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Veröffentlicht am 16.12.2017

Wundervoller Roman über das Leben und die Liebe

Der Duft von Honig und Lavendel
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In „Der Duft von Honig und Lavendel“ erzählt Donatella Rizzati die Geschichte von Viola, einer jungen, italienischen Naturheilkundlerin, die aufgrund eines schmerzhaften Verlustes einen Neuanfang in Paris ...

In „Der Duft von Honig und Lavendel“ erzählt Donatella Rizzati die Geschichte von Viola, einer jungen, italienischen Naturheilkundlerin, die aufgrund eines schmerzhaften Verlustes einen Neuanfang in Paris wagt.

Bereits der Buchtitel und das wundervolle in zartem Rosa gehaltene Cover, mit den zum Trocknen auf eine Leine gehängten Kräuterbüscheln, haben meine Neugier geweckt. Klappentext und Leseprobe taten ihr Übriges.

Die Autorin verfügt über einen sehr ansprechenden, flüssigen und überaus kurzweiligen Schreibstil, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern konnte. Langweilige Passagen oder langatmige Seitenfüller kommen erfreulicherweise zu keiner Zeit vor.

Das Buch unterhält den Leser neben einer durchweg spannenden und gefühlsbetonten Lebens-/ und Liebesgeschichte, auch mit interessanten, nicht allzu ausschweifenden Informationen zu naturheilkundlichem Wissen und Kräutern verschiedenster Art.

Es finden sich im gesamten Buch immer wieder kleine Wellness-/ Entspannungsrezepte für die Herstellung von Badezusätzen, Gesichtsmasken, Cremes etc. mit natürlichen Ingredienzien.

Die Atmosphäre wird sehr gut vermittelt, sowohl die romantischen Gässchen in Paris, als auch Gisèles kleiner Kräuterladen, erwachen sofort vor dem geistigen Auge des Lesers zum Leben. Man riecht geradezu die würzig duftenden Aromen der Kräuter, Öle etc., und verspürt die urige Wohlfühlatmosphäre, die der kleine Laden ausstrahlt.

Die Protagonisten, allen voran die Hauptfigur Viola, erwecken gleich Sympathie und Interesse. Andere, wie etwa Romain, wirken geheimnisvoll und undurchsichtig, was ihr Verhalten und ihre Absichten betrifft, so wird Neugier beim Leser geweckt und Spannung erzeugt.

Fazit: Dieser Roman hat mich wunderbar unterhalten. Ich hätte noch ewig weiterlesen können. Ein sehr gelungenes Debüt der Autorin. Ich bin auf ihre weiteren Bücher gespannt, und hoffe dass sie ihrem Stil treu bleibt, und mich ihr nächstes Buch erneut so begeistern kann wie es dieses hier getan hat.

Achtung Spoilergefahr!
Sehr gut hat mir gefallen, dass das Buch nicht -wie leider oft- in einem übertriebenen, kitschigen Ende gipfelte, mehr möchte ich nicht verraten, um zukünftigen Lesern die Spannung zu erhalten.
Ende Spoiler

Veröffentlicht am 16.12.2017

Originelle und humorvolle Unterhaltung

Das Herz am linken Fleck
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Mit „Das Herz am linken Fleck“ ist dem Autor Andreas Herteux ein origineller und amüsanter Roman gelungen.

Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht. Die Protagonisten erwecken größtenteils durch ihre ...

Mit „Das Herz am linken Fleck“ ist dem Autor Andreas Herteux ein origineller und amüsanter Roman gelungen.

Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht. Die Protagonisten erwecken größtenteils durch ihre manchmal schrullige, aber auch liebenswerte Art, Sympathie. Der Hauptprotagonist Gregor Asmas ein „Pseudo-Gutmensch“, meint es zwar oft gut mit seinen Mitmenschen, aber gut gemeint, ist nicht immer auch gut gemacht, dieses Sprichwort trifft recht passend auf die Figur zu.

Die Atmosphäre wird bildhaft geschildert, so dass sich der Leser gut in das Buch hineinversetzen kann.

Durch seinen flüssigen und geschliffenen Schreibstil gelingt es Andreas Herteux den Leser kurzweilig und humorvoll zu unterhalten.

Ganz wenige Stellen gestalteten sich ein wenig zäh, da meiner Meinung zu ausschweifend gerade auf politische Themen eingegangen wurde. Dies nimmt aber nur einen kleinen Teil des Buches ein, weshalb mich dies in der Gesamtbetrachtung nicht sehr störte.

Wie bereits in seinen vorherigen Büchern wagt sich der Autor auch an Themen, die trotz des heiter-amüsanten Grundtenors des Buches, eine Brise Gesellschaftskritik durchblicken lassen. Mit teils bissigem Humor nimmt er auf intelligente Art gängige Klischees auf die Schippe, ohne dabei auf ausgetretenen Pfaden zu wandeln.

Fazit: Mit seinen manchmal schrägen Charakteren und viel Witz hat mir dieser Roman heitere Lesestunden beschert. Ich wurde sehr originell und humorvoll unterhalten.

Ich danke dem Verlag für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Veröffentlicht am 07.04.2018

Packender Psychothriller

Schweige nun still
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„Schweige nun still“ von Emily Elgar spielt auf der Station für Koma-Patienten eines Krankenhauses, auf der eine bewusstlose junge Frau eingeliefert wird.

Die Geschichte wird dabei aus den Perspektiven ...

„Schweige nun still“ von Emily Elgar spielt auf der Station für Koma-Patienten eines Krankenhauses, auf der eine bewusstlose junge Frau eingeliefert wird.

Die Geschichte wird dabei aus den Perspektiven drei unterschiedlicher Protagonisten erzählt.

Die Autorin verfügt über einen ansprechenden Schreibstil. Mit ihrer atmosphärischen Darstellung erzeugt sie durchgängige Spannung beim Lesen.

Es handelt sich bei diesem Thriller um keinen actionreichen Nervenkitzel, er punktet vielmehr durch interessante Charaktere und einen verstörenden Grundtenor.

Das düstere Cover weckt Neugier und passt perfekt zu einem Psychothriller.

Fazit: Ein atmosphärischer Thriller mit gelungenen Psychoelementen, der mir unter die Haut ging. Beim Lesen stellte sich ein beklemmendes Gefühl ein, welches bis zum Schluss anhielt.

Mir wurde freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies nimmt keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Veröffentlicht am 12.02.2018

Bittersüße Lovestory

Verliere mich. Nicht.
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„Verliere mich.Nicht“ der zweite Band der bittersüßen Liebesgeschichte zwischen Sage und Luca von Laura Kneidl sorgt für große Gefühle und Herzschmerz.

Ich muss vorwegnehmen, dass ich den ersten Teil ...

„Verliere mich.Nicht“ der zweite Band der bittersüßen Liebesgeschichte zwischen Sage und Luca von Laura Kneidl sorgt für große Gefühle und Herzschmerz.

Ich muss vorwegnehmen, dass ich den ersten Teil „Berühre mich.Nicht“ nicht gelesen habe. Dennoch bin ich ohne Schwierigkeiten sofort in die Geschichte eingestiegen. Ich war natürlich auch skeptisch, ob es sich bei den beiden Büchern eventuell nur um einen Hype handelt.

Doch die Autorin hat mich ab der ersten Seite mit ihrem lockeren und ansprechenden Schreib- und Erzählstil in das Buch hineingezogen.

In gewisse Dinge musste ich mich erst einlesen, da mir an wenigen Stellen etwas Hintergrundwissen fehlte, z.B. die Vorgeschichte mit Alan. Dies stellte aber kein nennenswertes Problem dar.

Die Hauptfigur Sage war mir gleich auf Anhieb sympathisch. Auch die anderen Protagonisten stellen interessante Charaktere dar, und tragen zu einem lebendigen Handlungsverlauf bei.

Ab der Hälfte des Buches gestalteten sich einige Passagen, wie z.B. die halbherzige Wohnungssuche von Sage, oder die Episoden mit Grace etwas langatmig und überflüssig. Manche Handlungen wirkten auch ein wenig konstruiert, wer würde nach solchen Vorkommnissen wieder bei seinem Ex-Freund einziehen. Dennoch ist das Buch, auch mit diesen kleinen Kritikpunkten, ein sehr unterhaltsames Lesevergnügen gewesen.

Das türkisfarbene Cover, in geometrischem Design, gefällt mir sehr gut. So ist das Buch auch beim aus der Hand legen ein wunderbarer Hingucker.

Fazit: Dieser New-Adult Roman hat mich durch seinen unkomplizierten und kurzweiligen Stil vollkommen in die Handlung eintauchen lassen. Auch emotional konnte mich das Buch überzeugen, ich habe mit Sage zusammen gelitten und geliebt. Eine berührende Lovestory, die mich perfekt unterhalten hat.

Mir wurde freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies nimmt keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Veröffentlicht am 04.02.2018

Spannende Agentenbuchreihe

Man trifft sich stets zweimal (Teil 1)
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Der 1. Teil von Band 11 „Man trifft sich stets zweimal“ der Geheimagenten-Serie „Spionin wider Willen“ von Mila Roth sorgt für spannende Unterhaltung mit dem Agentenduo Markus Neumann und Janna Berg.

Dies ...

Der 1. Teil von Band 11 „Man trifft sich stets zweimal“ der Geheimagenten-Serie „Spionin wider Willen“ von Mila Roth sorgt für spannende Unterhaltung mit dem Agentenduo Markus Neumann und Janna Berg.

Dies war mein erstes Buch dieser Reihe. Den Einstieg erleichtert und übersichtlicher gestaltet, haben mir die Auflistung und kurze Beschreibung der Haupt- und Nebenpersonen zu Anfang des Buches.

Die Protagonisten stellen interessante und sympathische Charaktere dar, mit Ausnahme der Gegenspieler natürlich.

Der Autorin ist eine gute Mischung aus Fall und Privatleben der Figuren gelungen. Das zivile Leben von Janna Berg erzeugt eine gelungene Wohlfühlatmosphäre, die einen schönen Kontrast zu den spannenden Fallszenen bildet.

Der flüssige Schreibstil der Autorin sorgt für ein kurzweiliges und unterhaltsames Lesevergnügen. Zu Anfang hat es ein wenig gedauert bis die Geschichte in Fahrt kam, doch dann wurde es umso aufregender.

Fazit: Ein spannendes Abenteuer, das mit einem sympathischen Agententeam bei mir für gute Unterhaltung sorgte.

Mir wurde freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies nimmt keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.