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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2018

Lebendige Geschichte

Land im Sturm
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Land im Sturm ist ein historischer Roman des Autors Ulf Schiewe. Er lässt darin markante Punkte der Geschichte lebendig werden und bettet dies in eine Geschichte ein, die über viele Generationen erzählt ...

Land im Sturm ist ein historischer Roman des Autors Ulf Schiewe. Er lässt darin markante Punkte der Geschichte lebendig werden und bettet dies in eine Geschichte ein, die über viele Generationen erzählt wird und man begegnet immer wieder Charakteren die auf Familien ,von denen vorher erzählt wurde, zurückgreifen. Unterteilt wird das Buch in fünf Abschnitte die jeweils einen wichtigen Punkt der Geschichte beleuchten.

Der Schreibstil des Autors ist lebendig und die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Durch die verschiedenen Charaktere wird die jeweilige Zeit und die Lebensumstände hautnah spürbar. Die Protagonisten sind bis in die Nebencharaktere hinein gut angelegt und geben dem Roman die richtige Spannung um solch ein umfangreiches Buch ohne Ermüdungen zu lesen.

Sehr gut gefallen hat es mir, dass vor jedem neuen Abschnitt der fünf Teile kurz zusammen gefasst wurde wie die augenblickliche Lage zu dieser Zeit ist. So kam ich in jeden neuen Abschnitt gut hinein.

Mir persönlich hat das Lesen viel Vergnügen bereitet und ich habe so auch noch einiges erfahren das mir noch unbekannt war. Das Buch macht den Eindruck als ob der Autor gute Recherche betrieben hat.

Veröffentlicht am 24.10.2018

Einfach und lecker

Fingerfood - bayerisch gut
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Fingerfood bayerisch gut ist ein Kochbuch der Autorin Birgit Fazis. Darin werden kleine Gerichte vorgestellt welche auch mit den Fingern gegessen werden können.

Das Buch wird durch einige erklärende ...

Fingerfood bayerisch gut ist ein Kochbuch der Autorin Birgit Fazis. Darin werden kleine Gerichte vorgestellt welche auch mit den Fingern gegessen werden können.

Das Buch wird durch einige erklärende Worte der Autorin eingeleitet und sie gibt darin noch allgemeine Tipps und Hinweise zu den Rezepten. Danach geht es dann gleicht los mit dem Thema Aufs Brot. Hier finden sich allerlei Rezepte rund um verschiedenen Aufstriche für Laugengebächk und Brot. Bei allen Rezepten finden sich Hinweise zur Zubereitungszeit und Tipps wie man Änderungen vornehmen kann. Die Autorin scheut sich auch nicht fertige Zutaten wie z. Bsp. Teige zu verwenden wenn es mal schneller gehen muss. Beim Rezeptteil Aufs Brot gibt es Süßes und Herzhaftes, wobei das Herzhafte überwiegt und in etlichen Rezepten kommen Radieschen vor.

Weiter geht es mit dem Themenblock Im Glas. Vorgestellt werden unter anderem ein Pilztatar, Radieschen Shots, Dip, Wurstsalat, Miniknödel die gefüllt sind und kleine Desserts wobei sich alle gut für ein Buffet oder Picknick eignet.

Der nächste Themenblock beschäftigt sich mit allen Dingen die man am Spieß servieren kann. Auch hier gibt es Süßes und Herzhaftes und vieles das man gut vorbereiten kann.

Den Schlusspunkt setzt das Thema am Stück, hier gibt es einfach herzustellende Brezn Wiener, Käsespätzle Muffins, Weißwurst Hotdogs die man eine Alternative zum normalen Hotdog sind, Burger, Mini-Schnitzel und noch einiges mehr,

Nachdem ich mittlerweile einiges aus dem Buch probiert habe, kann ich es allen empfehlen die leckere Kleinigkeiten auf den Tisch bringen wollen. Die Zutaten sind unkompliziert zu bekommen, die Anweisungen finde ich auch für Kochneulinge verständlich und bei mir kamen die Zeitangaben gut hin. Wer allerdings Radieschen nicht mag wird enttäuscht sein, da gerade die Aufstriche und Dips häufig Radieschen enthalten.

Veröffentlicht am 24.10.2018

Das Ende?

Wynne Shane Trilogie
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Zwischen Liebe und Hass lautet der Titel des dritten Bandes der Trilogie Wynne Shane vom Autorenduo Nicole Zagar und Melanie Fendrich. Emily versucht noch immer Emilias Vergangenheit zu ergründen und reist ...

Zwischen Liebe und Hass lautet der Titel des dritten Bandes der Trilogie Wynne Shane vom Autorenduo Nicole Zagar und Melanie Fendrich. Emily versucht noch immer Emilias Vergangenheit zu ergründen und reist dafür nach Irland. Dort angekommen kann sie einige Informationen erlangen, doch hat sie die Rechnung ohne die Ursprünglichen gemacht, welche immer noch die Weltherrschaft im Blick haben.

Der letzte Teil der Trilogie wird aus der Sicht von Emily geschildert und immer wieder gibt es durch Emilys Träume Einblicke in das Leben Emilias. Emilys Gefühlslage ist durcheinander und zum Schluss weiß man auch als Leser nicht mehr wem man trauen kann und wem nicht.Die Erzählweise wechselt zwischen ruhig dahinfließend und rascher Strömung und die Ereignisse werden zum Ende des Buches hin immer rasanter.

Durch Emilys Gedanken konnte ich als Leser gut verfolgen wie sie sich nach und nach verändert und was sie bewegt. Nicht nur die Hauptcharaktere sind gut angelegt auch die Nebenrollen werden passend besetzt. Die Dialoge sind lebendig und in Teilen humorvoll. Ein Personenverzeichnis am Anfang des Buches hilft bei der Einordnung der einzelnen Personen. Wobei ich Emilys Welt so komplex finde, dass man die Bücher im nicht zu großem Abstand lesen sollte. Von mir eine klare Leseempfehlung für alle die fantastische Geschichten mögen. Ziemlich am Ende des Buches findet man auch den Zusammenhang zwischen den Buchtitels und der Schluss ist so angelegt das er zwar keinen Cliffhanger hat, es aber dennoch weiter gehen könnte.

Veröffentlicht am 16.10.2018

Der Spielmann

Der Spielmann (Faustus-Serie 1)
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Der Autor Oliver Pötsch verarbeitet in seinem Roman Der Spielmann die Geschichten rund um Dr. Johann Faust der schon in einigen Romanen und Stücken eine Hauptrolle spielen dufte.

Der Autor beschreibt ...

Der Autor Oliver Pötsch verarbeitet in seinem Roman Der Spielmann die Geschichten rund um Dr. Johann Faust der schon in einigen Romanen und Stücken eine Hauptrolle spielen dufte.

Der Autor beschreibt Jugend und mittleres Alter von Johann Faust wie er es sich vorstellen kann, nachdem er diverse Quellen verfolgt hat.

Der Schreibstil des Autors ist schnörkellos und gut lesbar und auch die allgemeine Spannung im Buch bleibt stets erhalten, auch wenn es um das Alltagsleben von Johann geht. Die einzelnen Charaktere werden gut ins Gesamtbild eingefügt und es entwickelt sich ein lebendiges Bild der damaligen Zeit und die Lebensumstände. Die Schicksalsschläge die Johann ereilen sind nicht immer nur von außen herbeigeführt, sondern liegen auch in Johann selbst bedingt und wie er sich und seine Umwelt sieht.

Besonders gut gefallen haben mir die Erläuterungen des Autors zum Werk selber und seine kleiner Reiseführer durch Johanns Welt.

Veröffentlicht am 25.09.2018

Freundschaft verbindet

Wahre Helden
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Wahre Helden: Nicht kaputt, nur angeknackst ist ein Jugendroman der Autorin Nadine Erdmann der auch mich als Erwachsene angesprochen hat. Svea muss mitten im Abitur die Schule wechseln und zu ihrer Schwester ...

Wahre Helden: Nicht kaputt, nur angeknackst ist ein Jugendroman der Autorin Nadine Erdmann der auch mich als Erwachsene angesprochen hat. Svea muss mitten im Abitur die Schule wechseln und zu ihrer Schwester in die WG ziehen. Dabei lernt sie ihren Mitbewohner Jona kennen der ein großes Potential hat zu einem sehr guten Freund zu werden und dann ist da noch Nik der auf der Straße lebt. Mit beiden versteht sich Svea sehr gut, doch beide hüten Geheimnisse die ihr Leben problematisch machen. Alle drei müssen erkennen das der Weg ins Erwachsenenleben gar nicht so einfach ist, man aber sein Leben mit guten Freunden meistern kann.

Der Erzählstil der Geschichte war für mich auf den ersten Seiten etwas gewöhnungsbedürftig, da aus der Perspektive von Svea erzählt wird und sie die Leser immer wieder direkt anspricht. So entsteht eine Nähe zum Leser die nicht immer einfach ist. Svea findet es schwer sich heraus-und zurückzuhalten und so redet sie manches Mal ein wenig viel. Dabei geht es ihr immer um das Wohl ihrer Freunde und sie versucht diese in schwierigen Situationen aufzubauen. Im Laufe der Geschichte wuchsen mir die Protagonisten immer mehr ans Herz und es war recht emotional zu lesen welche Probleme ihnen das Leben schwer machen.

Der Autorin ist es gelungen einige schwierige Themen wie Akzeptanz der sexuellen Orientierung des eigenen Kindes oder Gewalt in der Familie gut anzugehen ohne den erhobenen Zeigefinger sehen zu lassen. Der Leser konnte sich eigene Meinungen zu den Themen bilden und die Lösungsansätze fand ich stimmig. Den Grundtenor der Schlusssequenz fand ich positiv und überzeugend.

Der Schreibstil ist dabei locker und gut lesbar, Sveas Sprache ihren Alter von 17 Jahren angemessen und nicht gewollt erwachsen. Insgesamt ein gutes Buch das wichtige Themen interessant in eine Geschichte umsetzt.