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Yakko

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.12.2019

Wieder nur Durchschnitt

Flirting with Fire (Saving Chicago 1)
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Madison, einst ein Mauerblümchen zu Highschool-Zeiten, trifft nach vielen Jahren auf Mauro, den beliebtesten Jungen von damals und ihren früheren Schwarm, und alte Gefühle scheinen für den Feuerwehrmann ...

Madison, einst ein Mauerblümchen zu Highschool-Zeiten, trifft nach vielen Jahren auf Mauro, den beliebtesten Jungen von damals und ihren früheren Schwarm, und alte Gefühle scheinen für den Feuerwehrmann neu entfacht zu werden.

Irgendwie werde ich mit dem Duo Piper Rayne nicht warm. Dieses ist das dritte Buch, das ich gelesen habe und zunächst dachte ich, diese Story wird um einiges besser, als die anderen. Doch hier wurde ich leider enttäuscht.

Madison und Mauro sind zwei ganz nette Figuren, doch mehr auch nicht. Ihr Verhalten zeigt, dass sie in der Vergangenheit hängen geblieben sind, so gleicht es eher noch immer dem von Teenagern, als von erwachsenen Menschen. Madisons viele Selbstzweifel sind für mich nicht ganz nachvollziehbar. Mag sein, dass sie als junges Mädchen pummelig und unauffällig war, doch wieso muss sie als Erwachsene nun die Traumfrau schlechthin sein? Wäre es nicht interessanter gewesen, sie hätte nach wie vor Ecken und Kanten (auch optisch)? Aber dann hätte sich ein Mann wie Mauro vermutlich nicht in sie verliebt - so scheint wohl die Sichtweise der Autorinnen zu sein.
Wie dem auch sei, der Stil der Autorinnen zieht sich wohl durch all ihre Geschichten: Frau verliebt sich in den gutaussehenden Mann, er erwidert die Gefühle, doch die Frau glaubt ihm nicht und sucht nach Gründen, ihm keine Chance zu geben. Der Schreibstil ist soweit in Ordnung, ohne große Höhen und Tiefen.

Insgesamt war das Buch ganz nett, nicht mehr und nicht weniger. Ein wenig Unterhaltung für zwischendurch, hin und wieder mal witzig, aber am Ende doch nur Durchschnitt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.10.2019

Eine Liebesgeschichte für Astrologie-Fans

Unter einem guten Stern
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Justine, angehende Journalistin, trifft nach vielen Jahren ihre Jugendliebe Nick wieder, und sofort scheinen all ihre Gefühle von damals wieder da zu sein. Doch ob Nick dasselbe fühlt ist unklar, also ...

Justine, angehende Journalistin, trifft nach vielen Jahren ihre Jugendliebe Nick wieder, und sofort scheinen all ihre Gefühle von damals wieder da zu sein. Doch ob Nick dasselbe fühlt ist unklar, also hilft Justine ihrem Glück nach, indem sie die Horoskope ihrer Zeitschrift manipuliert, um dem Astrologie-Fan Nick ein Zeichen zu senden.

"Unter einem guten Stern" ist für mich das erste Buch von Minnie Darke. Der Schreibstil der Autorin ist insgesamt leichtgängig und einfach zu lesen, machmal jedoch etwas steif. Die Geschichte wird in der dritten Person erzählt.
Die Hauptfiguren sind Justine und Nick, die ganz sympathisch, doch irgendwie wenig facettenreich beschrieben sind. Justines Verhalten ist so manches Mal nicht wirklich nachvollziehbar für mich.
Neben den Protagonisten tauchen jedoch eine Menge weiterer Figuren in Form von vielen Nebenhandlungen auf, auf deren Leben Justine unbeabsichtigt Einfluss nimmt - schließlich gibt es mehrere Wassermänner, als nur Nick.

Insgesamt bin ich hin und her gerissen von diesem Buch. Die Leseprobe fand ich noch ganz ansprechend, aber vielleicht fehlt mir für den gesamten Roman einfach der Sinn für Astrologie und Sternzeichen. Ich wurde ganz gut unterhalten, doch wirklich gefesselt oder gar berührt hat es mich absolut nicht. Mit weit über 500 Seiten ist der Roman sehr lang für eine Liebesgeschichte, was vor allem den vielen Nebengeschichten geschuldet ist. Das macht das Buch aber leider auch stellenweise sehr langatmig und zäh. Das fand ich schade, denn im Fokus steht ja eigentlich die Geschichte rund um Justine und Nick. Astrologie-Fans werden aber sicher mehr Freude an diesem Buch haben.

Veröffentlicht am 04.11.2018

Ganz nett

The One Best Man (Love and Order 1)
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Victoria hat eine fiese Scheidung hinter sich und versucht ihr Leben gemeinsam mit ihrer Tochter Jade neu aufzubauen. Zuallererst damit, dass sie ihren Abschluss nachholt. Den Männern hat sie abgeschworen, ...

Victoria hat eine fiese Scheidung hinter sich und versucht ihr Leben gemeinsam mit ihrer Tochter Jade neu aufzubauen. Zuallererst damit, dass sie ihren Abschluss nachholt. Den Männern hat sie abgeschworen, besonders solchen, die auch noch Anwälte sind. Doch dann trifft sie in ihrer neuen Heimat ausgerechnet auf Reed, der nicht nur Anwalt ist, sondern auch noch ein alter Freund und Trauzeuge ihres Exmannes.

Ich brauchte eine Weile, bis ich mit Victoria als Protagonistin warm geworden bin, sehr lange fand ich ihr Verhalten nervig und unnötig unfreundlich, insbesondere Reed gegenüber, der sich von Anfang an als wahrer Gentleman erweist. Dann aber finden beide zueinander und die Lovestory ist ganz nett beschrieben, jedoch ohne große Gefühle oder gar Tiefgang. Ein paar übliche Beziehungsprobleme, die es den beiden schwer machen sollen, werden eingebaut, jedoch sind diese doch eher harmlos.
Die Kinder Jade und Henry sind sehr liebenswert beschrieben, auch das Verhältnis von Mutter und Tochter zueinander.

Die Story entwickelt sich meiner Meinung nach irgendwie zäh, ich habe einige Kapitel gebraucht, bis ich richtig drin war. In der Mitte war sie dann sehr angenehm und unterhaltsam, das Ende wiederum kam mir viel zu schnell, was wohl auch an der kleinen Seitenzahl liegt. Das Buch war ganz plötzlich zu Ende, um genau zu sein bei 89%, die restlichen Seiten des eBooks sind gefüllt mit Danksagungen und Leseproben.

Dies ist das zweite Buch des Autorenduos Piper Rayne, das ich bisher gelesen habe (zuvor "The Bartender") und mein vorheriger Eindruck bestätigt sich hier aufs Neue. Die Grundidee ähnelt sich: ein netter, auf den ersten Blick perfekter Mann bettelt beinahe darum, dass die missmutige, zickige Frau ihn beachtet und sich auf ihn einlässt. Ihre Gründe, sich so zu wehren, sind dagegen nicht so wirklich nachvollziehbar.

Die Story ist ist ganz nett, leider nicht mehr, aber auch nicht weniger. Sie ist stellenweise unterhaltsam, das sicherlich, aber dennoch insgesamt relativ flach. 100 Seiten mehr und etwas mehr Drama hätten der Geschichte noch gut getan. Der Schreibstil ist sehr einfach, umgangssprachlich und manchmal fast schon flapsig, aber irgendwie auch passend zum Stil der Autorinnen.

Insgesamt eine ganz nette Geschichte für zwischendurch, die man aber vermutlich sehr schnell schon wieder vergessen hat.

Veröffentlicht am 24.07.2018

Leider nur Durchschnitt

Dream Maker - Sehnsucht (The Dream Maker 1)
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Parker führt mit seinen besten Freunden das Unternehmen International Guy, mit dem er Frauen dabei helfen will, sich zu entfalten und ihr Potenzial auszuschöpfen - egal, ob beruflich oder privat.

In ...

Parker führt mit seinen besten Freunden das Unternehmen International Guy, mit dem er Frauen dabei helfen will, sich zu entfalten und ihr Potenzial auszuschöpfen - egal, ob beruflich oder privat.

In Paris trifft er auf Sophie, in New York auf Skyler und in Kopenhagen auf Christina. Parker, der Frauenheld, kann es natürlich nicht lassen, die Beziehungen zu seinen Kundinnen nur auf geschäftlicher Ebene zu halten.

Der Schreibstil ist typisch für die Autorin, unterhaltsam, aber teilweise sehr flach. Dennoch liest sich das Büch recht flüssig.
Die Charaktere in diesem Buch muss man wahrlich mögen. Parker hat ein so riesengroßes Ego, da fällt es einem zunächst schwer, Sympathien für ihn zu entwickeln. Er konnte mich jedoch mit fortschreitender Geschichte immer mehr überzeugen. Besonders die Erzählungen aus seiner Perspektive sind wirklich unterhaltsam.
Von den weiblichen Figuren finde ich nur Skyler interessant, die dazu auch noch Parkers absolute Traumfrau ist.
Parkes beste Freunde hätten ruhig etwas mehr Platz in dem Buch bekommen dürfen.

Was die Handlung betrifft, so bin ich zwiegespalten. Teilweise war die Story wirklich interessant zu lesen, auch die Besonderheiten an den unterschiedlichen Handlungsorten. An anderen Stellen dagegen war sie einfach nur plump und oberflächlich.

Ingesamt bin ich nicht ganz überzeugt von dem Buch. Es ist zwar durchaus unterhaltsam, aber weder Handlung noch Figuren stechen so richtig heraus. Da habe ich aufgrund des Klappentextes deutlich mehr erwartet. Ich stelle außerdem mal wieder fest, dass ich mich mit Audrey Carlan und deren flachen Schreibstil, den ich aus anderen Büchern schon kenne, nicht anfreunden werde. Carlan-Fans werden aber sicherlich auf ihre Kosten kommen.

Veröffentlicht am 01.02.2018

Mittelmäßig

The Bartender (San Francisco Hearts 1)
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Whitney verliert ihren Job und zieht zu ihren Großeltern zurück – sie fühlt sich erbärmlich und versucht sich mit einem One-Night-Stand abzulenken, obwohl das so gar nicht ihre Art ist. Nachdem sie aber ...

Whitney verliert ihren Job und zieht zu ihren Großeltern zurück – sie fühlt sich erbärmlich und versucht sich mit einem One-Night-Stand abzulenken, obwohl das so gar nicht ihre Art ist. Nachdem sie aber sogar von ihrem Tinder-Date versetzt wird, geht sie mit dem gutaussehenden Barmann Cole nach Hause. Das Blöde ist nur, dass Whitney sich durch zu viel Alkohol am nächsten Morgen an nichts mehr erinnern kann...

Diese Geschichte ist sehr unterhaltsam geschrieben, das Autoren-Duo hat witzige und auch irgendwie liebenswerte Figuren erschaffen, wenn auch nicht unbedingt sehr facettenreich. Whitney ist eine quirlige junge Frau, die gerade durch ihren Jobverlust sehr verzweifelt ist. Cole ist – was auch sonst – wahnsinnig gutaussehend und unglaublich charmant. Er scheint von Anfang an sehr interessiert an Whitney zu sein, auch wenn sie dies nicht wirklich glauben möchte. Ja, er stammt aus einem wohlhabenden Elternhaus und hatte bereits viele Frauen in der Vergangenheit. Doch in der Gegenwart scheint Cole ein ganz anderer, liebenswerter und hilfsbereiter Mann zu sein. Ich muss sagen, dass das ewige Hin und Her von Whitney, was ihre Gefühle betrifft, irgendwann nervig war, denn die vielen Zweifel, die sie an Cole hat, sind für mich nicht nachvollziehbar. Die gemeinsame Vergangenheit rechtfertigt ihr Verhalten nicht wirklich.

Die Geschichte wird aus Whitneys Perspektive erzählt, der Schreibstil ist von Anfang an locker und witzig, besonders die Dialoge zwischen den Protagonisten. Insgesamt ist das Buch sehr kurz, aber durchaus unterhaltsam. So richtig überzeugt hat es mich dennoch nicht, da die Story mich nicht wirklich mitreißen konnte und Whitneys Verhalten teilweise fast schon nervig war.