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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2026

Langatmig

Der letzte erste Kuss
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Mit 500 Seiten ist dieses Buch für New Adult doch ziemlich dick. Sicher wollte die Autorin sich Zeit für die Entwicklung von Freundschaft hin zu mehr nehmen, aber leider hat das meiner Meinung nach nicht ...

Mit 500 Seiten ist dieses Buch für New Adult doch ziemlich dick. Sicher wollte die Autorin sich Zeit für die Entwicklung von Freundschaft hin zu mehr nehmen, aber leider hat das meiner Meinung nach nicht so gut funktioniert. Von vorne rein spielte der sexuelle Aspekt eine ziemlich große Rolle, an welchem Punkt sich die Gefühle der Protagonist geändert hab, konnte ich dafür überhaupt nicht nachvollziehen. Stattdessen war das ewige hin und her von wegen „lass uns unsere Freundschaft nicht zerstören" nach der Hälfte eher nervig und zum Teil recht langatmig. Auch vorher der plötzliche Sinneswandel 20 Seiten vor Schluss kam, ist mir unerklärlich. Trotzdem hat mich das Buch zwischenzeitlich recht gut unterhalten und auch die Dynamik der Freundesgruppe mochte ich sehr.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Einmal und nie wieder

Die Einladung
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Ich bin nicht mit der Erwartung an dieses Buch gegangen, dass ich es lieben würde. Schließlich ist Thriller nicht mein Genre und ich habe das Buch nur für ein Seminar gelesen. Trotzdem hat das Buch mich ...

Ich bin nicht mit der Erwartung an dieses Buch gegangen, dass ich es lieben würde. Schließlich ist Thriller nicht mein Genre und ich habe das Buch nur für ein Seminar gelesen. Trotzdem hat das Buch mich in meiner Meinung gefestigt, dass ich mit Thrillern einfach nichts anfangen kann.
Zwar habe ich das Buch relativ schnell durchgelesen, da die Kapitel super kurz sind und ich eh unter Zeitdruck stand, aber wirklich packen konnte es mich zu keinem Zeitpunkt. Meistens war mein Kopf randvoll mit Fragezeichen, da für mich nichts auch nur in irgendeiner Weise Sinn ergeben hat. Alles war total überzogen und unnötig brutal Das völlig an den Haaren herbeigezogene Ende hat dem Ganzen die Krone aufgesetzt. Für mich heißt es im Bezug auf Fitzek: Einmal und nie wieder.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Interessante Idee, ausbaufähige Umsetzung

Metal Slinger – Dunkle Verheißung
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Obwohl ich aufgrund der ambivalenten Meinungen zu „Metal Slinger“ vor dem Lesen etwas skeptisch war, hat mir das erste Drittel erstaunlich gut gefallen. Ich habe sofort in die Handlung gefunden und vor ...

Obwohl ich aufgrund der ambivalenten Meinungen zu „Metal Slinger“ vor dem Lesen etwas skeptisch war, hat mir das erste Drittel erstaunlich gut gefallen. Ich habe sofort in die Handlung gefunden und vor allem das besondere Setting mitten im Meer hat mich fasziniert. Danach hat mich die Geschichte jedoch leider etwas verloren, da es meiner Meinung nach im weiteren Verlauf versäumt wurde, das Setting auszuarbeiten und die Charaktere weiterzuentwickeln.

Die Protagonisten Brynn und Acker hatten durchaus Potenzial, jedoch blieben beide etwas charakterlos und generisch. Diese Oberflächlichkeit zog sich leider auch durch die Liebesgeschichte: Beide gehen sofort sehr vertraut miteinander um, obwohl sie angeblich Feinde sind. Generell hat mir die Richtung, die die Liebesgeschichte eingeschlagen hat, nicht gefallen, da die beiden eigentlich keine andere Wahl haben, als zusammenzukommen – Romantik kam bei mir auf diese Weise gar nicht auf. Ich glaube, mein Hauptproblem bestand insgesamt darin, dass die Protagonisten ständig Informationen zurückhalten, wodurch auch ich als Leserin keinen Zugang zu ihnen gefunden habe.

Wie bereits angesprochen, hatte auch das Setting viel Potenzial, das jedoch meinem Empfinden nach nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Ich hätte mir etwas detailliertere Beschreibungen gewünscht, da ich mir manche Situationen und vor allem die Schauplätze nicht richtig vorstellen konnte. Zudem spielt ein Großteil des Buches abseits der Zivilisation, sodass auch die Herrschaftsverhältnisse bisher eher vage blieben.

Alles in allem eine interessante Idee mit innovativem Setting, jedoch konnte mich die Umsetzung leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Fehlende Spannung

Seven Deadly Thorns – Ein Herz so schwarz wie Ebenholz
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In „Seven Deadly Thorns“ geht es um Viola, die ihre Schattenmagie um jeden Preis verbergen muss. Als die Königin Violas Geheimnis auf die Spur kommt, setzt sie ihren Sohn Roze auf sie an. Doch Roze bietet ...

In „Seven Deadly Thorns“ geht es um Viola, die ihre Schattenmagie um jeden Preis verbergen muss. Als die Königin Violas Geheimnis auf die Spur kommt, setzt sie ihren Sohn Roze auf sie an. Doch Roze bietet Viola einen Deal an: Wenn sie ihm hilft, den Tod seines Vaters aufzuklären, wird er sie verschonen …

Der Beginn von „Seven Deadly Thorns“ war ziemlich vielversprechend. Trotz des hohen Tempos habe ich gut in die Handlung gefunden. Auch die kurzen Zusammenfassungen der Abschnitte im Märchenstil haben mir sehr gefallen. Im Mittelteil hat die Geschichte jedoch leider an Tempo verloren.

Der Fokus der Handlung liegt auf den Ermittlungen von Roze und Viola, die nur schleppend vorankommen. Zudem arbeiten die beiden eher aneinander vorbei als zusammen, wodurch sich die fehlenden Fortschritte erklären lassen. Nach Beenden des Buches wurde zwar deutlich, wieso die Handlung so ablaufen musste, jedoch hätte ich mir dann einen anderen Handlungsfokus gewünscht, da meiner Meinung nach zu wenig passierte. Tatsächlich hätte ich ein Buch über die angedeutete Geschichte der Eltern wahrscheinlich interessanter gefunden.

Ein weiteres Problem ist der relativ kurze Handlungszeitraum von nur sieben Tagen. Hierdurch gab es wenig Zeit, die Liebesgeschichte zu entwickeln. Generell wirkten die Charaktere auf mich noch unausgereift und die Nebenfiguren waren eher Werkzeuge und keine relevanten Charaktere. Ähnliches gilt für das Worldbuilding, das – wie in Märchen üblich – auch nur angedeutet wurde.

Alles in allem eine interessante Grundidee, die mich in der Umsetzung aufgrund der fehlenden Spannung leider nicht überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 05.12.2025

Für meinen Geschmack zu viel Drama

Silver Lights - The more I hate you
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In „Silver Lights“ geht es um Shae, die nach Golden Bay zurückkehrt, weil sie sich ihrer jüngeren Schwester wieder annähern will. Um sich den Verkupplungsversuchen ihrer Eltern zu entziehen, geht sie mit ...

In „Silver Lights“ geht es um Shae, die nach Golden Bay zurückkehrt, weil sie sich ihrer jüngeren Schwester wieder annähern will. Um sich den Verkupplungsversuchen ihrer Eltern zu entziehen, geht sie mit Beck, den sie eigentlich nicht ausstehen kann, eine Fake-Beziehung ein …

Bei „Silver Lights“ handelt es sich um ein Spin-Off der „Golden Bay“-Trilogie, die ich nicht gelesen habe. Eigentlich sollen die Reihen unabhängig voneinander lesbar sein, jedoch hatte ich das Gefühl, dass mir einige Informationen gefehlt haben. Die Protagonisten können sich von Beginn an nicht ausstehen – ich habe aber nicht wirklich verstanden, wieso die beiden ein Problem miteinander haben. Auch in Bezug auf die Nebencharaktere hatte ich das Gefühl, dass es durchaus sinnvoll ist, vorher „Golden Bay“ zu lesen.

Fake-Dating ist ein Trope, das ich bereits häufig gelesen habe. Positiv ist mir deshalb aufgefallen, dass Shae tatsächlich mehrere Personen fragen muss, bis jemand einwilligt, ihren Fake-Freund zu spielen. Die weitere Umsetzung konnte mich dann aber leider nicht wirklich überzeugen. Für meinen Geschmack gab es zu viel unglaubwürdiges Drama, wodurch ich emotional nicht mitgerissen wurde.

Auch mit den Protagonisten bin ich leider nicht richtig warm geworden. Beide haben viele Geheimnisse und vor allem Beck ist ein Buch mit sieben Siegeln. Aufgrund dessen habe ich das Handeln der beiden häufig nicht nachvollziehen, geschweige denn eine Bindung zu ihnen aufbauen können.
Damit zusammenhängend konnte ich auch die Entwicklung der Beziehung nicht nachempfinden. Generell ist diese eher körperlich als emotional, da die beiden abseits ihres Deals kaum Zeit miteinander verbringen.

Alles in allem hat das Buch meinen Geschmack aufgrund des vielen Dramas und der unnahbaren Protagonisten leider nicht getroffen.

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