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Veröffentlicht am 20.12.2017

Eine Enttäuschung

Paper Passion
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Titel: Paper Passion - Das Begehren
Autorin: Erin Watt
Verlag: Piper
Seitenzahl: 352
Preis: 12,99 Euro


Der vierte Teil der Paper-Reihe


Easton Royal ist rebellischer, als seine anderen Brüder. Er trinkt ...

Titel: Paper Passion - Das Begehren
Autorin: Erin Watt
Verlag: Piper
Seitenzahl: 352
Preis: 12,99 Euro


Der vierte Teil der Paper-Reihe


Easton Royal ist rebellischer, als seine anderen Brüder. Er trinkt viel und jagt jedem Mädchen hinterher, welches er finden kann.
Doch dann taucht Hartley auf - eigentlich ein ganz normales Mädchen. Jedoch ist sie nicht an Easton interessiert und dies stellt eine Herausforderung für ihn dar, welche er unbedingt meistern will...

Da ich die vorherigen Bände, in welchen Reed und Ella die Hauptrollen gespielt haben, gemocht habe, war ich gespannt, ob ich diesen Teil der Paper-Reihe genau so gut finden würde.
Man lernt Easton schon in den vorherigen Büchern kennen und kann ihn somit auch gut einschätzen.
Er ist ein ganz anderer Typ, als Reed und hat immer einen Witz parat, welcher aber auch oft ziemlich gezwungen wirkt. Außerdem ist bereits bekannt, dass er sich in Alkohol und Partys flüchtet, weil er sich alleine fühlt.
Was auch ein großer Unterscheid ist, ist, dass dieses Mal aus der Sicht von Easton erzählt wird. Man lernt ihn so besser kennen, was jedoch schade ist, da ich gerne mehr von Hartley erfahren hätte.
Sie war mir eigentlich ganz sympathisch, jedoch konnte ich mich nicht so mit ihr anfreunden, da sie nicht viel von sich preisgegeben hat. Es sollte wahrscheinlich geheimnisvoll wirken, jedoch kam es eher so vor, als wäre sie eine Fremde und es hat nicht sonderlich realistisch gewirkt.
Reed kommt nicht "persönlich" in der Geschichte vor, dafür aber Ella, die aus der Sicht von Easton aber leider wie eine Mutter wirkt, welche sich Rund um die Uhr um ihn sorgt und hofft, dass er nichts Schlimmes macht.
Der Schreibstil war flüssig, jedoch musste ich ab und zu das Buch zur Seite legen, weil mich Easton und seine Handlungen ziemlich auf die Palme gebracht haben. So hatte ich leider keinen Lesefluss.
Nun kommen wir aber zu dem Punkt, welcher mich am meisten genervt und aufgeregt hat.
Mir liegt ziemlich viel an den Charakteren und natürlich auch an der Story. Beides hat mich hier aber sehr enttäuscht.
Denn ich konnte mit Easton nicht viel anfangen. Er hat die ganze Zeit unüberlegte Handlungen gemacht und ich bin mir sicher, dass er sich auch die Hand an die Stirn geschlagen hätte, hätte er seine eigenen Handlungen gelesen.
Der größte Teil der Story bezieht sich auf das Hinterherlaufen von Easton und dabei passiert noch etwas, was ich jetzt nicht vorwegnehmen möchte. Er hat sich selbst in eine bestimmte Situation geschleudert, welche er selbst hasst. Dabei war es total einfach, aus dieser Situation wieder herauszukommen!
Das hat mich die ganze Geschichte über begleitet und ich konnte einfach nicht fassten, was für ein Denkfehler, die Autorinnen hier hatten.
Das Ende wurde dann jedoch doch nicht besser, als erwartet, sondern es gab mal wieder einen ziemlich schnellen Plot, wie wir ihn kannten. Leider muss ich sagen, habe ich dieses Mal kein Bedürfnis weiter zu lesen, was ziemlich schade ist. Aber es kann auch sein, dass ich die Geschichte nach einer Zeit trotzdem weiter lese :)


Fazit: Von der Geschichte und auch von den Handlungen von Easton hat mich die Geschichte sehr enttäuscht. Vieles konnte ich gar nicht nachvollziehen und es hat nicht so viel Spannung, wie die Trilogie von Ella und Reed.

Veröffentlicht am 05.08.2017

Süße Geschichte, die mir aber nicht ganz zugesagt hat.

Mädchenmeute
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Titel: Mädchenmeute
Autorin: Kirsten Fuchs
Verlag: Rowohlt Rotfuchs
Seitenanzahl: 464
Preis: 9.99€

Charlotte und sieben andere Mädchen haben sich bei einem Survivel Camp angemeldet.
Nach einigen Vorfällen ...


Titel: Mädchenmeute
Autorin: Kirsten Fuchs
Verlag: Rowohlt Rotfuchs
Seitenanzahl: 464
Preis: 9.99€

Charlotte und sieben andere Mädchen haben sich bei einem Survivel Camp angemeldet.
Nach einigen Vorfällen entscheiden sie sich abzuhauen und schlagen sich selber in der Wildnis durch. Nun sind sie zwei Wochen frei und können machen, was sie wollen...

Ich muss sagen, dass mich der Klappentext schon sehr an das Buch "Tschick" von Wolfgang Herrndorf erinnert hat. Es hat auch viele Gemeinsamkeiten, nur dass dieses Buch auf Mädchen spezialisiert wurde.
Mein Cover sieht etwas anders aus, als auf dem Bild. Es ist in grün gehalten und ich muss zugeben, dass mir das Cover , was vermutlich die neuere Version ist, besser gefällt. 

Da man die sieben Mädchen sehr genau kennen lernt, hat man so seine Lieblinge. Leider war mir aber keines dieser Mädchen so richtig sympathisch, denn jede hatte so ihre etwas unangenehmen  Macken.
An dem Schreibstil von der Autorin muss man sich erst einmal gewöhnen. Er ist sehr ungewöhnlich und sehr stockend. 
Es ist lustig gehalten, wirkt aber auch etwas verrückt. Es ist mal etwas total anderes und jeder kommt damit unterschiedlich zurecht. Mir gefiel er allerdings leider nicht so, da man nach etlichen Seiten die Lust am Lesen etwas verlor. 
Es gab immer wieder ein paar Höhen und tiefen in dieser Geschichte.

Fazit: Insgesamt erinnert mich das ganze Buch sehr an "Tschick" und wer damit auch nicht so ganz klar kam,  sollte dieses Buch besser aus den Händen legen.

Für verrückte Jugendliche im frühen Alter könnte dieses Buch vielleicht besser geeignet sein, als für mich ;)

Veröffentlicht am 27.04.2026

Viel gewollt, aber wenig überzeugt

Empire of Burning Shadows (Magical Fate 1)
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„Empire of Burning Shadows“ konnte mich trotz erkennbarer Mühe der Autorin leider nicht überzeugen. Sowohl die liebevoll gestalteten Illustrationen als auch der detailreiche, bildhafte Schreibstil zeigen ...

„Empire of Burning Shadows“ konnte mich trotz erkennbarer Mühe der Autorin leider nicht überzeugen. Sowohl die liebevoll gestalteten Illustrationen als auch der detailreiche, bildhafte Schreibstil zeigen deutlich, wie viel Arbeit in diesem Buch steckt. Dennoch bleibt die Geschichte selbst hinter diesen Stärken zurück und konnte mich emotional nicht erreichen.

Ein zentrales Problem liegt für mich in der Protagonistin Joslin. Ihre Motivation, den entführten Bruder zu finden, ist grundsätzlich nachvollziehbar, wird jedoch im Verlauf der Handlung immer wieder durch unlogische Entscheidungen untergraben. Häufig handelt sie impulsiv, lässt sich stark von anderen beeinflussen und verliert dabei ihre eigentliche Zielstrebigkeit aus den Augen. Zwar konnte sie mich mit ihrer Leidenschaft fürs Kochen begeistern, aber sonst bleibt ihr Charakter eher blass.

Auch die Nebenfiguren hinterlassen keinen bleibenden Eindruck. Lanir wirkt eher unangenehm, während Khiran zwar mit Humor punktet, letztlich aber vor allem durch eine oberflächliche, mysteriöse Ausstrahlung definiert wird. Die angekündigte „Slow Burn“-Dynamik konnte ich dabei überhaupt nicht erkennen – im Gegenteil, die Entwicklungen wirken oft zu abrupt und wenig nachvollziehbar.

Der Schreibstil ist geprägt von einer Fülle an Adjektiven und ausschweifenden Beschreibungen, die jedoch selten zur Vertiefung der Handlung beitragen. Stattdessen geraten zentrale Elemente wie Plotentwicklung und Worldbuilding in den Hintergrund. Zwar gibt es Anfangs Andeutungen von Magischen Wesen wie Centrics und Etheri, aber sonst werden wir als Leser sehr im Dunkeln gehalten. Klar muss eine gewisse Spannung aufrecht erhalten werden, aber dennoch muss der Leser am Ball gehalten werden. Und das war hier nicht der Fall. Der Plott wirkte nicht wirklich ausgearbeitet, es fehlten Informationen und ich hatte das Gefühl in einer Geschichte mit ganz vielen Schlaglöchern zu wandern.

Das Ende hat mich nicht wirklich überrascht, aber ich glaube es könnte eine gute Grundlage sein den zweiten Band der Reihe, den ich jedoch nicht lesen werde.

Fazit:
Trotz schöner Gestaltung fehlt der Geschichte einfach die nötige Tiefe – sowohl bei den Charakteren als auch bei Handlung und Worldbuilding. Vieles wird nicht richtig erklärt, und die Handlung wirkt stellenweise unausgereift, was den Einstieg und das Mitfiebern schwierig macht. Insgesamt bleibt das Buch damit deutlich hinter seinem Potenzial zurück. Ich vergebe 2 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Grausam, oberflächlich und unverständlich

Das Lied der Tiefe
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Grausam, Oberflächlich und unverständlich.

So würde ich die Geschichte rund um Imogen beschreiben. Diese wuchs als Schützling von König Nemea in einer furchtbaren Welt auf, in der Sirenen gejagt werden ...

Grausam, Oberflächlich und unverständlich.

So würde ich die Geschichte rund um Imogen beschreiben. Diese wuchs als Schützling von König Nemea in einer furchtbaren Welt auf, in der Sirenen gejagt werden – und sie ist eine Sirene. Obwohl sie dabei unglaublich viel Potenzial hat zu einer starken Persönlichkeit heranzuwachsen, verliert sich Imogen in Gedanken, einer toxischen Beziehung und einer gewissen Oberflächlichkeit. Diese ist generell allen Charakteren zuzuschreiben. Keiner konnte mich berühren, die Handlungen sind oft unverständlich und schlussendlich war es mir quasi egal, was mit ihnen geschieht.

Der Schreibstil ist sehr sprunghaft und die Autorin liebt es grausame Szenen auszuschmücken, sodass ich manchmal fast schon Ekel empfand. Generell ist in diesem Buch viel passiert – aber vieles wurde eher zusammenhangslos erzählt und nicht weiter ausgeführt. Manchmal entdeckte ich Logiklücken und auch wenn die Autorin eine gewisse Romantik fast schon erzwungen hat, fühlte sie sich einfach nicht echt an. Dem geworbenen Spice Level von 3/5 würde ich auch stark widersprechen.

Das Worldbuildung hätte an sich so viel Potenzial gehabt! Aber bis auf ein paar Ausflüge in die geographische Situation, fehlte einiges, um ein gutes Leseerlebnis zu erreichen. Der Anfang und das Ende habe ich schon als recht grausam empfunden und das leider nicht im positiven Sinne. Da es sich hier um den ersten Teil einer Dilogie handelt, werde ich den zweiten Band nicht lesen. Generell hätte ich es besser gefunden, wenn in irgendeiner Art und Weise kommuniziert geworden wäre, dass es sich nicht um einen Einzelband handelt.

Von mir gibt es nur 2 Sterne. Die Grundidee hat Potenzial, aber die Umsetzung war leider ein Griff ins Klo.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Keine Leseempfehlung

The Deathless One
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Obwohl die Gestaltung eine Traum ist, lässt sich der Inhalt eher mit dem Gegenteil vergleichen.

Das Worldbuilding an sich ist echt grandios. Ich hatte das Gefühl im Mittelalter zu verweilen, im Zeitalter ...

Obwohl die Gestaltung eine Traum ist, lässt sich der Inhalt eher mit dem Gegenteil vergleichen.

Das Worldbuilding an sich ist echt grandios. Ich hatte das Gefühl im Mittelalter zu verweilen, im Zeitalter der Hexenverbrennung und Götteranbetung. Nur wurde darauf sehr wenig eingegangen. Prinzipiell drehte sich alles nur um die Hexen und dem Todlosen. Ein Gott der zwischen Leben und Tod verweilt und den eine gewisse Einsamkeit und Dunkelheit umgibt. Ihn als Charakter fand ich angenehm charmant, humorvoll und charismatisch.

Jessamine hingegen war im Vergleich total charakter- und farblos. Sie wird oft als selbstbewusst und stark beschrieben, ihre Handlungen lassen das aber überhaupt nicht widerspiegeln. Diese sind eher unüberlegt und nicht gerade durchdacht. Auch ihre Charakterentwicklung konnte ich der Autorin nicht abkaufen.

Der Schreibstil war recht gewöhnungsbedürftig. Bei den Bemühungen der Autorin sich literarisch gewieft auszudrücken, widerspricht sie sich stellenweise selber. Ihre bildhafte Art führt zu ausführlichen Monologen der Charaktere, aber keinesfalls zum Fortgang der Handlung.

Die Liebesgeschichte nahm den Hauptteil des Buches ein, spicy Szenen waren völlig unpassend und das eigentliche Ziel von Jessamine drückte immer mehr in den Hintergrund. Viele Szenen wurden unnötig in die Länge gezogen und stellenweise treten Logikfehler auf. Die eigentliche Wendung war überhaupt nicht überraschend, sondern geradewegs erwartbar. Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen und wir haben bei unseren Vermutungen einen tausendfach besseren Plot erstellt, als die Autorin selber. Man merkt, dass es sich hierbei um den Auftakt einer Trilogie handelt. Es wurden bereits am Anfang der Geschichte viele Fragen aufgeworfen, aber fast keine beantwortet.

Generell habe ich mir eine düstere, starke und unnachgiebige Geschichte erhofft – bekommen habe ich eine schwache Liebesromanze, die vielleicht das Ziel hatte düster zu erscheinen, aber es meilenweit verfehlt hat. Die Figuren waren blass, der Plott nicht durchdacht generell war es ein Leseerlebnis, das ich nicht weiterempfehlen möchte. Ich werde den zweiten Band der Trilogie nicht lesen.

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