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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.06.2018

Time, place, occasion

Der englische Liebhaber
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Das Buchcover ist schön, sehr harmonisch durch die warmen Farben und lädt zum Träumen ein - aber die Uniform des Soldaten rüttelt wach. Es gefällt mir ausgesprochen gut. Der Roman gliedert sich ...

Das Buchcover ist schön, sehr harmonisch durch die warmen Farben und lädt zum Träumen ein - aber die Uniform des Soldaten rüttelt wach. Es gefällt mir ausgesprochen gut. Der Roman gliedert sich in einen Prolog, neunundvierzig Kapitel sowie einen Epilog.

Der Einstieg durch den Prolog ist interessant und geht in den darauffolgenden Kapiteln spannend weiter. Es handelt sich hierbei, finde ich, mal um eine etwas andere Geschichte, nicht dieses 0815 – das gefällt mir sehr gut.

In Münster, kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs beginnt die junge Anna eine Beziehung mit dem englische Captain Jeremy. 40 Jahre später begibt man sich mit Annas Tochter Charlotte auf eine Reise in die Vergangenheit, durch Tagebuchaufzeichnungen und alte Tonbandaufnahmen lüftet sie das Geheimnis der großen verbotenen Liebe von Anna und Jeremy.

Eine sehr berührender Roman, vor allem die Tagebucheinträge von der Mutter, ihrer tiefen Liebe welcher durch die Widrigkeiten des Lebens nicht erblühen konnte und der Tochter der Vater verweigert wurde, ist spannend zu lesen. Schade, dass solche Spannungen zwischen den Ländern lagen und viele 'Besatzungskinder' ohne Vater aufwachsen mussten obwohl es, wie man hier sieht und hofft, anders gegangen wäre. Anna und Jeremy (und auch Charlotte) waren Opfer der Geschichte geworden.

Einziger Kritikpunkt, allerdings nicht so schlimm dass ich einen Stern abziehe, sind die fehlenden Zeitangaben. Durch den Zusammenhang wusste man zwar immer wann und bei wem der beiden Hauptfiguren (Charlotte und Anna) man gerade ist aber es wäre weit einfacher gewesen mit Zeitangaben - so hätte man sich noch leichter zurecht gefunden! Interessanter Blickwinkel, die Erzählung einer Jugendlichen zur Hitlerzeit - allerdings auch Beunruhigend und irgendwie beklemmend.

Fazit:
Federica de Cesco hat mit ‚Der englische Liebhaber‘ eine tragisch schöne Liebesgeschichte, die nur das Leben schreiben kann, geschaffen. Denn in diesem Roman verarbeitet die Autorin die sehr berührende Geschichte ihrer Tante zu einem britischen Offizier in der Nachkriegszeit.

Veröffentlicht am 21.06.2018

Was war, wird wieder sein. Was ist, wird nie mehr sein.

Das Erbe der Macht - Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus
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‚Der verschollene Mentiglobus‘ ist der erste Teil von ‚Die Chroniken der Archivarin‘. Außerdem ist es der erste Spin-Off der Erfolgsserie ‚Das Erbe der Macht‘ und bildet sozusagen die Brücke zwischen Staffel ...

‚Der verschollene Mentiglobus‘ ist der erste Teil von ‚Die Chroniken der Archivarin‘. Außerdem ist es der erste Spin-Off der Erfolgsserie ‚Das Erbe der Macht‘ und bildet sozusagen die Brücke zwischen Staffel eins und zwei.

Das Cover ist wie immer toll gestaltet, spiegelt den Inhalt wieder (im Nachhinein betrachtet noch besser als zu Anfang vermutet) und passt gut zum Genre Fantasy allgemein sowie spezielle zu den anderen Bänden der Reihe!

Die Rubrik 'Was bisher geschah' ist ein toller und sehr gelungener Einstieg. Mir gefiel die ‚Ansprache‘ aus der Chronik der Archivarin sehr gut. Dieser Band umfasst einen Prolog, fünfundfünfzig Kapitel sowie einen Epilog, außerdem wartet Andreas Suchanek am Ende noch mit ‘Seriennews‘ sowie einen ‘Glossar‘ zu neuen Personen, Zaubern und Orten auf.

Der Prolog nimmt mich von der ersten Zeile an gefangen – er ist ein toller und spannender Einstieg.

Es geht interessant weiter und verliert bis zum Ende hin nicht an Spannung – ich wollte das Buch nicht aus der Hand geben und so habe ich die letzte Seite viel schneller erreicht als erwartet! Es passiert hier wirklich sehr viel und man erfährt einiges über die Vergangenheit von Leonardo und Johanna. Ich bin absolut begeistert und hoffe und weitere Spin-Offs!


Fazit: 'Der verschollene Mentiglobus‘ von Andreas Suchanek zeichnet sich wie immer durch einen angenehmen Schreibstil aus, Die Geschichte liest sich flüssig wodurch man sehr schnell und leicht vorankommt. Die Mischung aus Fantasy und Humor gefällt mir sehr gut und passt ausgezeichnet zur Geschichte und den Figuren. Sehr gut gefällt mir der (unterschwellige) Humor.

Ich werde die Serie ‚Das Erbe der Macht‘ sowie mögliche Spin-Offs definitiv im Auge behalten und weiter ‚verschlingen‘

Meine Empfehlung bekommt dieser Spin-Off auf jeden Fall - allerdings lege ich jedem ans Herz die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da sie aufeinander aufbauen.

Veröffentlicht am 11.06.2018

Ride hard. Die harder.

Hades' Hangmen - Styx
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Das Cover ist der absolute Hammer - ich dachte nur ‚Wow – Wahnsinn‘ als ich es sah!

‚Styx‘ ist der erste Band der 'Hades Hangman'-Reihe von Tillie Coleman und auf jeden Fall ein sehr guter Auftakt zu ...

Das Cover ist der absolute Hammer - ich dachte nur ‚Wow – Wahnsinn‘ als ich es sah!

‚Styx‘ ist der erste Band der 'Hades Hangman'-Reihe von Tillie Coleman und auf jeden Fall ein sehr guter Auftakt zu dieser neuen Roman-Reihe. Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich bereits einen kurzen aber dafür recht guten Vorgeschmack auf die Geschichte und Geschehnisse rund um die Hangman holen. Unter 'Anmerkung der Autorin' erfährt man dass der Roman zwar reine Fiktion ist aber diesem einige wahre Begebenheiten zugrunde liegen - im Nachhinein betrachtet ist das dann doch schockierend für mich, denn hier geschehen unfassbare Dinge.

Der Roman teil sich folgendermaßen auf: ein Glossar, einen Prolog, sechsundzwanzig Kapitel sowie einen Epilog. Das Glossar am Anfang fand ich sehr hilfreich und in das Thema und die Gegebenheiten des Romans hineinzufinden, dadurch war es für mich um einiges leichter mich zurecht zu finden.

Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Styx und Salome bzw. Mae geschrieben, dadurch ist der Roman sehr abwechslungsreich gestaltet und sehr spannend. Die Figuren sind interessant und vielschichtiger als im ersten Moment erwartet.

Der Einstieg ist toll, der Prolog sehr fesselnd. Man kommt leicht in das Buch rein und findet sich einfach zurecht. Die Erinnerungen sind hart und teilweise unvorstellbar Die Entwicklung der Figuren im Verlauf der Geschichte war interessant mitzuverfolgen. Es passieren auch einige unerwartete Dinge – das finde ich sehr gut, denn so ist nicht alles berechenbar sondern abwechslungsreich und spannend! Einzige die Annäherung zwischen den Hauptfiguren ging mir persönlich zu schnell. Vor allem auch wenn man ihre Vergangenheit und bisherigen Erfahrungen bedenket, deswegen ziehe ich auch einen Stern ab.

Das Ende ist sehr spannend und lässt einiges für den nächsten Band vermuten bzw. hoffen. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt und werde diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Figuren
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Spannung
Veröffentlicht am 14.05.2018

Bücher sind der Schlüssel zu einem besseren Leben

Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe (Die Löwenhof-Saga 1)
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Das Buchcover ist sehr schön gestaltet und passt gut in die Reihe. ‘Agnetas Erbe‘ ist der Auftakt von Corina Bomann‘s großer Schweden-Saga ‘Die Frauen vom Löwenhof‘.

Unter 'Das Buch' kann man sich bereits ...

Das Buchcover ist sehr schön gestaltet und passt gut in die Reihe. ‘Agnetas Erbe‘ ist der Auftakt von Corina Bomann‘s großer Schweden-Saga ‘Die Frauen vom Löwenhof‘.

Unter 'Das Buch' kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten Vorgeschmack auf den Historischen Roman holen. Die Geschichte umfasst insgesamt siebzig Kapitel welche in zwei Teilen gegliedert sind. Der Erste Teil spielt im Jahr 1913, der zweite im Sommer 1914.

Corina Bomann ist ein toller Einstieg gelungen, sie hat es geschafft mich von der ersten Zeile an von der Geschichte rund um Agneta gefangen zu nehmen und mich mit ihrem flüssigen Schreibstil an den Roman zu fesseln. Ich schaffte es kaum noch das Buch aus der Hand zu geben denn ich wollte immerzu wissen wie es weitergeht.

Die Hauptfigur Agneta ist sehr interessant und vielschichtig. Die Autorin hat sie gut dargestellt und auch ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte ist spannend mitzuerleben. Allerdings gibt es natürlich auch viele andere interessante Figuren am Löwenhof zu finden aber über Agneta erfahren wir am meisten!

Für mich persönlich waren die Ereignisse in Teil eins eigentlich abgeschlossen. Ich hatte mich am Ende davon gefragt was denn nun in Teil zwei noch kommen soll denn fast kam es mir vor wie ein 'echter' erster und zweiter Teil nur halt in einem Buch! Verstärkt wurde dieser Eindruck noch dadurch dass Teil zwei tatsächlich nach knapp der Hälfte des Romanas begann. Ich war diesbezüglich ehrlich gesagt etwas skeptisch allerdings muss ich zugeben dass mich die Ereignisse in der zweiten Hälfte genauso gefangen genommen haben wie in der ersten! Ich war ehrlich gesagt etwas traurig als ich die letzte Seite erreicht hatte. Ich freue mich bereits darauf hoffentlich bald wieder an den Löwenhof reisen zu dürfen!

Abschließen möchte ich mit einem Zitat aus dem Buch: Wir sollten auch nicht lesen, um uns die Zeit zu vertreiben, sondern um unseren Geist zu erbauen

Veröffentlicht am 03.05.2018

Nicht wir entscheiden, das Schicksal entscheidet für uns

Der Zauber zwischen den Seiten
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Das Cover ist sehr erfrischend gestaltet und gefällt mir gut. Motiv und Texte sind schön aufeinander abgestimmt, alles in allem ist es eher dezent gehalten aber dennoch bunt und modern. Auch die Widmung ...

Das Cover ist sehr erfrischend gestaltet und gefällt mir gut. Motiv und Texte sind schön aufeinander abgestimmt, alles in allem ist es eher dezent gehalten aber dennoch bunt und modern. Auch die Widmung finde ich sehr nett.

In der Inhaltsangabe kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten Vorgeschmack auf die Geschehnisse im Roman holen. Die Geschichte beinhaltet einen Prolog, dreiundzwanzig Kapitel sowie einen Epilog.

Cristina Caboni hat es geschafft mich bereits ab der ersten Zeile des Prologes gefangen zunehmen. Ich war von der Geschichte von Anfang an bezaubert. Die Zitate, welche zwischendurch immer wieder eingestreut sind, meist am Anfang eines Kapitels aber durchaus auch im Text als Zitat der Figuren, fand ich eine sehr nette und erfrischende Idee. Ich fand diese Zitate waren auch sehr passend zu den entsprechenden Stellen im Roman gewählt.

Die Figuren sind gut dargestellt und es ist spannend zu sehen wie sie sich im Verlauf der Geschichte weiterentwickeln. Die Abschnitte in der Vergangenheit haben mir genauso gut gefallen wie jene in der Gegenwart. Schade dass wir Sofia und Clarice nach so kurzer Zeit gehen lassen mussten, ich hätte gerne noch mehr von den beiden gelesen!