Cover-Bild Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe
Band 5 der Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe"
(38)
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 16.02.2018
  • ISBN: 9783746633497
Michelle Marly

Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

Roman

Auf der Suche nach l’eau d‘amour. Paris, 1919: Coco Chanel ist es gelungen, ein erfolgreiches Modeunternehmen aufzubauen. Doch als ihr Geliebter Boy Capel bei einem Unfall stirbt, ist sie vor Trauer wie gelähmt. Erst der Plan, ihrer Liebe zu ihm mit einem Parfüm zu gedenken, verleiht ihr neue Tatkraft. Auf ihrer Suche danach begegnet sie dem charismatischen Dimitri Romanow. Mit ihm an ihrer Seite reist Coco nach Südfrankreich, in die Wiege aller großen Düfte, und kommt schon bald dem Duft der Liebe auf die Spur. Coco Chanel – eine einzigartige Frau und eine große Liebende. Dies ist ihre Geschichte.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2018

Auf der Suche nach dem perfekten Duft!

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Coco Chanels Modefeldzug scheint nicht aufzuhalten, doch dann stirbt ihr Geliebter Boy 1919 bei einem schrecklichen Autounfall.

Coco hat mit Boy nicht nur ihre große Liebe verloren, sondern auch einen ...

Coco Chanels Modefeldzug scheint nicht aufzuhalten, doch dann stirbt ihr Geliebter Boy 1919 bei einem schrecklichen Autounfall.

Coco hat mit Boy nicht nur ihre große Liebe verloren, sondern auch einen weisen Ratgeber für alle Lebenslagen. Sie steckt in einem schweren, sich nicht lichtenden Nebel fest. Erst ihre beste Freundin Misia bringt sie dank einer Reise nach Venedig auf andere Gedanken.

Dort trifft sie auf Dimitri, einen russischen Thronanwärter, der ihr ganz schön den Kopf verdreht und sie gleichzeitig aber auch an ihre eigene traurige Vergangenheit erinnert, welche sie als Unternehmerin in Paris stets totschweigt.

Als Mäzenin sponsert sie zurück in Paris nunmehr den Pianisten und Dirigenten Strawinsky und beschließt nach einer kurzen Affäre, den letzten Plan von ihr und Boy in die Tat umzusetzen. Ein eigenes Parfum muss her und auf der Suche nach dem perfekten Duft trifft sie unverhofft erneut auf Dimitri.

Michella Marly hat mit Mademoiselle Coco einen zauberhaften Roman über die Liebe, das Leid und den kleinen Funken Hoffnung geschaffen. Über die Romanze hinweg betrachten wir Coco Chanel als ganz eigenwillige und kreative Frau, die in Paris ihr exklusives Modelabel erschuf und dabei niemals ihren reinen und geradlinigen Stil verlor.

Veröffentlicht am 28.03.2018

der wohl bekannteste Duft der Welt - Chanel No. 5

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Mlle. Coco und der Duft der Liebe/Michelle Marly/4 Sterne

Michelle Marly entführt uns in ihrem Roman in die schillernde Welt der Haute Couture, genauer, in das Reich von Gabrielle „Coco“ Chanel.

Der ...

Mlle. Coco und der Duft der Liebe/Michelle Marly/4 Sterne

Michelle Marly entführt uns in ihrem Roman in die schillernde Welt der Haute Couture, genauer, in das Reich von Gabrielle „Coco“ Chanel.

Der Roman umfasst nur drei Jahre des langen Lebens der Modeschöpferin: Wir steigen ein in das Jahr 1919, in dem ihr Geliebter Arthur „Boy“ Capel tödlich verunglückt. Boy ist ihr Lebensmensch, der aus Rücksicht auf seine adelige Herkunft eine standesgemäße Ehe eingehen muss, für die die unehelich geborene und aus tiefster Armut stammende Gabrielle nicht in Frage kommt. Dennoch scheinen die beiden einander in tiefer Liebe zugetan zu sein. Er unterstützt sie mit Rat und Tat und natürlich auch finanziell. Als er stirbt, fällt Coco in ein tiefes Loch. Doch bevor sie sich ihrer Depression gänzlich hingibt, hält sie der Gedanke ein perfektes Parfum zu kreieren aufrecht. Ein Idee, die sie gemeinsam mit Boy entwickelt hat.

Die Suche danach wird in den nächsten Jahren ihr Handeln bestimmen. Es ist ein weiter, beschwerlicher Weg, den sie wie besessen geht. Sie macht bei Francois Coty, dem wohl berühmtesten Parfumeur jener Zeit, eine Lehre.

An ihrer privaten Seite sind verschiedene Männer, die sie zum Teil ausnützen wie der Komponist Igor Strawinsky oder sie mit nützlichen Kontakten unterstützen wie der Russische Großfürst Dimitri Pawlowitsch.

Meine Meinung:

Der Roman liest sich wie das Who-is-Who der Pariser Gesellschaft der 1920er Jahre. Dutzende verarmte Russen, aus der Zarenfamilie wie Künstler, bekannte Maler wie Picasso, Literaten wie Jean Cocteau treffen auf Coco, der Selfmade-Millionärin. Angesichts ihrer eigenen entbehrungsreichen Kindheit – wobei nicht ganz klar ist, was nun Wahrheit oder selbsterfundener Mythos ist – fördert Chanel die schönen Künste. Sie ist mit dem Ballettimpresario Sergei Djagilew befreundet und ihr größter Wunsch ist es, für seine Truppe die Kostüme zu entwerfen.

Während der drei Jahre, die wir Coco Chanel hier begleiten, lernen wir unterschiedliche Facetten der Modeschöpferin kennen: Auf der einen Seite die knallharte Geschäftsfrau, die wenig ohne Hintergdanken tut und auf der anderen, die verletzte, nach Liebe suchende Frau.
Ihre Geschäftsideen sind Weg weisend, nicht nur, dass sie ungewöhnliche Schnitte und Stoffe (z.B. Jersey) zu wunderschönen, zeitlosen Creationen vearbeitet, kopiert sie die Perlenketten, die von Dimitri erhält zu einer Modeschmucklinie. Diese Perlenketten stammen aus dem Privatschatz der Zarin und sind äußerst wertvoll.
Über ihren Marketing-Gag, das Parfum Chanel No. 5 im Restaurant zu versprühen musste ich lächeln. Gut gemacht, Coco! Auch ihre Methode, das Angebot der Parfumflakons künstlich zu verknappen und so den Nimbus der Exklusivität zu erhöhen, liest sich ziemlich modern.

Die unverheiratete, (Sie lässt sich ihr ganzes Leben „Mademoiselle“ nennen.) und erfolgreiche Frau ist unkonventionell. Natürlich blüht der Klatsch. Für manche Legende hat sie wohl sicher selbst gesorgt.
Gut gefallen hat mir der Anhang. Zum einen sind die echten Persönlichkeiten aus Coco Chanels Umfeld noch einmal aufgelistet und zum anderen berichtet die Autorin wie sie sich der schillernden Person Coco Chanels genähert hat.


Fazit:

Ein an Anekdoten und Legenden reicher Roman, der eine mögliche Geschichte der Entstehung des wohl bekanntesten Parfums der Welt, Chanel No. 5, erzählt. Gerne gebe ich hierfür 4 Sterne.


Veröffentlicht am 18.03.2018

Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

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Handlung:
Paris 1919:
Coco Chanel hat es erfolgreich geschafft, das Modeimperium Chanel aufzubauen. Ihre Kreationen sind weit bekannt und die Kundinnen reißen sich um die Kleider. Auch privat läuft es ...

Handlung:
Paris 1919:
Coco Chanel hat es erfolgreich geschafft, das Modeimperium Chanel aufzubauen. Ihre Kreationen sind weit bekannt und die Kundinnen reißen sich um die Kleider. Auch privat läuft es rund für die Französin, zusammen mit ihrem Geliebten Arthur Chapel, Spitzname Boy, lebt sie glücklich zusammen, auch wenn immer der Schatten auf der Beziehung liegt, dass er verheiratet ist. Es ist ein riesengroßer Schock für Coco, als sie von dem Tod ihres Geliebten erfährt, sie fällt in tiefe Trauer. Der Gedanke, ihm ein Parfüm zu widmen, verleiht ihr neue Tatkraft. Während der Herstellungsphase, trifft Coco verschiedene Persönlichkeiten, u.a. den Komponisten Igor Strawinsky und Dimitri Romanov. Sie reist durch Frankreich, um den perfekten Duft zu finden und geht in dieser Zeit einige Romanzen ein.

Meinung:
Wie bei den anderen Künstler-Biographien aus dem Aubau- Verlag, ist auch dieses Cover ein Traum. Mir gefällt es nicht nur, dass die Cover verschwommen und somit recht altmodisch aussehen, sondern ich finde es auch klasse, welchen Wiedererkennungswert die Bücher haben. Wie wunderschön müssen nur all die Bücher der Reihe nebeneinander im Regal aussehen...
Wie schon erwähnt, finde ich das Cover schön. Es ist verträumt und gleichzeitig auch etwas märchenhaft, mir gefällt besonders gut die blassrosa Schriftfarbe, die sich perfekt in das Gesamtbild eingliedert. Ein passendes Detail ist die Umrandung des Covers in dem zarten rosa, eine Hommage an die Verpackung des Parfüms No 5 .

Die Schreibweisen fand ich von der ersten Seite an sehr angenehm, die Handlung wurde sehr interessant dargestellt und dazu hat auch die genutzte Sprache beigetragen. Sie war nicht umgangssprachlich, aber auch nicht zu hochtrabend und gestelzt. Sehr angenehm zu lesen und hilft bei einem flüssigen Lesen.
Zusätzlich gibt es noch eine vereinzelte Streuung von französischen Begriffen, die sich perfekt in den Gesamttext einfügen, sowie dem Buch und auch der Schreibweise Charme verleihen. Hierbei finde ich es sehr gut gewählt, dass die Begriffe so gewählt wurden, dass auch Menschen, die des Französischen nicht mächtig sind, den Kontext verstehen und der Lesefluss dadurch nicht unterbrochen wird, indem der Leser erst die Bedeutung des Wortes nachschlagen muss.

Im Roman wurden immer mal wieder kurze zeitliche Rückblicke eingefügt, die durch Kursivschrift besonders hervorgehoben wurden. Dadurch erhielt man spezielle und wichtige Einblicke in die Vergangenheit und konnte manche Situationen besser einschätzen, sowie verstehen.

Ich weiß immer noch nicht ganz, was ich von der Coco Chanel aus dem Roman halten soll. Einerseits fand ich sie fantastisch dargestellt, genau so, wie ich sie mir charakterlich immer vorgestellt habe. Auf der anderen Seite hätte ich mir von ihr mehr Launen gezeigt, sie hat zwar auch im Buch um Boy getrauert und ihre anchdenkliche Seite gezeigt, ich hätte es aber schön gefunden, wenn sie auch mal ihre Emotionen vollkommen gezeigt hätte, z.B.: einen Wutausbruch. So wirkte Coco auf mich etwas zu beherrscht und auch zu stereotyp.
Während des Romans sind viele historische Persönlichkeiten aufgetaucht, die alle eine zeitlang eine große Rolle gespielt haben. Ich fand es sehr interessant zu lesen, was sich für Kreise und Bekanntschaften entwickelt haben, sowie die ganzen Liebschaften, die geherrscht haben. Dadurch entstand auch für mich viel Abwechslung, da die ganzen Protagonisten vollkommen unterschiedlich dargestellt wurden und somit viel Abwechslung geboten haben.

Die Geschichte rund um die Entstehung des Parfüms Chanel No 5 war stets präsent. Ich fand es sehr spannend zu lesen, wie dieses entstanden ist und wie viele Zufälle hier gewirkt haben. Es war spannend, Coco während des Prozesses zu begleiten, mit ihr durch verschiedene Orte zu reisen und Menschen kennenzulernen, die ihr alle mit der Herstellung geholfen haben.

Fazit:
Die Autorin erzählt eine teilweise fast unwirklich anmutende Geschichte über das Parfüm Chanel No 5, bei dessen Herstellung viele Faktoren zufällig entstanden sind. Besonders gut gefallen hat mir natürlich die Enstehungsgeschichte des Parfüms, aber auch der Schreibstil, der mir ein sehr flüssiges Lesen ermöglicht hat. Sehr eindrucksvoll ist außerdem der Bekanntenkreis von Chanel in Paris dargestellt, mit vielen unterschiedlichen Künstlern, z.B.: Pablo Picasso und Igor Stawinsky. Mein größter Kritikpunkt ist die teilweise für mich zu einfach gehaltene Figur der Coco Chanel, die für mich gerne mehr Vielfalt hätte zeigen können.

Veröffentlicht am 10.11.2018

Von Coco Chanel und ihrem berühmtesten Duft No5 gibt es einige Bücher,Filme, Mythen und Geschichten. Jetzt noch eins.

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Hier mal wieder eine andere Sicht der Dinge.
Ich weiss nicht wieviel Wahrheit und Fiction sind aber das Buch war sehr besonders.
Coco Chanel ist eine faszinierende Persönlichkeit daher war ich neugierig ...

Hier mal wieder eine andere Sicht der Dinge.
Ich weiss nicht wieviel Wahrheit und Fiction sind aber das Buch war sehr besonders.
Coco Chanel ist eine faszinierende Persönlichkeit daher war ich neugierig auf das Buch.
Der Klappentext hat mich neugierig werden lassen nur der Titel war mir ein bisschen too much.
Der Schreibstil war angenehm verständlich ohne dabei zu seicht zu werden.
In dem Plot wird Gabrielle als sehr leidenschaftliche Frau dargestellt.
Auch die faszinierende Persönlichkeit Cocos kommt stark zum Ausdruck.
Sie wird farbig, authentisch und ein bisschen problematisch beschrieben was total glaubwürdig ist.
Die Autorin legt starken Wert auf Details was manchmal ein bisschen langatmig war.
Der Wechsel von der dortigen Gegenwart und den Rückblicken in die Vergangenheit bremste meinen Lesefluss aus und machte mir nicht so viel Spass.

Die Jagd nach dem Duft war einerseits sehr unterhalsam, anderseits nervte mich manchmal die Art des Umgangs mit Cocos Mitmenschen.

Im Nachwort nimmt die Autorin Bezug auf ihre Intension dieses Buch zu schreiben was ich persönlich immer spannend finde.

3,5 Sterne da ich ich es gut und manchmal nicht so gut fand.

Macht euch selbst ein Bild von diesem Buch und lernt Coco Chanel noch von einer neuen Seite kennen.

Veröffentlicht am 27.03.2018

Chanel No 5

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Gabrielle „Coco“ Chanel hat es im Jahr 1919 geschafft, sich ein erfolgreiches Modeunter-nehmen aufzubauen. Doch als ihre große Liebe bei einem Unfall ums Leben kommt ver-sinkt sie in große, lähmende Trauer. ...

Gabrielle „Coco“ Chanel hat es im Jahr 1919 geschafft, sich ein erfolgreiches Modeunter-nehmen aufzubauen. Doch als ihre große Liebe bei einem Unfall ums Leben kommt ver-sinkt sie in große, lähmende Trauer. Erst mit Unterstützung ihrer Freundin nimmt die Idee, dieser Liebe einen Duft zu widmen, Gestalt an.
Als Leser erfährt man kurz von Gabrielles Kindheit und der Zeit bevor sie in Paris richtig bekannt wurde. Sie ist unheimlich kreativ und zielstrebig in ihren Ideen, der Umsetzung und Vermarktung. Im damaligen Paris begegnet sie Igor Strawinsky und Dimitri Romanow, mit dem sie an nach Südfrankreich fährt und dem legendären Duft von Chanel näher kommt.
Diese Zeitspanne wird von der Autorin gut dargestellt, man merkt die ausführliche Re-cherche. Neben dem großen Thema der verlorenen Liebe und neuen Liebschaften werden auch Dinge aus Cocos alltäglichem Leben in ihrem Atelier kurz beschrieben. Oder über die vielen russischen Emigranten, zu denen auch Familienmitglieder der Romanows gehören und die Gabrielle sehr gekonnt mit in ihre Kreativität einbezieht.
Der Roman gibt ein gutes Bild der damaligen Zeit und einen Ausschnitt aus Coco Chanels Leben und Schaffen. Der Schreibstil hat mir gutgefallen, das Geschilderte konnte ich mir gut vorstellen. Allerdings blieb mir Gabrielles Persönlichkeit etwas fremd. Ich konnte ihre Ideen verfolgen, ihr Handeln, doch einiges blieb mir fremd bzw. so richtig einfühlen hat bei mir nicht funktioniert. Trotzdem ist es ein gelungenes Buch über Coco Chanel.