichten unterschiedlichster Autoren.

So geht es zb. Um Urlauber, die Streuner auflesen, um eine demente Oma in Italien oder um eine Vogelbeobachterin.

Das Cover fand ich sehr attraktiv und einladend mit seinen sonnigen Farben, wirkte wie ein Geschenkebuch o.ä..

Die Autoren waren mir allesamt unbekannt, einzig Markus Orths hat mir mit seinem guten Stil sehr gefallen. Ansonsten hat mich die Lektüre leider nicht überzeugt.

Keines der Geschichten hat mich groß berührt oder eingebrannt. Davon bin ich bei Betrachtung des Covers und des Klappentextes tatsächlich ausgegangen. Inhaltlich sind die Geschichten sind eher langweilige Erzählungen ohne Pointe. Da so wenig passiert, fand ich es schnell öde und habe mich durchgequält.

Es gibt keine Tiefe, keinen Clou. Wenn man wirklich viel Langeweile hat, wird man gut abgelenkt, aber wenn man etwas Interessantes lesen möchte, dann gibt es gute Alternativen zum Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.04.2026

Könnte mehr Spannung und mehr Ermittlungsarbeit vertragen

Grado im Traum
0

Ermittlerin Degrassi ist mit ihrem Team auf der Suche nach den Serientätern, die Fahrzeuge beschädigen, als sich ein Mann bei ihnen meldet.
Er habe im Alkoholrausch einen geplanten Anschlag auf eine Frau ...

Ermittlerin Degrassi ist mit ihrem Team auf der Suche nach den Serientätern, die Fahrzeuge beschädigen, als sich ein Mann bei ihnen meldet.
Er habe im Alkoholrausch einen geplanten Anschlag auf eine Frau mitbekommen.
Seine Aussagen sind verwischt, richtig erkannt haben will er niemanden.

Das Cover hat mir sehr gefallen und von der Krimi-Serie habe ich bisher noch nichts gehört. Man kann die Teile alle unabhängig voneinander lesen.
Die Infotexte klangen sehr vielversprechend: "vielschichtige Plots und fesselnde Psychospannung", "packender Kriminalroman mit Tiefgang" usw.

Nun habe ich zwar keinen blutrünstigen Psychothriller erwartet, ein kleines bisschen Spannung aber schon- und wurde enttäuscht.
In diesem Roman geht es primär um Beziehungen der dort vorkommenden Personen.
Ermittlungserfolge gibt es nicht, nur eine glückliche Aneinanderreihung von Zufällen, wenn man lange genug liest.

Das Team der Polizei ist relativ groß, einige Male habe ich den Überblick verloren.
Die leitende Ermittlerin war sympathisch, mehr auch nicht, da die polizeiliche Arbeit im Hintergrund, nach den Verhältnissen der Personen verschoben war.

Keine Cliffhanger, keine Überraschungen, dazu ein romantischer, wenn auch schöner und professioneller Schreibstil.
Am Ende ging natürlich wie zu erwarten alles gut aus, auch hier wieder "zufällig".

Für Menschen, die bei Krimis einen Spannungsbogen erwarten, ist diese Lektüre nicht empfehlenswert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2026

Zäh wie altes Kaugummi

Die wichtigste Insel der Welt
0

Wer sich ein oberflächliches Reisebuch über Taiwan erhofft, ist hier falsch.
Die Ein-China-Politik wird hier zum Glück kritisiert, es wird immer wieder ausgeteilt. Aber insgesamt auf eine extrem trockene ...

Wer sich ein oberflächliches Reisebuch über Taiwan erhofft, ist hier falsch.
Die Ein-China-Politik wird hier zum Glück kritisiert, es wird immer wieder ausgeteilt. Aber insgesamt auf eine extrem trockene und zähe Eigenart, die mir persönlich zu schaffen gemacht hat.


Wie eine Masterarbeit, natürlich gewiss sehr richtig, aber genauso sehr runterwürgend.
Das Buch ist kenntnisreich und gründlich recherchiert. Bardenhagen führt den Leser durch die komplexe Geschichte, die Demokratisierung und die Beziehungen zu China und den USA.
Er beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung als weltweit führender Technologiehub. Dabei ist sein Stil journalistisch präzise, aber dennoch verständlich.

Für politisch Interessierte, die sich nicht mit Halbwissen zufrieden geben, ist dieses Werk absolut empfehlenswert.
Wahrscheinlich eines der gründlichsten Publikationen über das Taiwan der Gegenwart.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 05.04.2026

Oberflächlicher und unrealistischer Politthriller, der die Leser am Ende unbefriedigt zurücklässt.

Die Stockholm-Protokolle
0

Julia ist Politik-Reporterin und nimmt sich gezwungenermaßen eine Auszeit seit dem Erfolg ihres letzten Artikels. Dafür startet ihr Mann Alfred als Pressesprecher des Ministerpräsidenten durch.

Ich erwische ...

Julia ist Politik-Reporterin und nimmt sich gezwungenermaßen eine Auszeit seit dem Erfolg ihres letzten Artikels. Dafür startet ihr Mann Alfred als Pressesprecher des Ministerpräsidenten durch.

Ich erwische mich immer wieder dabei, dass ich unbewusst die Ansprüche an Literatur steigern, je mehr Werbung ich sehe.

Die Kapitel wurden größtenteils abwechselnd aus der Sicht von Julia und von Alfred geschrieben.
Julia und ihr Mann kamen mir sehr sympathisch vor. Die eine mutig und der andere vernünftig.

Der Schreibstil kam mir oft holprig vor, weil immer wieder diese englischen Einschübe den Lesefluss aufgehalten haben. Ansonsten wurde es sprachlich aber sehr leicht und verständlich gehalten.

Dies kann man ebenfalls für den Inhalt festhalten. Da hatte ich mir tatsächlich mehr Politik erhofft.

Tatsächlich sind nur die Schauplätze und dort auftretende Personen politisch, ansonsten nichts.
Der Clou hinter dem Julia her ist, hat mich ebenfalls etwas enttäuscht. Da fand sich nichts Ungewöhnliches.

Vieles empfand ich als unrealistisch vor allem in der heutigen Zeit und das hat mir viel Spaß genommen.
Was mich gerade am meisten trifft ist das Ende. Man kann es nicht Ende nennen, da es einfach aufhört!
Selbst bei der Überlegung über eine Fortsetzung muss doch erstmal ein Teil abgeschlossen werden.

Zusammengefasst kann man diesen simplen Krimi lesen, wenn man gerade kein besseres Buch da hat, sollte aber ohne Erwartungen lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere