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Veröffentlicht am 04.06.2018

Ich habe mehr erwartet

Riders – Feuer und Asche
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Acht Monate sind vergangen, seit Sebastian und der Dämon Samrael in einem Splitterreich gefangen sind. Nur Daryn kann das Portal in diese Welt öffnen, doch sie hat ihre Sehergabe verloren und zögert die ...

Acht Monate sind vergangen, seit Sebastian und der Dämon Samrael in einem Splitterreich gefangen sind. Nur Daryn kann das Portal in diese Welt öffnen, doch sie hat ihre Sehergabe verloren und zögert die Reise heraus.
Gemeinsam mit Gideon, Jode und Marcus schmiedet sie einen Plan, wie sie ihren Freund befreien können und hoffen, dass sie nicht zu spät kommen.

"Feuer und Asche" ist der zweite Band von Veronica Rossis Riders Dilogie, der dieses Mal aus den abwechselnden Ich-Perspektiven von Daryn Martin und Gideon Blake erzählt wird.

Der verheerende Kampf gegen die Sippschaft ist acht Monate her und Sebastian ist immer noch in einem Splitterreich mit dem Dämon Samrael gefangen. Während Gideon, Jode und Marcus es kaum abwarten können ihren Freund zu retten, zögert Daryn die Reise heraus, denn sie hat ihre Sehergabe verloren.
Ich war nach dem ersten Band sehr gespannt, wie es weitergehen würde! Ich mochte die Idee der Apokalyptischen Reiter richtig gerne und habe sehr gehofft, dass wir noch mehr über sie erfahren werden! Leider musste ich schon schnell feststellen, dass sich in diesem zweiten Band alles um die Rettung von Sebastian drehen würde und man nicht viel Neues erfahren hat. Ich hätte so gerne mehr über die Hintergründe der Apokalyptischen Reiter erfahren, aber auch Jode, Marcus und Bas als Charaktere noch besser kennenlernen wollen. Über die Charaktere erfährt man zwar ein wenig, aber für meinen Geschmack nicht genug.
Das Buch ließ sich trotzdem echt gut lesen und die Geschichte konnte mich auch mitreißen, nur hätte ich eben noch etwas mehr erwartet.

Ich habe mich sehr gefreut, dass die Geschichte auch aus Daryns Perspektive erzählt wird, weil ich sie im ersten Band sehr unnahbar fand. Sie ist scheu und hat große Angst verlassen zu werden, ist aber auch aufopfernd und eine gute Freundin! Ich konnte nicht alle ihrer Entscheidungen nachvollziehen, aber ich habe Daryn ein Stück mehr verstanden, als noch im ersten Band!
Gideon mochte ich auch in diesem Band richtig gerne! Er ist mittlerweile in seinem neuen Leben als Apokalyptischer Reiter Krieg angekommen und wäre glücklich, wenn Sebastian gerettet und Daryn an seiner Seite wäre. Für diese Ziele kämpft er und lässt sich nicht unterkriegen!
Die Liebesgeschichte konnte mich leider auch in diesem Band nicht vom Hocker reißen, einfach weil die Gefühle wieder nicht bei mir angekommen sind.

Fazit:
Ich fand "Riders - Feuer und Asche" von Veronica Rossi ein wenig schwächer, als den Auftakt!
Die Geschichte ließ sich zwar gut lesen, aber ich fand es sehr schade, dass wir nicht viel Nneues über die Apokalyptischen Reiter und die Charaktere an sich erfahren haben.
Ich habe von diesem zweiten Band etwas mehr erwartet und vergebe gute drei Kleeblätter.

Veröffentlicht am 01.05.2018

Konnte mich leider nicht komplett überzeugen

Soul Mates, Band 2 - Ruf der Dunkelheit
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Seit Wochen ist Rayne bei den Dunkelseelen und Lauren versucht immer noch ihren Willen zu brechen, doch noch hat Rayne nicht aufgegeben.

"Ruf der Dunkelheit" ist der zweite Band von Bianca Iosivonis Soul ...

Seit Wochen ist Rayne bei den Dunkelseelen und Lauren versucht immer noch ihren Willen zu brechen, doch noch hat Rayne nicht aufgegeben.

"Ruf der Dunkelheit" ist der zweite Band von Bianca Iosivonis Soul Mates Dilogie, der wieder aus der Ich-Perspektive von Rayne erzählt wird.
Nachdem mir "Flüstern des Lichts" am Anfang des Jahres so gut gefallen hat, war ich sehr gespannt darauf, wie es mit Rayne und Colt weitergehen würde!

Seit sechs Wochen ist Rayne nun bei den Dunkelseelen und musste in dieser Zeit viele schlimme Erlebnisse durchmachen, welche sie unweigerlich verändert haben.
Zu Beginn war ich etwas verwirrt von diesem eher großen Zeitsprung und der veränderten Rayne. Manchmal habe ich mich sogar gefragt, ob ich im letzten Band etwas überlesen habe, weil es plötzlich so viele neue Erkenntnisse gab, mit denen ich nicht gerechnet hätte.
Mit der Zeit konnte ich mich aber immer besser in der Geschichte zurechtzufinden und Bianca Iosivonis toller Schreibstil sorgte dafür, dass sich die Geschichte sehr gut lesen ließ und mich doch noch mitreißen konnte!

Rayne ist zu einer Kämpferin geworden, ist sehr loyal ihrer Familie und Freunden gegenüber und steht immer noch zwischen den Licht- und den Dunkelseelen. Ihr Herz fühlt sich zu Colt und den Lichtseelen hingezogen, doch Lauren, die Anführerin der Dunkelseelen, hat Rayne auf ihre Seite gezogen und will sie nicht gehen lassen.
Lauren verfolgt das Ziel die Prophezeiung zu erfüllen, die alle Licht-, Dunkel- und Nebelseelen unsterblich machen würde, was aber schlimme Auswirkungen auf die Welt der Menschen hätte. Deshalb versuchen die Lichtseelen alles, um Lauren aufzuhalten.

Der Kampf der Licht- und Dunkelseelen war auch in diesem zweiten Band wieder richtig spannend, auch wenn ich mir oft gewünscht habe, dass es ausführlichere Erklärungen gegeben hätte!
Schade fand ich auch, dass die tollen Nebencharaktere wie Liv, Miles und Keira ein wenig in den Hintergrund gerückt sind.
Auch das Ende war mir dann, für den Abschluss der Dilogie, zu offen, sodass ich den zweiten Band etwas schwächer fand, als den Auftakt. Ich habe so sehr gehofft, dass mich der zweite Band absolut begeistern könnte, aber vielleicht habe ich dann auch einfach zu viel erwartet.

Fazit:
Ich fand "Ruf der Dunkelheit" ein wenig schwächer, als den Auftakt von Bianca Iosivonis Soul Mates Dilogie.
Das Buch ließ sich zwar richtig gut lesen, aber ich habe ein wenig gebraucht, um mich wieder in der Geschichte um Rayne und Colt zurechtzufinden und an der ein oder anderen Stelle hätte ich mir eine ausführlichere Erklärung gewünscht.
Vielleicht habe ich nach dem tollen Auftakt zu viel erwartet, denn mich konnte dieser zweite Band leider nicht komplett überzeugen, sodass ich nur sehr gute drei Kleeblätter vergebe.

Veröffentlicht am 20.04.2018

Konnte mich leider nicht so packen, wie ich es gehofft habe!

Nichts ist gut. Ohne dich.
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Sechs Jahre lang haben sich Leander und Jana nicht gesehen, als Leander wieder in Janas Leben tritt.
Sechs Jahre lang wollte Jana vergessen, dass es Leander war, der den Wagen gefahren hat, in dem ihr ...

Sechs Jahre lang haben sich Leander und Jana nicht gesehen, als Leander wieder in Janas Leben tritt.
Sechs Jahre lang wollte Jana vergessen, dass es Leander war, der den Wagen gefahren hat, in dem ihr Bruder Tim ums Leben kam. Doch nun ist Leander zurück und die beiden zieht es immer wieder zueinander.

"Nichts ist gut. Ohne dich." von Lea Coplin ist der erste von zwei Bänden, der überwiegend aus den wechselnden Ich-Perspektiven der achtzehn Jahre alten Jana Sailer und dem zweiundzwanzig Jahre alten Leander Jorges erzählt wird.

Vor sechs Jahren starb Janas Bruder Tim bei einem Autounfall und ausgerechnet sein bester Freund Leander saß am Steuer. Nach dem Unfall ist Leander nach Berlin gegangen und kehrt nun, nach sechs Jahren, nach München zurück und damit auch in Janas Leben.
Ich mochte den Schreibstil von Lea Coplin richtig gerne und so ließ sich das Buch sehr gut lesen! Besonders der Anfang von Janas und Leanders Geschichte hat mir richtig gut gefallen, aber nach und nach konnte mich die Geschichte dann leider nicht mehr ganz so packen, wie noch zu Beginn.

Das lag zum Teil auch daran, dass ich besonders mit Jana nicht wirklich warm geworden bin. Sowohl Jana als auch Leander haben immer noch stark an den Geschehnissen vor sechs Jahren zu knabbern, während Jana noch nicht einmal die ganze Wahrheit kennt. Doch sie geht einem klärenden Gespräch mit aller Sturheit aus dem Weg, aber die beiden nähern sich trotzdem immer weiter an. Früher waren die beiden gute Freunde, aber Jana kann nicht vergessen, welchen Anteil Leander am Tod ihres Bruders trägt. Mir war das Hin und Her zwischen den beiden irgendwann einfach zu viel, vor allem wenn man bedenkt, dass vieles eben durch ein klärendes Gespräch hättte aus der Welt geschafft werden können.
Beide gehen mit ihrer Trauer völlig verschieden um, können nicht wirklich loslassen und besonders Jana fand ich sehr unnahbar und ich konnte nicht alle ihrer Entscheidungen nachvollziehen.
Leander dagegen mochte ich deutlich lieber, auch die Nebencharaktere, wie Janas Schwester Marie, Leanders Freunde Max und Bela, sowie seine Mutter Susanna haben mir wirklich gut gefallen!

Ich fand es dann auch etwas schade, dass der Unfall eine so große Bedeutung in der Geschichte bekommen hat und man dann sehr lange darauf warten muss, um zu erfahren, was denn nun wirklich passiert ist. Mit der Auflösung war ich dann auch nicht wirklich zufrieden, weil ich mit etwas anderem gerechnet hätte.

Fazit:
"Nichts ist gut. Ohne dich." von Lea Coplin begann stark, doch konnte mich dann leider nicht mehr so packen, wie ich es mir gewünscht hätte!
Das lag zum einen daran, dass ich nicht mit Jana warm geworden bin und viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen konnte, aber auch an dem Hin und Her zwischen ihr und Leander. Die Auflösung am Ende der Geschichte konnte mich dann auch nicht komplett überzeugen und so vergebe ich drei Kleeblätter, weil ich nach dem starken Beginn doch etwas mehr erwartet hätte!

Veröffentlicht am 19.03.2018

Ein Auftakt, der mich ein wenig zwiegespalten zurücklässt

Palace of Glass - Die Wächterin
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London im Jahre 2054: Die Berührung von nackter Haut ist in Großbritannien seit sechsundzwanzig Jahren gesetzeswidrig, um die Bevölkerung vor den Magdalenen zu schützen, die nur durch eine einzige Berührung ...

London im Jahre 2054: Die Berührung von nackter Haut ist in Großbritannien seit sechsundzwanzig Jahren gesetzeswidrig, um die Bevölkerung vor den Magdalenen zu schützen, die nur durch eine einzige Berührung die Gedanken anderer Menschen verändern können.
Rea ist eine Magdalena und lebt jeden Tag mit der Angst, dass ihr Geheimnis auffliegen könnte.
Doch wenn die Hautgier zu übermächtig wird, steigt Rea in den Ring, um diese bei Straßenkämpfen zu stillen. So wird auch der britische Geheimdienst auf sie aufmerksam, denn der Kronprinz braucht einen neuen Bodyguard.

"Palace of Glass - Die Wächterin" ist der Auftakt von C. E. Bernards Palace Saga. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Rea Emris erzählt, die zur neuen Leibwächterin des Kronprinzen wird.

Die Welt, in die uns C. E. Bernard entführt, hat mir wirklich richtig gut gefallen! Auch wenn die Geschichte im Jahr 2054 spielt, so fühlt man sich doch ein wenig in die Vergangenheit zurückversetzt, was nicht zuletzt am Kleidungsstil der Menschen liegt. Man zeigt so wenig Haut, wie möglich, trägt Handschuhe, Kummerbund und einen Marienkragen, um sich bestmöglich vor unerwünschten Berührungen zu schützen. Alles aus Angst vor den Magdalenen, die die Gedanken der Menschen durch eine einzige Berührung lesen und sogar verändern können. Und doch hantieren die Menschen mit Handys und Tablets, was eine sehr interessante Mischung ergibt!

Rea wird eher in ihre neue Rolle als Leibwächterin gezwungen, als das sie diesen Job freiwillig ergreift. Doch sie geht immer mehr in ihrer neuen Rolle auf, auch weil ihr der Kronprinz immer mehr ans Herz wächst. Doch die Angst, als Magdalena enttarnt zu werden, begleitet sie mit an den Weißen Hof. Rea ist eine Protagonistin, die mir eigentlich ganz gut gefallen hat, mit der ich dann aber auch nicht so mitfiebern konnte, wie ich es mir gewünscht habe.

Ähnlich zwiegespalten bin ich bei der Geschichte. Es wurde ein Attentat auf Robin, den Prinzen, verübt, doch der Täter konnte entkommen. Rea wird seine neue Leibwächterin, doch sie kann nicht verhindern, dass er immer wieder in gefährliche Situationen gerät. Das Rätselraten, wer hinter den Anschlägen steckt, beginnt und das hat mir richtig gut gefallen! Auch die Rolle der Magdalenen fand ich sehr spannend und ich hätte gerne noch mehr über sie erfahren!
Der Anfang der Geschichte konnte mich noch nicht so mitreißen, man erfährt hier viel über die Welt und die Geschichte nimmt erst nur langsam an Fahrt auf. Aber die Handlung konnte mich dann doch immer mehr packen. Leider setzte sich dieses kleine Auf und Ab dann fort, denn das Ende fand ich wieder schwächer. Mir war es ein wenig zu überstürzt und mir hat die Richtung, in welche sich die Geschichte im letzten Abschnitt entwickelt, persönlich nicht so gut gefallen.

Fazit:
"Palace of Glass - Die Wächterin" von C. E. Bernard lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück. Einerseits mochte ich das Setting total und auch die Idee und die Rolle der Magdalenen fand ich sehr spannend! Allerdings mochte ich Rea dann nicht ganz so gerne, wie ich es mir gewünscht hätte und auch die Geschichte konnte mich stellenweise nicht komplett mitreißen.
Trotzdem habe ich diesen Auftakt gerne gelesen und vergebe gute drei Kleeblätter!

Veröffentlicht am 02.03.2018

Ein Auftakt, von dem ich mir etwas mehr versprochen habe

Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern
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Katharine, Arsinoe und Mirabella sind Drillinge, doch mit sechs Jahren sind sie voneinander getrennt worden, denn jede von ihnen kann die Königin von Fennbirn werden, doch am Ende wird nur eine die Krone ...

Katharine, Arsinoe und Mirabella sind Drillinge, doch mit sechs Jahren sind sie voneinander getrennt worden, denn jede von ihnen kann die Königin von Fennbirn werden, doch am Ende wird nur eine die Krone tragen. Mit ihrem sechzehnten Geburtstag rückt das Jahr des Aufstieges näher und damit ein Kampf auf Leben und Tod.

"Die Schwestern" ist der Auftakt von Kendare Blakes vierteiliger Der Schwarze Thron Reihe.
Das Buch wird aus vielen verschiedenen wechselnden personalen Erzählperspektiven erzählt, sodass der Leser in die Sichten von Katharine, Arsinoe und Mirabella, aber auch in die von wichtigen Personen aus dem Umfeld der drei Königinnen, wie Juillenne Milone, Pietyr Renard, Natalia Arron und der Hohepriesterin Luca, eintauchen durfte.

Die Drillinge sind nach ihrer Trennung völlig unterschiedlich aufgewachsen. Während die auf den ersten Blick zerbrechlich und naiv wirkende Katharine bei den Arrons, der mächtigsten Giftmischerfamilie Fennbirns die Geheimnisse von Giften erforscht, lebt die wilde Arsinoe bei der Naturbegabtenfamilie Milone, deren Tochter Jules nicht nur Arsinoes beste Freundin ist, sondern auch eine äußerst mächtige Gabe besitzt. Die Elementwandlerin Mirabella wuchs bei den Westwoods und unter der schützenden Hand des Tempels auf. Mirabellas Gabe ist schon früh erwacht, sodass sie auf den ersten Blick stärker erscheint, als ihre Schwestern Arsinoe und Katharine, die immer noch darauf warten, dass ihre Gaben erwachen. Jede der drei Schwestern ist auf ihre Weise stark und ich fand es richtig spannend, die drei besser kennenzulernen, auch weil sie so unterschiedlich sind!

Die Idee und das Setting haben mir wirklich richtig gut gefallen! Auch die wunderschöne Karte von Fennbirn mochte ich sehr!
Mehrlinge, die sonst so eine starke Zuneigung zueinander besitzen, werden getrennt und so erzogen, dass sie ihre Schwestern nicht nur hassen, sondern auch töten wollen, um die Krone zu gewinnen. Eine spannende Ausgangslage und auch die Gaben, die es auf der Insel Fennbirn gibt, fand ich sehr interessant! Es gibt Giftmischer, denen Gift nichts anhaben kann, Naturbegabte, die ein Tier zum Familiaris haben können, Elementwandler, die die Macht haben die Elemente zu kontrollieren und auch die seltene Gabe des Krieges. Die letzten Königinnen waren allesamt Giftmischer, sodass die Familie Arron, die als königliche Verwalter der Giftmischerkönigin fungiert, sehr mächtig geworden ist und ihre Hoffnung natürlich in die eher schwach wirkende Katharine setzt, damit sie an der Macht bleiben kann. Doch dank Mirabellas starker Gabe, hofft der religiöse Tempel auf einen Machtumschwung.
Wir landen in einer magischen Welt voller Intrigen, denn jeder möchte seine Königin auf den Thron sehen, komme was wolle und so verfolgen der Tempel, die Arrons und auch die Naturbegabten ihre eigenen Ziele und ziehen im Hintergrund die Strippen.

Die Ausgangslage war also schon mal sehr vielversprechend. Spannende Idee, tolle Welt und interessante Charaktere! Doch so richtig wollte der Funke lange nicht auf mich überspringen.
Ich weiß nicht, ob es an den häufigen Sichtwechseln oder den vielen Charakteren lag, aber leider konnte mich die Geschichte nicht so mitreißen, wie ich es mir erhofft habe. Erst als die Geschichte aufs Ende zuging und Beltane vor der Tür stand, der Beginn des Jahres des Aufstieges, wurde die Geschichte für mich spannender und konnte mich auch wirklich packen. Auch, dass es am Ende noch die eine oder andere Überraschung gab, hat mir richtig gut gefallen, aber leider reißt das gelungene Ende nicht alles wieder raus.

Fazit:
"Der Schwarze Thron - Die Schwestern" von Kendare Blake ist ein Auftakt, von dem ich mir etwas mehr versprochen habe.
Eigentlich schien alles zu passen: Spannende Idee, eine tolle Welt und interessante Charaktere, aber die Geschichte konnte mich leider nicht so mitreißen, wie ich es mir gewünscht habe.
Erst das Ende konnte mich packen, und da es noch einige Überraschungen gab, möchte ich die Reihe auf jeden Fall weiterlesen, weil ich echt gespannt bin, wie es mit Katharine, Arsinoe und Mirabella weitergehen wird.
Ich vergebe gute drei Kleebätter und hoffe, dass mich der zweite Band so richtig begeistern kann!