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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2018

so düster kommt der Doctor selten daher.

Doctor Who: Die Dynastie der Winter
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Die Stimmung des Doctors sinkt so langsam aber sicher ins Bodenlose. Schon wieder ruft ein Winter nach ihm.

Diesmal wird der Doctor mit falsch verstandener Religion und fremden Wesen, die sein Leben ...

Die Stimmung des Doctors sinkt so langsam aber sicher ins Bodenlose. Schon wieder ruft ein Winter nach ihm.

Diesmal wird der Doctor mit falsch verstandener Religion und fremden Wesen, die sein Leben bedrohen, konfrontiert. Auch Clara ist ihm diesmal keine große Hilfe. Jetzt muss er sich mit seinen Taten und seiner Vergangenheit auseinandersetzen. Und es steht auf Messers schneide.

Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob hier über die Grenzen was ich in einem DW-Universum gelten lasse, überschritten wurde. Oder vielleicht muss man einfach mit allem rechnen, wenn man sich in die TARDIS begibt. Diese Geschichte ist ziemlich ernst und sehr düster.

Fazit: Die bisher ernste und dunkelste Folge der Winter-Reihe.

Veröffentlicht am 27.07.2018

Informativ und Spannend. Vielleicht ist es sogar genau so gewesen - wer weiß

Die letzten Tage der Nacht
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Ende des 19. Jahrhunderts war die Zeit der großen bahnbrechenden Erfindungen. Es war eine Zeit in der Namen wie Edison, Bell und Tesla die Welt mit Neuerungen überhäuften und die durch die Erfindungen ...

Ende des 19. Jahrhunderts war die Zeit der großen bahnbrechenden Erfindungen. Es war eine Zeit in der Namen wie Edison, Bell und Tesla die Welt mit Neuerungen überhäuften und die durch die Erfindungen von Telefon, Glühbirne und großräumige Elektrifizierungen den Weg in unseren heutigen Alltag voll moderner Wunder wie Handy, Computer und Co ebneten. Diese Zeit hat sie Graham Moore für seine Geschichte ausgesucht. Es ist ein fiktiver Roman, auch wenn es sicher vorstellbar ist, das es sich genau so zugetragen hat.
Die Geschichte von der Elektrifizierung der Welt wird erzählt aus der Sicht eines jungen und noch unbedeutenden Anwalts, der in den bis dahin vermutlich größten und bis heute vermutlich wichtigen Wirtschaftskampf geriet. Dieser Anwalt war Paul Cravath, seines Zeichens ebenfalls ein Pionier seiner Zunft. Als junger und idealistischer Anwalt wird er in den vermutlich größten Patentstreit aller Zeiten hineingezogen. Er begegnet Menschen wie Thomas Edison, Alexander G. Bell und Nikola Tesla und wird fast aufgerieben zwischen unbedingten Willen der den eigenen Namen aufzudrücken. Dabei muss er bald erkennen, das es in der Geschichte keine Unschuld gibt und das jedes Schlachtfeld Opfer hinterlässt. Selbst wenn man mit noch so guten Abschichten in den Kampf zieht.

Die Geschichte um die Vorherrschaft der wirtschaftlichen Macht und der, in die Geschichtsbücher der Welt ist eine über weite Strecken sehr spannende und überaus interessante Reise voller Ideale, Vertrauen, Verrat und Verluste. In einer spannenden Zeit erlebt er „kleiner“ Mann Niederlagen und Erfolge und wird zum Rädchen im Getriebe der Zeit, immer auf der Hut nicht zwischen den Ränkespielen der Mächtigen zerrieben zu werden.

Paul Cravath ist eine sehr vielseitige Persönlichkeit oder zumindest der Paul Cravath, den Graham Moore in dieser Geschichte skizziert. Er verdient sich seine Sporen in einer aufregenden zeit un in der Gesellschaft noch aufregendender Männer. Er verkehrt mit George Westinghouse, J.P. Morgan, Alexander Bell, Thomas Edison und Nikola Tesla. Menschen, die nicht nur ihre Zeit gepärägt haben, sondern deren Errungenschaften bis heute nachhallen und die heute daher noch genauso präsent sind. Auch wenn einen die literarische Begegnung mit so vielen bedeutenden Männern und imposanten Geschichten fesseln,so kommt die Geschichte doch nicht ganz ohne Längen aus. Manchmal fragte ich mich schon, ob es nochmal weitergeht oder ob schon alles vorbei ist. Doch dann kommt wieder ein Ereignis, das einen als Leser in den Bahn zieht. Bis es in einen regelrechten Showdown gipfelt und einen fast atemlos zurücklässt. spätestens da ist man dann froh, das der Autor die Spannung nicht über die ganze Geschichte hoch halten konnte, den sonst wäre man vermutlich auf Grund von Sauerstoffmangel umgekippt.

Ich habe in den letzten Jahren nicht viel Historisches gelesen. Im Grund habe ich sogar fast einen Bogen darum gemacht und das, weil es mich einfach nicht mehr begeistern und fesseln konnte. Nach „Die letzten Tage der Nacht“ werde ich mir dieses Genre vielleicht doch wieder genauer ansehen und vielleicht auch für mich wiederentdecken.

Fazit: Graham Moore hat eine faszinierende Geschichte mit großen Persönlichkeiten in einer spannenden Zeit beschrieben, die den Lesen fesselt, ihm aber auch Luft zum atmen lässt.

Veröffentlicht am 27.07.2018

enttäuschend

The Real Thing - Länger als eine Nacht
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Als Happy-End-süchtige habe ich nach dem Ende der Edinburgh-Love-Stories-Reihe tiefe Trauer geschoben. Auch wenn es viele Autoren und Autorinnen gibt, die uns gern den Tag versüßen, so haben die Mädels ...

Als Happy-End-süchtige habe ich nach dem Ende der Edinburgh-Love-Stories-Reihe tiefe Trauer geschoben. Auch wenn es viele Autoren und Autorinnen gibt, die uns gern den Tag versüßen, so haben die Mädels und Jungs aus Schottland doch einen besonderen Platz in unserem Herzen behabt. Als dann eine neue Reihe der Autorin angekündigt wurde, war ich sofort Feuer und Flamme. Meine Erwartungen waren hoch und …

Tja, das ist das Problem mit Erwartungen. Manchmal sind sie so hoch, das man eigentlich nur enttäuscht werden kann. Mal wird man mehr und mal etwas weniger enttäuscht – doch ganz ohne Enttäuschung geht man fast nie von dannen. So auch in diesem Fall. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch?

Die Geschichte ist ganz niedlich, auch die Kleinstadt und ihre Bewohner haben etwas, doch so richtig will es einfach nicht zünden. Weder bei der Story noch dem Humor wollte der Funke überspringen. Ich habe mich durch die ersten 2/3 des Buches geradezu quälen müssen, erst zum letzten Drittel konnte ich etwas von dem wiederfinden, was mich jeden Band der Edinburgh Love Stories inhalieren lassen hat.

Die Charaktere sind die meiste Zeit vor allem unscheinbar, gelegentlich sogar ein wenig nervig. Die Story kann leider nicht nur von der netten Darstellung der Küstenstadt leben, sondern braucht etwas Leben, doch hier geht es einfach nicht vorwärts. Der 2. Band steht bereits in den Startlöchern und ich bin doch tatsächlich dabei zu überlegen, diesen an mir vorbeiziehen zu lassen. Den ich kann nicht wirklich behaupten, das es mich großartig reizt nach Hartwell zurück zukehren.

Fazit: Zum ersten Mal hat mich Samantha Young wirklich enttäuscht. Anstatt eine romantische und pfiffige Geschichte zu bekommen, wie gewohnt, hielt sich hier nur Langeweile zwischen den Buchseiten versteckt. Schade.

Veröffentlicht am 27.07.2018

Die Entwicklung der Protas gefällt mit nicht wirklich.

Demon – Sumpf der Toten
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Die Romane um Aloysius Pendergast sind nicht einfach. Die haben eine sehr speziellen Hauptprotagonisten und auch seine Fälle sind nicht 08/15. Das sprich vielleicht nicht jeden Leser an, aber seine Fans ...

Die Romane um Aloysius Pendergast sind nicht einfach. Die haben eine sehr speziellen Hauptprotagonisten und auch seine Fälle sind nicht 08/15. Das sprich vielleicht nicht jeden Leser an, aber seine Fans sind dafür umso treuer. Wir können auch einmal ünber ein Buch hinweg sehen, das wir to much finden oder auch das Gegenteil. Alles ist schon vorgekommen. Und so bin ich jedes Mal doppelt gespannt, wenn ich ein Buch der Reihe lese oder höre.

Ein wenig erinnert mich Pendergast an Sherlock Holmes. Er ist ein extrem spezieller Charakter, der bei anderen aneckt und es regelrecht genießt. Er hat auf Grund seines familiären Backrounds einen speziellen Umgang mit Recht und Gesetz, was sich schon in seine geheimnisvolle Stellung beim FBI widerspiegelt. Und es spiegelt sich im Sprecher wieder. Detlef Bierstedt kommt dem ungeübten Hörer vermutlich gelangweit rüber, doch es ist die perfekte Vertonung von Agent Pendergast – ein wenig gelangweilt, ein wenig genervt und eine gute Portion versnobt. Dadurch wirkt das Hörbuch regelrecht autentisch. So habe ich mir Pendergast beim Lesen immer vorstellt.

Was seinen aktuellen Fall angeht, bin ich nicht ganz so begeistert. Fast wirkt es als wäre so langsam die Luft raus. Alles wirkt unrund, als hätten die Autoren versucht zwei verschiedene Ideen zusammenzupacken, das ganze aber nicht zusammen. Dadurch hängt es manchmal ganz schon und auch in der Logik gibt es Sprünge, die schon fast Abgründen überwinden müssen. Das hat auch dem geübten Hörer einiges abverlangt. Insgesamt war die Geschichte dann zwar wieder ordentlich, aber so einige Punkte könnte ich auf der Minus-Liste ansetzten, allerdings würde ich dabei spoilern, so das ich das lassen muss. Aber ich sage nur, das hier einige Charakterezüge gezeigt wurden, die ich mit den bisherigen Eigenschaften der Figuren nicht vereinbaren konnte und auch nicht möchte. Den 16. Band Obsidian habe ich bereits liegen und mal schauen, ob mich der wieder versöhnt. Den das Ende dieses Buches, verspricht eine interessante Weiterführung.



Fazit: Ungetrübt war dieses Hörvergnügen nicht, aber das bin ich von der Reihe ja gewohnt. Ob mir die Richtung gefällt, in der die Autoren ihre Protagonisten entwickeln kann ich noch nicht entscheiden. Aber mit dem nächsten Buch wird auf jeden Fall weitergemacht, den ich bin nach wir vor von Pendergast und seinen Freunden, Bekannten und Mündeln gefesselt.

Veröffentlicht am 27.07.2018

nicht mehr als Mittelmaß

Mission Hero: Ian - Im Herzen der Gefahr
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Von dieser Autorin hatte ich vorher noch kein Buch gelesen. Da ich aber schon einiges von ihr in den Regalen sah, dacht ich mir, das ich sie ja mal ausprobieren kann und der Auftakt einer neuen Reihe ist ...

Von dieser Autorin hatte ich vorher noch kein Buch gelesen. Da ich aber schon einiges von ihr in den Regalen sah, dacht ich mir, das ich sie ja mal ausprobieren kann und der Auftakt einer neuen Reihe ist der Weg. So muss ich nicht – bei gefallen -10 oder 20 Bücher gleich hinterher lesen.
Dieses Buch lässt sich im großen mit einem Wort umschreiben – Typisch.

Und damit fängt die Kritik auch schon an. Ian ist ein so typischer Held wieder Willen, das er schon fast langweilig war. Einzig seine Neigung seine Klamotten zu verlieren, haben ihr für meine Kopfkino gewinnen können. Phoebe, seine Anwältin dagegen hatte mehr Profil, Anfang etwas eingebildet und vor allem Naiv, hat sie schnell gezeigt das sie humorvoll, intelligent und auf Zack ist.

Wirklich gut waren zudem die Nebencharaktere, die von geheimnisvoll, frech, tragisch, stark, unglaublich bis sympatisch alles waren. Diese und Phoebe haben die Geschichte im Grunde gerettet.

In der ersten Hälfte der Geschichte passierte dann auch wenig spannendes. Eine kleine Schießerei, aber ansonsten viele Dialoge, die zwar erklärend aber auch langatmig waren. In der 2. Hälfte wurde es zwar spannender, aber auch sehr vorhersehbar und ohne die humorvollen Einlagen der Protagonisten wäre ich wohl eingeschlafen. Ich hatte mir nach der Leseprobe wirklich mehr von der Geschichte versprochen.

Auch die Lovestory, die in einer CrimeRomance natürlich vorkommt, hat mich nicht wirklich vom Hocker gehauen. Klar die Beiden haben sich angezogen, aber ein richtiges Prickeln kam nicht auf. Also war ich insgesamt doch ziemlich enttäuscht, da meine Erwartung recht hoch war.

Fazit: Insgesamt war die Geschichte nur Durchschnitt. Die Nebencharaktere (vor allem Aaron und Shelly, haben mich mehr überzeugt, als die Hauptprotagonisten. Die gesamte Geschichte war zwar nicht schlecht und findet sicher ihre Anhänger, aber ich hatte mir mehr erwartet und war dementsprechend enttäuscht. -Mittelmaß-