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Veröffentlicht am 01.05.2018

Eine Thematik, über die man mal nachdenken darf

Vergiss nicht, dass wir uns lieben
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Inhalt
Auf der Seite des FeuerWerke Verlages habe ich einen Satz gelesen, der die Geschichte in wenigen Worten wiedergibt:

Der Roman, der wie ein Krimi beginnt, wird zu einer bewegenden Liebesgeschichte ...

Inhalt
Auf der Seite des FeuerWerke Verlages habe ich einen Satz gelesen, der die Geschichte in wenigen Worten wiedergibt:

Der Roman, der wie ein Krimi beginnt, wird zu einer bewegenden Liebesgeschichte in der sich alle Fragen letztlich auf die eine Frage reduzieren: Wie groß ist die Macht der Liebe wirklich?

Ohne von einander zu wissen, wachen eine Frau und ein Mann an verschiedenen Stellen eines Waldes auf. Sie können sich beide nicht daran erinnern, wie sie dort hin gekommen sind, sie wissen nicht einmal, wer sie sind. Nach dem ersten Schock beginnen sie beide die Gegend zu erkunden und gelangen zu einem Haus, wo sie aufeinander treffen.

Sie werden zunächst zu einer Zweckgemeinschaft, geben sich Namen, erkunden das Haus und die Umgebung und müssen feststellen, dass sie weder Kontakt zur Außenwelt aufnehmen, noch auf Hilfe hoffen können. Paula und Johannes, wie sie sich nun nennen, finden mit der Zeit zueinander und leben ihre Liebe in ihrem kleinen Paradies. Doch eines Tages tauchen Menschen auf und wollen ihnen die Antworten auf die Fragen geben, die sie sich vor vielen Monaten, bei ihrem ersten Aufeinandertreffen gestellt haben, für die sie sich nun aber gar nicht mehr interessieren. Doch es gibt kein Entkommen, schonungslos erfahren sie die ganze Geschichte und stehen vor den Trümmern ihres so kurzen gemeinsamen Lebens.

Protagonisten
"Sie" und "Er" wachen unabhängig von einander auf einer Insel auf und Treffen sich nach einiger Zeit, um festzustellen, dass sie das gleiche Schicksal teilen. Sie geben sich die Namen Paula und Johannes.

Die beiden sind schwer zu charakterisieren, da sie sich in einer Ausnahmesituation befinden. Sie müssen sich arrangieren, entdecken sich, entdecken den anderen, sind fernab von Zivilisation.

Die beiden Protagonisten wissen zu Beginn genau so wenig über sich, wie der Leser. In den Monaten ihres Zusammenlebens geschieht hin und wieder etwas, was sie auf ihr früheres Leben schließt lässt. Beispielsweise entdeckt Johannes seine Liebe zum Schreiben und Paula stellt fest, dass sie ärztliche Versorgung leisten kann. Im Nachhinein erfahren die beiden, dass sie damit sehr nah an der Wahrheit lagen.

Handlung
Ich fand den Einstieg in die Geschichte sehr schwer. Für mich hatte das eher weniger von einem Krimi, als vielmehr von einem Fantasy-Roman, denn welchen Grund sollte es auch geben, dass die beiden Protagonisten sich nicht mehr daran erinnern konnten, wer sie waren und woher sie kamen, wie sie aussahen und wie ihre Stimme klang.

Das hat mir auf den ersten Seiten viele Längen beschert. Doch das Durchhalten hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Liebesgeschichte, die sich langsam zwischen den beiden entwickelt, ist wunderbar geschrieben. Die Macht der Liebe zeigt sich darin, dass die beiden sich zuerst an ihr kleines Paradies gewöhnen und sich später nicht mehr vorstellen können, in eine Zivilisation zurückzukehren, bzw. sogar Angst davor haben.

Die Auflösung über den Gedächtnisverlust fand ich sehr spannend konstruiert. Ich möchte nicht zuviel verraten, denn dieser Teil ist maßgeblich für die ganze Geschichte.

Schreibstil
Den Schreibstil von Barbara Leciejewski habe ich mehrfach unterschiedlich aufgenommen. Am Anfang war er etwas kühl, die Liebesgeschichte eher zart, während die Auflösung um die Vergangenheit etwas härter und manchmal sogar schonungslos war. Die Beschreibungen der Umgebung sind bildhaft, so dass man als Leser vor dem inneren Auge sehen konnte, was die beiden Protagonisten so fasziniert hat.

Fazit
"Vergiss nicht, dass wir uns lieben" von Barbara Leciejewski ist ein etwas anderes Buch, an das man keine Erwartungen stecken darf. Damit meine ich nicht die Wertung des Buches, sondern, dass man keine Liebesgeschichte erwarten darf und auch keinen Krimi. Als Leser muss man sich auf das Buch einlassen können.

Hier hat sich das Durchhalten ganz eindeutig gelohnt, denn obwohl ich anfangs einige Absätze nur quergelesen habe, hat mich die Handlung dann gepackt, mir eine zarte Liebesgeschichte und danach ein Thema beschert, über das man ruhig einmal nachdenken darf.

Veröffentlicht am 10.03.2018

War ich anfangs noch etwas skeptisch, hat mich das Buch von Seite zu Seite mehr fesseln können

DREAM ON - Tödliche Träume
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Der Protagonist und seine Geschichte
Nick Quentin ist in seinem bisherigen Leben noch nicht viel gelungen. Durch „Vitamin B“ hat er nun einen Job bei der Firma DREAM ON erhalten, die sich außerhalb von ...

Der Protagonist und seine Geschichte
Nick Quentin ist in seinem bisherigen Leben noch nicht viel gelungen. Durch „Vitamin B“ hat er nun einen Job bei der Firma DREAM ON erhalten, die sich außerhalb von Las Vegas befindet und eine in sich geschlossene Einheit ist, in der die beschäftigten nicht nur arbeiten, sondern auch wohnen und einkaufen können.

Die Firma hat eine lebensechte Traumwelt entwickelt, in die jeder Nutzer eintauchen kann. Nicks Aufgabe ist es, die Traumwelt weiterzuentwickeln, in dem er am PC beispielsweise Räume ausstattet oder Plätze ausbaut.

Doch kurz nach seiner Ankunft kommt es zu einem Todesfall und Nick ist der Hauptverdächtige des Sicherheitsdienstes und des leitenden FBI-Ermittlers. Zusammen mit seinen neuen Freunden von DREAM ON beginnt er mit eigenen Nachforschungen. Dabei geraten sie selbst ins Visier eines wesentlich stärkeren Gegners, der ihnen sowohl in der Traumwelt, als auch in der Realität nach dem Leben trachtet.

Meine Gedanken zum Buch
Nikolas Stoltz startet sein Buch mit der Vorstellung des Protagonisten und dessen Einführung bei DREAM ON sowie die damit verbundenen Tätigkeiten. Eine begehbare Traumwelt – was bis zu diesem Zeitpunkt abstrakt in der Luft hing, wurde damit zu einem immer klareren Bild, was gar nicht so fern der Realität war, wie ich zunächst angenommen hatte. Gedanken lesen, Wahrheitsseren, warum sollte es nicht irgendwann einen Hersteller von Konsolenspielen geben, der unsere Wünsche herausfiltert und diese in einer Traumwelt Wirklichkeit werden lässt.

War ich anfangs noch etwas skeptisch, hat mich das Buch von Seite zu Seite mehr fesseln können und entwickelte sich zu einem Pageturner. Allerdings waren mir die Einstiege in die Traumsequenzen zeitweise zu langatmig. Nick kommt in die Traumwelt, seine Traumbegleiterin wartet auf ihn, sie ist sexy angezogen, er schaut ihr nach, er muss sich umziehen. Das waren immer und immer wieder ähnliche Szenen. Sicherlich ist es notwendig, dass Nick zunächst „ankommt“, doch diese Absätze habe ich irgendwann übersprungen.

Was mir gar nicht gefallen hat, war, dass die FBI-Ermittlerin Lena so schlecht wegkommt. Sie ist eine sympathische Frau, die einen großen Fehler begangen hat, was sie fast ihren Job gekostet  hätte. Abgeschoben nach Las Vegas und dort als Anhängsel eines Macho-Partners mit etlichen Dienstjahren mehr auf dem Buckel, der bei den Ermittlungen ungern nach rechts und links sieht, wird sie mit ihren Ideen zur klein gehaltenen Einzelkämpferin. Sie trägt sehr viel zur Lösung des Falles bei und dennoch ist ihr am Ende kein Triumph vergönnt. Zugegeben, nach allem, was bis dahin passiert ist, hätte sie zwar ein grandioses Ende verdient, aber das Vorgehen des FBI dürfte realistischer sein als mein Wunsch vom Triumph.

Was der Autor hingegen sehr sehr gut gelöst hat, ist der stetige Wechsel von Realität zu Traumwelt. Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die teils in der realen Welt und teils in den Traumsequenzen verlaufen, sich irgendwann vermischen, aber alle weitergeführt werden. Weitergeführt, nicht beendet, denn es wird wohl einen zweiten Teil geben und das macht in meinen Augen auch Sinn, denn gerade die Geschichte um Lena scheint mir noch nicht zu Ende zu sein. Vielleicht kommt sie ja doch noch wesentlich besser zur Geltung. Ich würde es ihr wünschen.

Dennoch bin ich der Meinung, dass man dieses Buch unabhängig von einem etwaigen zweiten Teil lesen kann, denn die Handlung wurde durchaus zu einem runden Ende gebracht.

Wie oben schon beschrieben, konnte mich der Thriller von Seite zu Seite mehr fesseln. Auch wenn ich kleine Einschränkungen gemacht habe, vergebe ich daher vier von fünf Sternen.

Veröffentlicht am 10.03.2018

Geht unter die Haut

Die Melodie eines Sommers
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Die Protagonisten und ihre Geschichte
Kristina ist mit Peter verheiratet, lebt in Lüneburg und ist Mutter von zwei mittlerweile erwachsenen Kindern. Gerade als sie feststellt, dass ihre Kinder sie nicht ...

Die Protagonisten und ihre Geschichte
Kristina ist mit Peter verheiratet, lebt in Lüneburg und ist Mutter von zwei mittlerweile erwachsenen Kindern. Gerade als sie feststellt, dass ihre Kinder sie nicht mehr brauchen, beschließt ihr Mann, für einige Wochen alleine nach Indien zu fliegen, um dort Yoga zu praktizieren.

Kristina weiß im ersten Moment nicht, was sie ohne Verpflichtungen mit ihrer Zeit anfangen soll, doch dann überredet ihre Freundin sie, die Koffer zu packen und ebenfalls alleine zu verreisen.

In Lissabon findet sie schnell Anschluss. Doch die Erinnerung an ihre große Liebe Luis, mit dem sie während des Studiums liiert war, zieht sie in dessen Heimatstadt Nazaré, wo ihr das Schicksal Luis vor die Füße spült. Obwohl er sie damals bitter enttäuscht hat, als er nicht bereit war, sich dauerhaft zu binden, verbringen die beiden glückliche Tage und Nächte miteinander. Doch Kristina hat nicht nur eine Familie in Deutschland, sondern auch ein Geheimnis, das sie Luis all die Jahre verschwiegen hat.

Meine Gedanken zum Buch
Verena Rabe hat eine Protagonistin gewählt hat, die gerade an einer neuen Schwelle ihres Lebens steht. Nachdem sie jahrelang für ihre Familie da war, wird sie auf einmal nicht mehr gebraucht. Es war schön, mitzuerleben, wie Kristina wieder Ziele ins Auge fasst und aus sich herauskommt.

Gleichzeitig trifft sie nach vielen Jahren erneut auf ihre große Liebe und gerät in einen Zwiespalt. Sie muss sich klar darüber werden, was sie will. Da ist einerseits ihr Mann, der zwar gerade eigene Wege geht, der ihr aber den Schutz eines geregelten und altbewährten Lebens bietet, während Luis andererseits Empfindungen hervorruft, die sie nach ihrer Beziehung mit ihm nie wieder erlebt hat.

In diesem Roman ist viel vom Fado zu lesen, einer Musik, die ich zuvor nur dem Namen nach kannte. Der Fado ist ein Gesang voller Wehmut und sanfter Melancholie. Verena Rabe beschreibt die Wirkung, die diese Musik auf ihre Protagonistin hat, richtig nachvollziehen konnte ich das erst, als ich mir Fado selbst angehört habe. Die Musik geht unter die Haut und ich kann gut nachvollziehen, dass sie viele Emotionen hochspült.

Kristina ficht einen inneren Kampf aus, allerdings konnte ich lange Zeit nur erahnen, in welche Richtung sie tendiert. Mir war nicht klar, ob es wirklich Liebe ist, die Kristina mit Luis verbindet, oder ob es lediglich der Reiz des Neuen und Verbotenen ist. Das hat mich ein wenig gestört, hier hätte ich mir für mich selber mehr Klarheit gewünscht. Was mir gut gefallen hat, waren einige Nebencharaktere wie Kristinas Freundinnen in Deutschland und in Portugal und auch Luis Mutter hat mich sehr fasziniert.

„Die Melodie eines Sommers“ ist kein ChickLit, den man einfach weg liest, sondern ein Roman der tiefer geht. Ich habe das Buch mehrfach unterbrochen, was aber nicht daran lag, dass es mir nicht gefallen hat, es gab einfach Momente, in denen der Verlauf der Geschichte zu schwermütig war, so dass ich eine Pause gebraucht habe.

Veröffentlicht am 10.03.2018

Kann man dem Gehirn Erinnerungen entnehmen?

Das Jesus-Experiment
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Der Protagonist und seine Geschichte
Tom Jennings ist Hirnforscher und hat eine Möglichkeit gefunden, Erinnerungen sichtbar zu machen. Dabei geht es nicht um die eigenen Erinnerungen, sondern die, die ...

Der Protagonist und seine Geschichte
Tom Jennings ist Hirnforscher und hat eine Möglichkeit gefunden, Erinnerungen sichtbar zu machen. Dabei geht es nicht um die eigenen Erinnerungen, sondern die, die man von seinen Vorfahren „geerbt“ hat.

Er hört von einer Frau namens Giulia, die angeblich eine direkte Nachfahrin von Pontius Pilatus sein soll. Durch die von Pontius Pilatus vererbten Erinnerungen besteht die Möglichkeit, dass Jennings durch Giulia Bilder von Jesus erzeugen könnte. Verkompliziert wird die Sache dadurch, dass Giulia Autistin ist.

Doch nicht jeder ist an der Wahrheit interessiert und so werden Jennings und Giulia zu Gejagten.

Meine Gedanken zum Buch
Dieses Buch habe ich auf meinem Blog vorgestellt und unter anderem auch darauf hingewiesen, dass das Visualisieren von Gedanken keine Zukunftsmusik ist. Tatsächlich konnte bereits bewiesen werden, dass Mäuse die Erinnerung an traumatische Erlebnisse an ihre Kinder vererben. Und es ist Wissenschaftlern an der University of California, Berkeley gelungen, Mithilfe eines Computers zu rekonstruieren, was eine verkabelte Person gerade sieht.

Das Buch handelt nicht nur von der Visualisierung von Erinnerungen. Es wirft auch die Frage auf, ob Erinnerungen entnommen und durch falsche Erinnerungen ersetzt werden kann. Und es handelt von Jesus und den Fragen, wie er aussah und ob sich wirklich alles so zugetragen hat, wie die Bibel es überliefert. Ein beängstigendes Thema, dass der Autor hervorragend umgesetzt und überwiegend spannend gestaltet hat.

Recht schnell sind mir Fußnoten aufgefallen, die auf ein umfangreiches Quellenverzeichnis hinweisen, das aufzeigt, wie viel Bernd Roßbach für dieses Buch recherchiert hat. Leider wurde die Geschichte durch wissenschaftliche und geschichtliche Ausführungen zwischendurch etwas langatmig.

Nach dem Lesen muss ich feststellen, dass der Klappentext etwas irreführend ist. Ich habe mit einer langen Treibjagd à la Dan Brown gerechnet, aber die erste Hälfte des Buches dreht sich beispielsweise um eine Fernsehshow, in der die wissenschaftlichen Erfolge von Jennings als Unterhaltungssendung einem Millionenpublikum bekannt gemacht werden und um einen Patentrechtsstreit. Die Treibjagd selbst nimmt eher einen kleineren Teil der Handlung ein.

Außerdem gibt es Nebenstränge, die für mich nicht abgeschlossen sind, so hat Jennings beispielsweise eine Begegnung mit einer staatlichen Behörde und hat danach das Gefühl, dass ihm Erinnerungen verloren gegangen sind. Was es damit auf sich hat, wurde für mich nicht geklärt.

Trotz dieser Kritikpunkte vergebe ich vier von fünf Eulen, weil mich die Idee zum Plot begeistern konnte und das Buch durchaus spannend aufgezogen ist.

Veröffentlicht am 23.12.2017

Ein gefühlvolles Buch mit einem Touch Märchen

Kleiner Streuner - große Liebe
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Die Protagonisten und ihre Geschichte
Eva stammt aus einem wohlhabenden Elternhaus und ihren Eltern ist viel daran gelegen, sie standesgemäß zu verkuppeln.

André war Koch im eigenen erfolgreichen Restaurant, ...

Die Protagonisten und ihre Geschichte
Eva stammt aus einem wohlhabenden Elternhaus und ihren Eltern ist viel daran gelegen, sie standesgemäß zu verkuppeln.

André war Koch im eigenen erfolgreichen Restaurant, hat sich aber dafür entschieden, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen und arbeitet nun in der Küche einer Sozialstation.

Die beiden waren vor zwei Jahren ein Paar, doch Eva hat sich von André getrennt und war ein Jahr im Ausland. Nach ihrer Rückkehr arbeiten die beiden wieder zusammen, was zu Spannungen führt.

„Socke“ ist ein kleiner Streuner, der von André und Eva in letzter Minute vor Kälte und Hunger gerettet wird. Eva verliebt sich in den kleinen Hund, doch in ihrer Wohnung sind keine Haustiere erlaubt. André nimmt ihn mit zu sich nach Hause und dort arbeitet „Socke“ daran, die beiden wieder zusammenzubringen. Unterstützung erhält er dabei vom Weihnachtsmann und dessen Elfen.

Meine Gedanken zum Buch
Gleich vorweg, in diesem Buch spielen Santa und seine Elfen eine Rolle, eine wichtige Information für alle, die keine unrealistischen Bücher lesen möchten.

Eva, die sich nach einem Mann an ihrer Seite sehnt, schickt diesen Wunsch an Santa Claus und dort stößt der Wunsch nicht auf taube Ohren, sondern wird zur Chefsache erklärt verbunden mit der Aufgabe, einen kleinen Streuner vor dem Hungertod zu retten. Mir hat dieser Aspekt der Geschichte gut gefallen. Warum auch nicht, denn dieser Teil des Buches spiegelt wider, was sich in der besinnlichen Zeit bestimmt viele Menschen wünschen, Liebe und Zufriedenheit.

Außerdem tauchen Personen, auf, die in früheren Weihnachtsgeschichten von Petra Schier bereits eine Rolle gespielt haben, doch auch wenn ich diese Bücher nicht kenne, hatte ich kein Problem, der Handlung dieses Romans zu folgen.

Petra Schier ist mit ihrer Erzählung um den kleinen „Socke“ ein gefühlvolles Buch mit einem Touch Märchen gelungen, das ich gar nicht aus der Hand legen wollte.