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Veröffentlicht am 01.07.2018

Eine Verschwörungstheorie, die die Welt verändern wird...

Die Bücherjäger
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Zu Beginn des 15 Jahrhunderts war das Heilige Römische Reich faktisch ein Verbund zahlreicher weltlicher und geistlicher Fürstentümer, kleiner Herrschaftsgebiete und Städte. König Sigismund sowie drei ...

Zu Beginn des 15 Jahrhunderts war das Heilige Römische Reich faktisch ein Verbund zahlreicher weltlicher und geistlicher Fürstentümer, kleiner Herrschaftsgebiete und Städte. König Sigismund sowie drei verschiedene Päpste bekriegten sich gegenseitig.
Poggio Bracciolini, Schreiber, engster Vertrauter und bester Freund des Papstes Johannes XXIII, macht sich auf zu einer geheimen Mission zu einem Kloster in den Alpen, während sein Dienstherr und Freund als Papst abgesetzt wird und fliehen muss. In der alten Klosterbibliothek findet er einen Folianten, das an eine Kette gelegt ist, und kurz nachdem er die ersten brisanten Zeilen entziffert hat, verschwindet das Buch. Kurzentschlossen macht sich Poggio gemeinsam mit Agnes und auch dem ehemaligen Papst auf, das Buch zu finden und zurückzubringen. Doch während Poggio die gesamte abendländische Welt vor dem großen Geheimnis schützen will, haben seine Begleiter eigene Interessen an dem Inhalt….

Zunächst einmal ist auffallend, wie großartig der Autor die historischen Begebenheiten, Orte und Persönlichkeiten mit der fiktiven Handlung verbunden hat. Die Geschichte zeichnet – zusammen mit den Erläuterungen am Ende des Buches – ein lebhaftes Bild der Welt zur Zeit des Übergangs zu Renaissance und Humanismus. So lässt sich mit der Lektüre tatsächlich Geschichte erlernen, und zwar auf die angenehmste Art.

Die weltverändernde Verschwörungstheorie, um die es geht, ist für mich absolut glaubhaft und lebendig dargestellt und ich hatte viel Spaß damit, mich mit dem Kontext zu beschäftigen.
Auch, wenn nicht alles historisch korrekt ist, so nimmt dieser Umstand dem Roman keinesfalls den Unterhaltungswert – und dass „Die Bücherjäger“ überaus unterhaltsam ist, steht außer Frage.

Die Handlung ist plausibel und verständlich, die Jagd nach dem Buch spannend, wobei immer wieder interessante Rückblenden auf frühere Ereignisse eingefügt sind, die das Handeln der Protagonisten näher erklären und abrunden.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet; die vier Protagonisten (neben Poggio und dem Papst sind das Agnes von Mähren und Oswald von Wolkenstein, alle vier historische Persönlichkeiten) lernt der Leser mit all ihren Stärken und Schwächen sehr gut kennen. Alle wirken authentisch und so fühlt man mit ihnen mit oder hadert mit ihnen. Schon bald meint man diese Charaktere persönlich zu kennen und hat ein klares Bild vor Augen.

Orte werden genau beschrieben, hervorzuheben ist hier das Kloster Beuron, das heute tatsächlich im Donautal zu besichtigen ist.

Sprache und Stil sind außergewöhnlich gut; häufig finden sich bemerkenswerte Sätze – neben netten inhaltlichen Ideen (wie die mittelalterliche Wellness-Oase im Bodensee).

Mich haben „Die Bücherjäger“ in jeder Hinsicht überzeugt und ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen an alle Leser, die Spaß an gut durchdachten und geschriebenen Historischen Romanen haben!

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Veröffentlicht am 07.06.2026

EIn Mutmachbuch für Frauen, die aus dem Gröbsten heraus sind

Bin in der Lebensmitte. Komme klar.
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Die österreichische Autorin Tanja Mairhofer ist vielen als (TV-) Moderatorin und Schauspielerin bekannt, u.a. durch "DIe Sendung mit dem Elefanten", in denen sie sich mit Sachthemen befasst. Ihr erstes ...

Die österreichische Autorin Tanja Mairhofer ist vielen als (TV-) Moderatorin und Schauspielerin bekannt, u.a. durch "DIe Sendung mit dem Elefanten", in denen sie sich mit Sachthemen befasst. Ihr erstes (ERwachsenen-) Buch war der 2017 erschienene Anti-Ratgeber "Schluss mit Muss", in dem sie dem allgemeinen Selbstoptimierungswahn eine klare Absage erteilt. Hieran schließt sich nun folgerichtig ihr Buch "Bin in der Lebensmitte. Komme klar" an.

in diesem Buch beschäftigt sich Mairhofer mit einer großen Anzahl von Themen (allein das Inhaltsverzeichnis umfasst vier Seiten!), die Frauen in der Lebensmitte beschäftigen: Von hormonellen Veränderungen, Blasenschwäche bis hin zum INvestieren in ETFs ist wirklich alles vertreten; dabei ist es nur natürlich, dass die Autorin nur an der Oberfläche kratzt und nicht in die Tiefe gehen kann.

Tanja Mairhofer schreibt leicht und verständlich, nutzt auch sehr deutliche pointierte Formulierungen ("Ist doch Scheiße, wenn jetzt alle in die Hose machen") und trifft damit genau den Punkt. Scharfsinnig legt sie den Finger in die Wunden und bleibt dabei so humorvoll und selbstironisch, dass es gar nicht weh tut. Ohne Tabus hatte ich beim Lesen das Gefühl, als unterhielte ich mich mit einer Freundin. Wenn Mairhofer schonungslos ehrlich über sich und ihre Gedanken, Erfahrungen und Gefühle schreibt, erkannte ich mich oder meine Themen, nickte zustimmend und wurde zum Nach- und Weiterdenken angeregt.

Und wenn schon im Buchtitel steht "komme klar", dann ist deutlich zu erkennen, dass die beschriebene Lebensmitte kein Drama ist, sondern eine Zeit mit einer neuen inneren Stärke und Besonnenheit, in der wir Frauen dem ständig präsenten Selbstoptimierungswahn die rote Karte zeigen!

Auch, wenn ich zunächst schmunzeln musste, dass "das große A" dieses Buch in die Rubrik "Kochbücher" einordnet, ist es sicher ein Rezept für körperliche und geistige Gesundheit in einer Zeit, in der jede Frau sich verändert. Was die jeweilige Köchin daraus macht, bleibt ihr überlassen.

"Bin in der Lebensmitte. Komme klar." hat mich nicht nur sehr gut unterhalten, sondern mir aufgezeigt, dass ich nicht alleine bin mit meinen Gedanken, Erfahrungen und Hoffnungen. Absolut lesenswert für jede Frau in der Sandwich-Generation zwischen Kindern und Eltern - auch als Geschenk bestens geeignet.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Ein Unglück?

Untergang - Jensen und Sander ermitteln
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Am 28. September 1994 versinkt die Fähre "Estonia" in der tosenden Ostsee. Von 989 Passagieren und Crewmitgliedern überleben nur 137 Menschen die größte Schiffskatastrophe der Nachkriegszeit in Europa. ...

Am 28. September 1994 versinkt die Fähre "Estonia" in der tosenden Ostsee. Von 989 Passagieren und Crewmitgliedern überleben nur 137 Menschen die größte Schiffskatastrophe der Nachkriegszeit in Europa. Laut offizieller Meldungen hat die Konstruktion der "Estonia" der extremen Belastung von See und Wetter nicht mehr standgehalten: ihr Bugvisier reißt aus seiner Verankerung. Anschließend fährt die Fähre über ihr abgebrochenes Teil - die Ursache für die heftigen Erschütterungen an Bord und das Sinken des Schiffes. Da sich die schwedische Regierung gegen eine Bergung ausspricht, ein Sarkophag um das Wrack geplant wurde und Tauchgänge verboten wurden, könnte aber auch ein friendly fire die Ursache für das Eindringen von Wasser gewesen sein. Sowohl für Schweden als auch Russland ist das Bekanntwerden der wahren Ursache nicht gewünscht. Als die Ereignisse sich beginnen zu überschlagen, bittet der russischer Offizier Golonin Michael Jensen um Hilfe in scheinbar aussichtsloser Stellung und Jensen gerät dabei in das Kreuzfeuer aus allen Richtungen .....

Nach sechs Jahren Pause erscheint mit "Untergang" der sechste Fall aus der Jensen und Sander-Reihe des dänischen Autors und Chirurgen Steffen Jacobsen, der in sich abgeschlossen ist und auch ohne Vorkenntnis der vorherigen Bände gut lesen lässt.

Ausgehend von dem realen Schiffsunglück der Estonia 1994 ersinnt Jacobsen eine in sich stimmige Verschwörungstheorie, in die mehrere Staaten und ihre Geheimdienste verwickelt sind. In prägnanter Schreibweise mit kurzen Kapiteln, unterschiedlichen Perspektiven und einer Spannungskurve auf hohem Niveau entwickelt sich der "Untergang" zu einem rasanten und fesselnden Thriller, der stellenweise auch sehr brutal ist.

Ehrlicherweise habe ich mir manches Mal gewünscht, dass die Handlung absolut fiktiv ist, doch die Geschehnisse weltweit lassen mich nicht daran zweifeln, dass die geschilderten Aktionen im Bereich des Möglichen sind. Der gnadenlose Showdown erscheint mir in seiner rohen Gewalttätigkeit und dem schnellen Überlaufen von Geheimdienstlern allerdings doch ein wenig zu überzogen.

Die Figuren sind mehrdimensional angelegt; und gerade die unterschiedlichen Facetten des Russen Golonin zwischen unmenschlicher Härte und einem Ehrenkodex mit moralischen Grundsätzen haben mich beeindruckt.

Michael Sander entwickelte sich tatsächlich zu einer Figur, von der ich gerne mehr lesen mag - die der Reihe mit namensgebende Lene Sander spielt in diesem sechsten Band allerdings nur eine Nebenrolle und ermittelt nicht wirklich.

"Untergang - Jensen und Sander ermitteln" hat mich sehr gut unterhalten und ich empfehle das Buch wirklich gerne weiter an alle Thrillerbegeisterten, die bereit sind, sich auf eine sehr komplexe Handlung einzulassen. Wer sich noch an den Untergang der Estonia erinnern kann, hat sicherlich ein besonderes Interesse an dieser gut untermauerten Verschwörungstheorie, in der der Autor Realtität und Fiktion gekonnt miteinander verwebt.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Maja Birk und Daniel Hartmann ermitteln in ihrem ersten Fall

Dunkelmann
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Als sich eine chinesische Delegation ankündigt, entdeckt Daniel Hartmann, Analyst beim dänischen Geheimdienst, dass einer der Teilnehmer mit einer falschen Identität einreisen will. Zusammen mit der Agentin ...

Als sich eine chinesische Delegation ankündigt, entdeckt Daniel Hartmann, Analyst beim dänischen Geheimdienst, dass einer der Teilnehmer mit einer falschen Identität einreisen will. Zusammen mit der Agentin Maja Birk, die gerade von einem tragisch geendeten Auslandseinsatz verletzt zurückgekehrt ist, soll Daniel den Fall untersuchen. Schon bald stellt sich heraus, dass das Interesse der Chinesen an Grönland auch mit Maja letztem Einsatz zusammenhängt, nur wie?

Der dänische Bestseller-Autor Jacob Weinreich hat sich für seine neue Reihe um die Geheimdienstler Maja Birk und Daniel Hartmann prominente Unterstützung an die Seite geholt: Lars Findsen war lange Zeit Chef des dänischen Geheimdienstes. Mit „Dunkelmann“ legt das Autorenduo nun den ersten Teil dieser brisanten Reihe vor.

Die klare, prägnante Sprache und die bildhaften, genauen Beschreibungen des Settings – das in der Türkei, Dänemark und Grönland beheimatet ist – schaffen eine tolle, durchaus düstere Atmosphäre.
Schnell ist zu bemerken, dass Lars Findsen exakt weiß, wovon er schreibt: Die detailgenauen Darstellungen der Geheimdienstarbeit tragen zu einem ungewöhnlichen, packenden Thriller bei, der mit aktuellen Themen wie Datenanalyse, Überwachung und dem politischen Interesse an Grönland aufwartet.

Den Autoren gelingt es von Anfang an, eine hohe Spannungskurve zu schaffen. Unerwartete Wendungen und eine raffiniert konstruierte Handlung ließen mich Seite um Seite verschlingen; auch, wenn die Geheimdienstarbeit mit ihren internen Abläufen für mich ein paar Mal kürzer dargestellt hätte sein können zugunsten von etwas mehr Action – doch so ist es sicherlich realistischer. Nach einem dramatischen Show-Down findet der Thriller ein befriedigendes Ende, in dem alle offenen Fragen aufgelöst werden.

Hervorzuheben ist die multidimensionale Figurendarstellung; sie alle wirken authentisch und menschlich mit Ecken und Kanten und zahlreichen persönlichen Problemen neben ihrer oder durch ihre Arbeit. Ihre inneren Konflikte sind glaubhaft und zeigen eine spannende Tiefe.

Im Gegensatz zu der brisanten Story lebt die komplexe Handlung von zahlreichen spannenden Beziehungen der Figuren untereinander neben dem eigentlichen Fall, was ich besonders interessant fand. Damit sind nicht (nur) die schwierigen Beziehungen von Maja und Daniel zu ihren Partner*Innen gemeint, sondern auch das Verhältnis von Daniel zu seinem Vorgesetzten Gregers und der Chinesin Jia zu ihren falschen Freunden sowie ihrem unfreiwilligen Geheimdienst-Kontakt, aber auch und vor allem Majas Verhältnis zu ihren Kollegen Mikael Meisler oder Ramin.
Aufgrund der hohen Anzahl an wichtigen Figuren (mit dänischen oder chinesischen Namen) hätte dem Buch ein Personenverzeichnis gut getan, um den Überblick zu gewährleisten.

Jacob Weinreich und Lars Findsen ist mit „Dunkelmann“ ein außergewöhnlicher Thriller gelungen, der durch seine intelligente Handlung und psychologische Tiefe überzeugt. Ich freue mich auf eine hoffentlich baldige Fortsetzung der Reihe um Maja und Daniel.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Der Meisterdetektiv Teil 2

Die Rätsel meines Großvaters
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Die junge Lehrerin Kaede kümmert sich liebevoll um ihren an der Lewy-Körper-Demenz erkrankten Großvater. Außerdem verbringt sie immer wieder Zeit mit ihrem Kollegen Iwata und dessen Freund Shiki. Die ...

Die junge Lehrerin Kaede kümmert sich liebevoll um ihren an der Lewy-Körper-Demenz erkrankten Großvater. Außerdem verbringt sie immer wieder Zeit mit ihrem Kollegen Iwata und dessen Freund Shiki. Die von den Freunden beobachteten oder erlebten Rätsel trägt Kaede ihrem Großvater vor, der in seinen lichten Momenten darin brilliert, die Rätsel zu entschlüsseln. Doch Kaede hat ein eigenes Trauma und gerät so selbst in einen Fall----
»Die Bibliothek meines Großvaters« ist bereits der zweite Roman des japanischen Autors Masateru Konishi. Es beruht zum Teil auf dessen eigenen Erfahrungen mit der Pflege seines demenzkranken Vaters und lehrt die LeserInnen einiges über die seltene Form der Demenz, das Lewy-Körper-Syndrom; dennoch erschienen mir einige Passagen nicht ganz glaubwürdig, sondern eher der dichterischen Freiheit zu unterliegen.
»Die Bibliothek meines Großvaters« war in Japan ein Bestseller und ist Teil einer Trilogie.
Die Handlung erinnert ein wenig an einen Episodenroman und ist durch die Treffen Kaedes mit ihrem Großvater sowie Iwara und Shiki angenehm verbunden und mit einem roten Faden ausgestattet.
Nach Art der klassischen Detektive löst Kaedes Großvater in seinem stillem Kämmerlein jedes Rätsel, das Kaede ihm vorträgt. Während im ersten Band noch der Schwerpunkt bei Agatha Christie liegt, kommt hier im zweiten Band das Gespräch immer wieder auf Alfred Hitchcock und seine klassischen Krimis.
Diesmal gibt auch Kaedes Freund Shiki den anderen ein Rätsel auf durch sein Verhalten, dem seine Freunde natürlich ebenfalls nachgehen und auch Kaedes großes Trauma spielt wieder eine Rolle.
Von der leicht erzählten Schreibweise sollte man sich nicht täuschen lassen, denn die Geschichten haben durchaus Tiefgang und die Handlung ist sehr emotional. Großartig empfand ich die Passage, in der Kaede mit ihrem Großvater wegen seiner zunehmenden Ausfälle eine Ärztin aufsucht und diese Kaede die positiven Seiten ihrer besonderen Situation aufzeigt und ermahnt, die Erkrankung nicht als Katastrophe anzusehen, sondern Mut macht. Dies gibt noch einmal einen anderen, bemerkenswerten Blick auf die Krankheit und kann auch den Leser
Innen Hoffnung machen, die ebenfalls mit einer Form von Demenz konfrontiert sind.
Die Figuren sind allesamt einfühlsam und mehrdimensional beschrieben; mich konnte ihr aller Schicksal absolut fesseln. Schade fand ich, dass die sich im ersten Band entwickelnden zarten Liebesbande nicht wirklich weiter verfolgt wurden; ich hoffe darauf, dass es hier im dritten und letzten Band zu einer Lösung kommt.
Der Roman ist auch eine Hommage an die klassische (Kriminal-)Literatur, und so besteht er nicht nur aus den ausschließlich mit Kombinationsgabe gelösten einzelnen Fällen, sondern enthält auch eine Vielzahl an Anspielungen und Hinweisen auf Bücher bzw. Filme (die ich leider nicht alle entschlüsseln konnte).
Sehr schön empfand ich das japanische Flair der Geschichte; nach einigen Erfahrungen muss ich doch sagen, dass japanische AutorInnen Geschichten einfach ganz anders erzählen als alles, was ich sonst lese.
Lobend erwähnen möchte ich auch die wunderschöne Ausstattung des Buches mit dem wundervollen Farbschnitt; dieser zusätzliche Genuss entgeht des Lesern des Ebooks leider.
Ich empfehle das Buch gerne weiter an jeden, der sich auf den besonderen Erzählstil einlassen mag. Da in unserer Zeit eigentlich jede
r früher oder später mit dem Thema der „Demenz“ in seinem Umfeld konfrontiert wird, möchte ich dieses Buch ebenfalls allen sehr ans Herz legen.

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