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fredhel

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2018

Familiendrama

Wahrheit gegen Wahrheit
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Aufgrund der Leseprobe und des Klappentextes habe ich mit grosser Spannung diesen Roman begonnen. Eine Analystin der Spionageabwehr entdeckt, dass ihr eigener Mann ein russischer Agent ist. Von da an verläuft ...

Aufgrund der Leseprobe und des Klappentextes habe ich mit grosser Spannung diesen Roman begonnen. Eine Analystin der Spionageabwehr entdeckt, dass ihr eigener Mann ein russischer Agent ist. Von da an verläuft die Handlung hauptsächlich in zwei Handlungssträngen. In der Gegenwart versucht Vivian verzweifelt ihren kleinen Kosmos aufrecht zu erhalten. Sie will um jeden Preis den sozialen Abstieg verhindern, der droht, wenn ihr Mann verhaftet wird: Verlust des Jobs, des Hauses, der guten Krankenversicherung und nicht zuletzt der Liebe ihres Lebens ungeachtet davon, wie sehr er sie all die Jahre hintergangen hat. In Rückblenden wird dann die Familiengeschichte aufgerollt. Angefangen vom ersten Kennenlernen, der Hochzeit, der Geburten....immer wieder glimmen Erinnerungen auf, die vor dem neuen Wissen einen bitteren Beigeschmack der Erkenntnis tragen. Und Vivian, die einen Eid auf ihr Vaterland geschworen hat, verstrickt sich immer mehr in dem Netz der russischen Agenten. Und es ist erschreckend, wie leicht sich in diesem Buch die Computer der CIA austricksen lassen und wie wenig Aufsicht auf die Mitarbeiter ausgeübt wird. Und sollte man wirklich eine Person auf die Auswertung russischer Informationen einsetzen, die kein Wort russisch kann? Was sich nach einem wirklich spannenden Thriller anhört, liest sich dann tatsächlich als dramatischer Familienroman mit viel weiblichen Emotionen. Nach den ersten Kapiteln erlahmte mein Interesse und ich habe mich mühsam bis zum Ende durchgerungen. Manchmal kann ein langweiliger Text mich durch eine schöne Sprachgestaltung fesseln, doch leider ist das bei Karen Cleveland nicht der Fall. Auf keinen Fall würde ich ein weiteres Buch der Autorin in die Hand nehmen.

Veröffentlicht am 02.08.2018

Irre

Immer Ärger mit Ötzi
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Eigentlich bin ich ja ein Fan von Veilchen Mauser, erst recht von ihrem superklugen, dicken besten Freund Stolwerk, aber obwohl die beiden und noch weitere von mir geschätzte Akteure ihren Auftritt haben, ...

Eigentlich bin ich ja ein Fan von Veilchen Mauser, erst recht von ihrem superklugen, dicken besten Freund Stolwerk, aber obwohl die beiden und noch weitere von mir geschätzte Akteure ihren Auftritt haben, kann ich mit dieser Geschichte? Aufsatz? Satire? leider nichts anfangen. Die zwei Sterne gibts von mir, weils nix gekostet hat.

Veröffentlicht am 04.05.2018

langweilig

Eine korsische Gaunerei
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Ich habe schon einige sehr, sehr schöne Romane von Peter Mayle gelesen. Ich mag es, die Provence mit seinen Augen zu betrachten. Mir gefallen seine Figuren in den Büchern. Aber "Eine korsische Gaunerei" ...

Ich habe schon einige sehr, sehr schöne Romane von Peter Mayle gelesen. Ich mag es, die Provence mit seinen Augen zu betrachten. Mir gefallen seine Figuren in den Büchern. Aber "Eine korsische Gaunerei" hat mich schwer enttäuscht. Eine lieblos zusammengeschusterte, dazu völlig unglaubwürdige Handlung wird um einige ausufernde Essensbeschreibungen bereichert, wohl um die Seitenzahl noch etwas zu pushen. Die Hauptpersonen bedienen alle Klischees, allen voran der russische Oligarch, der über Leichen gehen will, nur um ein bestimmtes Haus erwerben zu können. Von Anfang bis Ende kommt keine Spannung auf. Absolut keine Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 18.03.2025

Zu kompliziert

Lyneham
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Die Erde ist nicht mehr bewohnbar, als ein kleiner Trupp Menschen auf den extrem weiten Weg zum Planeten Perm aufbricht. Alles auf diesem bewohnbaren Mond ist gefährlich. Die Forscher haben viel zu tun, ...

Die Erde ist nicht mehr bewohnbar, als ein kleiner Trupp Menschen auf den extrem weiten Weg zum Planeten Perm aufbricht. Alles auf diesem bewohnbaren Mond ist gefährlich. Die Forscher haben viel zu tun, um eine überlebensfähige Umwelt zu gestalten.
Erzählt wird in erster Linie aus der Sicht von Henry, einem Sohn der federführenden Wissenschaftlerin Mildred Meadow, die als zweite Erzählerin die Besiedlung sehr sachlich aus der Sicht einer Forscherin berichtet.
Der Autor hat eine unerschöpfliche Fantasie, um den Planeten und seine Bewohner zu beschreiben.
Auch die Hauptpersonen werden sehr intensiv charakterisiert. Leider sind alle ziemlich bis außergewöhnlich unsympathisch.
Beim Lesen dieses Romans stellen sich dem Leser wiederholt ethische Fragen, die zum Beispiel bei Besetzung eines fremden Planeten oder bei der Verteilung begrenzter Ressourcen zwangsläufig auftreten.
Es ist ein sehr tiefsinniger Roman, der meine logischen Fähigkeiten bedauerlicherweise übersteigt. Ich habe mich bis zum Ende durchgekämpft, wobei ich den Schluss faszinierend fand, auch wenn ich ihn, wie eigentlich das ganze Buch, nicht verstanden haben. Allein schon die Morphologie der Oberfläche oder die seismischen Phänomene haben mich überfordert. Für normale Leute wie mich kann ich da leider keine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Unangemessen drastisch

Niemand hört dich (Grenzland 1)
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Im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Dänemark werden auf beiden Seiten der Grenze sehr junge Mädchen ermordet. Die Ermittlungen gehen nur zäh voran.
Mark Bremer ist ein angenehmer Sprecher der Hörbuchversion.
Die ...

Im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Dänemark werden auf beiden Seiten der Grenze sehr junge Mädchen ermordet. Die Ermittlungen gehen nur zäh voran.
Mark Bremer ist ein angenehmer Sprecher der Hörbuchversion.
Die Zuhörer müssen sehr starke Nerven für diesen Thriller haben, denn hier wird das Quälen von Kindern sehr ausführlich und unappetitlich geschildert. Muss das so drastisch sein? Damit wird sadistischen Pädophilen doch nur Gedankenfutter geliefert.
Die Ermittler selbst haben keine bleibenden Eindrücke bei mir hinterlassen, und auch wenn ich nun weiß, wer der Täter ist, hätten ein paar Worte über seinen Charakter dem Verständnis gutgetan.
Ich möchte dieses Hörbuch eigentlich nicht weiterempfehlen.

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