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Veröffentlicht am 11.08.2018

Kettenreaktionen

Ed ist tot
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Jen Carter ist 33 Jahre jung und arbeitet seit Ewigkeiten als Buchhändlerin. Klingt langweilig. Hat auch abgefärbt. Eigentlich ist Jen eine tolle Person, hat viele Ideen, kann viel – aber dann verläuft ...

Jen Carter ist 33 Jahre jung und arbeitet seit Ewigkeiten als Buchhändlerin. Klingt langweilig. Hat auch abgefärbt. Eigentlich ist Jen eine tolle Person, hat viele Ideen, kann viel – aber dann verläuft doch wieder alles im Sande, weil sie sich einfach nicht aufraffen kann, ihrem Leben selbst eine positive Wendung zu geben. Das betrifft sogar ihre Beziehung mit Ed. Sie weiß, er ist ein nutzloser Tagedieb, aber irgendwie schafft sie die Trennung nicht. Tja, bis er ihr dann tatsächlich ganz dumm ins Messer fällt. Was nun tun? Dave, der Mitbewohner von Ed, hilft Jen, die Leiche zu beseitigen und die beiden Tüten aus dem Wandschrank zu verstecken. Und dann beginnt eine unaufhaltsame Kettenreaktion, die mehr Änderungen in Jens Leben bringen, als sie je geahnt hätte …

Wahnsinn! Dieses Buch liest sich so flott weg und bringt den Leser so oft und so überraschend an den unmöglichsten (und oft auch recht brutalen) Stellen zum Lachen, dass man es am besten nicht in der Öffentlichkeit liest. Auch fragt man sich immer wieder, wie morbide man eigentlich ist, dass man dies und jenes so lustig findet. Aber im Ernst, McLean schafft es so spielerisch, die schlimmsten Situationen so urkomisch zu schildern, dass man selbst Dingen, die man sonst verabscheut, eine gewisse Komik nicht abstreiten kann. Tiefschwarz und abstus ist dies ein Buch, wie kein anderes. Schusselig, rasant und doch trotz allem auch mit viel Herzenswärme, rast Jen durch die Ereignisse. Sie verliert irgendwann selbst den Überblick, woran sie nun tatsächlich schuld ist oder was eine Folge eines vorherigen Ereignisses war und wo nun für alle die beste Lösung liegen könnte. Wie sie auch aus den übelsten Situationen immer wieder herauskatapultiert wird, ist komplett verrückt, aber unbeschreiblich unterhaltsam.

Ganz klar – schon allein vom Cover her darf keiner einen „ernstzunehmenden“ Krimi erwarten. Spätestens nach dem Klappentext muss dem Leser klar sein, dass auf ihn etwas wartet, das sich von all den Krimis, die er kennt, ganz gewaltig unterscheidet. Ich finde das wunderbar erfrischend und in all der Absurdität auch noch logisch in sich. Selbst Jen erkennt, wie irre das alles ist, aber ihr bleibt sehr schnell nichts anderes mehr übrig, als sich einfach von den Ereignissen mitreißen zu lassen und gelegentlich ein wenig den Kurs zu beeinflussen. Das Ende ist für mich total überraschend aber auch wunderbar gelungen und geglückt.

Ich hatte unfassbar viel Spaß beim Lesen. Es war spannend, gruselig, teils eklig, immer wieder urkomisch – und nie langweilig! Keine abgedroschenen Witze, keine schon zigmal ähnlich gehabten Szenarien, alles frisch und neu und einfach anders. In Schottland ist was los!

Schwärzer geht kaum – ich bin begeistert und gebe deshalb die vollen fünf Sterne!

Veröffentlicht am 30.07.2018

In der Krise zeigt sich echte Freundschaft

Zurück auf Gestern
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Seit einem Jahr sind Claire und Lulu beste Freundinnen und „Herzenszwillinge“. Sie machen alles gemeinsam, haben sogar am selben Tag Geburtstag. Claire bekommt an ihrem 15. Geburtstag einen ganz besonderen ...

Seit einem Jahr sind Claire und Lulu beste Freundinnen und „Herzenszwillinge“. Sie machen alles gemeinsam, haben sogar am selben Tag Geburtstag. Claire bekommt an ihrem 15. Geburtstag einen ganz besonderen Schmuck von ihrer verstorbenen Omili. Was es damit auf sich hat, finden Claire und Lulu zufällig heraus, als sie sich auf der Schulparty wünschen, die Zeit zurückdrehen zu können. Die beiden Teenager nutzen das magische Schmuckstück von da an immer mal wieder – bis es zu einem großen Streit kommt …

Katrin Lankers hat die Art der Teenager sehr schön eingefangen und zeichnet ein realitätsnahes Bild von Schule, Familiensystemen, Freundschaft, erster Liebe, Verantwortung und Problemlösung. Während Claire in einer Patchwork-Familie lebt, wächst Lulu ohne Vater auf. Probleme haben beide, wie das bei Teenagern so ist. Zunächst war mir Lulu nicht so sympathisch, da ich den Eindruck hatte, sie ist zu sehr auf ihren Vorteil bedacht. Doch ich denke, auch das ist typisch für 15jährige. Noch dazu kommt die erste Verliebtheit, die sowieso das normale Denken ein wenig beeinflusst. Auch hat sie einen sehr netten Versuch unternommen, Claire aus einer schwierigen Lage zu helfen. Dass dies schief ging, war nicht allein ihre Schuld. Auch dass Claire ihr nicht alles erzählt hat, ist sowohl typisch, als auch eine Grundlage für weitere Probleme. So schließt sich hier der Kreis und niemand ist „Engel“ oder „Teufel“, beide sind eben Teenager.

Das Buch beginnt interessant, lustig und auch nicht unspannend. Ein typisches Jugendbuch, dachte ich. Doch dann verändert sich alles immer mehr und die Story ist plötzlich sehr viel tiefgründiger, nicht mehr so oberflächlich. Der Leser erkennt, was Claire und Lulu auch lernen werden: Freundschaft ist mehr, als eine schöne Zeit miteinander zu verbringen! So muss Claire zunächst eine harte Zeit durchleben, bis sie erkennt, dass andere auch leiden und man immer, auch wenn man selbst Probleme hat, andere achten und beachten muss, denn auch sie haben Probleme, die sie nicht unbedingt offen zeigen.

All das wird sehr in sich stimmig erzählt. Zwar habe ich manche Entwicklungen vorausgeahnt, aber ich denke, die Zielgruppe wird sich daran nicht stören. Zumal dann doch Wendungen kommen, mit denen auch ich nicht gerechnet hätte. Das Buch hat eine wunderbare Message, die ganz ohne moralischen Zeigefinger, dafür aber mit einer liebevollen Umarmung daherkommt. Es zeigt, wie wertvoll Freundschaft und wie wichtig Ehrlichkeit ist, dass ein Miteinander immer auch bedeutet, dass man Rücksicht und Verständnis für den anderen haben muss, auch wenn das nicht immer leicht sein mag.

Die Sprache im Buch ist jung,, aber nicht zwanghaft authentischer Jugendslang. So ist die Geschichte in gewisser Weise zeitlos und auch für Nichtmehr-Teenager geeignet. Das phantastische Element der Zeitreise durch den Zeitumkehrer ist gelungen, aber nicht zu abgehoben, sodass ich das Buch nicht im Bereich Fantasy ansiedeln würde.

Mir hat es sehr gefallen und ich habe kaum aufhören können zu lesen. So hätte ich mir die Jugendbücher in meiner Jugend auch gewünscht! Da macht das Lesen noch mal so viel Spaß. Ich gebe sehr gern die vollen fünf Sterne.

Veröffentlicht am 29.07.2018

bonfortionös

Weit weg von Verona
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Jessica Vye, eine „kleine Julia“, wie eine Frau in einem „Tearoom“ sie nennt, weil sie 13 Jahre alt ist, erlebt in den Kriegsjahren ihre Pubertät. Sie ist davon überzeugt, ihre Stärken und Schwächen zu ...

Jessica Vye, eine „kleine Julia“, wie eine Frau in einem „Tearoom“ sie nennt, weil sie 13 Jahre alt ist, erlebt in den Kriegsjahren ihre Pubertät. Sie ist davon überzeugt, ihre Stärken und Schwächen zu kennen. Doch vor allem eines steht für sie fest: sie wird Schriftstellerin werden.

Es ist erstaunlich, wie ähnlich sich pubertierende Mädchen von damals und heute doch sind. Wenn man sich nicht immer wieder ins Gedächtnis ruft, dass Jessicas Geschichte in den 1930ern spielt, könnte man sich dieses bezaubernde Mädchen mit der großen Phantasie in der eigenen Nachbarschaft vorstellen. All ihre Erfahrungen und Gefühle sind zeitlos und auch heute noch gültig. Das ist nicht groß verwunderlich, doch ist es zauberhaft, dass Jane Gardams Sprache heute noch so passend ist. Einzig technisches Spielzeug, wie Smartphones, fehlen.

Die erste kleine Romanze, die zum völlig falschen Zeitpunkt aus heiterem Himmel kommt und zahllose Fettnäpfchen, in die Jessica ständig tritt sind so typisch für Mädchen in ihrem Alter. Dazu kommt, dass sie polarisiert und das nicht verstehen kann. Dabei muss man sie als Leser oder Hörer einfach ins Herz schließen, denn Jessica mag vieles sein, aber böse, gemein oder arrogant kann man sie nicht nennen. Auch die anderen Figuren sind der Autorin perfekt gelungen. Ob nun sympathisch oder nicht, man hat sie direkt vor Augen.

Noch dazu setzt Vanessa Loibl den Text perfekt um. Sie liest das Buch mit einer Stärke ein, die sehr zu der Welt eines Teenagers passt und betont jede Figur eigenständig, ohne sich zu sehr zu verkünsteln. Keine Figur wirkt überspannt, alle sind sehr realitätsnah. Ein großer Teil von meiner Begeisterung ist ihrem Können zuzuschreiben.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass gerade Mädchen in Jessicas Alter in ihr eine große Hilfe sehen können, denn wer könnte sie besser verstehen? Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen – so gut, dass ich kaum aufhören konnte und es in sagenhaften zwei Tagen weggehört habe. Dabei ist mir egal, ob Jane Gardam hier ein wenig autobiografisch gearbeitet hat. Fakt ist für mich, dass sie sehr viel Herzblut in diesen Roman gelegt hat und man das auch spürt. Immer wieder musste ich ein Grinsen unterdrücken, doch gab es auch Momente, in denen ich Jessica sehr gerne tröstend in die Arme genommen hätte. Sie ist tatsächlich so verloren, wie Julia in Verona – aber ganz weit weg von diesem schönen Ort, da mitten im Krieg.

Jessica dabei zu begleiten, wenn sie in einer schwierigen Zeit eine extreme Veränderung durchlebt und ihre Kindheit hinter sich lässt, war sehr bereichernd. Da kann man einfach nicht anders: fünf Sterne!

Veröffentlicht am 24.07.2018

Kompakt zusammengestelltes Wissen

Fit mit Hund®
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Mit einem Hund muss man regelmäßig raus, das ist klar. Doch nicht nur Gassigehen ist wichtig, ein Hund braucht mehr. Neben seiner Runde freut sich ein Hund sehr über Aufgaben. So richtig auspowern geht ...

Mit einem Hund muss man regelmäßig raus, das ist klar. Doch nicht nur Gassigehen ist wichtig, ein Hund braucht mehr. Neben seiner Runde freut sich ein Hund sehr über Aufgaben. So richtig auspowern geht nicht immer und überall – aber mit diesem Buch wird man seinem Hund viel leichter gerecht. Es zeigt Übungen für Hund und Mensch, die auf den vier Säulen der Fitness beruhen: Bewegung, Entspannung, Ernährung und Therapie.

Nicht jede Übung ist für jeden Menschen und jedes Tier gleich geeignet, aber man kann sich hier super gut die passenden Übungen heraussuchen und sich nach und nach heranarbeiten. Das ist nicht nur für die Fitness von Mensch und Tier gut, es schafft auch Nähe und Bindung. Der Hund dankt es auf alle Fälle!

Auch wenn das Buch zum Teil eine Werbestrategie ist, schafft es wichtiges Grundlagenwissen und erklärt und beantwortet die wichtigsten Fragen. Hier wird darauf geachtet, dass kein Tier und kein Mensch überfordert wird und immer wieder darauf hingewiesen, worauf man achten muss. Wie wichtig Entspannung ist, Therapieansätze und auch Begleitung am Ende des Lebensweges – alles ist hier mehr als nur grob angerissen worden.

Egal, wie jung oder alt Hund und Mensch sind, hier findet jeder etwas. Sehr gut beschrieben, ebenso gut bebildert und mit ganz viel unerwarteter, aber wichtigen Informationen rund um den Hund. Hier wurde das Rad nicht neu erfunden. Viele Hundehalter werden die eine oder andere Übung bereits kennen. Aber hier geht es um die Zusammenstellung und das Bewusstwerden, wie wichtig es ist, den Hund aktiv im Leben zu integrieren und nicht nur dreimal am Tag mit ihm eine Runde zu drehen.

Mir gefällt das Buch sehr gut. Deshalb gebe ich die vollen fünf Sterne.

Veröffentlicht am 22.07.2018

Wenn etwas endet, beginnt etwas Neues

Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren
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Suzy Swanson ist zwölf Jahre alt, als ihre beste und einzige Freundin Franny ertrinkt. Die beiden Mädchen hatten typische pubertäre Probleme, die zu einem Streit geführt haben. Aber dennoch weiß Suzy, ...

Suzy Swanson ist zwölf Jahre alt, als ihre beste und einzige Freundin Franny ertrinkt. Die beiden Mädchen hatten typische pubertäre Probleme, die zu einem Streit geführt haben. Aber dennoch weiß Suzy, dass Franny eine super gute Schwimmerin war und so können nur Quallen an ihrem Tod schuld sein. Suzy will das unbedingt beweisen.

Suzy kämpft mit den Veränderungen, die alle Kids in diesem Alter durchmachen. Vor allem aber kämpft sie damit, dass Dinge angeblich einfach so passieren. Das kann sie nicht akzeptieren. Zudem ist sie unglücklich, weil sich Franny immer mehr von ihr distanziert hat und sie nichts dagegen tun konnte. Sie selbst sieht sich als Außenseiterin, findet das aber nicht weiter schlimm. Sie will gar nicht massig viele Freundinnen haben, Franny genügt ihr völlig. Doch die entgleitet ihr immer mehr und Suzy versteht das nicht. Nach ihrem Tod beschließt sie, nur noch dann zu sprechen, wenn sie etwas wirklich Wichtiges zu sagen hat. Doch was ist wichtig? Also schweigt Suzy immer mehr und immer länger. In diesem Schweigen findet sie Platz für die Erinnerung an die letzten Monate. Wie kam es, dass sie und Franny sich so unterschiedlich entwickelt haben? Wie kann sie beweisen, dass die Quallen Franny getötet haben?

Dieses Buch ist tieftraurig und dennoch voller Hoffnung und Mut. Es gibt Kraft, die Veränderungen des Lebens als wichtig anzuerkennen und auch Konstanten zu sehen, die das Gerüst zusammenhalten. Es zeigt, wie wichtig Familie auch dann ist, wenn sie nicht wie aus dem Bilderbuch ist und sich Eltern trennen. Auch zeigt es, dass Anderssein nicht einfach ist, aber man dennoch nicht unbedingt angepasst leben muss. Ganz sanft wird auch das Thema Homosexualität ins Spiel gebracht. Immer wieder wird auch eingeflochten, dass die Mittelstufe eine schwierige Zeit für die Kids ist – in die niemand freiwillig wieder zurück möchte, wenn er sie erst überstanden hat. Auch zeigt es, dass die eigene Überzeugung, so klar sie einem sein mag, dennoch falsch sein kann und es immer mehr als eine Möglichkeit gibt, etwas zu sehen.

Die Autorin fordert von der Zielgruppe (12 – 15 Jahre) eine Stärke beim Lesen, die vielleicht nicht alle zu haben glauben. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass die Kids in diesem Alter stärker sind, als wir gern denken. Auch ist es das Alter, in dem die ersten bewusst einen Tod im Umfeld miterleben müssen. Vermutlich die wenigsten den Tod der besten Freundin, aber dennoch wird bewusster wahrgenommen, dass hin und wieder jemand im Bekannten- und Verwandtenkreis stirbt. Wie man damit umgeht, kann man schlecht sagen oder raten. Aber dieses Buch zeigt sehr schön, wie man nach einer gewissen Zeit auch loslassen kann.

Mich hat das Buch sehr berührt. Die Sprache von Ali Benjamin ist sanft, aber eindringlich. Ihre Figuren sind sehr lebendig und realitätsnah. Das Innenleben von Suzy beschreibt sie wunderbar einfühlsam und auch ihre Familie wird liebevoll beschrieben – denn auch sie erlebt diese Zeit ganz intensiv und bewusst.

Die Abschnitte sind kurz genug, dass sie nicht allzu sehr belasten, wenn es etwas trauriger wird, aber lang genug, um die Spannung aufrechtzuerhalten. Die Rückblenden in Kursivschrift sind deutlich erkennbar, die Gegenwart in normaler Schrift grenzt sich klar davon ab. Suzy hat eine philosophische Ader, die mich sehr anspricht.

ACHTUNG! Kleine Spoiler! So fragt sie sich beispielsweise auf Seite 87: „Ob ich immer schwerer werde und alles Leichte verliere, je mehr ich mich durch die Welt bewege.“ Trost findet nicht nur Suzy, sondern auch der Leser auf Seite 175: „Am Ende“, fuhr Dr. Legs fort, „ist es immer ein Geschenk, dass wir mit den Menschen, die wir lieben, Zeit verbringen dürfen. Selbst wenn diese Zeit nicht perfekt war oder viel zu früh geendet hat. Selbst, wenn diese Person uns verlässt.“ Auch auf Seite 192 fand ich eine Stelle, die mir sehr viel gibt: „Es ist merkwürdig, dass Nichtwörter besser sein können als Wörter. Dass Schweigen mehr sagen kann als Gerede und dass das Fehlen einer Person sehr viel mehr Raum einnehmen kann, als ihre Anwesenheit es je getan hat.“

Suzys Weg vom Kind zur Jugendlichen, die Erkenntnis, dass zum Leben auch der Tod gehört und das Akzeptieren der Tatsache, dass wir uns alle immer wieder verändern müssen zu begleiten, hat mich sehr bereichert. Es ist ein Buch, das lange nachhallt und bereichert. Von mir gibt es deshalb die vollen fünf Sterne.