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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.08.2018

Was für uns Großen

IRGENDLAND
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Ich weiß nicht wo oder wie ich anfangen soll zu erzählen…

Für mich ist das hier ein Märchenbuch für Erwachsene, ein Märchen in 94 Bildern bzw. in Worten gefasst ist für mich sehr berührend gewesen, denn ...

Ich weiß nicht wo oder wie ich anfangen soll zu erzählen…

Für mich ist das hier ein Märchenbuch für Erwachsene, ein Märchen in 94 Bildern bzw. in Worten gefasst ist für mich sehr berührend gewesen, denn es geht um nichts anders außer endlose Liebe, Zuneigung und Hoffnung. Ein Mädchen versucht alles um für ihre Mutter ein Heilmittel zu finden, dafür sammelt es auch „Träume“ der schlafenden Menschen ein, ja Sie tut wirklich alles für ihre Mutter, denn Sie möchte Sie ja auch nicht verlieren.

Das Cover finde ich wirkt nicht wirklich für den Inhalt der Geschichte, anders ist aber auch so dass es farblich tatsächlich im Bereich Märchen angesiedelt werden kann.

Was ich persönlich aber empfinde ist, dass ich glaube das dieses Buch nicht für junge Leser geeignet ist, man sollte schon eine gewisse Altersbeschränkung hier anbringen.

Ansonsten war es wirklich wunderschönes Buch für Erwachsene…

Veröffentlicht am 19.08.2018

Nordisches Fantasymärchen

Die Rabenringe - Odinskind (Bd. 1)
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Hirka ist in Ymsland aufgewachsen. Mit fünfzehn findet sie heraus, dass sie ein Odinskind ist – ein schwanzloses Wesen aus einer anderen Welt. Von nun an ändert sich alles: Sie weiß weder, wer sie ist, ...

Hirka ist in Ymsland aufgewachsen. Mit fünfzehn findet sie heraus, dass sie ein Odinskind ist – ein schwanzloses Wesen aus einer anderen Welt. Von nun an ändert sich alles: Sie weiß weder, wer sie ist, noch, wohin sie gehört. Sie weiß nur, dass ihr Leben auf dem Spiel steht. Aber das ist nur der Anfang, denn Hirka ist nicht die einzige Fremde, die es durch die Steintore nach Ym verschlagen hat ... ODINSKIND ist der furiose Auftakt der RABENRINGE-Trilogie, das große nordische Epos über eine Welt voller Vorurteile, Machtkämpfe und Liebe.

Aktuell lese ich wirklich wahnsinnig gerne Bücher aus dem Bereich Mythologie und aus dem skandinavischen Raum. Außerdem habe ich mehrfach die Werbung zu diesem Buch gesehen und wollte es unbedingt lesen. Glücklicherweise hatte ich viel Glück bei einer Leserunde.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Perspektiven erzählt, so dass man sich rundum ein Bild aufbauen kann. Die Autorin hat eine wirklich fantastische und mittelalterliche Welt rund um die Figuren geschaffen. Mir persönlich gefiel wirklich so gut, dass ich der Meinung bin man könnte es auch gut verfilmen.

Ich bin sehr froh, dass ich dieses Buch lesen durfte weil mich hat es total abgeholt und ich bin jetzt schon auf die nachfolgenden Bände neugierig.

Veröffentlicht am 18.08.2018

Holmes Gegenspieler

Arrowood - In den Gassen von London
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Privatdetektiv William Arrowood ist ein Mann vieler Talente – und einiger Laster. Die Tagelöhner und Straßenmädchen im armen South London können sich keinen besseren Detektiv leisten und kommen daher mit ...

Privatdetektiv William Arrowood ist ein Mann vieler Talente – und einiger Laster. Die Tagelöhner und Straßenmädchen im armen South London können sich keinen besseren Detektiv leisten und kommen daher mit allen Anliegen zu ihm. Voller Verachtung und Neid blickt er über die Themse auf seinen bekannten Kollegen Sherlock Holmes und dessen betuchte Klientel.
Auch Arrowoods neuester Fall scheint nicht geeignet zu sein, ihn berühmt zu machen: Eine junge Französin bittet darum, ihren verschwundenen Bruder aufzuspüren. Doch hinter dem simplen Auftrag verbergen sich weit mehr Geheimnisse und Leichen, als Arrowood für möglich hielt. Und so führen ihn seine Ermittlungen von den Tiefen der Londoner Unterwelt bis in höchste Regierungskreise …

Das Cover hat mich ja sofort angesprochen, deswegen wollte ich das Buch gerne lesen. Was ich toll fand, dass Arrowood der Gegenpart zu Sherlock Holmes ist. Holmes lebt und arbeitet ja in der Baker Street und das eine der angesagten Straßen Englands hingegen Arrowood eher in den „Slums“ arbeitet. An Sherlock Holmes reicht er so nicht ran, wobei seine Ermittlungsarbeiten sind ähnlich wie Holmes nur das diese sich schon einen gewissen Ruf erarbeitet hat.

Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen, da ich schon fand das Sie an Holmes rankommt, klar muss man immer noch unterscheiden aber ich würde das Buch jederzeit weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 07.08.2018

Ein wichtiger Bestandteil der Geschichte

Wie Gräser im Wind
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Eine berührende und authentische Familiensaga über ein bislang wenig bekanntes Kapitel der Geschichte. 1930 wütet das Sowjetregime mit Enteignungen und Verhaftungen in den ehemals wohlhabenden deutschen ...

Eine berührende und authentische Familiensaga über ein bislang wenig bekanntes Kapitel der Geschichte. 1930 wütet das Sowjetregime mit Enteignungen und Verhaftungen in den ehemals wohlhabenden deutschen Dörfern der Krim. Jeder, der noch Land oder Einfluss hat, schwebt in Gefahr. Wilhelm Scholz weigert sich, seinen letzten Grundbesitz an den Staat zu überschreiben. Mitten in der Nacht zerren bewaffnete Männer ihn, seine Frau Anna und ihre kleinen Kinder aus dem Haus. Die Familie wird in die eisige Wildnis des Hohen Nordens gebracht und Baumfällarbeiten zugeteilt. Inmitten von Hunger, Krankheit und klirrender Kälte kämpfen Anna und Wilhelm ums Überleben und um einen Platz in der neuen Weltordnung. Samuel Pfeiffer entgeht einem ähnlichen Schicksal nur durch eine rechtzeitige Flucht. In einer Nacht- und Nebelaktion verlässt er mit seiner Familie das Dorf und lässt alles zurück. Doch die Verschnaufpause währt nicht lang. Als deutscher Lehrer wird er immer wieder verfolgt und denunziert. Eine Odyssee von der Krim bis nach Baku beginnt …
Mal was ganz anders aus der Feder von Elvira Zeißler, ich kenne die Autorin nur im Bereich des Fantasy Genre und war total gespannt darauf wie Sie sich im historischen Bereich auskennt.

In der Geschichte verarbeitet Elvira die Nacherzählungen ihrer Großeltern, da Sie ursprünglich aus Kasachstan stammt. Die Geschichte an sich ist sehr spannend gehalten, denn schließlich gibt es einige Vertriebene, die man so gut wie nie in der Geschichte erwähnt hat. Dazu gehören auch Enteignung im eigenen Land, Vertreibung und auch Verfolgung.

Ich finde die Geschichte um die zwei Familien sehr spannend gehalten, denn Sie stammen aus unterschiedlichen Ecke und dennoch erleben Sie das gleiche. Sie müssen mit der Angst, Kälte, Hungersnot und Zwangsarbeit in den Lägern aber dennoch nie dabei die Hoffnung auf Besserung aufgeben.

Mir gefiel die Geschichte wirklich sehr gut, man kam gut und schnell rein. Zwischendurch hatte man das Gefühl nicht weiter zu kommen, aber dennoch war es wirklich ein berührendes und schönes Buch.




Veröffentlicht am 06.08.2018

Wunderschöne Geschichte

Die Tränenkönigin
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Die Zwillinge Nava und Nate sind unzertrennlich, bis ihrer Eltern sterben. Nate hat der Tod der beiden Elternteile hart getroffen und hat er seitdem aufgehört zu sprechen, zu allem Überfluss müssen die ...

Die Zwillinge Nava und Nate sind unzertrennlich, bis ihrer Eltern sterben. Nate hat der Tod der beiden Elternteile hart getroffen und hat er seitdem aufgehört zu sprechen, zu allem Überfluss müssen die beiden dann auch noch bei Madame Patrice leben, Sie war eine Bekannte ihrer Eltern. Der Sohn von Madame Patrice möchte gerne Nava zu seiner Frau nehmen, die findet das alles andere als witzig und überlegt wie Sie der Ehe zuvorkommen kann. Nava versucht mit Nate zu fliehen, in der Hoffnung auf der anderen Seite der Stadt ein neues Leben beginnen zu können. Auf ihrer Flucht begegnet Sie Jayden denn Sie durch Zufall mal kennengelernt hat zusammen versuchen Sie einen Weg in die Welt hinter die Stadtmauern zu finden…

Alleine das Cover ist schon absolut schön. Ich finde die Farben und die Illustration total gelungen.

Die Autorin hat eine wirklich phantastische Welt geschaffen, was ich toll fand ist das aber Sie eine alte Vorstellung in dieser Welt nutzt. Frauen haben Sie gute wie keine Rechte nur die Männer können auf Sie Anspruch erheben. Das Nava hier anfangs als schüchternes und teilweise naives Mädchen dargestellt wird finde ich auch gut, Sie wächst quasi mit der Geschichte mit und entwickelt eine unglaubliche Stärke. Sie versucht ja nicht nur sich sondern auch ihren Bruder zu retten, aber die Stadt Marenna ist in sich eingeschlossen und die man kommt nur schwer hinaus.

Bin auf jeden Fall gespannt wie es weitergeht, denn das Ende ist offengehalten und ich denke schon das da noch was nachkommen wird.