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Veröffentlicht am 01.08.2018

Gut

Was andere Menschen Liebe nennen
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Was andere Menschen Liebe nennen von David Lethivan und Andrea Cremer

Eckdaten:
Was andere Menschen Liebe nennen ist ein Einzelband von David Levithan und Andrea Cremer, der erstmals im cbt-Verlag am ...

Was andere Menschen Liebe nennen von David Lethivan und Andrea Cremer

Eckdaten:
Was andere Menschen Liebe nennen ist ein Einzelband von David Levithan und Andrea Cremer, der erstmals im cbt-Verlag am 26. 06.2017 und wurde von Bernadette Ott aus dem Amerikanischen übersetzt. Die Klappbroschur beinhaltet 416 Seiten. Der Originaltitel lautet Invisibility.

ISBN: 978-3-570-16355-9 Preis: (D) 14,99 / (A) 15,50
Inhalt:
Stephen fühlt sich wie der einsamste Memsch der Welt und das obwohl er mitten in New York City lebt! Doch das ändert sich als neue Nachbarn einziehen, den die Tochter Elisabeth kann Stephen sehen, was eine sehr große Überraschung ist, denn eigentlich kann kein Mensch auf der Welt Stephen sehen. Schnell entwickelt sich etwas zwischen den beiden etwas, doch die Frage bleibt. Weshalb kann Liz ihren Freund in die Augen blicken? Um das herauszufinden begeben sie sich in ein gefährliches Abendteuer.

Cover:

Kommen wir zum Cover. Ich muss sagen ich mag das Cover, auch wenn nicht alles so zur Geschichte passt. Mann sieht die Großaufnahme zweier Jugendlicher die sich ansehen, natürlich stellt das Elisabeth und Stephen dar, denn sonst könnte ja niemand den Jungen sehen. Was mich jedoch wundert ist, dass das Mädchen in der Geschichte eigentlich blaune Augen hat. Ansonsten finde ich auch die Skyline unten im Hintergrund echt hübsch.


Meine Meinung:
Ich habe das Buch beim Bloggerportal angefragt und netterweise vom cbt-Verlag zugeschickt bekommen, dafür bedanke ich mich. Ich fand der Klappentext klang sehr interessant und nach einer schönen romantischen Urban-Fantasy Geschichte. Und wie ihr mitbekommen habt, fand ich auch das Cover sehr ansprechend. Außerdem wollte ich schon immer etwas von dem Autor lesen und da hat sich das Buch sehr gut gepasst. Es gibt ja sehr umstrittene Meinungen um den Autor und wie ich mich schlussendlich entschieden habe erfahrt ihr gleich.
Als ich Buch angefangen habe, ist mir als erstes aufgefallen, dass der Schreibstill sehr leicht zu lesen geht und mir der Humor sehr zugesagt hat. Vorallem Elisabeths Kapitel sind sehr humorvoll gestallt und manchmal musste ich laut loslachen.
Ich möchte auch die Charaktere sehr gerne, vorallem Laurie fand ich echt toll. Das ist der Bruder von Elisabeth, der einerseits sehr verspielt und süß ist, aber andererseits auch sehr vernünftige Entscheidungen trifft und dadurch die Gruppe vor sehr vielen Dummheiten bewahrt. Fast hätte man sagen können ich habe einen leichten Crush auf den Typen, aber wie es bei meinen Typen oft der Fall ist, ist Laurie schwul. (ich finde seinen Freund super cool und nett, aber ich weiß nicht wie oft das noch hören kann, dass ich meine Typen nicht haben kann.)
Was ich jedoch sehr komisch finde, ist der Name von ihm. Jedesmal musste ich mich erinnern, dass Laurie kein Mädchen, sondern ein Junge ist. Und Elisabeth wird irgendwie auch von jedem anders genannt und da musste ich auch manchmal überlegen wer den jetzt noch mal Jo ist und zum Umglück der Geschichte hasse ich den Namen Stephen. (hust the Vampire Diaries hust) Also bei der Namensgebung kann man noch arbeiten.
Kommen wir nun mal zum Inhalt. Ich muss sagen anfangs geht das meiste sehr schnell von Statten, sodass sich Elisabeth und Stephen schon nach den ersten fünfzig Seiten mehr als gute Freunde find, was diesen zusammenfinden Effekt sehr schwächt. Außerdem denkt man ab der Hälfte nicht mehr wie den eigentlich die Geschichte weitergehen soll und die Spannung lässt in der Mitte echt zu wünschen übrig. Als es zum Endspurt der Geschichte kommt, kann man das Buch jedoch nicht mehr aus den Händen legen.
Was mich am meisten stört ist das Ende, da ich nicht Spoilern möchte, sage ich nur, dass mich eine Sache die nicht eintrifft sehr stört.
Fazit:
Zum Schluss kann ich sagen, dass es eine süße Liebesgeschichte mit ein paar Schwierigkeiten ist, die jedoch sehr gut gelöst und eine gute Geschichte geben, die man sehr gut und leicht lesen kann. Es ist kein Lesemuss, aber auf jedenfalls lesenswert. Gut, trifft meine Sternenanzahl auch sehr auf den Punkt, denn ich habe wegen den leichten Störfaktoren 4von5 Sternen gegeben.

Veröffentlicht am 01.08.2018

*Rezension*

Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
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Obsidian-Schattendunkel
Eckdaten:
-Obsidian-Schatteldunkel ist der erste Teil einer Reihe
-von der Autorin Jennifer L. Armentrout.
-Der Roman ist erstmals 2014 als Hardcover-Auflage im Carlsen-Verlag ...

Obsidian-Schattendunkel
Eckdaten:
-Obsidian-Schatteldunkel ist der erste Teil einer Reihe
-von der Autorin Jennifer L. Armentrout.
-Der Roman ist erstmals 2014 als Hardcover-Auflage im Carlsen-Verlag erschienen.
-Seit 2016 gibt es den Roman auch als Taschenbuch.
-Der Urban-Fantasy-Roman beinhaltet 400 Seiten (Taschenbuch: 432 Seiten)
-und wurde von Anja Malich vom Englischen ins Deutsche übersetzt.

ISBN (Hardcover): 978-3-551-58331-4
ISBN (Taschenbuch): 978-3-55-31519-9
Preis (Hardcover): (D) 18,99 / (A) 19,60
Preis(Taschenbuch): (D) 12,99 / (A) 13,40
Inhalt:
Als Katy und ihre Mutter einen Neuanfang wagen und vom sonnigen Florida in ein kleines Dorf in West Virginia ziehen, gefällt das dem 17-jährigen Mädchen überhaupt nicht, denn als erstes hat sie kein W-lan, was eine leidenschaftliche Buchbloggerin natürlich sehr stört. Zusätzlich nervt der heiße Bruder Daemon ihrer neugefunden Freundin Dee, die direkt neben ihr wohnt. Doch irgendetwas stimmt mit diesen Jugendlichen und überhaupt diesem ganzen kleinen Dorf nicht. Und was als das Mädchen das Geheimnis herausfindet, stellt es Katy's Leben komplett auf den Kopf...
Cover:
Zum Cover muss ich einfach sagen, dass Carlsen alle Arbeit geleistet hat. Ich finde es wirklich wunderschön mit den beiden Personen auf dem Cover, die wie ich vermute, Katy und Daemon darstellen sollen, die über eine Wiese gehen. Die Lichtreflektionen finde ich auch echt hübsch und passen perfekt zum Inhalt des Buches. Wenn man das Buch hin und her bewegt, kann man auch sehen, dass diese "Punkte" leicht schimmern, was dem Ganzen ein noch schöneres Feeling verleiht.
Doch auch ohne Schutzumschlag kann sich dieses Buch echt sehen lassen, denn auch dort kann man Lichtspiegelungen erkennen. Auf den ersten Seiten ist das Buch ebenfalls Gold gestallten, was ich auch echt schön finde.
Ich muss eingestehen, dass ich mir nur wegen der Aufmachung des Buches die Hardcover-Ausgabe gekauft habe. Denn das Taschenbuch hat das gleiche Cover, jedoch ist das Buch nicht reflektierend.

Meine Meinung:
Ich muss echt sagen, dass ich keine großen Erwartungen an das Buch hatte, da ich es schon letztes Jahr im Sommer angefangen hatte und es abgebrochen habe, das lag daran, dass mir die Prortagonisten nicht zugesagt haben. Sie waren irgendwie echt seltsam und ich war mir echt nicht sicher, was ich davon halten sollte, da ich davor echt gute Bücher wie Legend und Selection gelesen habe, wo dies natürlich echt super ist, denn die Protagonisten waren mir alle von Anfang an sehr sympathisch. Ich muss auch ehrlich zu geben, und das ist jetzt echt nicht böse gemeint, aber ich gehe in die Romane, die mir meine Freundin empfiehlt mit einer anderen Einstellung an das Buch. Außerdem hat mich meine Freundin gespoilert, was Dee und Deamon angeht (jeder der den Roman gelesen hat weiß was ich meine) und da ich mich zu dieser Art von Wesen (no shame, jeder weiß von das die beiden nicht normal sein können) nicht sehr hingezogen gefühlt habe. Aber das gehört der Vergangenheit an, immerhin geht es um das hier und jetzt.

Und mich muss sagen, dass mir das Buch beim zweiten Mal lesen viel besser gefallen, ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen und bis zu dem Zeitpunkt als ich es das erste Mal gelesen habe, habe ich auch alles mit anderen Augen gesehen.
Ich fand auch den Schreibstil der Autorin sehr gut, da es schöne flüssige Sätze waren und alles ziemlich schön ineinander übergelaufen ist. Weshalb ich ich auch sehr schnell durch die Geschichte gekommen bin und da es keine Längen gab auch sehr spannend war.
Was mich jedoch gestört hat, war das Katy für ihre 17 Jahre manchmal sehr kindisch gehandelt hat, da sie sehr gereizt auf Daemon war, wo es garkeinen Grund dazu gab. Wenn ich nicht gewusst hätte wie alt Katy sein sollte, hätte ich sie als 14-15 geschätzt. Wo wir wieder bei den Charakteren wären. Aber insgesamt kann ich sagen, dass man bei dem Buch ohne Probleme hineinschauen kann und spätestens wenn Deamon vorkommt wird es dich in seinen Bann ziehen.


Fazit:

Diese Faktoren zusammengezählt muss ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat und der zweite Teil steht auch schon zum Lesen bereit. Ich hoffe sehr, dass ich diesen auch bald lesen darf, da es mir sehr interessiert wie die Geschichte weitergeht, wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass sich Katys Charakter nicht ändern wird.

Aber schlussendlich habe ich dem ersten Teil der Obsidian-Reihe von Jennifer L. Armentrout 4von5 Sterne gegeben.



Link zum Verlag:Carlsen

Link zum Hardcover:Obsidian-Schattendunkel


♥♥♥♥♥


Ich wünsche euch jetzt noch einen schönen Abend/Tag. Da heute Donnerstag ist, werde ich gleich GnTm schauen.

Veröffentlicht am 01.08.2018

Gut

Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen
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Hallo!

Ich habe heute eine Rezension für euch, ich habe das Buch von vorablesen zugesendet bekommen und damit ist es ein Rezensionsexemplar. Ich gebe aber meine Persönliche Meinung ab und werde dafür ...

Hallo!

Ich habe heute eine Rezension für euch, ich habe das Buch von vorablesen zugesendet bekommen und damit ist es ein Rezensionsexemplar. Ich gebe aber meine Persönliche Meinung ab und werde dafür NICHT bezahlt.

Eckdaten:

Wonder Woman-Kriegerin der Amazonen ist der erste Teil der DC-Icons-Superhelden-Reihe. Dieses Buch ist von Leigh Bardugo geschrieben, jedoch werden die anderen Bände (und Superhelden) von anderen Autoren dargestellt. Das Jugendbuch beinhaltet 448 Seiten und erscheint am 9. Februar 2018 im dtv-Verlag . Das Buch ist original aus dem amerikanischen Englischen und wurde von Anja Galic übersetzt.

Preis:
18,95(D) / 19,60 (A)

ISBN:
978-3-423-76197-0


Inhalt:

Diana sollte sich auf ihren Lauf gegen die anderen Amazonen konzentrieren, denn endlich hat sie dich Chance dazu sich zu beweisen. Doch als sie sieht wie ein Schiff am Horizont untergeht, beschließt sie hinzuschwimmen und kann von dort Alia, ein gleichaltriges Mädchen, retten. Dabei ist das eigentlich eines der Dinge, die strengsten verboten sind. Schnell stellt sich heraus, dass Alia kein gewöhnliches Mädchen ist, sondern die Welt in den Krieg zu stürzten. So macht sich Diana gemeinsam mit Alia auf die Reise um das große Unglück zu verhindern.


Cover:

Das Cover, finde ich passt sehr gut zum Buch. Es spiegelt die Superheldenatmosphäre wieder, dadurch, dass es das große Wonder Woman Zeichen zeigt. Dahinter sieht man ein Mädchen, dass eindeutig Diana sein soll. Sie ist in ihrer Bekannten Position, mit den Armen überkreuzt. Im Hintergrund sehen wir ihre Heimat, die Insel Themyscira.
Insgesamt finde ich das Cover gut, jedoch ist es nicht außergewöhnlich.

Meine Meinung:
Ich habe mich sehr gefreut als ich erfahren habe, dass ich das Buch vorablesen darf, da ich Superhelden sehr gerne mag und erst vor kurzen den Film "Wonder Woman" gesehen hatte.
Als ich dann mit dem Buch begonnen habe, bin ich Anfangs noch nicht so gefesselt von der Geschichte gewesen. Irgendwie war der Funke zwischen mir und Diana noch nicht ganz vorhanden und die Geschichte musste erst in Fahrt kommen. Es lag jedoch nicht am Schreibstil, es war zwar eher ausladend geschrieben, jedoch konnte gut und flüssig lesen und mir die Orte an denen sich Diana befindet gut vorstellen. Ich war auch echt überrascht, dass Alia ihre eigene Perspektive bekam, aber dadurch konnte man sich auch besser in sie hineinversetzen.

Diana ist zwar eine starke Kriegerin, jedoch fühlt sie sich nicht so zugehörig zu den Amazonen, da sie die einzige ist, die schon auf der Insel geboren worden ist und nicht erst eine heldenhafte Tat begehen musste um auf ihre Insel zu kommen. Deshalb lässt sie sich auch so leicht auf die Reise in die menschliche Welt ein, da sie denkt, dass sie dadurch ihren Schwestern beweisen kann, dass sie eine von ihnen ist. Denn nicht alle heißen es gut, dass Diana auf der Insel leben darf. Ich finde im Laufe des Buches entdeckt Diana immer mehr was es heißt eine Amazone zu sein, was ich echt toll finde und ihre Wandlung habe ich sehr gerne mit erlebt.
Alia ist ein dunkelhäutiges Mädchen, dass auch schon die ein oder anderen rassistischen Erfahrungen gemacht hat. Ihre Eltern sind bei einem Unfall gestorben, da sie eine Firma leiten und dadurch sehr in der Öffentlichkeit stehen. Sie hat einen größeren Bruder, der sehr beschützerisch ist und sie dadurch nicht allzuoft aus dem Haus kommt. Die Reise missbilligt ihr Bruder auch, jedoch kann sie ihn überreden, da es für ihr Biologie-Stundium Vorteile bringt. Immer wieder fällt ihr auf, dass sie das Unglück von ihr und anderen Leuten mit sich trägt, wie es auch die Reise zeigt, auf der alle verunglücken außer ihr, da sie von Diana gerettet wird. Ich finde auch Alia entwickelt sich weiter und es ist ziemlich wie sie im Laufe des Buches immer mehr zu sich findet und erkennt wer wirklich ihre Freunde sind. Ich fand es auch echt toll wie sie damit umgegangen ist, was Diana ist und sie verkörpert.
Es stoßen auf der Reise auch noch andere Charaktere hinzu, die ich auch alle echt interessant fand. Vor allem Nim war echt toll!
Die Geschichte hat auch sehr viel mit Rassismus zu tun, da Alia selbst in der Schule etwas ausgeschlossen auf Grund ihrer Hautfarbe war. Ich finde das auch echt toll, dass solche Themen besprochen werden. Auch wenn es im Laufe der Geschichte immer mehr in den Hintergrund gerät, wollte ich das kurz anschneiden.

Mir hat der Aufbau der Geschichte auch echt gut gefallen, da es zum Hauptvorhaben, auch viele Nebenstories gab, die einem alle Charakter sehr real wirken lassen hat.
Zum Spannungsaufbau kann ich sagen, dass ich wie schon erwähnt, anfangs etwas schwer in die Geschichte hineingekommen bin. Ich musste erst mit Diana und Alia anfreunden, aber dann habe ich das Buch zwar langsam, aber gerne gelesen. Es gab viel Aktion und die Teile habe ich auch echt gerne gelesen, dazwischen gab es jedoch immer wieder Lücken in denen mich das Buch nicht so fesseln konnte. Aber als ich dann die letzten hundert Seiten gelesen habe, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Der Endkampf war einfach Episch! Vor allem das Endkapitel hat den Ausschlag gegeben wie ich über die Geschichte empfinde.

Insgesamt fand ich das Buch echt gut und bin echt froh, dass ich es gelesen habe. Ich freue mich schon auf Batman von Marie Lu, da mir sowohl der Charakter, als auch die Autorin noch ein bisschen näherstehen.
Fazit:
Es ist eine echt tolle Superhelden-Storie in die Intrigen, Freundschaft und Aktion verbunden worden. Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen und gebe mit dem Mako, dass ich schwer in die Geschichte gekommen bin 4 von 5 Sternen.


Veröffentlicht am 29.11.2025

Eine interessante Prison Break Story

To Cage a Wild Bird
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Cover:

Das Cover finde ich recht schön, auch wenn es meiner Meinung nach den Inhalt nicht zu seiner Gänze darstellen kann. Jedoch scheint das derzeit in diesem Genre Trend geworden zu sein. Das Cover ...

Cover:

Das Cover finde ich recht schön, auch wenn es meiner Meinung nach den Inhalt nicht zu seiner Gänze darstellen kann. Jedoch scheint das derzeit in diesem Genre Trend geworden zu sein. Das Cover wurde auch aus dem Amerikanischen übernommen.



Meine Meinung:

Ich habe als Jugendliche super gerne dystopische Romane gelesen und freue mich, dass es nun wieder in den Hype kommt, daher musste ich natürlich dieses Buch lesen, da es genau nach den Romanen klingt, jedoch etwas Erwachsener. Ob nun aber die Umsetzung genauso gut gelungen ist, wie beispielsweise „Die Tribute von Panem“, werdet ihr nun in meiner Rezension erfahren.

Man wird direkt auf die ersten Seiten in die Geschichte geworfen und in eine dystopische Welt eingeführt, in der die Gesellschaft in mehreren Sektoren eingeteilt wird. Unsere Protagonistin Raven lebt in untersten Sektor und verdient ihr Geld als Kopfgeldjägerin. Als ihr Bruder jedoch verhaftet wird, schleust sie sich in das Gefängnis „Endlock“ ein, das den Ruf hat, dass von dort niemand wieder herauskommt, um gemeinsam mit ihrem Bruder doch einen Weg hinauszufinden und zu fliehen.

Durch den schnellen Einstieg und den sehr leichten zu lesenden und rasanten Schreibstil der Autorin, kommt man super schnell in die Geschichte und will das Buch in einem Rutsch durchlesen, da auch dauerhaft neue Plottwists und Entwicklungen entstehen und man natürlich wissen will, ob Raven mit ihrem Bruder aus diesem Gefängnis fliehen kann. Auch die Übersetzerin hat einen richtig guten Job gemacht, ich habe nämlich auch in das englische Hörbuch immer wieder hineingehört, wenn ich weiterlesen wollte, aber gerade keine Zeit hatte zu lesen (z.b. auf den Weg der Arbeit) und man hat vom Schreibstil her fast keinen Unterschied zwischen der Übersetzung und dem Original gespürt.

Durch die Welt in der Raven aufgewachsen ist, wirkt sie wie ein total skrupellose Person, die zwar ihrem Bruder loyal ist, aber keine Probleme hat andere dafür leiden zu lassen, was sie zu einer sehr interessanten morally-grey Protagonistin macht, man merkt jedoch auch im Buch, wie sie sich weiterentwickelt trotz der noch schlimmeren Umstände im Buch mehr an Menschlichkeit gewinnt. Trotzdem ist sie nicht naiv oder lässt sich leicht um den Finger wickeln, was mir gerade in diesem Setting gut gefallen hat und die Geschichte auch spannender gemacht hat.

Das Setting fand ich auch sehr interessant. Endlock ist zwar zum einen ein Gefängnis, dient aber auch als „Vergnügungspark“ für Reichere Leute, die dafür bezahlen, dort die Gefangenen jagen und töten zu dürfen. Dadurch wusste man nicht, wer der Charaktere weiter überlebt, weil dauerhaft die Möglichkeit bestand, dass sie bei einen dieser Jagden sterben. Leider muss man aber auch sagen, dass das abgeschottete Setting sehr wenig über das Land und wie es überhaupt zu den Umständen in dem Land kam, zwar wird immer wieder Information eingestreut, jedoch wirkt dieses noch sehr lückenhaft und unausgegreift. Dadurch habe ich mich auch immer wieder gefragt, ob ich dieses Buch wirklich als Dystopie bezeichnen würde. Zwar spielt es in einer eindeutig Dystopien Welt, aber wirklich viel der typischen Plotpoints erfüllt die Geschichte nicht. Wer also eine Geschichte ala Tribute von Panem oder Hüter der Erinnerung erwartet, ist hier nicht bedient. Ich kann mir aber vorstellen, dass sich das im Laufe der Reihe noch entwickeln könnte.

Auch finden wir hier eine Liebesgeschichte, die ebenfalls im Fokus steht. Denn Raven entwickelt eine kleine Romance mit einem der Gefägniswärter, was der Geschichte einen zusätzlichen enemies-to-lovers Trope gibt, wobei man hier sagen muss, dass es nicht unbedingt die Dynamik von Hass/Bedrohungen oder Ähnliches geht sondern sich wirklich nur daraus zusammensetzt, dass sie an unterschiedlichen Seiten der Gitter im Gefägnis stehen.



Fazit:

Von meinem Entertainment hat dieses Buch alle Punkte erfüllt, die ich an einer Geschichte mag, jedoch frage ich mich, ob die Vermarktung zutreffend ist, dass es wirklich eine Dystopie ist oder doch eher eine Prison Break Geschichte. Auch die Liebesgeschichte hoffe ich, dass sich weiter entwickelt, da sie für mich noch nicht ganz ausgereift ist. Daher vergebe ich für den ersten Teil der Geschichte 3,5-4 Sterne, hoffe aber das sich die weiteren Teile dann im 4-5 Sterne Spektrum befinden.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Eine interessante Fortsetzung

Icon and Inferno
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Cover:

Das Cover gefällt mir wieder gut. Es passt sehr gut zum ersten Band der Cover und ist von der Farbgebung sehr toll gestaltet. Jedoch kann man vom Cover her nicht unbedingt auf den Inhalt schließen, ...

Cover:

Das Cover gefällt mir wieder gut. Es passt sehr gut zum ersten Band der Cover und ist von der Farbgebung sehr toll gestaltet. Jedoch kann man vom Cover her nicht unbedingt auf den Inhalt schließen, was ich im Amerikanischen besser gelungen finde.



Meine Meinung:

Nachdem mir der erste Band der Reihe gut gefallen hat und ich generell ein großer Marie Lu Fan bin, konnte ich natürlich auch an „Icon und Inferno“ nicht vorbeilaufen. Weshalb ich das Buch beim Bloggerportal angefragt habe und mich sehr gefreut habe, als mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. Dies schränkt mich jedoch nicht ein, ehrlich meine Meinung zu diesem Buch zu äußern.

Nach Band 1 der Reihe steigt Marie Lu ein Jahr später wieder in die Geschichte ein, in dem sich die Protagonisten Winter und Sydney nicht begegnet sind. Die Geschichte wird wieder in einem sehr leichten und gut zu lesenden Ton erzählt, der einen gut durch die Erlebnisse kommen lässt. Durch die Erzählung aus der 3. Person hatte ich jedoch das Gefühl, mich nicht ganz in die Charaktere und vor allem ihre Gefühle zueinander hineinversetzen können.

Schon in Band 1 war ersichtlich, dass sich Winter und Sydney zueinander hingezogen fühlen und in diesem Band verstärkt sich diese Anziehung weiter und wird auch auf die nächste Ebene gebracht, dadurch, dass dieses Buch aber sehr actionreich ist und auf jeder Seite etwas passiert, wurde der Fokus meiner Meinung nach viel zu wenig auf die Charakterentwicklung und Beziehungsentwicklung der Protagonisten gelegt, wodurch ich nicht ganz nachvollziehen konnte, wie die beiden sich nun schlussendlich ineinander verlieben. Außerdem sehe ich es als etwas fragwürdig, wie explizit die körperliche Intimität von Sydney und Winter beschrieben wird. An sich bin ich immer dafür, dass eine Geschichte auch spicy wird, jedoch handelt es sich hierbei um eine Jugendbuchreihe und da hat für mich expliziter Content nichts verloren. Daher verschwimmen in diesem Buch die Grenzen zwischen Young und New Adult stark und ich kann nicht mit der Leseempfehlung ab 14 Jahren mitgehen, sondern würde diese eher auf 16 Jahre hochsetzen.

Ansonsten werden wir in diesem Band wieder in eine aktionreiche Story hineingeworfen, die sehr spannend zu lesen war und bei der jeder Suspense-Fan auf seine Kosten kommt, auch wenn ich teilweise Szenen etwas unrealistisch fand, aber das ist zu erwarten, bei einer Geschichte über eine junge Frau, die bei einer Geheimorganisation angestellt ist.



Fazit:

Insgesamt hat mir die Fortsetzung gut gefallen, auch wenn es mich nicht komplett auf die Liebesgeschichte einlassen konnte, daher vergebe ich 3,5 von 5 Sternen.




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