Profilbild von denise7xy

denise7xy

Lesejury Star
offline

denise7xy ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit denise7xy über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2018

Spannend geht‘s weiter

Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit
0

Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit ist der zweite Band der Reihe „Die Bestimmung“, weswegen Spoiler vorhanden sein könnten.

Erster Satz

Als ich aufwache, liegt mir sein Name auf der Zunge.

Meinung

Die ...

Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit ist der zweite Band der Reihe „Die Bestimmung“, weswegen Spoiler vorhanden sein könnten.

Erster Satz

Als ich aufwache, liegt mir sein Name auf der Zunge.

Meinung

Die Fraktion der Altruans und der Ferox gibt es nicht mehr. Viele sind gestorben, während der Rest in zwei Lager gespalten ist. Tris und Four sind zusammen mit einigen anderen aus der Stadt geflohen und suchen nun Schutz bei den Amites, außerhalb der Stadt, um einen Plan auszuarbeiten. Währenddessen übernehmen die Ken die Kontrolle über die Stadt und machen jagt auf die Unbestimmten. Tris und Four sind sich sicher, alleine können sie ihre Gegner nicht aufhalten, doch Verbündete zu finden ist nicht einfach.

Wie schon im ersten Buch erzählt Tris wieder die Geschichte. Auch der Schreibstil der Autorin ist weiterhin flüssig und angenehm.
Nachdem der Fokus im ersten Teil auf den Ferox lag, tritt Beatrice nun mehr mit den restlichen Fraktionen in Kontakt. Dabei werden die unterschiedlichen Ansichten und Ideale deutlich und auch einige Abgründe tun sich zwischen den Fraktionen auf.

Charaktere

In gegen des ersten Teils, verhält sich die Beziehung von Tris und Four nun nicht mehr ganz so einfach. Beide sind eher von ruhiger Natur und in sich gekehrt. Hinzu kommt bei beiden ein ziemlicher Dickschädel, der es ihnen unmöglich macht, den ersten Schritt auf andere zu machen. Die Zwei haben ihre Geheimnisse, die sie versuchen für sich zu behalten. Four harpert mit seiner Familie, während Tris versucht den Tod ihrer Eltern und Will zu verarbeiten. Beides bringt sie in Gefahr.

Auch einige Nebencharaktere werden näher beleuchtet und bei einigen wird klar wie sie wirklich ticken.

Fazit

Für mich ging es spannend weiter und auch die Beziehung von Tris und Four verlief realistisch und mitreißend. 5 Sterne

Veröffentlicht am 07.07.2018

Spannender und interessanter Auftakt

Die Bestimmung
0

Erster Satz

In unserem Haus gibt es einen einzigen Spiegel.

Meinung

Als Altruan führt Beatrice ein bescheidenes und selbstloses Leben. Seit sie auf der Welt ist, gehört sie dieser Fraktion an, doch ...

Erster Satz

In unserem Haus gibt es einen einzigen Spiegel.

Meinung

Als Altruan führt Beatrice ein bescheidenes und selbstloses Leben. Seit sie auf der Welt ist, gehört sie dieser Fraktion an, doch nun ist sie sechszehn und hat die einmalige Wahl zwischen allen fünf Fraktionen. Bleibt sie bei ihrer Familie, den Freunden und dem vertrauten Heim oder kehrt sie allem den Rücken zu und beginnt ein neues Leben in einer anderen Fraktion? Unentschlossen nimmt die junge Altruan an einem Test teil, der ihr die Entscheidung erleichtern soll, doch stattdessen wird alles nur noch komplizierter. Der Test ist nicht eindeutig. Als sogenannte Unbestimmte versucht Beatrice einen Platz in der Welt der Fraktionen zu finden, doch dies ist gefährlicher als sie ahnte.

Beatrice erzählt die Geschichte und gibt uns Einblicke in ihre Gedanken, ihren Ängsten und Zweifel. Das gesamte Buch über, ist der Schreibstil flüssig und sehr angenehm. Man kommt immer gut voran.
Nach einer Katastrophe finden sich die Menschen in einer herunter gekommenen Stadt ein, bauen sie, hinter einen Zaun versteckt, neu auf und teilen sich in fünf verschiedene Fraktionen auf. Jede Fraktion hat gewisse Merkmale und übernimmt andere Aufgaben in der neuen Gesellschaft. Jeder Jugendliche ab sechszehn Jahren hat einmalig die freie Wahl sich zwischen den Fraktionen zu entscheiden. Dieses System soll einen erneuten Krieg und Ungerechtigkeit verhindern, der die Menschheit erneut ins Chaos stürzen könnte.

Charaktere

Beatrice oder Tris, ist eine unglaublich sympathische und angenehme Protagonistin. Sie ist mutig, tapfer und denkt auch mal nur an sich, anstatt immer nur an andere. Sie sieht Fehler an sich selbst und ihren Freunden, welchen sie nicht einfach alles verzeiht. Sie hat deutliche "soziale" Schwächen, doch gerade diese machen sie aus und lassen sie natürlicher wirken. Sie ist ganz einfach nicht perfekt, scheitert und verliert, rafft sich auf und sucht einen anderen Weg zum Ziel.

Im Laufe der Geschichte trifft Tris auf Four. Nur zwei Jahre älter, entpuppt sich der eher ruhige junge Mann als einer ihrer Ausbilder, in der von ihr gewählten Fraktion. Trotz einiger Unstimmigkeiten und Spannungen, kommen die zwei sich näher. Das liegt besonders in ihrem Denken, das sich ähnelt und so sehr von den anderen unterscheidet. Obwohl meist die Ruhe selbst, zeigt Four auch seine verletzliche Seite und sammelt so seine Sympathiepunkte.

Auch über die Nebencharaktere erfährt man genug Hintergrundwissen, um ihre Charakterzüge zu verstehen. Dennoch nicht zu viel, als dass man sie hundertprozentig einschätzen könnte.

Fazit

Der Auftakt der Trilogie rund um Beatrice und die Fraktionen war spannend, interessant und mitreißend. Die sympathische Protagonistin sorgt für das Übrige. 5 Sterne

Veröffentlicht am 08.03.2018

Sympathische Charaktere und ein spannendes Thema

Ocean City - Jede Sekunde zählt
0

Erster Satz

Etwas stimmte nicht.

Meinung

Zeit ist Geld, Zeit bedeutet Macht. In Ocean City dreht sich alles um Stunden, Minuten und Sekunden. Auch Jackson und sein Freund Crockie wissen das, genau deswegen ...

Erster Satz

Etwas stimmte nicht.

Meinung

Zeit ist Geld, Zeit bedeutet Macht. In Ocean City dreht sich alles um Stunden, Minuten und Sekunden. Auch Jackson und sein Freund Crockie wissen das, genau deswegen konstruierten sie einen Transponder, mit dem sie ein paar Freiminuten für Crockies Familie abzweigen konnten. Dumm nur, wenn man auffliegt und die mächtigsten Leute der Stadt hinter einem her sind. Denn eins ist klar - bei geklauter Zeit verstehen diese Leute keinen Spaß.

Ein personaler Erzähler bringt uns Leser durch die Geschichte, meist an Jacksons Seite. Der Schreibstil des Autorenduos ist flüssig und jung. Einige Dinge waren vorhersehbar, unterbrachen den Spannungsbogen jedoch nicht.
Zusammen mit der spannenden Story, kam ein interessantes Setting. Die globale Erwärmung hat die Menschheit zu neuen Schritten gezwungen. Viele Landmassen sind überschwemmt und das Leben auf den übrigen Kontinenten nicht mehr sicher. Viele Menschen fanden Zuflucht auf den Floating-Cities, zu denen auch Ocean City gehört. Mit den neuen Lebensraum kamen auch neue Regeln und Gesetze.

Charaktere

Im Verlauf der Geschichte trifft Protagonist Jackson auf viele abwechslungsreiche Charaktere, die begeistern.
Jackson selbst ist zu Beginn eher unscheinbar, doch ausgestattet mit einer ordentlichen Portion Intelligenz, dem Talent zu zeichnen und planen und einer Prise Mut. Eine ausgeklügelte Mischung, die ihm in so einigen Situationen vor Schlimmerem bewahrt.
Ebenso tickt auch sein Freund Crockie. Dieser nimmt sein einem Unfall im Kindesalter jedoch alles etwas lockerer. Ein Grund weswegen er oftmals aneckte, denn faulenzen wird in der schwimmenden Stadt nicht gern gesehen.

Fazit

Mal aufbrausend, mal verdächtig still. Diese Geschichte durchlief viele Phasen, konnte aber vollends überzeugen. Sympathische Charaktere und ein spannendes Thema. 5 Sterne

Veröffentlicht am 31.01.2018

Eine abenteuerliche und herzzerreißende Geschichte

Eine Insel zwischen Himmel und Meer
0

Erster Satz

Ich heiße Crow.

Meinung

Als Baby strandet Crow in einem alten Boot am Strand einer kleinen Insel nahe Cuttyhank. Seit dem sind zwölf Jahre vergangen und Crow lebt immer noch dort, zusammen ...

Erster Satz

Ich heiße Crow.

Meinung

Als Baby strandet Crow in einem alten Boot am Strand einer kleinen Insel nahe Cuttyhank. Seit dem sind zwölf Jahre vergangen und Crow lebt immer noch dort, zusammen mit Osh, der sie damals fand und bei sich aufzog. Mit den Jahren der Zweisamkeit und der Ruhe kamen nicht nur neue Bekannte, wie Maus und Miss Maggie, sondern auch die Ungewissheit ihrer Herkunft. Nach den ein dutzend Jahren beschließt das junge Mädchen mehr über sich und ihre Eltern herauszufinden. Eine abenteuerliche und herzzerreißende Geschichte beginnt.

Das charmante und aufgeweckte Mädchen bringt uns zunächst einmal sich und alle anderen wichtigen Bewohner der Elisabeth Inseln näher, bevor sie etwas zu ihrer Vergangenheit erzählt und das eigentliche Geschehen einleitet. Der Schreibstil war super und die ausgewählte Erzählweise brachte den Leser Crow gleich ein wenig näher. Es war als würde sie vor einem sitzen und ihr Erlebtes wiedergeben.

Charaktere

Die junge Protagonistin Crow war wissbegierig und lernte recht schnell. Zudem war sie weder auf Kopf, noch Mund gefallen und wusste sich in vielen Situationen zu helfen. Obwohl sie viel Abneigung von den anderen Inselbewohnern erfuhr, weil diese dachten sie stammte von der Insel Penikese, auf der sich eine Einrichtung für Leprakranke befand, gab sie nie auf und war meist fröhlich. Natürlich holte aber auch sie mal die Traurigkeit ein, doch davon ließ sie sich nicht lange unterkriegen.

Ihr grummeliger Ziehvater Osh hatte sich noch vor Crow für ein Leben in Abgeschiedenheit entschieden. Auf einer kleinen, menschenleeren Insel baute er sich ein neues Leben auf, von dem auch Crow später ein Teil wurde. Trotz seiner eher wortkargen Art war er herzallerliebst und versuchte Crow immer zu beschützen. Für ihn war sie wie eine Tochter, egal was auch kam.

Miss Maggie, eine alleinstehende Frau von der Insel Cuttyhank schloss sich kurz nach Crows Auftauchen den beiden an. Sie half Osh beim Aufziehen des Kleinkindes und leerte ihr später die wichtigsten alltäglichen Dinge, wie Lesen und Schreiben. Im Gegenzug half Crow ihr bei ihren Schafen und im Garten. Miss Maggie war Crows wichtigste Bezugsperson, neben Osh. Mit ihrer offenen und mitfühlenden Art war sie gleich sympathisch und erweckte den Eindruck, dass man ihr jedes noch so finsteres Geheimnis anvertrauen konnte, ohne verurteilt zu werden.

Fazit

Mit ihrer Reise zu sich selbst und ihren Wurzeln, konnte Crow mich vollends begeistern. Es war nicht zu lang und auch nicht zu kurz, einfach genau richtig. 5 Sterne

Veröffentlicht am 11.01.2018

Mitreißend, humorvoll und hautnah

Berühre mich. Nicht.
0

>>Ich wollte eine Mauer um mich errichten, damit mir alles egal sein konnte. Aber meine Psyche war ein Arschloch, und mir war nichts egal, und ich konnte nichts vergessen.

>>Ich wollte eine Mauer um mich errichten, damit mir alles egal sein konnte. Aber meine Psyche war ein Arschloch, und mir war nichts egal, und ich konnte nichts vergessen. << Seite 377

Erster Satz

Ich habe keine Angst.

Meinung

Dreitausend Meilen von zu Hause entfernt in Nevada versucht Sage ihrem bisherigen Leben in Maine zu entkommen. Die ist jedoch schwerer als gesagt, ohne Geld und einer Wohnung, hinzu kommen die unzähligen Ängsten, die einen tagtäglich begleiten. Trotzdem gibt Sage nicht so einfach auf, nicht nachdem sie sich die Freiheit so lange erkämpft hat. Sie schreibt sich an der Uni ein, nimmt einen Job in der Bibliothek an und findet Freunde. Doch alles nützt nichts, wenn die Vergangenheit einen immer wieder einholt und im Griff hat.

Das Buch wird von Sage selbst erzählt, welche häufiger von ihren Ängsten und etlichen Panikattacken übermannt wird. Der Schreibstil war von Beginn an fesselnd und die Ängste beim Lesen fast schon greifbar. Die Seiten flogen viel zu schnell dahin und während des Lesens war immer eine gewisse Spannung da, die sich besonders zum Ende noch einmal steigerte.
Sages Vergangenheit lässt sich zwar schnell erahnen, wird jedoch erst nach und nach gänzlich aufgedeckt und beschrieben.
Trotz des so ernsten Themas wird die gesamte Stimmung im Buch besonders durch die Art der beiden Protagonisten aufgelockert. Ihre Unterhaltungen sorgten - nicht zu Letzt wegen dem Sarkasmus - immer für ein kleines Schmunzeln meinerseits.

Charaktere

Trotz ihrer Ängste war Sage eine sehr ausdrucksstarke Protagonistin. Immer wieder trieb sie sich selbst zur Höchstleistung und wollte die Furcht hinter sich lassen. Nicht jedes Mal gelang es ihr, allerdings machte sie besonders durch ihr Scheitern eine merkbare Wandlung durch. Sie öffnete sich Luca und vertraute ihm zu einem gewissen Grad. Das innerlich so zerbrochene Mädchen war mir recht schnell ans Herz gewachsen.

Als sie Luca das erste Mal begegnet war ihre Reaktion zuerst wenig nachvollziehbar, doch später wurde klar warum es sie so in Panik versetzte. Mit seinen Tattoos und dem anzüglichen Grinsen auf den Lippen, erinnerte er sie viel zu deutlich an ihre Vergangenheit. Mir war er mit seiner sarkastischen Art, dem Grinsen und seinen eigenen familiären Problemen, als Charakter genau recht. Trotz der Panikattacken und dem immer wiederkehrenden Abstand zu Sage ließ er nicht von ihr ab und vertraute ihr, wie auch sie ihm.

Mit den Protagonisten kamen auch einige interessante Nebencharaktere, über die ich ebenfalls viel mehr wissen möchte. Über Lucas Schwester April, deren Kommilitone Arren und auch über Gavin und Connar, die mit Sage den selben Kurs besuchen. Irgendwie hatten alle gefühlt zu wenig Auftritte, obwohl ich auch eindeutig nichts von Sage und Luca hätte missen wollen.

Fazit

Mit nur zwei Tagen Lesezeit hab ich das Buch - für meine Verhältnisse - in Rekordzeit durchgelesen und dass zu recht. Spannend, mitreißend und doch mit einem gewissen Anteil an Humor. Den zweiten Teil kann ich kaum erwarten. 5 Sterne