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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2026

Spannung bis zum fulminanten Ende!

Der Fjord
7

Rose, Amelias Schwester, fährt zu einer luxuriösen Party nach Norwegen, von der sie nie zurückkehrt. Amelia ist sich sicher, dass ihr etwas passiert ist und fährt ein Jahr später ebenfalls zur dieser Party ...

Rose, Amelias Schwester, fährt zu einer luxuriösen Party nach Norwegen, von der sie nie zurückkehrt. Amelia ist sich sicher, dass ihr etwas passiert ist und fährt ein Jahr später ebenfalls zur dieser Party nach Norwegen, um dort etwas über den Verbleib ihrer Schwester zu erfahren. Doch je mehr sie nachforscht, desto mehr gerät sie selbst in Gefahr.

Mit „Der Fjord“ hat die Autorin Sarah Goodwin wieder einmal einen Pageturner der besonderen Sorte geschrieben. Das Buch beginnt bereits sehr spannend, und man fragt sich sofort, was Rose in Norwegen passiert sein könnte. Und auch als Amelia selbst auf dieser Party ist, ist jedes einzelne Kapitel dermaßen spannend und voller Indizien, dass man sofort noch das nächste und übernächste und immer weiterlesen möchte, bis das Rätsel endlich gelöst ist.
Kritisieren würde ich lediglich Amelias teils doch naives Verhalten bei der Party. Einerseits misstraut sie jedem und dennoch vertraut sie sich dann doch einigen Personen an, was für mich absolut unverständlich war. Auch den stetigen Alkoholkonsum fand ich doch sehr suspekt, insbesondere, da Amelia wusste, dass sie einen klaren Kopf bewahren musste.

Trotz der kleineren Kritikpunkte gibt es von mir eine klare Leseempfehlung für alle Fans von Thrillern, die einem zahlreichen Rätsel aufgeben und am Ende dann mit einer grandiosen Auflösung aufwarten.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Absolut empfehlenswert für alle Thriller-Fans!

Fünf Fremde
2

Worum geht`s?
1995 verschwanden 2 Teenager auf bisher unbekannte Art auf der Nordsee-Insel Neuwerk. Nur 1 Kind wurde nach Tagen gefunden, das andere blieb bis heute weiterhin verschollen. 30 Jahre später ...

Worum geht`s?
1995 verschwanden 2 Teenager auf bisher unbekannte Art auf der Nordsee-Insel Neuwerk. Nur 1 Kind wurde nach Tagen gefunden, das andere blieb bis heute weiterhin verschollen. 30 Jahre später fahren 5 Personen aus unterschiedlichen Gründen auf die Insel und erkennen bald, dass sie sich nicht so fremd sind, wie sie dachten, und dass sie alle in die Vorkommnisse von damals verwickelt sind. Können sie aufdecken, was damals wirklich passiert ist und zum Verschwinden der Teenager geführt hat?


Meine Meinung
Die war mein erster Roman der bekannten Thrillerautorin Romy Fölck, und ich bin absolut beeindruckt.
Die Geschichte wird sowohl in unterschiedlichen Zeitebenen (vor 30 Jahren und heute), als auch aus Sicht der 5 Hauptpersonen erzählt. In nahezu jedem Kapitel gibt es neue Hinweise dazu, was damals vor 30 Jahren passiert ist, sodass der Leser durchweg Vermutungen und Verdächtigungen anstellt. Die Spannung nimmt im Laufe des Buches immer mehr zu, und ich habe die letzten 150 Seiten regelrecht verschlungen.
Mit den Protagonisten konnte ich sehr unterschiedlich sympathisieren, von taff, skrupellos über naiv bis hin zu geheimnissvoll, was meine wechselnden Verdächtigungen noch mehr angeheizt hat.
Es gab zwar im Kontext einige Logikfehler und Lücken in der Geschichte, was aber aus meiner Sicht die Qualität des Krimis nicht sonderlich gemindert hat.


Fazit
„Fünf Fremde“ von Romy Fölck ist ein gelungener Thriller, der durch seine stetig steigende Spannung den Leser konstant fesselt und ihn erst ruhen lässt, wenn schließlich auch die letzte Seite gelesen wurde.

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Sehr spannend, aber mit Abstrichen

Die Vertraute
0

Lucy ist eine erfolgreiche Thrillerautorin, kann aber ihren Erfolg nicht wirklich genießen, da sie immer noch unter dem plötzlichen Verschwinden ihres kleinen Bruders vor 30 Jahren leidet. Nun verschwindet ...

Lucy ist eine erfolgreiche Thrillerautorin, kann aber ihren Erfolg nicht wirklich genießen, da sie immer noch unter dem plötzlichen Verschwinden ihres kleinen Bruders vor 30 Jahren leidet. Nun verschwindet auch ihr Mann spurlos und sie muss sich, zurück in ihrem alten Heimatdorf, den Geistern der Vergangenheit stellen.

Die Geschichte hat mich gleich von Anfang an gefesselt, und ich habe die Seiten regelrecht inhaliert, um endlich die Auflösung zum Verschwinden des kleinen Bruders und des Ehemanns der Protagonistin zu erfahren. Dass diese offensichtlich unter psychischen Problemen leidet, hat meine wilden Spekulationen zusätzlich noch angeheizt.
Insgesamt fand ich das Buch extrem gut und sehr spannend. Dennoch war ich leider vom Ende und der Auflösung doch sehr enttäuscht. Deshalb gibt es einen kleinen Stern Abzug.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Tollpatschiges Alpaka trifft auf Urururenkelin von Dr. Frankenstein

Little Miss Frankenstein - Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama!
0

Penelope Frankenstein ist die Urururenkelin von Dr. Frankenstein, lebt in einem Schloss und will unbedingt Erfinderin werden. Nach zahlreichen missglückten Erfindungen gelingt es ihr, ein totes Alpaka ...

Penelope Frankenstein ist die Urururenkelin von Dr. Frankenstein, lebt in einem Schloss und will unbedingt Erfinderin werden. Nach zahlreichen missglückten Erfindungen gelingt es ihr, ein totes Alpaka wiederzubeleben, allerdings mit dem Nebeneffekt, dass dieses plötzlich ununterbrochen zu quatschen anfängt. Penelopes Eltern sind wenig begeistert von diesem etwas ungewöhnlichen Familienzuwachs, zumal das tollpatschige Alpaka die Familie in ein absolutes Chaos stürzt.

„Little Miss Frankenstein“ ist ein amüsantes Kinderbuch ab 10 Jahren, welches aus meiner Sicht natürlich schon früher gelesen werden kann. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, und die Geschichte birgt so manche amüsante Wendung, die den jungen Leser ein ums andere Mal loslachen lässt.
Zwischendrin gibt es immer mal einzelne Seiten aus dem Experimentier-Tagebuch, in welchem Penelope ihre misslungenen Erfindungen festgehalten hat.
Aus meiner Sicht ist dieses Buch definitiv lohnenswert zu lesen, da es neben der sehr lustigen Geschichte mit dem tollpatschigen Alpaka auch die Botschaft vermittelt, dass man seinen Träumen folgen soll, sich nicht für andere verbiegen muss und außerdem vieles im Leben mit mehr Humor nehmen sollte.
Als einzigen Kritikpunkt würde ich nennen, dass es für meinen Geschmack zu wenig Illustrationen in dem Buch gab. Viele Situationen sind sehr lustig beschrieben und hätte entsprechend genial illustriert werden können.

Von mir gibt es somit hier eine klare Leseempfehlung mit 4 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Für alle, die die magische Welt der Bücher lieben!

Die magische Bibliothek der Buks 1: Das Verrückte Orakel
0

In einer nicht allzu fernen Zukunft gibt es keine Bücher mehr, keine Fantasien, keine Träume. Das Regime hat all dies verboten. Allerdings gibt es ein geheimes Haus mit einer geheimen Bibliothek, in der ...

In einer nicht allzu fernen Zukunft gibt es keine Bücher mehr, keine Fantasien, keine Träume. Das Regime hat all dies verboten. Allerdings gibt es ein geheimes Haus mit einer geheimen Bibliothek, in der alle wichtigen Bücher der Welt aufbewahrt und von den Buchgeistern, den Buks, beschützt werden. Nur leider sind diese Bücher von einer Krankheit befallen, die die Wörter zunehmend verbleichen lässt. Die Buks sind also auf der Suche nach Hilfe und diese soll laut verrücktem Orakel ausgerechnet von Menschenkindern kommen. Die Kinder, die noch nie zuvor ein Buch gesehen haben, begeben sich auf eine aufregende Reise zu den Büchern, den Fantasien, den Träumen und auch zu sich selbst.

Die Geschichte fing aus meiner Sicht leider sehr schleppend an, sodass ich mir nach grob 50 Seiten nicht sicher war, ob ich tatsächlich weiterlesen möchte. Ich habe mich dann doch dazu durchgerungen und muss sagen, dass ich es nicht bereue. So langweilig, wie der Anfang war, so extrem spannend hat sich dann die Geschichte weiterentwickelt und ich wollte das Buch am liebsten abends gar nicht mehr aus der Hand legen.

Mich hat insbesondere die Beschreibung der geheimen Bibliothek fasziniert. Die Vorstellung, dort alle Bücher dieser Welt anzufinden, ist wohl der Traum eines jeden Buchliebhabers.

Die verschiedenen Buks, also die Buchgeister, waren zwar ganz niedlich, aber mehr auch nicht. Es gab für mich zu viele offene Fragen (Warum dürfen sie die Bibliothek nicht verlassen?), und man hätte auch nicht immer wieder die überdimensional großen Augen erwähnen müssen. Die Buks kamen mir ein bisschen zu naiv und trotz der verschiedenen Namen auch nicht individuell genug vor.

Dagegen waren die Kinder und ihr Leben in der Zukunft umso beeindruckender. Es fällt schon schwer, sich ein Leben komplett ohne Bücher vorzustellen. Umso toller fand ich die Beschreibung, wie es den Kindern ergangen ist, als sie sich das erste Mal in ein Buch vertieft und wie sie sich dadurch verändert haben. Aus meiner Sicht haben sich die verschiedenen Charaktere der Kinder sehr gut herauskristallisiert und ich bin immer noch begeistert, was das Lesen eines Buches beim Leser bewirken kann.

Die Geschichte endet extrem spannend, sodass man auf jeden Fall bereits den 2.Teil griffbereit auf dem Nachttisch liegen haben sollte.

Das Buch eignet sich sowohl für Kinder ab 9 als auch für Erwachsene. Ich könnte es mir auch gut als Schullektüre vorstellen, um die Bedeutung von Büchern für die Entwicklung der Fantasie und gleichzeitig den viel zu großen Einfluss der digitalen Medien auf Kinder und Erwachsene zu diskutieren.

Von meiner Seite her gibt es eine klare Leseempfehlung mit dem Rat, den langweiligen Anfang einfach zügig durchzulesen und sich auf die dann folgende spannende und faszinierende Geschichte zu freuen.

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