ist das unsere Zukunft - die Antwort auf Fremdenhass?
The Last BorderZitat:
Stell dir vor, du hast keine Identität.
Stell dir vor, du hast keine Rechte.
Stell dir vor, du hast kein Leben.
Weil du eine Frau bist.
Der siebzehnjährigen Hanna ist es seit sie denken kann untersagt, ...
Zitat:
Stell dir vor, du hast keine Identität.
Stell dir vor, du hast keine Rechte.
Stell dir vor, du hast kein Leben.
Weil du eine Frau bist.
Der siebzehnjährigen Hanna ist es seit sie denken kann untersagt, frei und selbstbestimmt zu leben. Denn seit die Radikalen die Macht über ihr Land übernommen haben, ist der Alltag der Frau geprägt von Unterdrückung und absolutem Gehorsam.
Nichts, aber auch gar nichts von Hannas Schönheit, ihrem Wissen und ihren Gefühlen darf je nach außen dringen. Niemand darf sie sehen.
Erst als sie Sayed kennenlernt, einen unerschrockenen und selbstbewussten jungen Mann, sieht sie die ganze Wahrheit hinter den grausamen Ereignissen.
Er zeigt ihr, dass Liebe alle Grenzen sprengt. Er zeigt ihr, dass Freiheit möglich ist. Aber zu welchem Preis?
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.
Das Cover mit seinem weißen Hintergrund, der Frau mit Schleier und den Stück Stacheldraht passt super zum Roman und seinem Inhalt.In groß in goldenen Buchstaben der Titel des Buches.
Der Klappentext macht neugierig auf einen dystopischen Roman sozialkritisch mit Tiefgang.
Fazit:
Die Autorin führt uns in ihrem Roman bzw. Dystopie in eine düstere und dramatische Zukunft. Was wäre wenn Parteien wie z.b. radikale und Ausländerfeindliche Parteien an die Macht kämen? Würden wir so leben wie im Roman? Was für eine Zukunft? Als Frau wo möglich?
Nachdenklich und sehr aufwühlende beschreibt sie hautnah diese Zukunft und ihre Auswirkungen. Aber auch der Humor und die Liebe kommen nicht zu kurz – und trotz alledem ein beängstigendes Szenario Der Roman macht aber auch Mut; Das aufgeben kommt nicht in Frage, es ist keine Option. Für mich rund und sehr gelungen – regt zum Nachdenken an!