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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2018

Beeindruckendes Historienepos - prall, bunt, spannend

Das Salz der Erde
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Einen - wenn auch sehr kleinen - Einblick in die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:


Da fast 1200 Seiten starke Buch ist in fünf Abschnitte ...

Einen - wenn auch sehr kleinen - Einblick in die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:


Da fast 1200 Seiten starke Buch ist in fünf Abschnitte (Buch 1 - 5 genannt) und jede Menge Kapitel unterteilt. Diese Kapitel sind jeweils einem bestimmten Zeitraum und/oder Ort gewidmet. Dies habe ich als sehr förderlich empfunden, gab es doch einen guten Leitfaden durch Zeit und Raum.

Der Plot selbst vermag zu überzeugen und strotzt nur so von zahllosen Intrigen, Schurkereien und Händeln, aber auch von tiefen Gefühlen. Bei Letzteren handelt es sich nicht nur (aber natürlich auch) um Liebe, sondern auch um dunklere, bösartige Gefühle.

Den Zeitgeist hat der Autor sehr gut eingefangen und die fiktive Geschichte in einen realen historischen Kontext gestellt. Dazu gehört auch, dass neben den "erfundenen Figuren" auch echte historische Persönlichkeiten auftreten. Das hat mir sehr gut gefallen.

Die Schreibweise ist leicht und gefällig und vermittelt einen sehr schönen Eindruck vom damaligen Leben. Manchmal erschien sie mir stellenweise etwas zu "blumig"; fast mit einem Hauch zum Kitschigen. Aber dieser Eindruck ist im Laufe der Geschichte schnell verblasst. Nicht dagegen zu übersehen war, dass die Geschichte denn doch oft ziemlich in die Länge gezogen wurde - da wäre ab und zu mal "weniger mehr" gewesen. Eine Straffung und Kürzung des Buches auf - nun sagen wir mal knapp 1000 Seiten - hätte dem Buch gut getan.

Insgesamt aber dennoch ein tolles historisches Buch, dem ich -trotz der Längen - den fünften Stern nicht verweigern möchte.

Veröffentlicht am 09.11.2018

Bildgewaltiges Auswanderer-Epos - aufwühlend und berührend

Als das Leben unsere Träume fand
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Einen kleinen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Das fast 800 Seiten starke Buch ist in 4 Teile unterteilt und weiterhin in in 75 Kapitel. ...

Einen kleinen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Das fast 800 Seiten starke Buch ist in 4 Teile unterteilt und weiterhin in in 75 Kapitel. Der erste Teil schildert die Situation der drei Haupt-Protagonisten in ihrer jeweiligen "alten" Heimat; also auf Sizilien und in der Ukraine. Ausserdem wird hier die Überfahrt in die neue Welt beschrieben, Die drei folgenden Teile erzählen vom Leben und Überlebenskampf der 3Hauptfiguren in ihrer neuen Heimat.

Der Autor beherrscht es meisterhaft die Figuren und auch deren Lebensumfeld zum Leben zu erwecken. Er schickt den Leser durch wahrhaft aufwühlende Gefühlswelten - ein aufregendes, berührendes Auf- und Ab der Eindrücke und Gefühle, Dabei bedient er sich einer sehr anschaulichen, bildgewaltigen Sprache. die den Leser einfach mitreisst! Sicherheit dies hin und wieder einen etwas "süßlichen" Beigeschmack, lässt die Gefühle aber gerade darum zwischen Trauer, Entsetzen und Freude geradezu vibrieren. Dies gilt auch für die Protagonisten, die mit viel Tiefe, aber auch ein wenig schwarz/weiß gezeichnet wurden.

Zusammenfassend: Ein Buch wie ein Gewitter Bedrohlich, aber auch wunderschön - und hinterlassend die reine frische Luft der Hoffnung...!

Veröffentlicht am 06.11.2018

Der 8te Fall des Wuppertaler Privatdetektivs Remigius Rott ist wieder ein herrlicher Lesespass.

Der Bulle von Berg
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Zum Inhalt kann sich der Leser hier auf der Buchseite informieren. Hier lediglich ergänzend meine persönliche Meinung:

Diese Reihe um den Wuppertaler Privatdetektiv Remigius Rott wird niemals langweilig. ...

Zum Inhalt kann sich der Leser hier auf der Buchseite informieren. Hier lediglich ergänzend meine persönliche Meinung:

Diese Reihe um den Wuppertaler Privatdetektiv Remigius Rott wird niemals langweilig. Oft ist es ja so, dass bei Reihenkrimi´s spätestens nach so vielen Bänden "die Luft raus ist". Das kann man bei diesem Autor in kleinster Weise bestätigen.

In gewohnt leichter und lockerer Art spinnt der Autor einen neuen Fall und greift geschickt Bekanntes auf - ohne sich in langweilige Wiederholungen zu verlieren. Wie immer baut er viel Lokalkolorit mit ein. Dabei ist er so genau, dass dem ortskundigen Leser die beschriebenen Orte völlig klar werden.

Ein herrlicher Lesespass - vorzugsweise natürlich für Leser aus dem Bergischen Land - aber auch für Leser, die diese schöne Gegend etwas näher kennenlernen und dabei auf spannende Krimi-Lektüre nicht verzichten wollen.

Veröffentlicht am 06.11.2018

Laymon - immer wieder zum Fressen gern...!

Das Loch
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Zum Inhalt möge sich der Leser hier auf der Buchseite gern kurz informieren; nötig ist das nicht.

Wer Laymon kennt, dem kann eine Kurzinfo ohnehin egal sein - er wird das Buch lesen wollen. Wer Laymon ...

Zum Inhalt möge sich der Leser hier auf der Buchseite gern kurz informieren; nötig ist das nicht.

Wer Laymon kennt, dem kann eine Kurzinfo ohnehin egal sein - er wird das Buch lesen wollen. Wer Laymon noch nicht kennt, dem kann eine Kurzinfo auch nicht helfen sich auf das vorzubereiten, was ihn erwartet.

Die zwei Erzählsprünge, die später zusammenlaufen, haben dem Buch zusätzliche Dynamik gegeben. Daneben hat natürlich auch der unnachahmliche Schreibstil des Autors seinen erheblichen Anteil am Lesegenuss gehabt. Trockene Dialoge und manchmal fast stakkatohafte Satzgewitter bringen wie immer Tempo in die Bücher des Autors.

Natürlich fehlt auch in vorliegendem Fall nicht eine grosse Portion Sex, Gewalt und Ekel. Wer das nicht mag, sollte die Finger von den Büchern des Autors lassen.

Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 06.11.2018

Recht blutiges Debüt - mit kleinen Schwächen

Blutsommer
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Einen sehr kurzen Einblick in die Handlung erfährt der Leser hier auf der Buchseite. Mehr will ich nicht verraten, es passiert eine Menge mehr...! Hier meine persönliche Meinung:

Der Plot ist zwar nicht ...

Einen sehr kurzen Einblick in die Handlung erfährt der Leser hier auf der Buchseite. Mehr will ich nicht verraten, es passiert eine Menge mehr...! Hier meine persönliche Meinung:

Der Plot ist zwar nicht neu - aber dennoch, gerade weil die Handlung in Deutschland spielt - ein sehr gelungener Auftakt für eine bisher zwei Bände umfassende Reihe. Dem Buch fehlt es nicht an Spannung - im Gegenteil die konnte der Autor super toll an den Leser bringen. So weit so gut...! Der Schreibstil hat mir aber doch die Leselust etwas eingeschränkt. Der Stil ist einfach, keine geschliffenen Dialoge, keine raffinierte Wortwahl, keine eleganten Satzbauten. Die Protagonisten - die an und für sich gutes Potential hatten - sind für meinen Geschmack ein wenig zu hölzern und flach dargestellt worden. Schade; aber das hat wie gesagt Potential!

Insgesamt für mich ein Buch, das deutlich über dem Durchschnitt liegt; in Anbetracht dessen, dass es sich hier aber um einen Debütroman handelt, habe ich mich für 5 Sterne (mit einem kleinen Debüt-Bonus) entschieden.