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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2026

Mein neues Lieblingsbuch von Sarah Goodwin

Der Fjord
6

Der Thriller „Der Fjord“ von Sarah Goodwin hat mich von der ersten Seite an komplett in seinen Bann gezogen. Schon die Ausgangsidee sorgt für sofortige Spannung: eine idyllische Sommerkulisse, eine exklusive ...

Der Thriller „Der Fjord“ von Sarah Goodwin hat mich von der ersten Seite an komplett in seinen Bann gezogen. Schon die Ausgangsidee sorgt für sofortige Spannung: eine idyllische Sommerkulisse, eine exklusive Feier voller wohlhabender Gäste und das rätselhafte Verschwinden einer jungen Frau. Genau diese Mischung aus luxuriösem Setting und unterschwelliger Gefahr macht den Reiz der Geschichte aus.

Da ich bereits mehrere Bücher der Autorin gelesen habe, war meine Erwartung entsprechend hoch. Zum Glück wurde ich absolut nicht enttäuscht. Wie gewohnt setzt Sarah Goodwin weniger auf spektakuläre Action, sondern auf eine dichte, beklemmende Atmosphäre. „Der Fjord“ ist deshalb eher ein intensiver Spannungsroman als ein klassischer Hochgeschwindigkeits-Thriller. Und genau das macht ihn so fesselnd. Viele Personen sind verdächtig und das Miträtseln macht richtig Spaß.

Besonders beeindruckt hat mich die Protagonistin Amelia. Um das Verschwinden ihrer Schwester Rose aufzuklären, krempelt sie ihr ganzes Leben um und nimmt sogar eine falsche Identität an. Sich Tag für Tag zu verstellen und Teil einer Welt zu werden, zu der sie eigentlich nicht gehört, erfordert enormen Mut. Auch ihre Beziehung zu Ford, die vor allem dazu dient, Zugang zum Umfeld von Lawrence Fowley zu bekommen, zeigt, wie weit Amelia bereit ist zu gehen. Als jemand, der selbst eine Schwester hat, konnte ich ihre Motivation und ihre Gefühle sehr gut nachvollziehenman spürt beim Lesen, wie viel ihr diese Suche bedeutet.

Ein großer Pluspunkt des Buches sind die vielschichtigen Figuren. Die Autorin zeichnet ihre Charaktere sehr glaubwürdig und führt die Leser immer wieder geschickt auf falsche Fährten. Während der Party wirkt praktisch jeder verdächtig, und mit jeder neuen Enthüllung entstehen weitere Fragen. Dieses ständige Rätseln darüber, wem man noch trauen kann, sorgt für ein echtes Katz-und-Maus-Gefühl und hält die Spannung dauerhaft hoch. Im letzten Viertel wird das Tempo deutlich angezogen und die Autorin wartet mit einigen Überraschungen auf. Das Finale hat mich sprachlos zurückgelassen.

Optisch ist das Buch ebenfalls ein Highlight. Das Cover mit seiner geheimnisvollen Abendstimmung passt perfekt zur Geschichte und fügt sich wunderbar in die bisherigen Thriller der Autorin ein. Besonders der orangene Farbschnitt macht das Buch zu einem echten Hingucker im Regal.

Fazit: „Der Fjord“ ist ein atmosphärischer und gleichzeitig äußerst fesselnder Spannungsroman, der mit starken Figuren, vielen Verdächtigen und überraschenden Wendungen überzeugt. Für mich ist es sogar das bisher beste Buch von Sarah Goodwin. Wer ihre Geschichten mag oder spannende Thriller mit dichter Atmosphäre liebt, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Von mir gibt es volle 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher der Autorin.

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  • Spannung
Veröffentlicht am 31.03.2026

Absolutes Highlight - spannend bis zur letzten Seite

Missing Page - Tödliche Worte
12

Wow, was für eine Geschichte! Missing Page hat mir sogar noch besser gefallen als Hotel Ambrosia. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite komplett gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. ...

Wow, was für eine Geschichte! Missing Page hat mir sogar noch besser gefallen als Hotel Ambrosia. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite komplett gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Schon nach wenigen Kapiteln zeigt sich, dass Katie Kento genau weiß, wie man Spannung aufbaut. Das Tempo ist perfekt abgestimmt, die Handlung nimmt sofort Fahrt auf und jedes Kapitel wirkt durchdacht aufgebaut, um die Spannung stetig zu steigern und neue Puzzleteile zu enthüllen.

Ein abgelegenes Herrenhaus, stürmisches Wetter und eine Reihe undurchschaubarer Charaktere. Dieses Szenario sorgt für eine beklemmende, düstere Atmosphäre. Man weiß nie so richtig, wem man trauen kann, und genau das macht den Reiz aus. Die Geschichte entfaltet sich wie ein fein gesponnenes Netz, in dem jedes Detail zur richtigen Zeit an Bedeutung gewinnt. Statt auf nervenzerreißende Szenen zu setzen, lebt die Handlung vor allem vom Miträtseln. Einige mysteriöse Ereignisse werfen zahlreiche Fragen auf und sorgen dafür, dass man ständig eigene Theorien entwickelt.

Inhaltlich ist das Buch deutlich komplexer, als es zunächst scheint. Verschiedene Handlungsstränge greifen im Verlauf immer mehr ineinander. Im letzten Viertel geht es Schlag auf Schlag und aus vielen kleinen Szenen wird ein großes Ganzes. Die Zusammenführung aller Handlungsstränge ist sehr clever gestaltet. Besonders beeindruckt hat mich das Ende. Damit hatte ich absolut nicht gerechnet! Genau solche Wendungen liebe ich in einem Thriller.

Auch optisch hat mich das Buch total abgeholt. Das Cover ist richtig schön, der Farbschnitt ein echter Hingucker und das aufklappbare Fenster fand ich einfach ein cooles Extra.

FAZIT: Ein extrem fesselnder Jugend-Thriller mit cleverem Plot, vielschichtigen, undurchsichtigen Charakteren und durchgehend hoher Spannung. Für mich ist Missing Page ein absolutes Lese-Highlight. Volle 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung! Ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher der Autorin!

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  • Spannung
Veröffentlicht am 23.02.2026

Fesselnd, magisch und emotional – ein absolutes Highlight!

Das White Octopus Hotel
0

Dank des bildhaften Schreibstils von Alexandra Bell ist mir der Einstieg in das Buch unglaublich leichtgefallen. Schon von der ersten Seite an hat mich das White Octopus Hotel in seinen Bann gezogen. Ich ...

Dank des bildhaften Schreibstils von Alexandra Bell ist mir der Einstieg in das Buch unglaublich leichtgefallen. Schon von der ersten Seite an hat mich das White Octopus Hotel in seinen Bann gezogen. Ich liebe es, wie die Autorin eine zarte Romanze mit einem durch und durch magischen Setting verwebt. Alexandra Bell malt schon fast mit Worten und schafft eine unglaublich atmosphärische Welt. Man fühlt sich, als würde man neben Eve im Hotel stehen.

Ich habe das White Octopus Hotel mit Begeisterung erkundet, denn überall warten zauberhafte und magische Details. Die Geheimnisse des Hotels sind fesselnd umgesetzt und haben mich ständig zum Miträtseln animiert. Die Handlung, die sich über verschiedene Zeitebenen erstreckt, ist tiefgründig und regt zum Nachdenken an. Im Mittelpunkt steht Eve, die für eine Tragödie verantwortlich ist und diese Schuld ein Leben lang mit sich trägt. Es ist eine Geschichte über Schuld, Leben und den Tod. Trotz der schweren Themen verliert die Geschichte nie ihre Leichtigkeit. Die Liebesgeschichte spielt dezent im Hintergrund und ist perfekt in das magische Setting eingebettet.

Ich wechsle aus Zeitgründen am liebsten zwischen Hörbuch und Print hin und her. Bei diesem Hörbuch verleihen Sarah Dorsel und Sebastian Fischer der Geschichte ihre Stimmen. Beide machen ihre Sache hervorragend, aber besonders Sarah Dorsel hat es mir angetan. Ihre Stimme passt perfekt zu Eve, vermittelt ihre Emotionen unglaublich authentisch und zieht einen noch tiefer in die Geschichte hinein. Dank der beiden Sprecher wird das magische White Octopus Hotel zum Leben erweckt. Man fühlt sich direkt mitten im Geschehen.

Die Geschichte überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen und einer fantasievollen, originellen Umsetzung. An einer Stelle wirkt die Handlung etwas wirr, weil ich von einer Wendung vollkommen überrascht war und etwas ganz anderes erwartet hatte. Die Autorin versteht es meisterhaft, den Leser in die Irre zu führen. Das Ende hat mich emotional sehr berührt. Es ist bittersüß, zugleich tieftraurig und wunderschön.

„Manchmal ist das Ende ein Anfang.“ Dieses Zitat hat mich besonders berührt, weil es die bittersüße Magie der Geschichte einfängt und die emotionale Kraft der Geschichte perfekt zum Ausdruck bringt.

Fazit: Mit Das White Octopus Hotel erwartet den Leser ein anspruchsvoller, tiefgründiger und durch und durch magischer Roman, der noch lange nachhallt. Die Magie des White Octopus Hotels ist einfach unvergesslich - ein Element, das dieses Buch zu etwas ganz Besonderem macht. Ich habe mich regelrecht verliebt und werde das definitiv ein weiteres Mal lesen. Absolute Lese- und Hörempfehlung!

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Packend von der ersten bis zur letzten Seite

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
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Emily Rudolf konnte mich mit ihrem Thriller Die Housesitterin richtig begeistern. Im Laufe des Buches entfaltet sich eine komplexe, klug aufgebaute Geschichte, die geschickt mit den Erwartungen des Lesers ...

Emily Rudolf konnte mich mit ihrem Thriller Die Housesitterin richtig begeistern. Im Laufe des Buches entfaltet sich eine komplexe, klug aufgebaute Geschichte, die geschickt mit den Erwartungen des Lesers spielt. Besonders beeindruckt hat mich die Erzählweise. Die wechselnden Perspektiven verweben Gegenwart und Vergangenheit auf geschickte Weise miteinander und sorgen dafür, dass die Spannung konstant hoch bleibt. Nach und nach fügen sich weitere Puzzleteile ein. Doch auf den zweiten Blick passt das eine oder andere Puzzleteil doch nicht so recht. Nichts ist wie es scheint. Und genau diese cleveren Wendungen machen das Buch so spannend.

Das stimmungsvolle Setting könnte für diesen undurchsichtigen Thriller kaum passender sein. Die abgeschiedene Villa auf der einsamen Insel erzeugt eine beklemmende Atmosphäre und sorgt immer wieder für Gänsehaut. Die Isolation, die düstere Stimmung und die unterschwellige Bedrohung sind so greifbar beschrieben, dass mich sofort Bilder im Kopf hatte.

Im Laufe der Handlung entwickelt sich ein perfides Katz-und-Maus-Spiel, bei dem man ständig miträtselt. Emily Rudolf versteht es dabei meisterhaft, den Leser auf die falsche Fährte zu locken. Der Plot ist raffiniert und überrascht mit cleveren, unerwarteten Wendungen. Vor allem das überraschende Ende hat mich vollkommen überzeugt. Dieses Buch konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite mitreißen. Ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

Fazit: Die Housesitterin ist ein atmosphärisch dichter, raffiniert konstruierter Thriller mit einem perfiden Katz-und-Maus-Spiel und einem absolut überraschenden Ende. Ein echtes Spannungs-Highlight! Ich werde definitiv weitere Bücher der Autorin lesen.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Packender Thriller voller Spannung und überraschender Wendungen

Das Signal
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Da ich die Bücher von Ursula Poznanski liebe, war ich wahnsinnig gespannt auf ihren neuen Thriller. Und ich wurde nicht enttäuscht. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte gefesselt. Die Handlung ...

Da ich die Bücher von Ursula Poznanski liebe, war ich wahnsinnig gespannt auf ihren neuen Thriller. Und ich wurde nicht enttäuscht. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte gefesselt. Die Handlung ist super spannend, unvorhersehbar und extrem mitreißend.

Ein großer Teil des Reizes liegt für mich in den Charakteren. Niemand ist wirklich sympathisch, jeder hütet Geheimnisse. Nur Benno, der Sohn der Nachbarn, wirkt offen und ehrlich. Ansonsten weiß man nie so richtig, wer hier zu den Guten gehört. Hier ist nichts so, wie es auf den ersten Blick aussieht und fast jeder scheint Dreck am Stecken zu haben.

Besonders gelungen fand ich das Thema rund um die Tracker und die Tracking-App. Daraus entwickelt sich im Laufe der Handlung ein hochspannendes Katz-und-Maus-Spiel. Der Plot ist clever konstruiert und voller Wendungen. Die Atmosphäre ist bedrohlich und der Spannungsbogen straff gespannt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es regelrecht verschlungen.

Fazit: Das Signal ist ein extrem fesselnder Thriller, der durch seinen cleveren Plot, die undurchsichtigen Charaktere und die durchgehend hohe Spannung besticht. Absolute Leseempfehlung für alle Thriller-Fans, die Nervenkitzel und überraschende Wendungen lieben.

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